Herzinfarkt, Diagnose

Bei Beschwerden, die auf einen Herzinfarkt hinweisen, sollte unverzüglich ein Krankenhaus aufgesucht werden. Dort kann die Diagnose mittels EKG und Laboruntersuchungen bestätigt werden. Andere Erkrankungen, die ähnliche Symptome auslösen können, werden ausgeschlossen. Die Wahl der weiteren diagnostischen Untersuchungen hängt von Typ und Schwere des Herzinfarktes ab. In vielen Fällen kommt eine Herzkatheteruntersuchung zur Anwendung. Sie bietet gleichzeitig diagnostische wie therapeutische Möglichkeiten.

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Ein Herzinfarkt erfordert schnelles Handeln. Rettungsdienste und Krankenhäuser sind optimal vorbereitet auf die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Verdacht auf Herzinfarkt. Zeit ist Herzmuskel – die richtige Therapie muss schnell eingeleitet werden, um den entstandenen Schaden einzugrenzen. Doch auch mögliche andere Erkrankungen, die mit ähnlichen Beschwerden wie ein Herzinfarkt einhergehen, müssen bei der Diagnostik berücksichtigt werden.

Die Diagnosefindung beginnt häufig vor Eintreffen im Krankenhaus, zum Beispiel im Rettungswagen. Oft können bereits während dieser sogenannten Prähospitalphase die entscheidenden Weichen für eine rasche Therapie gestellt werden. Im Krankenhaus wird die Diagnose gesichert und weitere Untersuchungen unternommen, die dann darüber entscheiden, wann und welche therapeutische Maßnahmen eingeleitet werden.

Präshospitalphase – Rechtzeitig die 112 wählen

Brustschmerz kann viele Ursachen haben. Wann sollten Sie an Herzinfarkt denken und den Rettungswagen rufen? Der typische Brustschmerz bei Herzinfarkt beginnt plötzlich, hält länger als 20 Minuten an und strahlt in den linken Arm, Hals oder Unterkiefer aus. Er ist oft begleitet von Luftnot, Angstgefühlen, Schweißausbrüchen oder Übelkeit. Manche Patientinnen und Patienten erleiden ein Kreislaufversagen und werden ohnmächtig. Sie sind auf die Hilfe durch andere Personen angewiesen. Auch bei erhaltenem Bewusstsein sollten Helferinnen oder Helfer anwesend bleiben.

Wenn Sie die 112 wählen, werden Sie mit der Rettungsleitstelle verbunden. Dort löst die Angabe von Brustschmerzen eine gut organisierte Rettungskette aus: ein Rettungswagen und eine Notärztin oder ein Notarzt treffen innerhalb weniger Minuten ein, fragen nach den Symptomen, führen eine körperliche Untersuchung durch, zeichnen ein EKG auf, verabreichen bei Bedarf erste Medikamente, legen einen Zugang in eine Vene. Bei deutlichen Hinweisen auf einen Herzinfarkt erfolgt ein Großteil dieser Maßnahmen im Rettungswagen auf dem Weg in das nächstgelegene Krankhaus, das eine Herzinfarktbehandlung bereithält (oft als Chest Pain Unit bezeichnet).

Nicht immer sind die Beschwerden so eindeutig oder ausgeprägt, dass Betroffene einen Rettungswagen rufen. Manche suchen Ihre Hausärztin auf. Auch in der Hausarztpraxis ist das gesamte Personal darin geschult, auf das Symptom Brustschmerz rasch und adäquat zu reagieren. Hat die Ärztin oder der Arzt aufgrund der Patientenangaben sowie der Untersuchungsbefunde den dringenden Verdacht, dass es sich um einen Herzinfarkt handelt, wird ein Notarzt verständigt. Bis zum Eintreffen des notärztlichen Teams verbleibt die Patientin oder der Patient in der Praxis. Währenddessen können weitere Untersuchungen und erste therapeutische Maßnahmen eingeleitet werden.

In der Notaufnahme – Bestätigung der Diagnose

In der Notaufnahme erfolgt eine sorgfältige Erhebung aller Symptome, Vorerkrankungen, Risikofaktoren und regelmäßig eingenommener Medikamente. Die Krankengeschichte erlaubt eine individuelle Einschätzung des Herzinfarkt-Risikos. Es muss auch geprüft werden, ob die Krankheitszeichen auf andere Erkrankungen als Herzinfarkt hinweisen können. Die Anamnese wird durch eine gründliche körperliche Untersuchung ergänzt.

