Hyperhidrose

Allgemeine Informationen

Definition

  • Bei der Hyperhydrose (Syn.: Hyperhydrosis) wird zwischen einer erhöhten Schweißsekretion ekkriner und apokriner Drüsen unterschieden.1
  • Primäre Hyperhidrose
    • Bei der primären Hyperhidrose ist keine Ursache auszumachen. Sie liegt in der Regel bereits in jungen Jahren vor.2
    • Es handelt sich um eine erbliche, somatische Erkrankung, die mit einem ausgeprägten unphysiologischen Schwitzen einhergeht, das das körperliche und psychische Wohlbefinden der Patienten beeinträchtigt.
    • Die Hyperhidrose lässt sich je nach Lokalisation auch als palmar, plantar, axillär oder kraniofazial beschreiben, wobei jede Variante ihre eigenen klinischen Charakteristika aufweist.
  • Sekundäre Hyperhidrose
    • Diese setzt in der Regel im Erwachsenenalter infolge einer anderen Erkrankung ein.
  • Fokale und generalisierte Schweißbildung
    • Die fokale Schweißbildung wird hauptsächlich vom limbischen System und frontalen Kortex gesteuert, die auf Reize wie Stress, Emotionen und Schmerzen reagieren.
    • Die fokale Schweißbildung wird hauptsächlich vom Hypothalamus gesteuert, der auf Reize wie Hitze und Anstrengung reagiert.

Differenzialdiagnosen

Anamnese

Klinische Untersuchung

Ergänzende Untersuchungen

Maßnahmen und Empfehlungen

Patienteninformationen

Illustrationen