Hautausschlag und Veränderungen der Mundschleimhaut

Allgemeine Informationen

Definition

  • Eine Vielzahl von Erkrankungen kann sowohl Veränderungen der Haut als auch der Mundschleimhaut hervorrufen.
  • Dabei können die Hautveränderungen den Schleimhautveränderungen vorausgehen und umgekehrt.
  • Zum Teil handelt es sich um Erkrankungen, die Haut und Schleimhäute betreffen können, z. T. um systemische Krankheitsprozesse.

Häufigkeit

  • Relativ verbreitet

Diagnostische Überlegungen

  • Am häufigsten sind wahrscheinlich allergische Exantheme, die sowohl die Haut als auch die Schleimhaut betreffen können.
  • Lichen ruber planus, das Erythema multiforme und Lupus erythematodes sind Erkrankungen, die an Haut und Mundschleimhaut auftreten.
  • Die blasenbildenden Krankheiten bullöses Pemphigoid und Pemphigus sind selten und gehen mit einer erheblichen Morbidität einher, was häufig eine aggressive immunsuppressive Therapie erforderlich macht.
  • Das Stevens-Johnson-Syndrom und die toxisch epidermale Nekrolyse sind potenziell lebensbedrohliche Erkrankungen.
  • Das Gleiche gilt für schwere Formen der Epidermolysis bullosa. Dies ist eine Gruppe genetisch bedingter Erkrankungen mit unterschiedlichem Erbgang und klinischem Bild.

Mögliche Fehldiagnosen

  • Die Hautveränderungen sind oft typisch, die oralen Läsionen dagegen nicht. Dies kann in Fällen, in denen die Veränderungen der Mundschleimhaut vor den kutanen Läsionen auftreten, zu Problemen bei der Diagnose führen.
  • Die histologischen Veränderungen der Schleimhäute sind bei den verschiedenen Erkrankungen häufig ebenfalls weniger spezifisch als die der Haut, was die Diagnostik ebenfalls erschwert, wenn lediglich die Schleimhaut betroffen ist.1

ICPC-2

  • D20 Mund-/Zungen-/Lippenbeschwerden
  • S06 Rötung / Ausschlag, lokalisiert
  • S07 Rötung / Ausschlag, generalisiert

ICD-10

  • R21 Hautausschlag und sonstige unspezifische Hauteruptionen
  • R23 Sonstige Hautveränderungen
    • R23.8 Sonstige und nicht näher bezeichnete Hautveränderungen
  • K13 Sonstige Kankheiten der Lippen und der Mundschleimhaut

Differenzialdiagnosen

Lichen ruber planus2

  • Lichen ruber planus
    Lichen ruber planus
    Ursache
    • chronisch-entzündliche Erkrankung der Haut und Schleimhäute
  • Häufigkeit
    • Mit einer Prävalenz von 0,1–4 % ist die Erkrankung recht weit verbreitet.
    • vor allem Personen mittleren Alters betroffen – Frauen häufiger als Männer
  • Anamnese und klinische Befunde
    • Der kutane Lichen ruber planus ist die am häufigsten auftretende klinische Form. Die orale Variante macht 15–35 % der Fälle aus.
    • Bei bis zu 65 % der Patienten mit einem kutanen Lichen ruber planus liegt eine Beteiligung der Schleimhäute vor. Im Gegenzug weisen 15–30 % der Patienten mit der oralen Form der Erkrankung auch Hautveränderungen auf.3
    • Die klassischen Hautveränderungen sind scharf begrenzte, rötlich blaue Papeln mit einer glänzenden Oberfläche, die von dünnen weißen Linien (Wickham-Streifen) durchzogen sind.
    • Die Läsionen treten in Bereichen auf, in denen die Haut geschädigt wurde (Köbner-Phänomen).
    • Die Prädilektionsstellen sind die Volarseiten der Unterarme sowie die Unterschenkel.
    • Im Mund (oraler Lichen ruber) sind verschiedene klinische Manifestationsformen möglich.
    • Oraler Lichen planus (OLP) tritt in verschiedenen Untergruppen auf, die als weiße oder rote Veränderungen erscheinen. Die weißen Formen umfassen retikuläre, papulöse und plaqueähnliche Formen, während zu den roten atrophische (erythematöse), erosive (ulzerative) und bullöse Typen zählen.
    • Orale Manifestationen sind oft asymptomatich.
  • Diagnostik
    • Es kann eine Schleimhautbiopsie zur histologischen Untersuchung vorgenommen werden. Die Immunfluoreszenz kann differenzialdiagnostisch hilfreich sein.
  • Therapie
    • Die Krankheit ist häufig selbstlimitierend.
    • Lokale Behandlung mit Kortikosteroiden oder Calcineurin-Hemmern.

Erythema multiforme

Erythema multiforme in der Handfläche
  • Ursache
    • Akute entzündliche Erkrankung, die die Haut (Erythema multiforme minor, 80 %), evtl. auch die Haut und die Schleimhäute (Erythema multiforme major, 20 %) befällt.
    • In den meisten Fällen ist eine Infektion der Auslöser. Am häufigsten handelt es sich dabei um eine Infektion mit dem Herpes-simplex-Virus. Bei manchen Patienten kommt es zu Rezidiven.
    • Die Pathogenese ist nicht endgültig geklärt: Sowohl Immunkomplexmechanismen als auch eine verzögerte Hypersensitivität werden in Betracht gezogen.
  • Häufigkeit
    • sehr verbreitet
  • Anamnese und klinische Befunde
    • Initial entsteht eine erythematöse Papel, die sich im weiteren Verlauf zu einer Kokarde mit einem dunklen Zentrum, einem umliegenden blasseren Ring und außen einem rötlichen Ring entwickelt.
    • In schweren Fällen können sich Blasen bilden.
    • Beim Erythema multiforme major ist der Allgemeinzustand der Patienten beeinträchtigt, und neben den Hautveränderungen liegen orale, konjunktivale und häufig auch genitale Läsionen vor.
    • In der Mundhöhle ist die Erkrankung durch die Bildung von Wunden gekennzeichnet, die von solitären aphthösen Läsionen bis hin zu multiplen oberflächlichen Ulzera reichen können. Alle Bereiche der Mundschleimhaut können betroffen sein.
    • Die Hautveränderungen beim Erythema multiforme minor sind geprägt von den klassischen kokardenförmigen Läsionen, die symmetrisch in den distalen Bereichen der Extremitäten vorliegen.
  • Diagnostik
    • Das histologische Bild ist typisch.
  • Therapie
    • Der Auslöser sollte beseitigt werden.
    • Da es sich um eine selbstlimitierende Erkrankung handlert, die meist gut ausheilt, genügt eine symptomatische Therapie.

Lupus erythematodes

  • Ursache
    Diskoider Lupus erythematodes im Gesicht
    Diskoider Lupus erythematodes im Gesicht
    • Autoimmunerkrankung, die in der primären systemischen Form vorliegen oder, beim diskoiden Lupus erythematodes, auf die Haut begrenzt sein kann.
  • Häufigkeit
    • Der Lupus erythematodes ist relativ verbreitet.
    • Die systemische Variante tritt typischerweise bei jüngeren Frauen auf, der diskoide Lupus erythematodes weist bei Geschlecht und Alter eine größere Variation auf.
  • Anamnese und klinische Befunde
    • Schleimhautulzeration in Mund oder Nase gehören zu den Kriterien zur Klassifikation des systemischen Lupus erythematodes.4
    • Orale Manifestationen liegen bei 80 % der Patienten mit einem systemischen Lupus, beim kutanen Lupus erythematodes dagegen seltener vor. Bei einigen wenigen Patienten sind ausschließlich Schleimhautveränderungen – entweder auf der Wangenschleimhaut, der Gingiva oder den Lippen – zu beobachten.
  • Diagnostik
    • Die histologischen Untersuchungen und die Immunfluoreszenzuntersuchung zeigen die typischen Veränderungen. Beim systemischen Lupus erythematodes spielt der Nachweis der antinukleären Antikörper ANA und Anti-DNA eine zentrale Rolle.
  • Therapie
    • Die Indikation zur Therapie wird durch die Krankheitsaktivität und den
      Organbefall bestimmt.

Stevens-Johnson-Syndrom und toxisch epidermale Nekrolyse

  • Toxisch epidermale Nekrolyse wird auch Lyell-Syndrom genannt (TEN).
  • Ursache
    Stevens-Johnson-Syndrom (Erythema multiforme major)
    Stevens-Johnson-Syndrom (Erythema multiforme major)
    • In neueren Veröffentlichungen wird argumentiert, dass das Stevens-Johnson-Syndrom und die toxisch epidermale Nekrolyse eine separate Einheit bilden, die sich pathogenetisch, histologisch, klinisch und prognostisch vom Erythema multiforme unterscheidet.5
    • Bei Kindern ist das Staphylococcal Scalded Skin Syndrome (SSSS)6 eine wichtige Differenzialdiagnose.
    • Das Stevens-Johnson-Syndrom und die toxisch epidermale Nekrolyse werden typischerweise durch Medikamente wie Antiepileptika, Antiphlogistika, Allopurinol und bestimmte Antibiotika hervorgerufen.
  • Häufigkeit
    • selten
  • Anamnese und klinische Befunde
    • Typische Zeitintervalle zwischen erster Arzneimittelzufuhr und erstmaligem Auftreten von Symptomen beträgt 4–28 Tage.7
    • Es sind stets sowohl die Haut als auch die Schleimhäute beteiligt. Die klassischen kokardenförmigen Läsionen treten nicht auf.
    • Auf der Haut ist eine akute Nekrose begleitet von Blasenbildung und Epidermolyse zu beobachten.
    • Die Schleimhäute des Mundes, der Augen, der oberen Atemwege, des Ösophagus und des Anogenitalbereichs sind von erosiven und hämorrhagischen Läsionen und Ödemen geprägt. Die Veränderungen der Augen können zur Erblindung führen.
  • Therapie
    • Absetzen der verursachenden Medikamente
    • Patienten mit einem schweren Stevens-Johnson-Syndrom oder einer toxisch epidermalen Nekrolyse benötigen eine intensivmedizinische Behandlung.

Psoriasis

  • Ursache
    Psoriatische Plaque auf der Haut
    Psoriatische Plaque auf der Haut
    • Auch bei der Schuppenflechte, einer chronischen, rezidivierenden, entzündlichen Hauterkrankung mit multifaktoriellen Ursachen, kann es zu Manifestationen an der oralen Schleimhaut  kommen.8
  • Häufigkeit
    • Es handelt sich um eine häufige Erkrankung mit einer Prävalenz von 1,5–2,5 %.
  • Anamnese und klinische Befunde
    • Insbesondere bei der Psoriasis pustulosa besteht eine erhöhte Prävalenz von Fissuren in der Zungenoberfläche.
  • Diagnostik
    • Es findet sich eine akute Stomatitis mit feinlamellösen, abwischbaren Plaques.
    • Die Lingua geographica kommt vermehrt bei Psoriasis vor.
  • Therapie
    • Je nach der Schwere der Psoriasis-Erkrankung, die immer individuell einzuschätzen ist, ist eine systemische Therapie erforderlich.9

Morbus Behçet

  • Ursache
    Morbus Behçet
    Morbus Behçet
    • eine chronisch-rezidivierende Systemvaskulitis mit autoinflammatorischen und autoimmunologischen Aspekten10
  • Häufigkeit
    • Die Erkrankung setzt typischerweise im jungen Erwachsenenalter ein, und beide Geschlechter sind gleichermaßen betroffen.
    • In Regionen des Nahen Ostens ist die Erkrankung nicht ungewöhnlich, in Nordeuropa jedoch selten.
  • Anamnese und klinische Befunde
    • Der Morbus Behçet ist durch rezidivierende orale und genitale Ulzerationen gekennzeichnet.
    • Iritis, Uveitis, retinale Vaskulitis sowie Hautveränderungen wie ein Erythema nodosum, Follikulitis, sterile Pusteln, aphthöse Ulzerationen der Haut gehören oft zum Krankheitsbild dazu.
  • Diagnostik
    • Der kutane Pathergie-Test ist häufig positiv, d. h. nach dem Einstich einer Nadel in die Haut bildet sich eine Pustel. Dieser Test kann zur Diagnostik herangezogen werden.

Bullöses Pemphigoid

  • Ursache
    Bullöses Pemphigoid auf der Haut
    Bullöses Pemphigoid auf der Haut
    • Bei der Pathogenese spielt die Bildung von Autoantikörpern gegen Proteine der Basalmembran eine Rolle, die zu einer subepithelialen Blasenbildung führen.
  • Häufigkeit
    • Die Erkrankung ist recht häufig und tritt insbes. bei älteren Menschen auf.
  • Anamnese und klinische Befunde
    • Initial treten bevorzugt Hautveränderungen in Form eines stark juckenden, urtikariaähnlichen Exanthems auf. Im weiteren Verlauf bilden sich große, pralle Blasen auf gesunder oder erythematöser Haut, häufig auf den Streckseiten.
    • Bei bis zu 1/3 der Patienten liegt auch eine Beteiligung der oralen oder anogenitalen Schleimhäute vor.
    • Im Gegensatz zum Pemphigus vulgaris ist das Nikolski-Phänomen negativ.
    • Zwar sitzen die Blasen tiefer in der Mundschleimhaut als beim Pemphigus vulgaris, sie platzen aber dennoch leicht und hinterlassen brennende Erosionen.
    • Die Heilung erfolgt ohne Narbenbildung.
  • Diagnostik
    • Die histologischen Untersuchungen und die Immunfluoreszenzuntersuchung zeigen die typischen Veränderungen.
  • Therapie
    • topische oder systemische Glukokortikoide