Innerhalb der ersten Minuten werden ein EKG aufgezeichnet und bestimmte Laborwerte im Blut gemessen, die bei einem Herzinfarkt erhöht sind. Zusammen mit der Anamnese erlauben diese beiden Untersuchungen eine genaue Einschätzung der Situation: Liegt ein Herzinfarkt vor? Welcher Herzinfarkttyp liegt vor?

Der Herzinfarkt ist Teil einer Diagnosegruppe mit dem Namen Akutes Koronarsyndrom. Die Grunderkrankung ist fast immer eine koronare Herzerkrankung (KHK). Zum akuten Koronarsyndrom zählt neben dem Herzinfarkt die instabile Angina pectoris. Die instabile Angina pectoris kann in einen Herzinfarkt übergehen und wird daher ebenfalls engmaschig im Krankenhaus überwacht. Der Herzinfarkt wird in zwei Typen unterteilt. Einer schlägt sich im EKG nieder (sogenannter ST-Hebungsinfarkt, kurz STEMI), der andere nicht (Nicht-ST-Hebungsinfarkt, NSTEMI). In beiden Fällen liegen eindeutige Laborveränderungen vor.

Unter den Laborwerten – häufig als „Herzenzyme" bezeichnet – ist das Troponin am wichtigsten. Troponin ist ein Eiweiß, das an den Kontraktionen der Herzmuskulatur beteiligt ist. Beim Untergang von Herzmuskelzellen gelangt Troponin in die Blutbahn. Bereits drei bis vier Stunden nach den ersten Symptomen eines Herzinfarktes ist ein erhöhtes Troponin im Blut nachweisbar. Troponin kann jedoch auch aufgrund anderer Ursachen erhöht sein, die den Herzmuskel belasten, zum Beispiel bei einer Infektion des Herzmuskels (Myokarditis), einer schweren Herzschwäche oder einer Lungenembolie. Auch bei einer starken Nierenschwäche sind hohe Troponinwerte zu erwarten, weil die Ausscheidungsfunktion der Nieren reduziert ist und sich viele körpereigene Stoffe anhäufen. Erhöhte Troponinwerte müssen daher im Kontext der Krankengeschichte und anderer Untersuchungsergebnisse bewertet werden.

Troponin und andere Laborwerte werden in der Klinik mehrmals am Tag analysiert, da die unterschiedlichen „Herzenzyme" zu verschiedenen Zeiten nach dem Infarkt freigesetzt werden. Das Ansteigen eines Laborwertes über einen Zeitraum von einigen Stunden ist ein sicherer Hinweis auf einen Herzinfarkt. Ist Troponin mehrere Stunden nach Symptombeginn in wiederholten Messungen nicht erhöht, kann ein Herzinfarkt sicher ausgeschlossen werden.

Apparative Untersuchungsmethoden – exakte Diagnostik und Therapie

Weitere Untersuchungen dienen der Evaluation des Ausmaßes des Herzinfarktes und etwaiger Komplikationen. Einen wichtigen Stellenwert hat die Koronarangiografie, auch Herzkatheter genannt. Sie ist diagnostisches und therapeutisches Mittel zugleich.

Bei einer Koronarangiographie wird ein dünner Draht durch ein großes Gefäß, häufig die Leistenarterie, bis zum Herzen vorgeschoben und Kontrastmittel in die Herzkranzgefäße gespritzt. Mittels Röntgenstrahlen können so die Herzkranzgefäße und die Herzhöhlen dargestellt werden. Ein Herzkatheter ermöglicht nicht nur die zweifelsfreie Feststellung und genaue Verortung von Engstellen in den Herzkranzarterien, sondern gleichzeitig deren Weitung mit oder ohne Einsetzen eines sogenannten Stents. Stents sind medizinische Implantate zum Offenhalten von Gefäßen. Für eine Herzkatheteruntersuchung muss lediglich die Einstichstelle betäubt werden. Meist dauert der Eingriff nicht länger als 20 Minuten.

Oft wird auch ein Herzultraschall (Echokardiografie) durchgeführt. Durch diese Untersuchung kann geprüft werden, ob und in welchem Ausmaß die Kontraktionsbewegungen des Herzen vermindert sind. Weitere Komplikationen, die im Herzultraschall sichtbar sind, umfassen Aussackungen oder Risse in der Herzwand, Herzklappenschäden und Einblutungen in den Herzbeutel. 

Bei bestimmten Fragestellungen werden die Herzkranzarterien auch mittels Computertomografie oder Magnetresonanztomografie untersucht.

Weitere Informationen

Autoren

  • Dorit Abiry, Doktorandin am Institut und der Poliklinik für Allgemeinmedizin, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Herzinfarkt. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

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