Schlaganfall, Therapieplan

Bei einem Schlaganfall kommt es durch eine Durchblutungsstörung im Gehirn zu dauerhaften Schäden und plötzlichen Funktionsausfällen, die anhaltend sein können. Der Weg zurück in den Alltag nach einem Schlaganfall kann lang sein. Welche Maßnahmen jeweils erforderlich sind, ist individuell verschieden und hängt von der Art und Ausprägung des Schlaganfalls ab.

Teilen Sie diese Patienteninformation

QR-Code

Fotografieren Sie diesen QR-Code mit Ihrem Smartphone

Deximed – Deutsche Experteninformation Medizin

"Deximed ist für mich eine große Hilfe, um im Praxisalltag schnell aktuelles Wissen zur Therapie oder Diagnostik nachschlagen zu können. Die übersichtliche Struktur ermöglicht es, sogar im Patientenkontakt rasch etwas nachzulesen." - PD Dr. med. Guido Schmiemann, Facharzt für Allgemeinmedizin, Bremen

Deximed ist ein unabhängiges Arztinformationssystem mit Fokussierung auf die primärärztliche Versorgung. Evidenzbasierte und regelmäßig aktualisierte Artikel zu allen medizinischen Gebieten zeichnen Deximed aus.

Mehr erfahren

Was ist ein Schlaganfall? 

Bei einem Schlaganfall kommt es durch eine verminderte Durchblutung bestimmter Teile des Gehirns zu plötzlich auftretenden Funktionsausfällen. Diese können von Lähmungen, Gefühlsstörungen und Sprachstörungen bis zur Bewusstlosigkeit reichen. In den meisten Fällen ist die Ursache für die Minderdurchblutung ein Gerinnsel in einem der Blutgefäße des Gehirns. Lediglich in 10–15 % handelt es sich um eine Hirnblutung. Wenn die Symptome nur vorübergehend auftreten und sich von alleine zurückbilden, spricht man von einer transitorischen ischämischen Attacke (TIA). In der Regel hält eine TIA weniger als eine Stunde an.

Die häufigsten Folgen eines Schlaganfalls sind:

  • Schwäche bzw. Lähmungen einzelner Extremitäten oder einer Körperhälfte
  • Gefühlsstörungen, wie z. B. Taubheit einer Körperhälfte
  • Sprechstörungen mit verwaschener Sprache (Dysarthrie)
  • Störungen des Sprachverständnis oder der Sprachproduktion (Aphasie)
  • Reduziertes Gleichgewichtsgefühl und ungeschickte Bewegungen
  • Schluckbeschwerden
  • Schwierigkeiten beim Erinnern, Denken und beim Lösen von Problemen
  • Veränderungen des Sehvermögens.

Therapieplan

Ein Schlaganfall ist oft ein einschneidendes Ereignis, und die Behandlung und Rückkehr in das alltägliche Leben kann eine lange Zeit in Anspruch nehmen. Man unterscheidet die Phasen der Notfalltherapie und die Behandlung nach der Akutphase. Hier sind insbesondere die Rehabilitation, die Rückkehr in das eigene Umfeld und die Vorbeugung von erneuten Schlaganfällen von Bedeutung. Ob und welche dieser Behandlungsschritte notwendig sind, hängt von der Schwere des Schlaganfalls und den Einschränkungen für die Betroffenen ab.

Notfalltherapie des Schlaganfalls

Die akute Behandlungsphase beschränkt sich auf die ersten 24 Stunden nach dem Schlaganfall. Bei einem Schlaganfall handelt es sich um einen Notfall, der möglichst früh im Krankenhaus behandelt werden sollte. Die Symptome können den Betroffenen selbst, den Angehörigen oder der Hausärztin/dem Hausarzt auffallen, die/der dann den Rettungsdienst verständigt. Ziel einer schnellen Behandlung ist es, den entstandenen Hirnschaden zu begrenzen und erneute Schlaganfälle zu verhindern. Bei der Behandlung wird zwischen der Notfalltherapie und der Behandlung nach der Akutphase unterschieden.

Häufige Erstmaßnahmen sind die Gabe von Sauerstoff, eine Monitorüberwachung und ggf. die Stabilisierung des Kreislaufs vor Ort. Patienten mit Verdacht auf einen Schlaganfall werden dann unmittelbar mit dem Rettungsdienst in das Krankenhaus gebracht. Dort erfolgt eine zielgerichtete neurologische Untersuchung, bei der Kraft, Gefühl, Sehfähigkeit und Sprache beurteilt werden, um einen ersten Hinweis auf Lokalisation und Ausmaß des Schlaganfalls zu erlangen. Zusätzlich wird mittels Computertomografie (CT) oder Magnetresonanztomografie (MRT) ein Bild vom Gehirn gemacht, um herauszufinden, ob der Schlaganfall durch einen Gefäßverschluss oder eine Blutung verursacht wird, und welches Areal betroffen ist.

Ist seit dem Eintreten des Schlaganfalls noch nicht zu viel Zeit vergangen, kann ein Versuch unternommen werden, ein verschlossenes Gefäß im Gehirn wieder zu eröffnen und so weitere Schäden am Gewebe zu verhindern. Eine Möglichkeit besteht in der Auflösung des ursächlichen Blutgerinnsels mit einem Medikament, das intravenös verabreicht wird. Dies bezeichnet man als medikamentöse Thrombolyse oder kurz Lyse. Je nach Schwere des Schlaganfalls und vergangener Zeit, lässt sich durch diese Maßnahme eine deutliche Besserung bewirken.

Seit mehreren Jahren können zusätzlich größere verschlossene Gefäße über einen Kathetereingriff (Thrombektomie) wiedereröffnet werden. Kommt die Thrombektomie als Behandlung infrage, wird sie häufig zusätzlich zu der medikamentösen Thrombolyse durchgeführt. Besteht der Schlaganfall bereits zu lange und ist das Hirngewebe schon unwiderruflich geschädigt, steigt das Risiko von Komplikationen, weshalb ein schnelles Handeln unabdinglich ist.

Die weitere Akuttherapie erfolgt meist auf spezialisierten Schlaganfall-Stationen, sogenannten Stroke Units. Dort erfolgt die Behandlung durch ein interdisziplinäres Team aus speziell geschulten Pflegekräften, Ärzten und verschiedenen Therapeuten. Die Monitorüberwachung wird dort über einige Zeit fortgeführt. Um einen weiteren Schlaganfall zu verhindern, wird in der Regel ein Hemmer der Blutplättchen, wie z. B. Acetylsalicylsäure (ASS) oder Clopidogrel verabreicht. