Oberflächliche Thrombophlebitis

Zusammenfassung

  • Definition:Es handelt sich um eine Entzündung einer oberflächlichen Venen mit Thrombose in diesem Gefäß.
  • Häufigkeit:Die Inzidenz liegt bei ca. 1 pro 2.000 Einwohner und steigt mit dem Alter.
  • Symptome:Schmerz an der entzündeten Vene, Erythem, lokale Induration.
  • Befunde:Tastbarer schmerzhaft verhärteter Venenstrang mit Rötung, Überwärmung und leichter Schwellung. Meistens an den Beinvenen lokalisiert.
  • Diagnostik:Primär klinische Diagnose. Ultraschall zur Beurteilung der Ausdehnung und der möglichen Beteiligung der tiefen Venen; evtl. CRP, D-Dimere.
  • Therapie:Lokaltherapie, Kompression und Kühlen, systemische NSAR-Therapie, abhängig vom Befund ggfs. antithrombotische Therapie.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Entzündung einer oberflächlichen Vene mit schmerzhafter Schwellung, Rötung, tastbarer Verhärtung
  • Es kommt zu einer thrombotischen Verlegung der betroffenen Vene.
  • Die Erkrankung tritt häufig bei varikös veränderten Venen auf („Varikophlebitis“).1
  • Es ist in der Regel keine schwerwiegende Erkrankung.
  • Morbus Mondor2-3
    • eine Thrombophlebitis der seitlichen Thoraxvenen (V. thoracoepigastrica, V. thoracica lateralis, V. epigastrica superior), häufiger bei Frauen.
    • nur bei Männern: Thrombophlebitis der V. dorsalis penis superficialis (peniler Morbus Mondor4)

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Patienteninformationen

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