 Pemphigus-Erkrankungen

  • Ursache
    Pemphigus vulgaris
    Pemphigus vulgaris
    • Als Pemphigus wird eine Gruppe von Autoimmunerkrankungen der Haut und Schleimhäute bezeichnet, die durch eine intraepitheliale Blasenbildung gekennzeichnet sind, die auf die Auflösung des Epithelzellverbands (Akantholyse) zurückzuführen ist.11
  • Häufigkeit
    • selten
  • Anamnese und klinische Befunde
    • Bei einem Großteil der Patienten mit einem Pemphigus vulgaris (der häufigsten Form) treten initial Läsionen der Mundhöhle, am häufigsten der Wangenschleimhaut auf. Die Hautveränderungen kommen häufig erst Monate später hinzu.12-13
    • Die oberflächlichen Blasen platzen leicht und hinterlassen schmerzhafte Wunden, die die Gefahr eines Flüssigkeitsverlusts und von Elektrolytstörungen mit sich bringen.
    • Das Nikolski-Phänomen ist positiv, d. h. „gesunde“ periläsionale Haut löst sich bei seitlicher Verschiebung.14
    • In der Mundschleimhaut liegen typischerweise ausgedehnte und schmerzhafte Erosionen vor, die langsam, aber ohne Narbenbildung heilen.
  • Diagnostik
    • Die histologischen Untersuchungen und die Immunfluoreszenzuntersuchung zeigen die typischen Veränderungen. Zudem sind zirkulierende Antikörper gegen Keratinozytenantigene, sog. Desmogleine, nachweisbar.

Paraneoplastischer Pemphigus

  • Ursache und Häufigkeit
    • Seltene Erkrankung, die bei Patienten mit einer malignen Grunderkrankung, meist des lymphatischen Typs, auftreten kann.
  • Anamnese und klinische Befunde
    • Das Erscheinungsbild der Hautveränderungen ist vielfältiger als beim Pemphigus vulgaris.
    • Am häufigsten liegt eine Beteiligung der Mundschleimhaut vor, aber auch andere Schleimhäute können betroffen sein.
  • Diagnostik
    • Die Befunde der histologischen Untersuchungen und der Immunfluoreszenzuntersuchung sind vielfältiger als beim Pemphigus vulgaris.
  • Therapie
    • Die Erkrankung ist therapieresistent. Die Prognose ist ungünstig und teils abhängig von der Grunderkrankung.12

Schleimhautpemphigoid (vernarbendes Pemphigoid)

  • Ursache
    • vernarbendes Pemphigoid
  • Häufigkeit
    • Die Erkrankung ist selten.
    • Die Patienten sind typischerweise ältere Frauen.
  • Anamnese und klinische Befunde
    • Die Erkrankung affiziert stets die Mundschleimhaut und die Konjunktiva, aber auch andere Schleimhäute können in unterschiedlichem Maße betroffen sein.
    • Die Blasen in der Mundschleimhaut sind oft größer als beim bullösen Pemphigoid. Sie hinterlassen schmerzhafte Erosionen, die in der Regel unter Narbenbildung abheilen.
    • Verwachsungen zwischen dem Augenlid und dem Augapfel (Symblepharon) stellen eine gefürchtete Komplikation dar, die zur Erblindung führen kann.
    • Bei 30–50 % der Patienten entwickeln sich auch Hautveränderungen. Meist liegen diese im Kopf- und Halsbereich sowie im oberen Bereich des Rumpfes vor.15
  • Diagnostik
    • Es werden Autoantikörper gegen Proteine in der Basalmembran gebildet.
    • Die histologischen Untersuchungen und die Immunfluoreszenzuntersuchung zeigen die gleichen Veränderungen wie beim bullösen Pemphigoid.
  • Therapie
    • Das Schleimhautpemphigoid ist therapieresistenter als das bullöse Pemphigoid.
    • Das Risiko schwerer Komplikationen rechtfertigt eine aggressivere immunsuppressive Therapie.13

