Verengung der Halsschlagader (Karotisstenose)

Eine Verengung der Halsschlagader (Karotisstenose) kommt gerade bei älteren Personen relativ häufig vor. Die Krankheit kann ohne Beschwerden bestehen, aber auch zu schweren Folgekrankheiten führen, einem Schlaganfall.

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Was ist eine Arteriosklerose der Halsschlagadern?

Arteria carotis und Arteria vertebralis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Halsschlagader (Arteria carotis, Karotis) führt vom Herzen am Hals entlang und verzweigt sich in zwei größere Blutgefäße, die zum einen das Gewebe außen am Schädel (Karotis externa), zum anderen das Gehirn versorgen (Karotis interna). Auf jeder Seite des Halses verläuft eine Halsschlagader. Wie grundsätzlich in jedem Blutgefäß können sich auch in der Karotis kleine Ablagerungen aus dem Blut ansammeln, wobei hier v. a. die Teilungsstelle der Karotis unterhalb des Unterkiefers besonders betroffen ist: Weil hier das Blut oft nicht gleichmäßig strömt, kommt es besonders häufig zu kleinen oder größeren Ablagerungen – das Blutgefäß verkalkt (Atherosklerose). Atherosklerose ist eine Gefäßkrankheit, die zur Verengung der betroffenen Gefäße führt. Im Fall der Karotis führt diese Verengung je nach Ausprägung zu einer verringerten Blutversorgung des Gehirns, im schlimmsten Fall zu einem Schlaganfall.

Eine Karotisstenose bildet sich vor allem bei älteren Personen. Während allgemein 1–3 % aller Erwachsenen eine Karotisstenose von >50 % aufweisen (also eine Verringerung der Gefäßöffnung um die Hälfte), weisen >10 % aller 80-Jährigen eine Verengung der Karotis auf. Bei Personen, die auch an anderen Blutgefäßen Verengungen zeigen (etwa an Herzkranzgefäßen oder am Bein: periphere arterielle Verschlusskrankheit), ist in fast 30% auch eine Karotisstenose nachweisbar. Männer sind doppelt so häufig betroffen wie Frauen.

Viele Betroffene haben trotz der Verengung keine Beschwerden oder Symptome. Dies wird dann als asymptomatische Karotisstenose bezeichnet. Gerade bei höhergradiger Stenose der Karotis können jedoch vorübergehende oder auch bleibende Symptome infolge der Durchblutungsstörungen im Gehirn die Folge sein.

In seltenen Fällen können sich kleine Teile der Verkalkung lösen und mit dem Blutstrom ins Gehirn gelangen. Dort können sie vorübergehende neurologische Ausfallerscheinungen, sogenannte transitorische ischämische Attacken (TIA) oder einen Schlaganfall mit bleibenden neurologischen Schäden verursachen. Dies wird dann als symptomatische Karotisstenose bezeichnet.  

Ursache

Arteriosklerose („Arterienverkalkung“)

Die Verkalkungen (Arteriosklerose) in den Halsschlagadern beruhen auf Ablagerungen von Fett und Kalk an den Innenwänden der Halsschlagader, die sauerstoffreiches Blut ins Gehirn transportiert. Eine solche Fettablagerung wird als Atherom bezeichnet (daher auch der Ausdruck Atherosklerose = Arteriosklerose im allgemeinen Sprachgebrauch). Bei einem größeren Atherom spricht man von einem Plaque. Die Entwicklung eines Plaques beginnt damit, dass sich Cholesterin in die Wand des Blutgefäßes „eingräbt“.

Der Körper versucht, diese Verletzung zu reparieren. Es bildet sich Narbengewebe, das die Gefäßwände dicker und unbeweglicher und das Blutgefäß enger macht. Je mehr Cholesterin sich ablagert, desto dicker werden die Wände der Blutgefäße und desto weniger Blut kann durch das Gefäß fließen. Dies wird im allgemeinen Sprachgebrauch als Gefäßverkalkung bezeichnet.

