Zervikalarteriendissektion

Zusammenfassung

  • Definition:Bei der Zervikalarteriendissektion (CAD) kommt zu einer Dissektion in der Arterienwand der präzerebralen Gefäße, d. h. in den Karotis- und Vertebralarterien.
  • Häufigkeit:Die Inzidenz ist nicht sicher belegt, aber es wird von ca. 2–3 Fällen auf 100.000 Einwohner für die Karotisdissektion und ca. 1–1,5 Fällen auf 100.000 Einwohner für die Basilarisdissektion ausgegangen.
  • Symptome:Etwa 80 % der Patienten haben Hals- oder Kopfschmerzen, gut 50 % der Patienten zeigen Anzeichen einer zerebralen Hypoxie.
  • Befunde:Ist die Blutversorgung des Gehirns nicht gestört, ist der klinische Befund in der Regel unauffällig.
  • Diagnose:Im Krankenhaus können zusätzlich eine Ultraschall-/Doppleruntersuchung, eine MR-Angiografie und eventuell eine CT-Angiografie durchgeführt werden.
  • Behandlung:Die Therapie umfasst die Antikoagulation oder Thrombozytenhemmung sowie eine Reduzierung der behandelbaren Risikofaktoren.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Bei der CAD kommt es zu einer Dissektion in der Arterienwand der präzerebralen Gefäße, d. h. in den Karotis- und Vertebralarterien.
  • Bei einer Dissektion (Aufspaltung) strömt das Blut durch einen Riss in der Intima und sammelt sich in einem Hohlraum der Gefäßwand, in der Regel im Zwischenraum zwischen Intima und Media.
  • Einem Schlaganfall oder einer TIA bei Patienten unter 50 Jahren liegt häufig eine Arteriendissektion zugrunde, und sie verursacht ca. 2 % aller vom Alter unabhängigen ischämischen Schlaganfälle.

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlaufskontrolle

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