Dermatitis herpetiformis

  • Ursache
    Dermatitis herpetiformis der Haut
    Dermatitis herpetiformis der Haut
    • Autoimmunerkrankung, die in den meisten Fällen mit einer glutensensitiven Enteropathie (Zöliakie) assoziiert ist.15
  • Häufigkeit
    • sehr selten
  • Anamnese und klinische Befunde
    • Die dominierenden Hautveränderungen sind typischerweise regional ausgedehnte, gruppierte, häufig stark juckende Vesikel und Bullae.
    • Bei 0–70 % der Patienten entwickeln sich im weiteren Verlauf Erosionen der Mundschleimhaut.
  • Therapie
    • glutenfreie Diät
    • Dapson stellt bei der Behandlung dieser Erkrankung die erste Wahl dar.
  • Diagnostik
    • Die histologischen Untersuchungen und die Immunfluoreszenzuntersuchung zeigen die typischen Veränderungen.

Lineare IgA-Dermatose

  • Ursache
    • Es handelt sich um eine ähnliche Autoimmunerkrankung, die aber nicht mit einer Gluten-Empfindlichkeit kombiniert ist.15
  • Häufigkeit
    • selten
    • Sie tritt sowohl bei kleinen Kindern (wurde früher als „Chronic Bullous Disease of Childhood“ bezeichnet) als auch bei Erwachsenen auf.
  • Anamnese und klinische Befunde
    • Bei bis zu 50 % der Patienten sind Schleimhautveränderungen zu beobachten, die von oberflächlichen Erosionen bis hin zu größeren oralen Veränderungen reichen können.
  • Diagnostik
    • Die histologischen Untersuchungen zeigen eine subepitheliale Blasenbildung wie bei einer Dermatitis herpetiformis, doch die Immunfluoreszenzuntersuchung ergibt die für die Erkrankung typischen Befunde.
  • Therapie
    • Dapson und systemische Steroide eignen sich für die Behandlung der Erkrankung.
  • Prognose
    • in der Regel gut

Sklerodermie (systemische Sklerose)

  • Ursache
    Tabaksbeutelmund (Frühstadium) bei systemischer Sklerose
    Tabaksbeutelmund (Frühstadium) bei systemischer Sklerose
    • Autoimmunerkrankung
    • Die Sklerodermie ist eine Multiorganerkrankung, die durch eine schwere Fibrose und mikrovaskuläre Veränderungen gekennzeichnet ist.16
    • Mit der Zeit führt die Erkrankung zu einer symmetrischen Sklerose/Induration der Haut.
  • Häufigkeit
    • selten
  • Anamnese und klinische Befunde
    • Die Sklerodermie kann Symptome der Haut und auch der Mundschleimhaut hervorrufen.
    • In der Regel hat die Erkrankung systemischen Charakter, und am häufigsten sind die Speiseröhre, die Lunge, das Herz und die Nieren betroffen.
    • Fast immer liegt auch das Raynaud-Syndrom vor, und häufig kommt es zu Ulzerationen der Haut, insbesondere im distalen Bereich der Finger.
  • Diagnostik
    • Diese Befunde werden von immunologischen Störungen begleitet.

