Behandlung des Bluthochdrucks

Bluthochdruck (Hypertonie) verursacht oftmals keine Beschwerden und ist keine Erkrankung im eigentlichen Sinne. Er erhöht aber langfristig das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkte und Schlaganfälle, weshalb eine Behandlung empfohlen wird.

Deximed – Deutsche Experteninformation Medizin

"Deximed ist für mich eine große Hilfe, um im Praxisalltag schnell aktuelles Wissen zur Therapie oder Diagnostik nachschlagen zu können. Die übersichtliche Struktur ermöglicht es, sogar im Patientenkontakt rasch etwas nachzulesen." - PD Dr. med. Guido Schmiermann, Facharzt für Allgemeinmedizin, Bremen

Deximed ist ein unabhängiges Arztinformationssystem mit Fokussierung auf die primärärztliche Versorgung. Evidenzbasierte und regelmäßig aktualisierte Artikel zu allen medizinischen Gebieten zeichnen Deximed aus.

Mehr erfahren

Allgemeine Informationen

  • Beim Bluthochdruck (arterielle Hypertonie) ist der Druck in den arteriellen Blutgefäßen des Körpers erhöht.
  • Bluthochdruck verursacht oft keine Beschwerden und gilt nicht als Erkrankung im eigentlichen Sinne, sondern als Risikofaktor für die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Je höher der Blutdruck, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit später einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden. Allerdings ist der Blutdruck nicht der einzige Faktor, der dieses Risiko beeinflusst.
  • Die Ursachen für Bluthochdruck sind nicht vollständig geklärt. Erbliche Veranlagung, Übergewicht, Stress und Ernährung können bei der Entstehung von Bluthochdruck von Bedeutung sein. Auch einige Nieren- und hormonelle Erkrankungen führen mitunter zu einer Erhöhung des Blutdrucks.
  • Derzeit ist Bluthochdruck in Deutschland definiert als ein Blutdruck höher als 140/90 mmHg. Die Diagnose erfolgt durch wiederholte Messungen des Blutdrucks.
  • Der Blutdruck lässt sich durch Lebensgewohnheiten beeinflussen.
  • Je nach Höhe des Blutdrucks und anderen Risikofaktoren kann eine Einnahme von Medikamenten sinnvoll sein, um spätere schwerwiegende Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu verhindern. Ab wann eine Behandlung erfolgen sollte, hängt vom Alter sowie anderen Erkrankungen (z.B Diabetes) und Risikofaktoren (z. B. Rauchen) ab.

Was ist Bluthochdruck?

Als Blutdruck wird der Druck bezeichnet, welcher entsteht, wenn das Blut vom Herzen in den Körper und wieder zurück gepumpt wird. Der Blutdruck wird in Form von zwei mittels Schrägstrich voneinander getrennten Werten angegeben. Der obere Wert gibt den Druck in den Arterien bei Kontraktion der Herzmuskulatur an (systolischer Druck). Der untere Wert bezeichnet den arteriellen Druck in der Entspannungsphase zwischen den Herzschlägen (diastolischer Druck). Ein Blutdruck von 140/90 bedeutet also, dass der höchste Blutdruckwert bei 140 liegt und der niedrigste bei 90. Der Blutdruck wird in Millimeter Quecksilbersäule (mmHg) angegeben.

Bei dauerhaft erhöhtem Blutdruck verändern sich die Gefäßwände der Blutgefäße und verlieren langfristig ihre Elastizität. Dies wiederum beeinträchtigt die Pumpfähigkeit des Herzens und erhöht das Risiko für Schlaganfall und Herzinfarkt.

Bluthochdruck kommt häufig vor. Studien zufolge sind zwischen 30 % und 45 % der Bevölkerung in Europa betroffen.

Normaler vs. erhöhter Blutdruck

Welcher Blutdruck als normal gilt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Mit zunehmendem Alter steigt der Blutdruck, weshalb im Alter höhere Werte als normal gewertet werden als in der Jugend. Vereinfacht lässt sich sagen, dass der Blutdruck dann erhöht ist, wenn der obere Wert (systolischer Druck) über 140 und / oder der untere Wert (diastolischer Druck) über 90 liegt. Das bedeutet allerdings nicht automatisch, dass eine medikamentöse Behandlung zur Senkung des Blutdrucks notwendig ist. Welche Bedeutung dem erhöhten Blutdruck zuzumessen ist, hängt von weiteren Risikofaktoren ab:

Je mehr dieser Risikofaktoren vorliegen, desto wichtiger ist eine frühzeitige Behandlung eines leicht bis mäßig erhöhten Blutdrucks. Können weitere Risikofaktoren hingegen ausgeschlossen werden, besteht bei leichtem Bluthochdruck unter Umständen kein Handlungsbedarf. Liegt der Blutdruck oberhalb von 160/100 mmHg, ist ergänzend zur Änderung der Lebensgewohnheiten in der Regel auch eine medikamentöse Therapie erforderlich.

Die Summe sämtlicher Risikofaktoren wird als kardiovaskuläres Gesamtrisiko bezeichnet (s. a. weiter unten auf dieser Seite).

Symptome

Bluthochdruck verursacht nur selten selbst Beschwerden und gilt nicht als Erkrankung im eigentlichen Sinne. Allerdings steckt hierin auch eine Gefahr. Etwa die Hälfte der Patienten, die von Bluthochdruck betroffen ist, weiß dies nicht, und kann deshalb den negativen Folgen des erhöhten Blutdrucks nichts vorbeugen. Und von den Patienten, bei denen Bluthochdruck bekannt ist, ist wiederum nur die Hälfte ausreichend behandelt.

Sehr hoher Blutdruck kommt äußerst selten vor und kann sich durch Begleitsymptome wie Schwindel und Kopfschmerzen äußern.

Ursache

Die Ursachen für Bluthochdruck sind nicht vollständig geklärt. In 95 % der Fälle lässt sich keine eindeutige Ursache nachweisen - man spricht von einer essentiellen Hypertonie. Vermutlich resultiert Bluthochdruck bei diesen Patienten aus einem Zusammenspiel verschiedener Faktoren. Bei vielen Patienten scheint eine erbliche Veranlagung vorzuliegen, auch die Ernährung ist von gewisser Bedeutung. Regelmäßige Bewegung und körperliche Aktivität scheinen einer Erhöhung des Blutdrucks entgegenzuwirken, während Übergewicht und möglicherweise auch Stress zu einem Anstieg des Blutdrucks führen. Auch einige Nieren- und hormonelle Erkrankungen erhöhen das Risiko für die Entstehung von Bluthochdruck. Vor der Menopause sind Frauen seltener als Männer betroffen, anschließend steigt ihr Risiko an. Des weiteren erhöhten starkes Schnarchen, auch Schlafapnoe-Syndrom genannt, den Blutdruck.

Diagnostik

Der Blutdruck des Menschen ist täglich starken Schwankungen unterworfen. Daher ist eine sichere Diagnose von Bluthochdruck erst möglich, wenn sich bei wiederholten Messungen über Wochen und Monate ein erhöhter Blutdruck nachweisen lässt. Handelt es sich lediglich um eine mäßige Erhöhung, so wird eine Beobachtung des Verlaufs über einen Zeitraum von drei bis sechs Monaten empfohlen, um beurteilen zu können, ob eine medikamentöse Therapie erforderlich ist.

Anhand von Blutuntersuchungen werden zudem Risikofaktoren wie Nieren- oder hormonelle Erkrankungen und eine Fettstoffwechselstörung ausgeschlossen. Auch ein EKG (Elektrokardiogramm) zum Ausschluss von Störungen der Herzaktion wird oft durchgeführt. Bei Unklarheit erfolgt gelegentlich eine Überwachung des Blutdrucks über einen Zeitraum von 24 Stunden (Langzeit- oder 24-Stunden-Blutdruckmessung).

Kardiovaskuläres Gesamtrisiko

Da es sich bei Bluthochdruck nur um einen von mehreren Risikofaktoren für die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen handelt, kommt der Beurteilung des kardiovaskulären Gesamtrisikos entscheidende Bedeutung zu. Weitere Risikofaktoren sind Rauchen, hohe Blutfettwerte, Diabetes Typ 1 und Diabetes Typ 2, Übergewicht, Nierenerkrankungen und bestehende oder zurückliegende Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems. Zu den nicht beeinflussbaren Risikofaktoren gehören Alter, Geschlecht (Männer sind häufiger von Bluthochdruck betroffen als Frauen) und die erbliche Veranlagung für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Je mehr der genannten Risikofaktoren auf einen Patienten vorliegen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, schwerwiegende Folgeerkrankungen wie einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden, und desto wichtiger ist eine wirkungsvolle Behandlung des Bluthochdrucks. 

Therapie

Ziel der Behandlung von Bluthochdruck ist es, das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu minimieren. Bluthochdruck ist lediglich einer von mehreren Risikofaktoren - die Beeinflussung der anderen Risikofaktoren ist deshalb ebenso wichtig wie die Senkung des Blutdrucks.

Was können Sie selbst tun?

Vieles können Sie selbst tun, um Ihr Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu senken:

  • Hören Sie auf zu rauchen! Dies ist die wichtigste Maßnahme, die Sie durchführen können und ähnlich nützlich wie die Einnahme von Medikamenten. Dabei ist Passivrauchen fast genauso schädlich wie aktives Rauchen. Falls Sie Hilfe benötigen, informieren Sie sich bei Ihrem Hausarzt oder Ihrer Krankenkasse über Raucherentwöhnungsprogramme.
  • Bleiben Sie in Bewegung! Regelmäßige Bewegung trägt zu einer Senkung des Blutdrucks, einer Zunahme des „guten" Cholesterins (HDL-Cholesterin) und zu einem gesunden Körpergewicht bei. Außerdem steigert sie erwiesenermaßen das Wohlbefinden. Ausreichend körperliche Aktivität, z. B. in Form von regelmäßigem Ausdauertraining, kann Herz-Kreislauf-Erkrankungen vermutlich ähnlich effektiv vorbeugen wie Medikamente. Förderlich ist insbesondere mildes Ausdauertraining, wie Spaziergänge oder Fahrradfahren. Empfohlen werden mindestens 30 Minuten Training an 5-7 Tagen pro Woche. Bauen Sie dieses in Ihren Alltag ein: Nehmen Sie die Treppe anstatt den Aufzug, fahren Sie zur Arbeit mit dem Rad oder gehen Sie zu Fuß einkaufen. Suchen Sie sich einen Sport, der Ihnen Freude bereitet, beispielsweise auch durch gemeinsame Ausübung mit Freunden.
  • Ernähren Sie sich gesund! Nehmen Sie so oft wie möglich frisches Obst und Gemüse zu sich. Außerdem werden reichlich Ballaststoffe empfohlen, wie sie in Produkten aus Vollkorngetreide und Hülsenfrüchten zu finden sind, mindestens zweimal pro Woche Fisch und wenig gesättigte Fettsäuren, enthalten in Fleisch, Fertiggerichten und süßen Backwaren. Meiden Sie Softdrinks wie Cola und Fruchtsäfte möglichst ganz. Trinken Sie stattdessen Wasser oder ungesüßte Tees. Seien Sie sparsam mit Kochsalz (die tägliche Zufuhr sollte idealerweise 5-6 g Salz pro Tag betragen).
    Trinken Sie täglich nicht mehr als 1 Glas (Frauen) oder 2 Gläser (Männer) alkoholhaltiger Getränke.
  • Falls Sie an Übergewicht leiden: Nehmen Sie ab! Übergewicht trägt zu einer erhöhten Belastung von Herz und Blutgefäßen bei. Eine ballaststoffreiche und zugleich kalorienarme Ernährung kann in Kombination mit regelmäßiger körperlicher Bewegung beim Abnehmen und Halten des Idealgewichts helfen. Schon wenige Kilogramm Körpergewicht weniger haben einen positiven Effekt. Vermeiden Sie „Blitz-Diäten", sie führen selten zu langfristigen Erfolgen.
  • Messen Sie Ihren Blutdruck! Viele Patienten, die von Bluthochdruck betroffen sind, wissen dies nicht. Und bei vielen Patienten mit bekanntem Bluthochdruck ist dieser trotz Behandlung noch immer erhöht. Eine selbstständige Messung kann helfen, Ihren Blutdruck zu kennen und die Therapie anzupassen.

Setzen Sie sich Ziele, die Sie erreichen können, und belohnen Sie sich für erreichte Erfolge. Krankenkassen bieten zahlreiche Angebote, welche Sie unterstützen bei Änderungen Ihres Lebensstils. Zögern Sie auch nicht, Ihren Hausarzt diesbezüglich anzusprechen.

Medikamentöse Therapie

Es gibt eine Reihe von Arzneimitteln, die den Blutdruck und so erwiesenermaßen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken. Die wichtigsten und am häufigsten verwendeten sind die folgenden:

  • ACE-Hemmer: Sie hemmen das Angiotensin Converting Enzyme (ACE) und erniedrigen hierdurch den Spiegel von blutdrucksteigernden Hormonen im Blut. Bei vielen Patienten sind sie das Mittel der ersten Wahl, insbesondere wenn Begleiterkrankungen der Niere oder des Herzens vorliegen. Bei Frauen mit Kinderwunsch dürfen sie nicht verschrieben werden. Als Nebenwirkung kann ein trockener Reizhusten auftreten. In diesen Fällen wählt man meist ein verwandtes Medikament, sogenannte Angiotensin-II-Rezeptor-Blocker (Sartane).
  • Kalziumkanalblocker: Diese hemmen die Kalziumkanäle in der Muskulatur der Gefäßwand, wodurch sich diese entspannt, das Gefäß sich erweitert und der Blutdruck sinkt. Begleitend können Übelkeit, Schwindel und eine Gesichtsröte auftreten.
  • harntreibende Medikamente (Diuretika): Diese umgangssprachlich auch Wassertabletten genannten Medikamente, zu denen beispielsweise die Thiazide gehören, wirken auf die Niere und erhöhen die Urinausscheidung. Gelegentlich sind Kontrollen der Blutsalze (Elektrolyte) erforderlich.
  • Betablocker: Sie senken neben dem Blutdruck auch den Puls und wirken sich so günstig auf das Herz aus, weshalb sie bei Patienten mit Herzerkrankungen eingesetzt werden. Bei Asthma sollten sie nur mit Vorsicht verabreicht werden, da sie dieses verschlechtern können.

Einige dieser Medikamente entfalten ihre volle Wirkung erst nach einigen Tagen oder Wochen. Auch sollten sie nicht plötzlich abgesetzt werden. Ist der Effekt von einem einzelnen Medikament zu gering, so kombiniert man verschiedene Medikamente. Zum Teil gibt es diese auch als fertige Kombination in einer Tablette. 

Viele Patienten gewöhnen sich nur schwer an den Gedanken einer jahrelangen Medikamenteneinnahme, zumal sie Bluthochdruck oft nicht einmal bewusst wahrnehmen. Die korrekte Einnahme der Medikamente ist allerdings wichtig, um das Risiko für später auftretende schwere Komplikationen zu verringern. Auch vertragen die meisten Patienten die eingesetzten Medikamente gut und profitieren so langfristig von ihnen. Letzten Endes ist es jedoch Ihre persönliche Entscheidung, ob Sie Medikamente einnehmen möchten oder nicht.

Prognose

Ein über viele Jahre bestehender Bluthochdruck führt zu mehr Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkten und Schlaganfällen. Medikamente zur Senkung des Blutdrucks müssen deshalb oftmals ein Leben lang eingenommen werden. Ähnlich wichtig sind aber auch Änderungen der Lebensgewohnheiten wie ein Rauchstopp und ausreichend Bewegung. Bei einigen Patienten können diese sogar einen derart positiven Effekt zeigen, dass der Blutdruck ohne medikamentöse Behandlung ausreichend gesenkt wird.

Weitere Informationen

Autoren

  • Dietrich August, Dr. med., Arzt, Freiburg im Breisgau

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Hypertonie, arterielle. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

  1. Lohnstein M, Eras J, Hammerbacher C. Der Prüfungsguide Allgemeinmedizin - Aktualisierte und erweiterte 3. Auflage. Augsburg: Wißner-Verlag, 2018.
  2. Messerli FH, Williams B, Ritz E. Essential hypertension. Lancet 2007; 370: 591-603. PubMed
  3. Williams B, Mancia G, Spiering W, et al. 2018 ESC/ESH Guidelines for the management of arterial hypertension. Eur Heart J 2018; 39: 3021-3104. doi:10.1093/eurheartj/ehy339 DOI
  4. Barmer Pressemitteilung 16.05.2017 - Mehr als jeder Vierte leidet unter Bluthochdruck. www.barmer.de
  5. Robert-Koch-Institut. Zahl des Monats: Januar 2016. www.rki.de
  6. Neuhauser H, Diederichs C, Boeing H, et al. Bluthochdruck in Deutschland. Dtsch Arztebl Int 2016; 113: 809-815. doi:10.3238/arztebl.2016.0809 DOI
  7. ACC/AHA/AAPA/ABC/ACPM/AGS/APhA/ASH/ASPC/NMA/PCNA Guideline for the Prevention, Detection, Evaluation, and Management of High Blood Pressure in Adults . hyper.ahajournals.org
  8. Bolivar J. Essential Hypertension: An Approach to Its Etiology and Neurogenic Pathophysiology. Int J Hypertens 2013; 2013: 1-11. doi:10.1155/2013/547809 DOI
  9. Oparil S, Zaman A, Calhoun D. Pathogenesis of Hypertension. Ann Intern Med 2003; 139: 761-776. Annals of Internal Medicine
  10. Rimoldi S, Scherrer U, Messerli F. Secondary arterial hypertension: when, who, and how to screen?. Eur Heart J 2014; 35: 1245-1254. European Heart Journal
  11. Schmiemann G, Gebhardt K, Hummers-Pradier E, Egidi E. Prevalence of hyperaldosteronism in primary care patients with resistant hypertension. J Am Board Fam Med 2012;25:98-103. www.ncbi.nlm.nih.gov
  12. Prisant LM, Gujral JS, Mulloy AL. Hyperthyroidism: a secondary cause of isolated systolic hypertension. J Clin Hypertens (Greenwich). 2006 Aug;8(8):596-9. www.ncbi.nlm.nih.gov
  13. Franklin SS, Larson MG, Khan SA, et al. Does the relation of blood pressure to coronary heart disease change with aging? The Framingham Heart Study. Circulation 2001; 103: 1245-49. Circulation
  14. Vasan RS, Larson MG, Leip EP, et al. Impact of high-normal blood pressure on the risk of cardiovascular disease. N Engl J Med 2001; 345: 1291-97. New England Journal of Medicine
  15. Thomas F, Bean K, Guize L, Quentzel S, Argyriadis P, Benetos A. Combined effects of systolic blood pressure and serum cholesterol on cardiovascular mortality in young (<55 years) men and women. Eur Heart J 2002; 23: 528-35. European Heart Journal
  16. Lewington S, Clarke R, Qizilbash N, Peto R and Collins R. Age-specific relevance of usual blood pressure to vascular mortality: a meta-analysis of individual data for one million adults in 61 prospective studies. Lancet 2002; 360: 1903-13. PubMed
  17. Wilsgaard T, Schirmer H, Arnesen E. Impact of body weight on blood pressure with a focus on sex differences: the Tromso Study, 1986-1995. Arch Intern Med 2000; 160: 2847-2853. PubMed
  18. Diez Roux AV, Chambless L, Merkin SS, Arnett D, Eigenbrodt M, Nieto FJ, Szklo M, Sorlie P. Socioeconomic disadvantage and change in blood pressure associated with aging. Circulation 2002; 106:703–710. www.ncbi.nlm.nih.gov
  19. Mozaffarian D, Fahimi S, Singh GM, et al. Global Sodium Consumption and Death from Cardiovascular Causes. N Engl J Med 2014; 371: 624-34. New England Journal of Medicine
  20. Mente A, O'Donnell MJ, Rangarajan S, et al. Association of Urinary Sodium and Potassium Excretion with Blood Pressure. N Engl J Med 2014; 371: 601-11. New England Journal of Medicine
  21. Husain K, Ansari R, Ferder L. Alcohol-induced hypertension: Mechanism and prevention. World J Cardiol 2014; 6: 245-252. www.ncbi.nlm.nih.gov
  22. Roerecke M, Kaczorowski J, Tobe SW, Gmel G, Hasan OSM, Rehm J. The effect of a reduction in alcohol consumption on blood pressure: a systematic review and meta-analysis. Lancet Public Health. 2017 Feb;2(2):e108-e120. www.ncbi.nlm.nih.gov
  23. de Simone G, Devereux R, Chinali M, et al. Risk Factors for Arterial Hypertension in Adults With Initial Optimal Blood Pressure The Strong Heart Study. Hypertension 2006; 47: 162-167. PubMed
  24. Wiernik E, Pannier B, Czernichow S, et al. Occupational status moderates the association between current perceived stress and high blood pressure. Hypertension. Published online before print January 14, 2013. hyper.ahajournals.org
  25. Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin. Hausärztliche Risikoberatung zur kardiovaskulären Prävention. AWMF-Leitlinie Nr. 053-024, Stand 2017. www.awmf.org
  26. Banegas JR, Ruilope LM, de la Sierra A, Vinyoles E, Gorostidi M, de la Cruz JJ, Ruiz-Hurtado G, Segura J, Rodriguez-Artalejo F, Williams B. Relationship between clinic and ambulatory blood-pressure measurements and mortality. N Engl J Med 2018;378:1509–1520. www.ncbi.nlm.nih.gov
  27. Verdecchia P, Staessen JA, White WB, Imai Y, O'Brien ET. Properly defining white coat hypertension. Eur Heart J 2002; 23: 106-09.
  28. Mancia G, Bombelli M, Brambilla G, et al. Long-term prognostic value of white coat hypertension: An insight from diagnostic use of both ambulatory and home blood pressure measurements . Hypertension 2013; 62: 168. www.ncbi.nlm.nih.gov
  29. Mancia G, Facchetti R, Bombelli M, Grassi G and Sega R. Long-term risk of mortality associated with selective and combined elevation in office, home, and ambulatory blood pressure. Hypertension 2006; 47: 846-53. PubMed
  30. Tholl U, Forstner K and Anlauf M. Measuring blood pressure: pitfalls and recommendations. Nephrol Dial Transplant 2004; 19: 766-70. PubMed
  31. Myers MG. Replacing manual sphygmomanometers with automated blood pressure measurement in routine clinical practice. Clin Exp Pharmacol Physiol. 2014 Jan;41(1):46-53. PubMed
  32. Zweiker R, Schumacher M, Fruhwald FM, Watzinger N and Klein W. Comparison of wrist blood pressure measurement with conventional sphygmomanometry at a cardiology outpatient clinic. J Hypertens 2000; 18: 1013-8. PubMed
  33. Verberk WJ, Kroon AA, Kessels AG, de Leeuw PW. Home blood pressure measurement. A systematic review. J Am Coll Cardiol 2005; 46: 743-51. PubMed