Die Arteriosklerose ist die häufigste Ursache für eine Karotisstenose; es können jedoch auch entzündliche Gefäßkrankheiten, Bindegewebskrankheiten oder eine Reaktion auf eine Bestrahlung bzw. Strahlenschäden zugrunde liegen.

Was ist die Ursache für Arteriosklerose?

Ein gewisses Ausmaß an Arteriosklerose ist bei vielen Menschen in Industrieländern allgemein üblich, auch wenn die Häufigkeit variiert. Meist beginnt die Entwicklung bereits im Alter zwischen 20 und 30 und nimmt mit dem Alter zu. Die Arteriosklerose ist die häufigste Ursache für viele Herz-Kreislauf-Erkrankungen, z. B. Herzinfarkt, Angina pectoris und Schlaganfall.

Auch wenn die Gefäßverkalkung zu einem gewissen Grad ein natürlicher Teil des Alterungsprozesses ist, kann sie unter bestimmten Umständen ungewöhnlich schnell voranschreiten. Auf mehrere dieser Faktoren haben Sie selbst starken Einfluss.

Rauchen ist eine der häufigsten Ursachen. Bei Rauchern beginnt die Arteriosklerose früher, schreitet schneller voran und hat schwerere Folgen als bei Nichtrauchern.

Auch Personen mit einem hohen Blutfettgehalt (Hyperlipidämie) sind stärker gefährdet, an Gefäßverkalkung zu leiden. Dies gilt insbesondere für Fett in Form von Cholesterin. Der Fettgehalt im Blut wird zwar teilweise durch unsere Ernährung beeinflusst, eine große Rolle spielt aber auch die genetische Veranlagung.

Ein höheres Risiko tragen außerdem Männer, Frauen nach den Wechseljahren sowie Personen mit Diabetes, Übergewicht und Bluthochdruck.

Symptome

Die meisten Betroffenen zeigen keine Symptome einer Karotisstenose, sind also asymptomatisch. Viele wissen daher nicht, dass sie an dieser Erkrankung leiden. Manchmal wird sie zufällig bei einer ärztlichen Untersuchung entdeckt. Diese Personen tragen ein leicht erhöhtes Risiko, eine TIA (Mini-Schlaganfall) und zu einem späteren Zeitpunkt einen Schlaganfall zu erleiden.

Bei Betroffenen, die bereits eine TIA oder einen Schlaganfall hatten, besteht ein höheres Risiko für ein erneutes Auftreten.

Sowohl die TIA als auch der Schlaganfall können sich auf viele verschiedene Arten äußern. TIAs dauern nur relativ kurze Zeit (weniger als 24 Stunden), und die Symptome gehen vollständig zurück. Bei einem Schlaganfall bleiben die Symptome länger bestehen und können auch dauerhaft bleiben. Häufige Symptome sind einseitige Lähmungen, plötzliche Sehstörungen, einseitiges Taubheitsgefühl, Sprachstörungen; hingegen sind Schwindel, Doppelbilder oder Gedächtnisstörungen eher untypische Beschwerden bei einer Karotisstenose. Manchmal liegt nur eines der Symptome vor.

Diagnostik

Die Karotisstenose ist oft ein Zufallsfund bei der ärztlichen Untersuchung der Halsgefäße mit dem Stethoskop, bei der ein typisches Geräusch zu hören ist, wenn das Blut durch den verengten Bereich strömt. Das Abhören der Halsgefäße sagt jedoch wenig über den Umfang der Verengung aus. Daher sollte nach Möglichkeit eine Ultraschalluntersuchung (Doppler-Sonografie) erfolgen, um die Gefäße besser darzustellen.

In anderen Fällen entsteht der Verdacht erst, nachdem es zu einem Schlaganfall oder mehreren TIA gekommen ist. Die Ultraschalluntersuchung der Halsgefäße ist hier ein Teil der Diagnosemaßnahmen. Patienten mit Karotisstenose haben ein höheres Risiko für einen Schlaganfall direkt nach einer TIA und sollten daher sehr schnell genauer untersucht werden (innerhalb von zwei Wochen).

