Schlecht heilende venöse Beingeschwüre

Schlecht heilende Beingeschwüre sind Geschwüre am Unterschenkel, meist im Bereich des Knöchels, die nicht innerhalb von 8 Wochen abheilen. Die Ursache ist in der Regel eine Venenschwäche (venöse Insuffizienz) der Beine.

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Was sind schlecht heilende Beingeschwüre?

Schlecht heilende venöse Beingeschwüre sind Wunden oder Geschwüre am Unterschenkel, also unterhalb des Knies, meist im Bereich des Knöchels, die nicht innerhalb von 8 Wochen abheilen. Die Erkrankung wird umgangssprachlich auch als „offenes Bein“ bezeichnet. Die Ursache ist in der Regel eine Venenschwäche (venöse Insuffizienz) der Beine.

Die ersten Anzeichen sind häufig eine dünnere Haut an den Beinen und Verfärbungen. Es können auch juckende Ekzeme auftreten. Das Geschwür kann spontan auftreten oder nach einer Verletzung und weist folgende typische Eigenschaften auf:

  • Das Geschwür befindet sich in der Regel auf der Innenseite des unteren Drittels des Beines, oberhalb des Knöchels.
  • Es kann von einigen Millimetern bis zu mehreren Zentimetern lang und breit sein.
  • Die Wunde nässst, ist häufig unregelmäßig begrenzt und flach.
  • Sie kann mit gelblichweißen Fibrinkrusten bedeckt sein. 
  • Das Bein ist geschwollen und meistens sind oberflächliche Krampfadern sichtbar.
  • Die Schmerzen können unterschiedlich stark sein, teilweise mit nächtlichen Krämpfen.

Die chronische Venenschwäche betrifft etwa 5 % der Bevölkerung, bei älteren Menschen sogar 10 %. Etwa 10 % der Patienten mit chronischer Venenschwäche entwickeln ein Beingeschwür. Das Risiko für ein Beingeschwür liegt über das gesamte Leben hin gesehen bei 1–2 %. In westlichen Ländern steigt die Häufigkeit von Geschwüren mit der steigenden Lebenserwartung und mit Risikofaktoren wie Rauchen, Übergewicht und Diabetes. Ältere Frauen sind besonders anfällig für venöse Beingeschwüre.

Etwa 80 % aller Beingeschwüre werden durch eine Venenschwäche verursacht. Der Rest ist auf Typ-1- und Typ-2-Diabetes oder arterielle Erkrankungen zurückzuführen, wobei die kleinen Arterien verengt werden (arterielle Geschwüre). Die arteriellen Geschwüre treten in der Regel auf dem Fußrücken und den Zehen auf.

Ursachen

Das Venensystem der Beine besteht aus tiefen und oberflächlichen Venen, die das Blut im Bein nach oben leiten. Zwischen den oberflächlichen und den tieferen Venen gibt es Querverbindungen. Das Blut fließt vorzugsweise aus den oberflächlichen Venen zu den tiefen Beinvenen. Um sicherzustellen, dass das Blut in den Blutgefäßen nach oben strömt, sind die Venen im Unter- und Oberschenkel mit Venenklappen ausgestattet, die den Blutfluss nach oben leiten. Wenn wir die Muskeln der Beine gebrauchen, z. B. wenn wir gehen, drücken sich die Muskeln rund um die tiefen Venen zusammen und helfen, das Blut nach oben zu transportieren.

Die Venen im Bein

Mit der Zeit werden die Venenklappen in den Beinen schwächer. Sie sind nicht mehr in der Lage, sich zu schließen und zu verhindern, dass das Blut rückwärts (nach unten im Bein) fließt. Dabei entsteht ein höherer Druck innerhalb der Venen. Dadurch wird das Klappensystem weiter geschwächt, und es können Krampfadern auftreten. Die erhöhte Ansammlung von Blut in den Venen des Unter- und des Oberschenkels bewirkt, dass Flüssigkeit aus den Venen aus- und in das Gewebe eindringt. Füße und Beine schwellen an und die Durchblutung der Haut nimmt ab. So entsteht die Gefahr, dass sich Geschwüre bilden. Wenn dann eine Wunde auftritt, sind die Voraussetzungen für eine Heilung schlechter als normal, da die Blutversorgung beeinträchtigt ist.

Blutgerinnsel in den Beinen (tiefe Venenthrombose) und oberflächliche Venenentzündungen führen ebenfalls zu einem verminderten Blutfluss, was die Gefahr von Schwellungen und Beingeschwüren erhöht. Andere Faktoren für ein erhöhtes Risiko einer Venenschwäche und von Beingeschwüren sind hohes Alter, erbliche Veranlagung für Krampfadern, mehrfache Schwangerschaften, langes Stehen, sitzende Tätigkeiten, Übergewicht und Verletzungen.