  34. Uhlig K, Patel K, Ip S, et al. Self-measured blood pressure monitoring in the management of hypertension: A systematic review and meta-analysis. Ann Intern Med 2013; 159: 185-94. Annals of Internal Medicine
  35. Deutsche Gesellschaft für Kardiologie - Pocketleitlinien für das Management der arteriellen Hypertonie. leitlinien.dgk.org
  36. Pewsner D, Jüni P, Egger M, Battaglia M, Sundström J, Bachmann LM. Accuracy of electrocardiography in diagnosis of left ventricular hypertrophy in arterial hypertension: systematic review. BMJ. 2007 Oct 6;335(7622):711. www.ncbi.nlm.nih.gov
  37. NICE Chronic kidney disease in adults: assessment and management. Updated 2014. www.nice.org.uk
  38. KDIGO 2012 clinical practice guideline for the evaluation and management of chronic kidney disease. 2013a; 3,1. www.sciencedirect.com
  39. Misra S, Khosla A, Allred J, Harmsen WS, Textor SC, McKusick MA. Mortality and Renal Replacement Therapy after Renal Artery Stent Placement for Atherosclerotic Renovascular Disease. J Vasc Interv Radiol. 2016 Aug;27(8):1215-24. www.ncbi.nlm.nih.gov
  40. Gois PHF, Souza ERM. Pharmacotherapy for hyperuricemia in hypertensive patients. Cochrane Database Syst Rev. 2017 Apr 13;4:CD008652. www.ncbi.nlm.nih.gov
  41. DEGAM-Leitlinie: Hausärztliche Risikoberatung zur kardiovaskulären Prävention. Stand 2017, Kurzfassung. www.awmf.org
  42. Bundy JD, Li C, Stuchlik P, Bu X, Kelly TN, Mills KT, He H, Chen J, Whelton PK, He J. Systolic Blood Pressure Reduction and Risk of Cardiovascular Disease and Mortality: A Systematic Review and Network Meta-analysis. JAMA Cardiol. 2017 Jul 1;2(7):775-781. www.ncbi.nlm.nih.gov
  43. Khan NA, Rabkin SW, Zhao Y, McAlister FA, Park JE, Guan M, Chan S, Humphries KH. Effect of Lowering Diastolic Pressure in Patients With and Without Cardiovascular Disease: Analysis of the SPRINT (Systolic Blood Pressure Intervention Trial). Hypertension. 2018 May;71(5):840-847. www.ncbi.nlm.nih.gov
  44. Lee TC, Cavalcanti RB, McDonald EG, Pilote L, Brophy JM. Diastolic Hypotension May Attenuate Benefits from Intensive Systolic Targets: Secondary Analysis of a Randomized Controlled Trial. Am J Med. 2018 Oct;131(10):1228-1233.e1. www.ncbi.nlm.nih.gov
  45. Wright JM, Musini VM, Gill R. First-line drugs for hypertension. Cochrane Database Syst Rev. 2018 Apr 18;4:CD001841. www.ncbi.nlm.nih.gov
  46. Wiysonge CS, Bradley H, Mayosi BM, Maroney R, Mbewu A, Opie LH, Volmink J.Beta-blockers for hypertension. Cochrane Database Syst Rev. 2007 Jan 24;(1):CD002003. Review. Update in: Cochrane Database Syst Rev. 2012;8:CD002003. www.ncbi.nlm.nih.gov
  47. Garjón J, Saiz LC, Azparren A, Elizondo JJ, Gaminde I, Ariz MJ, Erviti J. First-line combination therapy versus first-line monotherapy for primary hypertension. Cochrane Database Syst Rev. 2017 Jan 13;1:CD010316. www.cochranelibrary.com
  48. Rote-Hand-Brief zu Hydrochlorothiazid (HCT): Risiko von nichtmelanozytärem Hautkrebs; Plattenepithelkarzinom der Haut.17.10.2018. www.bfarm.de
  49. arznei-telegramm. HAUTKREBS UNTER HYDROCHLOROTHIAZID ... in welcher Dosis von HCT auf Chlortalidon umstellen? a-t 2018; 49: 91 www.arznei-telegramm.de
