Mitralklappenstenose

Zusammenfassung

  • Definition:Verengung der Mitralklappe mit gestörtem diastolischem Einstrom vom Vorhof in die Kammer. Dadurch Abnahme des Schlag- und Herzminutenvolumes sowie Anstieg des Drucks im linken Vorhof und im Lungenkreislauf.
  • Häufigkeit:In Industrieländern kontinuierliche Abnahme der rheumatisch bedingten Mitralstenose in den letzten Dekaden. Durch Migration künftig möglicherweise wieder mehr Fälle. Mit zunehmender Lebenserwartung steigende Anzahl an degenerativ bedingten Mitralstenosen. 
  • Symptome: Belastungsdyspnoe, Leistungsintoleranz, Müdigkeit, Palpitationen, Hämoptysen.
  • Befunde:Fazies mitralis mit geröteten Wangen. Bei der Auskultation betonter 1. Herzton, Mitralöffnungston, niederfrequentes Diastolikum, evtl. Lungenstauung. Bei pulmonaler Hypertonie mit Rechtsherzinsuffizienz Halsvenenstauung und Beinödeme.
  • Diagnostik:Neben Anamnese und klinischem Befund beruht die Diagnose vor allem auf der Echokardiografie (Bestimmung von Mitralklappenöffnugsfläche und Druckgradient über der Klappe). Im EKG p-mitrale, evtl. Zeichen der Rechtsbelastung, häufig Vorhofflimmern.
  • Therapie:Bei günstigen pathomorphologischen Voraussetzungen perkutane Ballondilatation. Alternativ chirurgische Therapie, meistens Klappenersatz. 

Allgemeine Informationen

Definition

  • Verengung der Mitralklappe mit gestörtem diastolischem Einstrom vom Vorhof in die Kammer; dadurch Abnahme des Schlag- und Herzminutenvolumes sowie Anstieg des Drucks im linken Vorhof und im Lungenkreislauf

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