Symptome

Patienten mit venösen Beingeschwüren leiden in der Regel unter einem Schweregefühl in den Beinen – das Unbehagen kann im Laufe des Tages und bei warmem Wetter zunehmen. Die Beine sind geschwollen und Krampfadern können sichtbar sein. Das Geschwür befindet sich in der Regel am Unterschenkel, oberhalb des Knöchels. Die meisten Patienten haben in unterschiedlichem Maße Wundschmerzen. Juckreiz, Nässen der Wunde und Kribbelgefühle sind nicht selten. Nächtliche Krämpfe können auftreten.

Eine akute Zunahme der Schmerzen, stärkere Rötungen um die Wunde oder vermehrtes Nässen können bedeuten, dass sich eine Wundinfektion entwickelt.

Behandlung

Die wichtigsten Grundlagen bei der Behandlung von venösen Beingeschwüren sind:

  • Kompressionsverbände anlegen.
  • Beweglichkeit und Bewegung verbessern.
  • Beine hochlegen.
  • Übergewicht verringern.
  • Sich ausgewogen und gesund ernähren.
  • Hauttransplantation bei ausgewählten Patienten
  • Venenchirurgie bei ausgewählten Patienten.

Was können Sie selbst tun bei geschwollenen Beinen?

  • Schwellungen der Beine durch Stütz- oder Kompressionsstrümpfe vermindern.
  • Die Haut sorgfältig pflegen – die Beine regelmäßig mit Feuchtigkeitscreme eincremen.
  • Hautschäden und Verletzungen vermeiden.
  • Bewegen Sie sich regelmäßig.
  • Legen Sie beim Ausruhen die Beine hoch und heben Sie, wenn möglich, das Fußende Ihres Bettes ein paar Zentimeter an. Dies trägt dazu bei, dass die Beine beim morgendlichen Aufstehen weniger geschwollen sind.

Kompressionsbehandlung

Damit das Blut besser aus den Unterschenkeln transportiert wird, werden sogenannte Kompressionsverbände verwendet. Der Druck im Inneren der Blutgefäße nimmt ab, und die Schwellungen in den Beinen gehen zurück. Dies verhindert eine Geschwürbildung, und bereits vorhandene Wunden heilen besser. Auch Wandern und Fußgymnastik wirken vorteilhaft, da so die Durchblutung der Beine verbessert wird und die Schwellungen abnehmen. Legen Sie beim Sitzen die Beine hoch, z. B. auf einen Stuhl oder Hocker.

Man braucht Übung, um einen Kompressionsverband zu wickeln, da er eng sitzen muss. Sitzt er zu lose, wird der Blutfluss nicht verbessert. Sitzt er zu stramm, kann er sich unangenehm und schmerzhaft anfühlen. Unsachgemäßes Bandagieren kann Druckgeschwüre verursachen.

Es gibt verschiedene Arten von Kompressionsverbänden. Für alle Kompressionsverbände gilt, dass die Bandagen vom Ansatz der Zehen an bis kurz unter die Kniekehle gewickelt werden (2 cm unterhalb des Knies).

Nach 1–2 Wochen sollte zu einem speziellen Kompressionsstrumpf für venöse Beingeschwüre gewechselt werden.

Setzen Sie die Kompressionsbehandlung auch noch einige Wochen fort, nachdem die Wunde verheilt ist. Dies hilft, das (hohe) Rückfallrisiko zu reduzieren. Das Tragen von Kompressionsstrümpfen trägt dazu bei, das Entstehen neuer Geschwüre zu verhindern.

Dauerverbände

Zur kontinuierlichen Kompressionstherapie wird ein Verband aus mehreren Lagen zusammen mit Kompressionsbinden angelegt. Der Verband sollte so stramm sitzen, dass er die Venen zusammenpresst und die Schwellung unter Kontrolle hält. Der Verband wird in der Regel einmal pro Woche gewechselt. Diese Art der Kompression ist die häufigste Behandlung von venösen Geschwüren.

Wechselverbände

Bei der täglich neu angelegten Kompression wird der Verband nur tagsüber getragen. Diese Art von Verband wird mittlerweile selten verwendet. Eine elastische Binde wird jeden Morgen spiralförmig oder achtförmig um das Bein gewickelt. Die Kompression (der Druck) soll im Bereich des Fußes am höchsten sein und nach oben hin abnehmen. Ein Kompressionsverband ist schwierig selbst richtig anzubringen, meistens wird dazu Hilfe benötigt. 

Wundversorgung

Allgemein sollte die Wunde so selten wie möglich neu verbunden werden, vorzugsweise  einmal pro Woche. Es kann sonst die Gefahr bestehen, dass sich das neugebildete Gewebe, das die Wunde bedeckt, ablöst.

