Herzinfarkt, Folgeerkrankungen

Herzinfarkte können ernste gesundheitlich Folgen für Betroffene haben. Einige Komplikationen treten unmittelbar nach dem Herzinfarkt auf, andere Monate oder Jahre später. Ungefähr jede zehnte Person verstirbt kurzfristig nach einem Herzinfarkt. Durch eine verbesserte Behandlung ist diese Zahl in den letzten Jahrzehnten gesunken.

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Ein Herzinfarkt kann für Betroffene gewichtige Folgen haben. Je nach Größe und Art des Infarktes sind unterschiedliche kurz- oder langfristige Folgeerkrankungen möglich. Das lebensbedrohlichste Zeitfenster sind die Stunden und Tage unmittelbar nach einem Herzinfarkt. Darüber hinaus können auch Monate und Jahre nach einem Herzinfarkt Probleme auftreten oder zunehmen.

Frühe Folgeerkrankungen

Herzschwäche

Durch das Absterben von Herzmuskelgewebe sowie die Beschädigung der Herzklappen kann abrupt die Pumpfunktion des Herzen mehr oder weniger stark eingeschränkt sein. Häufige Zeichen dieser akuten Herzschwäche sind Luftnot und Wasser in den Beinen. Eine stark reduzierte Pumpfunktion des Herzen kann zum Kreislaufschock führen. Die damit einhergehende Minderversorgung wichtiger Organe mit Sauerstoff ist ein lebensbedrohlicher Zustand, der auf der Intensivstation behandelt werden muss.

Risse im Herzgewebe

Das tote Herzmuskelgewebe ist anfällig für Risse. Das kann die Aufhängung der Herzklappen betreffen, die äußere Herzwand oder die Scheidewand, die die linke von der rechten Herzkammer trennt. Reißt die freie Herzwand ein, kann das Blut aus dem Herzinneren in den Herzbeutel geraten, der eine Hülle um das Herz bildet. Dieser Zustand wird als Herztamponade bezeichnet. Die Flüssigkeitsansammlung im Herzbeutel behindert die Beweglichkeit des Herzen und kann zum Herstillstand führen. Reißt die Befestigung einer Herzklappe ab – meist der sogenannten Mitralklappe, die den linken Vorhof von der linken Kammer trennt – oder bildet sich ein Loch in der Scheidewand zwischen den Kammern, kann eine Herzschwäche folgen.

Herzrhythmusstörungen

Herzinfarkte können alle erdenklichen Herzrhythmusstörungen zur Folge haben. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn der Herzinfarkt jene Zellen beschädigt, die die elektrischen Signale für den Herzschlag produzieren oder weiterleiten.

Der Herzschlag kann beschleunigt (mehr als 100 Schläge pro Minute) sein (sogenannte Tachykardie) oder verlangsamt (weniger als ungefähr 50 Schläge pro Minute) (Bradykardie). Er kann auch unregelmäßig werden. Je nach Art der Rhythmusstörung besteht die Therapie aus Medikamenten, einer Operation oder dem Einsetzen eines Herzschrittmachers.

Eine gefürchtete Rhythmusstörung ist das Kammerflimmern. Dabei ist der Herzschlag unregelmäßig und stark erhöht (über 300 Schlägen pro Minute). Kammerflimmern führt häufig zum Herzstillstand. Betroffene werden reanimationspflichtig und bedürfen Elektroschocks, damit die gefährliche Herzrhythmusstörung durchbrochen wird.

Tod

Ein Herzinfarkt kann zum Tod führen. Die meisten Todesfälle ereignen sich unmittelbar nach dem Herzinfarkt, noch ehe die Patientin oder der Patient das Krankenhaus erreicht hat.

Innerhalb der ersten 30 Tage nach Herzinfarkt versterben ungefähr 10 % der Patientinnen und Patienten.

Dank verbesserter und rascherer medizinischer Versorgung sterben heute deutlich weniger Menschen als noch vor 20 Jahren.