Hinzu kommt eine sorgfältige körperliche Untersuchung, bei der der Arzt auch die neurologischen Funktionen genau prüfen wird. In Bezug auf das Herz wird der Blutdruck gemessen und meist ein EKG abgeleitet. Blutuntersuchungen können Hinweise auf entzündliche Krankheiten geben, zudem lassen sich die Blutfettwerte, Zuckerwerte etc. bestimmen. 

In ausgewählten Fällen erfolgt eine Angiografie mithilfe einer Computertomografie oder einer Magnetresonanztomografie vor der Operation. Die Angiografie als Röntgenaufnahme der Blutgefäße mithilfe eines Kontrastmittels ist eine weitere Methode, wird aber heutzutage nur noch selten durchgeführt.

Liegt ein akuter Schlaganfall vor, wird der Betroffene sofort in ein Krankenhaus zur weiteren Diagnostik eingewiesen.

Therapie

Bei den meisten Betroffenen treten keine Beschwerden oder Symptome aufgrund der Karotisstenose auf. Patienten mit asymptomatischer Karotisstenose tragen ein höheres Schlaganfall- und TIA-Risiko, und Studien haben gezeigt, dass diese Patienten in gewissem Umfang von einem operativen Eingriff profitieren können. Da aber auch die medikamentöse Behandlung inzwischen besser geworden ist, ist der Nutzen einer Operation heute vergleichsweise geringer als früher. Patienten mit asymptomatischer Karotisstenose werden meist nur mit Medikamenten behandelt, es gibt aber auch Ausnahmen, v. a. bei höhergradigen Stenosen.  

Blutverdünnende Medikamente wie ASS verringern das Schlaganfall- und TIA-Risiko. Die meisten Patienten mit Karotisstenose müssen solche Medikamente ihr Leben lang einnehmen.

Insbesondere Personen mit erhöhten Cholesterinwerten profitieren von Cholesterinsenkern, sogenannten Statinen. Statine werden heute routinemäßig allen Patienten mit solchen Gefäßerkrankungen empfohlen. Bei erhöhtem Blutdruck sind zudem blutdrucksenkende Medikamente angezeigt (in der Regel sogenannte ACE-Hemmer oder AT-Antagonisten).

Bei einigen Betroffenen, vor allem denjenigen mit symptomatischen Gefäßverengungen von >50 %, empfehlen Ärzte eine operative Behandlung. Die entsprechende Operation verläuft normalerweise so, dass der Chirurg über einen Schnitt am Hals die Plaques aus dem Gefäß entfernt (Endarteriektomie) oder mithilfe eines an einem Gefäß in der Leiste eingeführten Ballonkatheters das Blutgefäß am Hals weitet und ein Röhrchen (Stent) einsetzt, das verhindert, dass sich der Bereich wieder zusetzt. Die Methode per Stent kommt eher seltener zum Einsatz als die Entfernung des Plaque, ist aber in bestimmten Situationen zu bevorzugen.

Bei Patienten, die bereits eine TIA aufgrund verengter Halsgefäße hatten, haben frühzeitige Eingriffe, also innerhalb von zwei Wochen nach der Attacke, bessere Ergebnisse gezeigt als spätere Eingriffe. Einige Fachleute befürworten auch bei einem Schlaganfall eine frühzeitige operative Behandlung, unter der Voraussetzung, dass die Patienten stabil sind und nur begrenzte neurologische Ausfälle haben. Auf jeden Fall ist bei dieser Patientengruppe eine schnelle und effektive Untersuchung sehr wichtig. In verschiedenen Ländern kann sich die Behandlungspraxis deutlich unterscheiden. Die Art der Therapie hängt aber auch z. B. vom Alter des Patienten, allgemeinem Gesundheitszustand, Begleiterkrankungen und natürlich auch dem Wunsch des Patienten ab. Grundsätzlich ist die Entscheidung für oder gegen eine Operation bei Patienten mit Karotisstenose für jeden Einzelnen genau zu überlegen. Wichtig ist hier auch die Einschätzung des Risikos des Betroffenen, in den kommenden Jahren Durchblutungsstörungen bzw. einen Schlaganfall zu erleiden: Dies kann der Arzt anhand bestimmter Methoden individuell beurteilen.

