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Herzrehabilitation

Wenn Sie erst vor Kurzem einen Herzinfarkt oder eine Operation am Herzen erlitten haben, denken Sie vielleicht nicht in erster Linie an körperliches Training. Eine medizinisch geleitete Rehabilitation speziell für Patienten mit Herzkrankheiten jedoch beinhaltet regelmäßigen Sport und leistet einen großen Beitrag dazu, ihre körperliche Fitness und weitere Gesundheit von Herz und Kreislaufsystem zu stärken bzw. wiederzuerlangen.

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Die Herzrehabilitation ist ein Programm zu Verbesserung Ihrer Gesundheit, egal ob Sie einen Herzinfarkt, eine Herzoperation oder andere Herzerkrankungen hatten. Sie ist eine sichere und effektive Art, einige der physischen Hindernisse zu überwinden, die mit bestimmten Herzerkrankungen verbunden sind. Sie kann das Risiko verringern, weitere Herzprobleme zu entwickeln, ermöglicht die Rückkehr in ein aktives Sozial- und Berufsleben und verbessert Ihr psychisches Wohlbefinden. Das Training kann Ihnen helfen, die frühere Kraft zurückzuerlangen, eine höhere Lebensqualität zu erreichen und wahrscheinlich auch länger zu leben. Grujndsätzlich gehört die Herzrehabilitation heutzutage als fester Bestandteil zur Behandlung von Herzkrankheiten. 

Wer hat einen Nutzen durch eine Herzrehabilitation?

In früheren Jahren hat man die Herzrehabilitation vor allem als Hilfe für jüngere Personen angesehen, nach einem Herzinfarkt oder einer Herzoperation wieder arbeitsfähig zu werden. Für alle anderen wurde das Training als riskant oder unnötig eingestuft. Wegen verschiedener Untesruchungen und auch verbesserter Programme raten Experten dies jedoch nun einer Vielzahl von Patienten mit verschiedenen Herzerkrankungen in ganz ungterschiedlichem Alter.

Ein solches Programm kann für Sie sinnvoll sein, wenn Sie einen Herzinfarkt hatten, eine Erkranmung der Herzkrankzgefäße (Angina pectoris), eine Herzinsuffizienz oder eine Herzmuskelerkrankung haben, oder nach bestimmten chirurgischen Eingriffen wie Bypass-Chirurgie, Ballonangioplastie und Herzklappenoperation oder auch Implantation eines Herzschrittmachers.

Das Alter spielt hierbei keine Rolle. Die Herzrehabilitation ist für Personen im Alter von über 65 Jahre genauso hilfreich wie für Jüngere. Ältere Personen mit Herzerkrankungen haben gewissermaßen sogar höheren Nutzen, da sie oft nicht selbstständig ein regelmäßiges körperliches Training beginnen und/oder sich unsicher sind, wie viel sie sich noch zutrauen können.

Da sich der Krankenhausaufenthalt für Personen nach einem Herzinfarkt immer weiter verkürzt, wird ein anschließendes Trainings- und Rehabilitationsprogramm umso wichtiger. Ein solches Programm ermöglicht Ihnen ein Lebensstil-Training, Anleitung zu körperlichem Training und die psychologische Unterstützung, die Ihnen durch einen eher kurzen Krankenhausaufenthalt evtl. nicht geboten werden konnte. Innerhalb der kurzen Zeit im Krankenhaus kann sich der gesamte Umfang einer so schweren Herzerkrankung nicht in das Bewusstsein der Betroffenen einprägen. Oft tauchen Fragen erst nach dem Verlassen des Krankenhauses auf, wenn die unmittelbaren Ansprechpartner der Klinik nicht mehr so leicht zu kontaktieren sind. Das Training im Rahmen einer Herzrehabilitation ermöglicht, eine Antwort auf alle Fragen zu bekommen und den Lebensstil umzustellen, damit die Prognose auf lange Sicht gut bleibt. Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass eine Herzrehabilitation im heimischen Umfeld (ambulant) genauso effektiv sein kann wie in einer speziellen Rehabilitationseinrichtung; beide Formen haben Vor- und Nachteile (fremde/bekannte Umgebung; möglicherweise weniger Ablenkung und intensiveres Training im Zentrum, aber weniger Stressoren und gelungene Einbindung in Alltag ambulant).

Es gibt auch Angebote auf der Basis von Telemedizin oder ähnlichen Systemen, die zu Hause durchführbar sind.

Was beinhaltet das Rehabilitationsprogramm?

Das Programm besteht aus vier Teilen:

  1. medizinische Beurteilung (Anamnese, körperliche Untersuchung, Labor, EKG etc.)
  2. überwachtes Training
  3. Lebensstil-Training
  4. psychosoziale Unterstützung.

Die Herzrehabilitation beinhaltet kurz- und langfristige Ziele. Kurzfristig hilft Ihnen das Programm, die normalen Aktivitäten wieder aufzunehmen und die psychischen und sozialen Seiten der Herzerkrankung in der Griff zu bekommen. Das Programm zielt auch darauf hin, das Risiko neuer Herzprobleme zu verringern und die Symptome – wie Schmerzen oder Kraftlosigkeit – zu kontrollieren, die z. B. vom Zustand nach der Operation verursacht werden.

Auf längere Sicht lernen Sie mehr über die Risikofaktoren, die zur Ihrer Herzerkrankung geführt haben, und wie Sie diese kontrollieren können. Gleichzeitig können Sie Kontakte mit anderen Betroffenen zum Erfahrungsaustausch knüpfen. Ihr künftiges Leben wird etwas „herzbewusster", und Ihr allgemeiner Gesundheitszustand wird sich verbessern.

Das Programm der Herzrehabilitation wird für jeden Einzelnen angepasst. Wer einen kleinen Herzinfarkt hatte, wird vermutlich nicht das gleiche Programm beginnen wie jemand, der kurze Zeit zuvor nach einer komplizierten Operation am Herzen aus dem Krankenhaus entlassen wurde.

Ziele der Rehabilitation sind:

  • eine verbesserte Lebensqualität (weniger Beschwerden, bessere psyschische Stabilität und körperliche Leistungsfähigkeit, Teilhabe am Berufs- und sozialem Leben)
  • eine verbesserte Prognose (Vorbeugung weiterer Krankheiten und erneuter Herzkrankheiten, längeres Überleben)
  • Reduktion der Kosten für Patient und Gesundheitssystem (Vorbeugung weiterer Krankenhausaufenthalte, Vorbeugung frühzeitiger Arbeitsunfähigkeit)

Die verschiedenen Phasen des Rehabilitationsprogramms

Ein Rehabilitationsprogramm besteht typischerweise aus mehreren Phasen.

Rehabilitation im Krankenhaus: Im Idealfall beginnt Ihre Rehabilitation bereits im Krankenhaus, kurz nachdem Sie Ihre Herzerkrankung oder Ihre Herzoperation hatten. Sie treffen eine Reihe von Spezialisten, wie Kardiologen, Fachkrankenschwestern, Ernährungsberater, Physiotherapeuten und Ergotherapeuten. Die körperliche Belastung wird schrittweise erhöht. Sie beginnen mit Aktivitäten, die Ihrem Zustand angemessen sind. Allmählich können Sie sich frei auf der Station bewegen. Ziel ist es, sich möglichst rasch wieder so weit möglich zu bewegen, denn ansonsten verlieren Sie schnell Ihre Muskelkraft, die man nur mühsam wiedererlangt.

Frühzeitiges Training: Die nächste Phase der Rehabilitation beginnt nach dem Verlassen des Krankenhauses. Sie kann sich je nach Programm bis auf zwölf Wochen erstrecken. Sie können Ihr Training in einem Rehabilitationszentrum fortsetzen oder von zu Hause aus täglich bzw. regelmäßig zur Rehabilitation fahren. Sie können auch einen Trainingsplan erhalten, dem Sie selbstständig folgen müssen. Während dieser frühen Trainingsperiode werden Sie Ihr allgemeines Leistungsniveau schrittweise erhöhen. Das Rehabilitationsteam kann Ihnen Übungen vorschlagen, die Sie auch daheim ausführen können. Im Rahmen der Rehabilitation geht es auch um gesunde Ernährung, Raucherentwöhnung, psychologische Anpassungen, die Wiederaufnahme sexueller Aktivitäten und soziale Unterstützung.

Weiterführendes Training: Nach 6–12 Wochen haben die meisten Patienten ihre eigenen Trainingsroutinen daheim oder in einem Reha-Zentrum vorangebracht. Eine weitere medizinische Aufsicht kann jedoch sinnvoll sein. Das Training wird mit den Schwerpunkten Ernährung, Lebensstil und ggf. Gewichtsabnahme fortgesetzt. Diese Rehabilitationsphase dauert in der Regel 3–6 Monate.

Lebenslanges Training zur Aufrechterhaltung: Nachdem Sie Ihre Trainingsmethoden unter Kontrolle und mit gesunden Veränderungen in Ihrer Ernährung und im Lebensstil begonnen haben, können Sie selbstständiger handeln. Sie brauchen vermutlich keine regelmäßigen Herzuntersuchungen oder medizinische Kontrollen in Verbindung mit dem Training. Das Ziel ist jetzt die Annahme eines permanent neuen Lebensstils. Regelmäßige – halbjährliche oder jährliche – Besuche im Rehabilitationszentrum können Ihnen helfen, den neuen Lebensstil zu festigen.

Langfristiges Training kann in sog. Herzgruppen stattfinden; einem Angebot für herzkranke Patienten unter ärztlicher Anleitung und Überwachung regelmäßig zu trainieren.

Weitere Informationen

Medizinische Beurteilung

Eine gründliche Beurteilung hilft dem Rehabilitationsteam, Ihre physischen Fähigkeiten, medizinischen Einschränkungen oder andere Umstände zu beurteilen und auch Ihren Bedarf an psychosozialer Hilfe einzuschätzen. Die Befunde dienen dazu, ein für Ihre Situation angepasstes Trainingsprogramm zu etablieren. Dieses Programm wird für Sie sicher und effektiv sein. Bis zu einem Drittel der Personen mit einem Herzinfarkt hatten beispielsweise deutliche Anzeichen einer Depression. Eine medizinische Beurteilung kann helfen, diesen Umstand aufzuklären und als einen Teil des Rehabilitationsprogramms zu behandeln.

Körperliche Aktivitäten

Körperliche Aktivitäten sind gut für das Herz, auch nach schweren Krankheiten. Bewegungstraining bietet eine Reihe von Vorteilen:

  • Die Blutzirkulation des Herzens erhöht sich und stärkt das Herz, so dass es mehr Blut pumpt, ohne dass der Herzmuskel mehr Energie benötigen würde (also effektiver arbeitet).
  • Es trägt dazu bei, ein gesünderes Gewicht zu erreichen und zu halten und ermöglicht eine bessere Kontrolle über Risikofaktoren wie Diabetes, hohen Blutdruck und hohen Cholesterinspiegel.
  • Es hilft auch gegen Stress, verbessert Ihren physischen Zustand und verringert Schmerzen.
  • Studien zufolge kann Bewegungstraining den Herz-Kreislauf-Erkrankungen vermutlich genauso effektiv vorbeugen wie Medikamente.

Das Bewegungstraining kann Folgendes beinhalten: Aufwärm- und Stretchübungen, Spaziergänge, Walking, Radfahren oder Aktivitäten im Fitness-Studio oder Schwimmen und andere Sportarten. Auf einem stationären Fahrrad lässt sich unter Überwachung von Blutdruck und Puls sehr gut trainieren, was vielen Patienten nach einer Übungsphase unter ärztlicher Kontrolle empfohlen wird. Auch Entspannungsübungen sind fester Bestandteil eines Rehabilitationsprogramms.

Zu Beginn eines Herzrehabilitationsprogramms muss die physische Belastung gering sein. Eine medizinische Überwachung kann gut sein, ist aber nicht immer notwendig. Wenn Ihre Stärke allmählich zurückkehrt, wird das Trainingsprogramm intensiver und länger. Lassen Sie das Training im diesem Moment nicht aus; es würde sich negativ auf Ihre Verbesserung auswirken. Die erreichten Trainingsergebnisse bleiben nicht erhalten, wenn Sie mit dem Training aufhören.