Lokale Wundinfektion

Bei Anzeichen von Wundinfektionen wie neu hinzugekommene Schmerzen, vermehrte Rötungen um die Wunde oder verstärktes Nässen sollte die Wunde öfters durch eine für die Wundversorgung verantwortliche Pflegekraft neu verbunden werden. Die Wunde kann beim Verbandswechsel mit sterilen Spüllösungen gereinigt werden. Eventuell nimmt die Ärztin/der Arzt einen Abstrich aus der Wunde. Jedoch gibt es in allen schwerheilenden Wunden Bakterien, in der Regel Staphylokokken oder Streptokokken. Eine akute Infektion (Wundrose oder Phlegmone) sollte umgehend mit Antibiotika zum Einnehmen behandelt werden. 

Grundsätze der Wundbehandlung

  • Der Unterschenkel und die Wunde werden mit körperwarmem, klarem Wasser gereinigt, gerne mit Hilfe einer Handbrause.
  • Dicke, gelbe Bereiche mit abgestorbenem Gewebe sollten abgeschabt werden.
  • Ein Lokalanästhetikum kann in Salbenform eine halbe Stunde vor der Reinigung direkt in die Wunde gegeben werden, bevor sie mit Pinzette und Schere gereinigt oder ausgeschabt wird.
  • Wenn die Behandlung trotz Betäubung schmerzhaft ist, sollten schnell wirkende, starke Schmerzmittel eingenommen werden.
  • Die Verwendung feuchter Kompressen wird empfohlen, da sie die Wundheilung beschleunigen und in vielen Fällen den lokalen Wundschmerz lindern.
  • Am besten geeignet sind Verbände, die sich sanft von der Haut lösen lassen.

Lokale Behandlung von Beingeschwüren

In der modernen Wundbehandlung werden verschiedene Arten von Wundauflagen verwendet. Sie können bis zu einer Woche auf der Wunde verbleiben, müssen jedoch gewechselt werden, wenn sie keine Flüssigkeit mehr absorbieren und zu lecken anfangen. Die Haut am Wundrand wird durch sparsames Eincremen mit Zinksalbe geschützt. Außerhalb der Wunde sollten Sie eine Feuchtigkeitscreme auftragen.

Operative Therapie

Eine venenchirurgische Behandlung kann die Wundheilung bei Patienten, die nur Schäden an den oberflächlichen Venen aufweisen, verbessern. Patienten, die mit einer Kombination von Operation und Kompressionstherapie behandelt werden, erleiden weniger Rückfälle.

Hauttransplantationen können bei sehr großen Geschwüren angewendet werden, bei denen andere Maßnahmen nicht zur Abheilung geführt haben.

Allgemeine Hinweise

  • Achten Sie auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung!
  • Bewegen Sie sich regelmäßig!
  • Vermeiden Sie längeres Stehen oder Sitzen!
  • Kalte Güsse und das regelmäßige Hochlagern der Beine beugen Schwellungen vor.
  • Achten Sie auf Ihr Gewicht! Nehmen Sie bei Übergewicht ab.
  • Schmerzfreiheit und guter Schlaf sind wichtig, weil Schlaflosigkeit, Schmerzen und Depressionen die Fähigkeit des Körpers beeinträchtigen, Wunden zu heilen.

Vorbeugende Therapie

Bei einem erhöhten Risiko für die Entwicklung von Beingeschwüren ist es wichtig, Stütz- oder Kompressionsstrümpfe zu verwenden. Dieses erhöhte Risiko liegt vor bei:

  • Auftreten von Schwellungen der Beine
  • Krampfadern
  • Ausschlag an den Beinen wegen Störungen des venösen Blutrückflusses, sogenannte Stauungsekzeme
  • Schwangerschaft mit Entwicklung von Schwellungen der Beine und Krampfadern.

Menschen, die Blutgerinnsel in den Beinen oder Geschwüre hatten, wird die lebenslange Verwendung von Kompressionsstrümpfen empfohlen.

Prognose

Die Heilungsdauer von venösen Beingeschwüren ist meist lang, die offenen Wunden können über Wochen bis hin zu Jahren bestehen. Rückfälle sind häufig. Akute Beingeschwüre heilen bei korrekter Behandlung in 70–80 % der Fälle ab.

Wenn Sie täglich Kompressionsstrümpfe tragen, wird das Risiko neuer Geschwüre vermindert. Der richtige Typ Kompressionsstrümpfe wird gemeinsam mit dem ärztlichen Personal festgelegt.

Weitere Informationen

Autoren

  • Martina Bujard, Wissenschaftsjournalistin, Wiesbaden

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Ulcus cruris venosum. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

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