Instabile Angina pectoris

Zusammenfassung

  • Definition:Als instabile Angina pectoris werden Anginaanfälle bezeichnet, die bei zunehmend geringerer Anstrengung auftreten, evtl. auch in Ruhe. Die Erkrankung deutet auf einen drohenden Herzinfarkt hin.
  • Häufigkeit:In den Industrieländern liegt die jährliche Inzidenz für instabile Angina pectoris bei ca. 6 von 10.000.
  • Symptome:Treten auf unterschiedliche Weise auf: als erste Episode einer Angina; lang anhaltende Angina, die in Ruhe fortdauert; Anginaschmerzen, die mit der Zeit ansteigen; Angina, die bei zunehmend geringerer Belastung ausgelöst wird; Postinfarkt-Angina, die länger als 24 Stunden andauert.
  • Befunde:Bei einer Koronarerkrankung ohne Komplikation sind die klinischen Befunde spärlich.
  • Diagnostik:Aktuell verwendete Untersuchungsmethoden sind EKG, Infarktmarker, Echokardiografie, Koronarangiografie, evtl. Myokardszintigrafie.
  • Therapie:In den meisten Fällen wird eine Koronarangioplastie durchgeführt, evtl. ein Bypass. Arzneimittel wie Salizylat, Clopidogrel, Betablocker, Statine.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Instabile Angina pectoris1
    • Anginaanfälle, die bei zunehmend geringerer Anstrengung auftreten, evtl. auch in Ruhe. Zunahme der Beschwerdesymptomatik. 
    • kein Anstieg von Troponin
  • Die Erkrankung deutet auf einen drohenden Herzinfarkt hin.
  • Sie kann sich auf unterschiedliche Art äußern:
    • als erste Episode einer Angina
    • Lang anhaltende Angina, die in Ruhe fortdauert.
    • Anginaschmerzen, die mit der Zeit stärker werden.
    • Angina, die bei zunehmend geringerer Belastung ausgelöst wird.
    • Postinfarkt-Angina, die länger als 24 Stunden andauert.
  • Akutes Koronarsyndrom (ACS)
    • Umfasst instabile Angina pectoris und Herzinfarkt mit (STEMI) oder ohne ST-Hebung (NSTEMI), bevor eine genaue Diagnose gestellt wurde.

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlaufskontrolle

Patienteninformationen

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