Arterielle Hypertonie

Zusammenfassung

  • Definition:Hypertonie ist ein Anstieg des Blutdrucks mit einem erhöhten Risiko für zerebrale, kardiale und renale klinische Ereignisse. Derzeit ist Hypertonie definiert als Praxisblutdruck systolisch ≥ 140 mmHg und/oder diastolisch ≥ 90 mmHg. In ca. 90 % der Fälle ist die Ätiologie nicht bekannt (essenzielle Hypertonie), bei ca. 10 % spezifische Grunderkrankung als Ursache (sekundäre Hypertonie).
  • Häufigkeit:Ca. 28 % der deutschen Bevölkerung weisen eine Hypertonie auf (ca. 5–10 % der 30- bis 39-Jährigen und ca. 60 % der 60- bis 69-Jährigen).
  • Symptome:Die Hypertonie selbst ist im Regelfall symptomfrei. Symptomatisch ist die hypertensive Krise oder die assoziierten Endorganschäden (z. B. Schlaganfall, Myokardinfarkt, Nierenversagen).
  • Befunde:Erhöhter Blutdruck und evtl. Symptome durch Endorganschaden.
  • Diagnostik:Diagnosestellung meistens durch wiederholte Messung des Praxisblutdrucks, der unter standardisierten Bedingungen gemessen werden sollte. Alternative Messmethoden und wichtig auch für die Verlaufskontrolle sind Heimselbstmessung und ambulante Blutdruckmessung.
  • Therapie:Die Behandlungsstrategie richtet sich nach dem Grad der Hypertonie und dem gesamten kardiovaskulären Risikoprofil. Lebensstiländerungen sind die Basis jeder Behandlung, die meisten Hypertoniker benötigen zudem eine medikamentöse Therapie. Wichtigste Substanzgruppen sind ACE-Hemmer, Angiotensinrezeptorblocker, Ca-Antagonisten, Diuretika sowie Beta-Blocker. Die künftige Bedeutung neuer interventioneller Verfahren (z. B. renale Denervation) ist noch offen.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Hypertonie ist ein anhaltender Anstieg des Blutdrucks, der mit einem erhöhten Risiko für zerebrale, kardiale und renale klinische Ereignisse assoziiert ist.2
  • Derzeit definiert als Praxisblutdruck systolisch ≥ 140 mmHg und/oder diastolisch ≥ 90 mmHg3
    • Rationale: positiver Behandlungseffekt bei Patienten mit Blutdruckwerten über diesem Cut-off3
  • Unterscheidung in essenzielle Hypertonie und sekundäre Hypertonie
    • essenzielle Hypertonie (ca. 90 %): keine eindeutige Ätiologie
    • Sekundäre Hypertonie (ca. 10 %): Spezifische Grunderkrankungen, die zur Hypertonie führen.

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlaufskontrolle

Patienteninformationen

Weitere Informationen

Video

Quellen