Haut- und Weichteilverletzungen

Zusammenfassung

  • Definition:Verletzungen oder Wunden der Haut und Weichteile.
  • Häufigkeit:Wundverletzungen kommen recht häufig vor.
  • Symptome:Schmerzen, Bewegungseinschränkungen, Schwellungen oder Blutungen.
  • Befunde:Wunden, Gewebeschäden, Hämatome, Anzeichen für eine Infektion.
  • Diagnostik:Das tatsächliche Ausmaß der Verletzung lässt sich manchmal erst durch bildgebende Diagnostik oder chirurgische Massnahmen bestimmen.
  • Therapie:Die Behandlung reicht von konservativen Massnahmen bis zu ausgedehnten operativen Eingriffen, ggf. zusätzlich Antibiotika.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Haut- und Weichteilverletzungen entstehen durch Gewalteinwirkungen, die Schäden an den Weichteilen, entweder mit Hautdurchtrennung oder ohne, verursachen.
  • Je nach Art und Ausmaß der Gewalteinwirkung werden folgende Verletzungen unterschieden:1
    • mit Hautdurchtrennung
      • Schnittwunde
      • Stichwunde
      • Bisswunde
      • Risswunde
      • Schussverletzung
      • Pfählungsverletzung
      • Zerreißungswunde
      • Schürfung
      • Ablederung
    • ohne Hautbeteiligung
      • Quetschung
      • Prellungen
      • Zerrungen.
  • Auch Verbrennungen sind Haut- und Weichteilverletzungen.
  • Ebenfalls zu den Haut- und Weichteilverletzungen gehören die Gefäß-, Muskel- und Sehnenverletzungen.
  • Bei Knochenbrüchen (Frakturen) ist das Ausmaß des offenen oder geschlossenen Weichteilschadens entscheidend für die Prognose. Es existieren mehrere Scores.2
  • Als schwerste Weichteilverletzung ist die traumatische Amputation anzusehen.

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlauf

Patienteninformationen

Illustrationen