Dermatomyositis

  • Ursache
    Primärläsion einer Dermatomyositis
    Primärläsion einer Dermatomyositis
    • Autoimmunerkrankung
    • Entzündliche rheumatische Muskelerkrankung, bei der die Hälfte der Patienten an Muskelschmerzen leidet. Die Krankheit wird nur dann als Dermatomyositis bezeichnet, wenn gleichzeitig der spezifische Hautausschlag vorliegt.
  • Häufigkeit
    • selten
    • Kann in jedem Alter einsetzen, es gibt jedoch zwei Inzidenzspitzen: in der Altersgruppe von 10–15 und der von 50–60 Jahren.
  • Ananmese und klinische Befunde
    • Als initiales Symptom liegt in der Regel eine langsam progrediente Muskelschwäche vor, die vorrangig die Hüft- und Schulterbeuge sowie die Muskulatur der Extremitäten betrifft.
    • Die Erkrankung kann Symptome der Haut und auch der Mundschleimhaut hervorrufen, eine Beteiligung der Schleimhäute ist jedoch seltener als beim Lupus erythematodes.
    • Ausschlag in Form einer lilafarbenen Verfärbung der Augenlider, der häufig mit einem periorbitalen Ödem oder einem rötlichen makulösen Exanthem auf den Wangen, dem Nasenrücken oder den Streckseiten der Finger einhergeht.
    • Bei Kindern und Jugendlichen kann sich die Erkrankung schnell innerhalb weniger Wochen entwickeln.
    • Die Patienten entwickeln oft einen unbeholfenen Gang und Probleme beim Treppensteigen, und es fällt ihnen schwer, aus sitzender Position aufzustehen.
    • Im Bereich der betroffenen Muskeln können Ödeme der Haut und des subkutanen Gewebes vorliegen.
    • Bei 20–40 % der Patienten ist das Raynaud-Syndrom zu beobachten.
    • Die Hautsymptome können der Myositis sowohl vorangehen, ganz ohne Erscheinen einer Myositis bestehen (amyopathische Dermatomyositis) als auch nach Rückgang der Myositis bestehen bleiben.17
  • Diagnostik
    • Die BSG, die LDH und die CK sind typischerweise erhöht.
    • Es sind spezifische Antikörper nachweisbar.
    • Zur weiteren Diagnostik können u. a. eine Elektromyografie und eine Muskelbiopsie durchgeführt werden.

Epidermolysis bullosa 

  • Ursache
    • Die Epidermolysis bullosa ist auf Defekte im Übergangsbereich zwischen dem Epithel und dem Bindegewebe zurückzuführen.
    • Es sind sowohl ein autosomal-dominanter als auch ein autosomal-rezessiver Erbgang beschrieben.
  • Häufigkeit
    • Es handelt sich um eine Gruppe seltener Erbkrankheiten.
  • Anamnese
    • Die Erkrankung kann von Geburt an vorliegen oder im frühen Kindesalter in Erscheinung treten.
    • Das Kardinalsymptom ist eine rezidivierende Blasenbildung infolge tangentialer Traumata der Haut und Schleimhäute.
    • Die Blasen können mit oder ohne Narbenbildung abheilen.
    • Der klinische Verlauf ist sehr unterschiedlich.
  • Klinische Befunde
    • Neben Bullae sind häufig auch Defekte des Zahnschmelzes zu beobachten.
    • Auch andere Schleimhäute, die Nägel und die Haarfollikel können betroffen sein.

Epidermolysis bullosa acquisita

  • Ursache und Häufigkeit
    • Es handelt sich um eine seltene Autoimmunerkrankung.
    • Es werden Antikörper gegen das Kollagen VII in der Basalmembran gebildet.
  • Anamnese und klinische Befunde
    • Das klinische Bild ähnelt dem der hereditären Epidermolysis bullosa.
  • Therapie
    • Die Erkrankung spricht meist nicht auf eine immunsuppressive Therapie an.
  • Diagnostik
    • Histologisch ist eine subepitheliale Blasenbildung nachweisbar.

Sonstige Erbkrankheiten

  • Es handelt sich um sehr seltene Erkrankungen.
    • Epidermolysis-bullosa-Erkrankungen
    • Pseudoxanthoma elasticum
    • Acrodermatitis enteropathica
    • ektodermale Dysplasien
    • Dyskeratosis follicularis
    • Dyskeratosis congenita
    • Ehlers-Danlos-Syndrom
    • Incontinentia pigmenti
    • Pachyonychia congenita

Infektionskrankheiten

  • Virusinfektionen
  • Bakterielle Infektionen
  • Pilzinfektionen

Maligne Erkrankungen

Anamnese

Klinische Untersuchung

  • Achten Sie auf etwaige Zeichen einer Grunderkrankung.
  • Haut
    • Beurteilen Sie die Lokalisation und das Erscheinungsbild des Ausschlags.
    • Dokumentieren Sie die Lokalisation und das Erscheinungsbild des Ausschlags.
  • Mundhöhle
    • Achten Sie auf etwaige Wunden und Zeichen einer Entzündung.
    • Lokalisation?
    • Erscheinungsbild?
    • Denken Sie daran, dass Blasen in der Mundschleimhaut leicht platzen und evtl. als einzigen Befund erosive Wunden hinterlassen.
  • Anogenitale Läsionen?
  • Siehe auch den Untersuchungskurs der Universität Freiburg – Mundhöhle und Rachen.