  50. Viera AJ, Hinderliter AL. Evaluation and management of the patient with difficult-to-control or resistant hypertension. Am Fam Physician 2009; 79: 863-9. PubMed
  51. Lobo MD, de Belder MA, Cleveland T, et al. Joint UK societies' 2014 consensus statement on renal denervation for resistant hypertension. Heart 2015; 101(1):10-6. www.ncbi.nlm.nih.gov
  52. DEGAM-S1-Handlungsempfehlung. Hausärztliche Beratung zum Thema Renale Denervierung bei therapieresistenter Hypertonie. Stand 2015. www.awmf.org
  53. Ramos R, Comas-Cufí M, Martí-Lluch R, Balló E, Ponjoan A, Alves-Cabratosa L, Blanch J, Marrugat J, Elosua R, Grau M, Elosua-Bayes M, García-Ortiz L, Garcia-Gil M. Statins for primary prevention of cardiovascular events and mortality in old and very old adults with and without type 2 diabetes: retrospective cohort study. BMJ. 2018 Sep 5;362:k3359. www.ncbi.nlm.nih.gov
  54. ASCEND Study Collaborative Group, Bowman L, Mafham M, Wallendszus K, Stevens W, Buck G, Barton J, Murphy K, Aung T, Haynes R, Cox J, Murawska A, Young A, Lay M, Chen F, Sammons E, Waters E, Adler A, Bodansky J, Farmer A, McPherson R, Neil A, Simpson D, Peto R, Baigent C, Collins R, Parish S, Armitage J. Effects of Aspirin for Primary Prevention in Persons with Diabetes Mellitus. N Engl J Med. 2018 Oct 18;379(16):1529-1539. www.ncbi.nlm.nih.gov
  55. McNeil JJ, Wolfe R, Woods RL, Tonkin AM, Donnan GA, Nelson MR, Reid CM, Lockery JE, Kirpach B, Storey E, Shah RC, Williamson JD, Margolis KL, Ernst ME, Abhayaratna WP, Stocks N, Fitzgerald SM, Orchard SG, Trevaks RE, Beilin LJ, Johnston CI, Ryan J, Radziszewska B, Jelinek M, Malik M, Eaton CB, Brauer D, Cloud G, Wood EM, Mahady SE, Satterfield S, Grimm R, Murray AM; ASPREE Investigator Group. Effect of Aspirin on Cardiovascular Events and Bleeding in the Healthy Elderly. N Engl J Med. 2018 Oct 18;379(16):1509-1518. www.ncbi.nlm.nih.gov
  56. Herttua K, Tabak AG, Martikainen P, et al. Adherence to antihypertensive therapy prior to the first presentation of stroke in hypertensive adults: population-based study. Eur Heart J 2013. www.ncbi.nlm.nih.gov
  57. Sheppard JP, Stevens S, Stevens R, Martin U, Mant J, Hobbs FDR, McManus RJ. Benefits and Harms of Antihypertensive Treatment in Low-Risk Patients With Mild Hypertension. JAMA Intern Med. 2018 Oct 29. jamanetwork.com
  58. Diao D, Wright JM, Cundiff DK, Gueyffier F. Pharmacotherapy for mild hypertension. Cochrane Database Syst Rev. 2012 Aug 15;(8):CD006742. www.ncbi.nlm.nih.gov
  59. Birtwhistle RV, Godwin MS, Delva MD, et al. Randomised equivalence trial comparing three and six months of follow-up of patients with hypertension by family practitioners. BMJ 2004; 328:204-6. PubMed
  60. O’Brien E, Asmar R, Beilin L, Imai Y, Mancia G, Mengden T, et al. Practice guidelines of the European Society of Hypertension for clinic, ambulatory and self blood pressure measurement. J Hypertens 2005; 23: 697-701. PubMed
  61. McManus RJ, Mant J, Franssen M, et al. Efficacy of self-monitored blood pressure, with or without telemonitoring, for titration of antihypertensive medication (TASMINH4): an unmasked randomised controlled trial. Lancet 2018 Mar 10; 391(10124): 949-959. pmid:29499873 PubMed