Sie selbst können durch vorbeugende Maßnahmen viel dazu beitragen, dass es gar nicht erst zu einer Operation kommen muss.

Eigene Maßnahmen

Das Ziel der Behandlung einer Karotisstenose ist in der Regel die Vorbeugung vor Schlaganfall und TIA. Vorbeugende Maßnahmen sollten so früh wie möglich mit gesunder Ernährung, verstärkter körperlicher Aktivität und Verzicht aufs Rauchen beginnen.

Es ist allerdings nie zu spät, den Lebensstil zu verändern. Selbst wenn Sie bereits Atherosklerose haben, sinkt das Risiko, daran zu sterben oder beschwerliche Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu bekommen, erheblich, wenn Sie bestimmte Veränderungen vornehmen.

Das Wichtigste ist, mit dem Rauchen aufzuhören. Mit dem Rauchen aufzuhören, verringert das Risiko fast sofort, außerdem ergeben sich dadurch auch eine ganze Reihe anderer positiver gesundheitlicher Effekte. Alkohol sollten Sie nur in Maßen trinken.

Die Ernährung hat große Bedeutung, und Sie sollten viel Obst, Gemüse und Fisch essen und den Fettanteil Ihrer Ernährung reduzieren. Insbesondere tierische Fette sollten vermieden werden. Tierische Fette finden sich in Fleisch, Fleischprodukten und Milchprodukten wie Käse und Vollmilch.

Außerdem sollten Sie Ihre körperliche Aktivität steigern. Bereits leichte bis mittlere Anstrengung wie bei einem Spaziergang reicht dafür aus; zu empfehlen ist regelmäßige körperliche Aktivität an den meisten Tagen der Woche für mindestens 30 Minuten. Fragen Sie Ihren Arzt, welche Art von Bewegung er Ihnen empfehlen würde.

Eine gute medikamentöse Einstellung chronischer Erkrankungen wie Diabetes, hohe Cholesterinwerte und Bluthochdruck reduziert ebenfalls das Risiko, und Übergewichtige können stark von einer Gewichtsabnahme profitieren.

Prognose

Bei den meisten Patienten mit Karotisstenose kommt es nicht zu TIA oder einem Schlaganfall. Das Risiko dieser Patienten ist allerdings erhöht und ist umso höher, je mehr Gefäße verengt sind, je größer die Ablagerungen sind und je mehr Risikofaktoren wie Rauchen und hohe Cholesterinwerte vorliegen.

Bei vielen Patienten sind auch andere Blutgefäße im Körper verengt, unter anderem die Herzkranzgefäße. Bei diesen Patienten besteht ein erhöhtes Risiko für Angina pectoris und Herzinfarkt.

Durch eigene Maßnahmen und passende Medikamente kann das Risiko für diese Komplikationen verringert werden.

Eine Operation führt am ehesten bei symptomatischer Karotisstenose bei folgenden Patienten zu einem deutlichen Vorteil:

  • bei Patienten mit einer Verengung des Blutgefäßes um mehr als 90 %
  • bei Männern
  • bei Menschen, die an Diabetes leiden
  • bei Menschen, die älter als 75 Jahre sind und/oder
  • bei einer Karotisstenose auch auf der anderen Seite.

Eine Operation kann das Risiko für einen Schlaganfall im weiteren Leben deutlich senken, es sind aber natürlich auch die Risiken des chirurgischen Eingriffs abzuwägen (z. B. Blutungen, Nervenschäden, erneute Stenose). 

Weitere Informationen

Autoren

  • Susanne Meinrenken, Dr. med., Bremen

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Karotisstenose. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

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