Sie sollten sich zum Ziel setzen, mindestens 3 Tage die Woche und dabei mindestens 30–40 Minuten täglich mit mäßiger Intensität zu trainieren. Ein tägliches Training von jeweils 30–60 Minuten ist noch vorteilhafter. Nach neuen Erkenntnissen ist ein Training mit Gewichten zur Muskelstärkung auch für älteren Menschen nützlich. Dabei sind unterschiedliche Sportgeräte gleichermaßen gut. Sie müssen aber deswegen kein Fitness-Center aufsuchen, denn viele Übungen lassen sich auch daheim leicht durchführen. Ein solches Kraftausdauertraining sollte mit etwa 30–60 % der Maximalkraft erfolgen, wobei 12–15 Wiederholungen jeder Übung sinnvoll sind. Sie sollten währenddessen gut atmen können (keine Pressatmung).

In Ausnahmefällen kann für Patienten das Risiko zu hoch sein, dass das körperliche Training mehr schadet als nützt. Dann muss das Training eingeschränkt werden. Das ärztliche Personal kann Sie darüber individuell beraten.

Veränderungen im Lebensstil

Wie auch bei anderen Menschen beeinflusst die Art und Weise Ihres Lebens Ihre Gesundheit. Wenn Sie aber eine Herzerkrankung haben, ist das Risiko für Komplikationen bei Ihnen erhöht. Durch eine gesunde Ernährung und das Vermeiden ungesunder Lebensmittel können Sie Ihre Gesundheit verbessern und dem Risiko eines neuen Herzinfarkts oder anderen Komplikationen wie zum Beispiel Schlaganfall vorbeugen.

Bei vielen Rehabilitationsprogrammen können Sie sich von einem Ernährungsberater über die Umstellung auf eine gesunde Ernährung beraten lassen. Sie erfahren dabei auch viel über den Einfluss einer gesunden Ernährung auf die Gesundheit. Zu empfehlen ist eine Ernährung, die arm an tierischen Fetten, reich an ungesättigten Fettsäuren und Ballaststoffen (Getreide, Obst, Gemüse) ist. Wenn Sie übergewichtig sind, lernen Sie neue Ernährungs- und Bewegungsmuster zur Gewichtsabnahme. Die Verantwortlichen für das Rehabilitationsprogramm können Sie auch beraten, wie Sie sich das Rauchen abgewöhnen können.

Wenn Sie an Begleitkrankheiten leiden, ist es wichtig diese effektiv zu behandeln; dies gilt v. a. für Diabetes mellitus, Bluthochdruck oder auch hohe Blutfettwerte.

Psychosoziale Unterstützung

Ein Herzinfarkt kann sich so schwer auswirken, dass Ihr gesamtes, weiteres Leben davon beeinflusst wird. Eine Anpassung an die neue Situation kann lange dauern. Möglicherweise entwickelt man Depressionen und Angstzustände, verliert soziale Kontakte und bleibt über kürzere oder längere Zeit von seiner Arbeit fern, manchmal auch für immer. Der Stress und die Panik können bestehen bleiben, auch wenn sich Ihr physischer Zustand stabilisiert hat. Die Erkrankung kann auch Ihre Familie beeinflussen.

Die Teilnahme an einem organisierten Rehabilitationsprogramm bringt Sie in Kontakt mit Menschen in der gleichen Situation wie Sie. Ein ungezwungener Erfahrungsaustausch kann Ihnen erleichtern, sich an die veränderte Situation anzupassen.

Viele Herzrehabilitationsprogramme bieten Rat und Information über Depression, Stress, Wut und andere psychosoziale Reaktionen, mit denen Sie in der Trainingsphase konfrontiert werden können. Manche Personen brauchen auch die Unterstützung von Betriebsarzt, Krankenkasse oder Arbeitsamt, um die Verhältnisse am Arbeitsplatz an die neue Situation anzupassen.

Weitere Informationen

Autoren

  • Susanne Meinrenken, Dr. med., Bremen

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Herzrehabilitation. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

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