Mittel- und langfristige Folgeerkrankungen

Auswölbung der Herzwand (Herzwandaneurysma)

Das durch einen Herzinfarkt beschädigte Gewebe ist nicht nur anfällig für Risse, es kann sich auch über längere Zeit ausdehnen und Auswölbungen bilden. Auch eine solche Aussackung kann einreißen und zu einer Herzbeuteltamponade führen. Überdies besteht die Gefahr, dass sich in der Auswölbung Blutgerinnsel bilden, die Schlagafanfälle und andere arterielle Verschlüsse herbeiführen können. Es kann auch zu Herzrhythmusstörungen kommen. 

Herzwandauswölbungen werden mit dem Herzultraschall diagnostiziert. Sie machen eine Therapie mit Blutverdünnern erforderlich, die das Risiko für die Bildung von Blutgerinnseln reduzieren. Teilweise wird auch zur Operation geraten.

Erneuter Herzinfarkt

Der gravierendste Risikofaktor für Herzinfarkte ist ein bereits durchlaufener Herzinfarkt. Um dieses Risiko zu verringern, wird Patientinnen und Patienten eine sogenannte Sekundärprophylaxe empfohlen. Gemeint ist damit, dass Personen, die einen Herzinfarkt erlitten haben, bestimmte Medikamente nehmen und ungesunde Lebensgewohnheiten umstellen sollten. Es gibt vielzählige unterstützende Rehabilitionsangebote

Auch per Herzkatheter eingelegte Stents können mit der Zeit verstopfen und Angina pectoris oder einen erneuten Herzinfarkt auslösen.

Herzschwäche (Herzinsuffizienz)

Viele Folgeerkrankungen eines Herzinfarktes wirken sich mit der Zeit negativ auf die Pumpfunktion des Herzen aus. Betroffene merken dies an zunehmender Luftnot, anfangs nur bei starker, später bei leichter körperlicher Belastung. Auch Wasser in den Beinen deutet auf eine Herzschwäche hin (Herzinsuffizienz).

Bildung von Blutgerinnseln

Infolge eines Herzinfarkts sind Teile der Herzmuskulatur nur noch passiv an den Herzkontraktionen beteiligt, wodurch sich das Risiko von Turbulenzen im Blutstrom erhöht. Dies begünstigt wiederum die Bildung von Blutgerinnseln (Thromben). Blutgerinnsel, die im Herzen entstehen, können mit dem Blutstrom mitgeschwemmt werden und andernorts im Körper zu einem Gefäßverschluss führen (Embolie). Ein in der rechten Herzhälfte gebildetes Gerinnsel kann eine Lungenarterie blockieren (Lungenembolie), während in der linken Herzhälfte entstandene Gerinnsel über das Blut zum Beispiel ins Gehirn gelangen und dort einen Schlaganfall provozieren können.

Auch krankheitsbedingte Bettlägerigkeit nach Herzinfarkt erhöht das Risiko für Thrombenbildung. In diesem Fall bilden sich die Blutgerinnsel meist in den Beinvenen. Mit dem Blutstrom können sie in das rechte Herz und von dort in die Lungenarterien gelangen, wo sie eine Lungenembolie verursachen.

Herzbeutelentzündung (Perikarditis)

Im Rahmen eines Herzinfarktes sind zwei unterschiedlichen Formen einer Herzbeutelentzündung möglich. Zum Einen ist eine frühe Herzbeutelentzündung nur wenige Tage nach dem Infarkt bekannt. Ursache ist die Entzündungsreaktion, die durch das Absterben der Herzmuskelzellen ausgelöst wird. Davon abzugrenzen ist das sogenannte Postinfarkt- oder Dressler-Syndrom, das noch mehrere Wochen nach dem Herzinfarkt auftreten kann. Hierbei bildet der Körper Antikörper gegen gesunde Herzmuskelzellen. Eine Herzbeutelentzündung äußert sich zum Beispiel durch brennende Schmerzen hinter dem Brustbein, Fieber sowie allgemeines Krankheitsgefühl.

Depressionen

Depressionen nach einem Herzinfarkt sind häufig. Es wird geschätzt, dass das Vorkommen einer Depression nach einem erlittenen Infarkt im Vergleich zur Durchschnittsbevölkerung drei Mal höher ist.

Weiterführende Informationen

Autoren

  • Dorit Abiry, Doktorandin am Institut und der Poliklinik für Allgemeinmedizin, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Herzinfarkt. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

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