Vesikel und Bullae in der Haut

Allgemeine Informationen

Definition

  • Zur Bildung von Bullae und Vesikeln kommt es infolge einer Gewebeschädigung, die zu einer Flüssigkeitsansammlung in oder unter der Epidermis führt.1
    • Auflösung des Zellverbunds (Akantholyse)
    • Ödeme zwischen den epidermalen Zellen (Spongiose)
    • evtl. Dissoziation zwischen Epidermis und Dermis
  • Vesikel2
    • Dies sind scharf begrenzte, flüssigkeitsgefüllte, epidermale Schwellungen mit einem Durchmesser von weniger als 1 cm.
    • Sie enthalten seröses Exsudat oder Serum vermischt mit Blut, oder sie haben seropurulenten (vesikopustulösen) Charakter.
    • Sie liegen in diskreter, gruppierter (Herpes-Infektion), unregelmäßig verteilter oder linearer Form vor.
    • Sie bestehen nur für kurze Zeit, platzen spontan oder entwickeln sich zu Bullae, indem sie größer werden oder mehrere Vesikel zusammenfließen.
  • Bullae
    • Dies sind Blasen mit einem Durchmesser von mehr als 1 cm.
    • Sie enthalten seröse oder seropurulente Flüssigkeit.
    • Sitzen sie in der Epidermis, haben sie dünne, schlaffe Wände, die nach dem Platzen zu Erosionen, Schuppenbildung und Verkrustung führen.
    • Ihre Widerstandsfähigkeit hängt davon ab, in welchem Bereich des Körpers sie vorliegen und ob es sich um intradermale (leicht platzende) oder subepidermale (festere) Blasen handelt.
  • Für ihre Bildung können mechanische, thermische, infektiöse, chemische und/oder immunologische Ursachen verantwortlich sein.

Differenzialdiagnosen

Anamnese

Klinische Untersuchung

Ergänzende Untersuchungen

Maßnahmen und Empfehlungen

Illustrationen

Quellen