Nierenarterienstenose

Zusammenfassung

  • Definition:Die Stenose einer Nierenarterie muss mindestens 60 % betragen, um klinisch signifikant zu sein. Fibromuskuläre Dysplasie und fortgeschrittene Arteriosklerose sind die häufigsten Ursachen.
  • Häufigkeit:Renovaskuläre Hypertonie ist selten (< 1 %) bei benigner oder moderater Hypertonie. Eine wichtige Ursache für sekundäre Hypertonie.
  • Symptome:Sollte bei ungewöhnlicher Manifestation von Hypertonie ausgeschlossen werden (ungewöhnliches Alter, deutliche Verschlechterung, sehr hoher oder behandlungsresistenter Blutdruck) oder wenn ACE-Hemmer den Kreatininspiegel um mehr als 30 % ansteigen lassen.
  • Befunde:Erhöhter Blutdruck Evtl. Stenosegeräusch über der entsprechenden Nierenarterie
  • Diagnose:Blutuntersuchungen (Kreatininspiegel). Eine Duplex-Sonografie, Spiral-CT, MR-Angiografie und/oder DSA. 
  • Behandlung:Eine behandlungsbedürftige Nierenarterienstenose wird sowohl medikamentös (Blutdruckbehandlung) als auch interventionell mit PTA (Aufdehnung mit Ballonkatheter/Stenting) behandelt.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Stenose der Nierenarterie
    • Signifikante Stenose bei verringertem Durchmesser > 60 %1
    • Renovaskuläre Hypertonie: durch Nierenarterienstenose verursachter Bluthochdruck2
    • Ischämisches Nierenversagen: durch bilaterale Nierenarterienstenose oder Nierenarterienstenose einer intakten Niere verursachte Niereninsuffizienz
    • Asymptomatische Nierenarterienstenose: Zufälliger Befund durch Angiografie oder eine andere Untersuchung, bei dem die Stenose nicht Ursache von Hypertonie oder Niereninsuffizienz ist.
  • Renovaskuläre, mit Nierenarterienstenose in Verbindung gebrachte Erkrankungen werden grob in zwei Gruppen geteilt, Hypertonie und Nephropathie.

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

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