Ergänzende Untersuchungen

In der Hausarztpraxis

  • Bei Verdacht auf eine Systemerkrankung
    • Hb, BSG, Leukozyten, Eosinophile, CRP
    • antinukleäre Antikörper: ANA, Anti-DNA

Diagnostik beim Spezialisten

Biopsien

  • Die Durchführung einer Biopsie für eine herkömmliche histologische Untersuchung und eine Immunfluoreszenzuntersuchung kann wichtig sein.
  • Hautbiopsie
    • Eine Biopsie mit einer Hautstanze von einer Größe 4 mm oder mehr liefert meist gute Ergebnisse.
  • Biopsie der Mundschleimhaut
    • Diese wird in der Regel von Fachärzten für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, Parodontologie oder Hals-Nasen-Ohrenheilkunde durchgeführt.
  • Biopsien für die Immunfluoreszenzuntersuchung
    • Diese müssen als frisches Gewebe und gemäß besonderer Verfahren eingeschickt werden.

Maßnahmen und Empfehlungen

Indikationen zur Überweisung

  • Bei Unsicherheit bezüglich der Diagnose oder bei schweren Hauterkrankungen

Checkliste zur Überweisung

Hautausschlag mit unbekannter Diagnose

  • Zweck der Überweisung
    • Diagnostik? Therapie? Sonstiges?
  • Anamnese
    • Beginn und Dauer? Akute oder graduelle Entwicklung? Was ist zuerst aufgetreten: der Hautausschlag oder die Veränderungen der Mundschleimhaut? Progression?
    • Beschwerden: Juckreiz? Erschwerende oder lindernde Faktoren? Andere bekannte Hauterkrankungen? Andere aktuelle Erkrankung? Familiäre Prädisposition?
    • Relevante Expositionen? Regelmäßig eingenommene Medikamente?
    • Konsequenzen?
  • Klinische Untersuchung
    • Lokalisation? Größe und Merkmale der Läsionen?
    • Allgemeinzustand?
  • Ergänzende Untersuchungen
    • ggf. Hb, Leukozyten, CRP, BSG

Indikationen zur Krankenhauseinweisung

  • Ziehen Sie in schweren Fällen eine Einweisung ins Krankenhaus in Betracht.

Patienteninformationen

Patienteninformationen in Deximed

Video

Illustrationen

Am häufigsten ist das Enanthem des Lichen ruber planus zu beobachten, das durch ein Netz weißer Streifen gekennzeichnet ist, sich jedoch auch zu atrophischeren erosiven Veränderungen entwickeln kann.
Am häufigsten ist das Enanthem des Lichen ruber planus zu beobachten, das durch ein Netz weißer Streifen gekennzeichnet ist, sich jedoch auch zu atrophischeren erosiven Veränderungen entwickeln kann.
Das Erythema multiforme tritt hauptsächlich an den Streckseiten, den Handflächen, den Fußsohlen und den Schleimhäuten auf.
Das Erythema multiforme tritt hauptsächlich an den Streckseiten, den Handflächen, den Fußsohlen und den Schleimhäuten auf.
Der Ausschlag des diskoiden Lupus erythematodes ist durch infiltrierte Plaques mit festsitzenden Schuppen und einer zentralen Atrophie gekennzeichnet.
Der Ausschlag des diskoiden Lupus erythematodes ist durch infiltrierte Plaques mit festsitzenden Schuppen und einer zentralen Atrophie gekennzeichnet.
Beim Erythema multiforme major/Stevens-Johnson-Syndrom sind typischerweise verschorfte, hämorrhagische Lippen- und Mundläsionen sowie eine schwere Konjunktivitis zu beobachten.
Beim Erythema multiforme major/Stevens-Johnson-Syndrom sind typischerweise verschorfte, hämorrhagische Lippen- und Mundläsionen sowie eine schwere Konjunktivitis zu beobachten.
Die Psoriasis-Läsionen präsentieren sich initial als Papeln, die schließlich zusammenfließen und scharf begrenzte, erythematöse Plaques, bedeckt mit dicken, weißen oder silbrig glänzenden, stearinartigen, teilweise festsitzenden Schuppen bilden.
Die Psoriasis-Läsionen präsentieren sich initial als Papeln, die schließlich zusammenfließen und scharf begrenzte, erythematöse Plaques, bedeckt mit dicken, weißen oder silbrig glänzenden, stearinartigen, teilweise festsitzenden Schuppen bilden.
Beim bullösen Pemphigoid treten initial bevorzugt Hautveränderungen in Form eines stark juckenden, urtikariaähnlichen Exanthems auf. Im weiteren Verlauf bilden sich große, pralle Blasen auf gesunder oder erythematöser Haut, häufig auf den Streckseiten.
Beim bullösen Pemphigoid treten initial bevorzugt Hautveränderungen in Form eines stark juckenden, urtikariaähnlichen Exanthems auf. Im weiteren Verlauf bilden sich große, pralle Blasen auf gesunder oder erythematöser Haut, häufig auf den Streckseiten.
Bei vielen Patienten mit einem Pemphigus vulgaris treten initial Läsionen der Mundhöhle, am häufigsten der Wangenschleimhaut, auf. Die Hautveränderungen kommen häufig erst Monate später hinzu.
Bei vielen Patienten mit einem Pemphigus vulgaris treten initial Läsionen der Mundhöhle, am häufigsten der Wangenschleimhaut, auf. Die Hautveränderungen kommen häufig erst Monate später hinzu.
Abgeschlagenheit, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Kopfschmerzen, vermehrtes Schwitzen, verminderte oder erhöhte Temperatur, geschwollene Lymphknoten sowie Schmerzen unter dem Brustbein und im Bereich der Schläfen sind mögliche rezidivierende Symptome des Morbus Behçet, die sechs Monate bis fünf Jahre vor Ulzerationen der Schleimhäute auftreten können.
Abgeschlagenheit, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Kopfschmerzen, vermehrtes Schwitzen, verminderte oder erhöhte Temperatur, geschwollene Lymphknoten sowie Schmerzen unter dem Brustbein und im Bereich der Schläfen sind mögliche rezidivierende Symptome des Morbus Behçet, die sechs Monate bis fünf Jahre vor Ulzerationen der Schleimhäute auftreten können.
Die dominierenden Hautveränderungen bei der Dermatitis herpetiformis sind typischerweise regional ausgedehnte, gruppierte, häufig stark juckende Vesikel und Bullae.
Die dominierenden Hautveränderungen bei der Dermatitis herpetiformis sind typischerweise regional ausgedehnte, gruppierte, häufig stark juckende Vesikel und Bullae.
Die systemische Sklerose verursacht atrophische Veränderungen. Im Bereich der Lippen ruft dies den charakteristischen „Tabaksbeutelmund“ hervor.
Die systemische Sklerose verursacht atrophische Veränderungen. Im Bereich der Lippen ruft dies den charakteristischen „Tabaksbeutelmund“ hervor.
In etwa 40 % der Fälle beginnt die Dermatomyositis mit einem Ausschlag. Das Bild zeigt eine Primärläsion.
In etwa 40 % der Fälle beginnt die Dermatomyositis mit einem Ausschlag. Das Bild zeigt eine Primärläsion.

Quellen

Leitlinien

  • Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin. Systemischer Lupus erythematodes. AWMF-Leitlinie Nr. 027-061, Stand 2013. www.awmf.org
  • Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie. Überempfindlichkeitsreaktionen auf Arzneimittel, Allergologische Diagnostik. AWMF-Leitlinie Nr. 061-021, Stand 2014. www.awmf.org
  • Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Therapie der Psoriasis vulgaris. AWMF Leitlinie Nr. 013-001. S3, Stand 2017. www.awmf.org
  • Deutsche Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde. Diagnostik und Therapieoptionen von Aphthen und aphtoiden Läsionen der Mund- und Rachenschleimhaut. AWMF-Leitlinie Nr. 007-101, Stand 2016. www.awmf.org
  • Deutsche Dermatologische Gesellschaft. Pemphigus vulgaris und bullöses Pemphigoid, Diagnostik und Therapie. AWMF-Leitlinie Nr. 013-071, Stand 2014. www.awmf.org
  • Gesellschaft für Kinder- und Jugendrheumatologie und der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin. Juvenile systemische Sklerodermie. AWMF-Leitlinie Nr. 027-059, Stand 2013. www.awmf.org 
  • Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN). Myositissyndrome. AWMF-Leitlinie Nr. 030-054. Stand September 2014. www.awmf.org

Literatur

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  17. Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN). Myositissyndrome. AWMF-Leitlinie Nr. 030-054. Stand September 2014. www.awmf.org

Autoren

  • Monika Lenz, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Neustadt am Rübenberge
  • Günter Ollenschläger, Prof. Dr. Dr. med., Professor für Innere Medizin, Uniklinikum Köln
  • Morten Dalaker, avtalespesialist i hudsykdommer, Trondheim Hudlegesenter, Carl Johans gt 3, 7010 Trondheim
  • Tore Särnhult, överläkare, Hudmottagningen, Kungsbacka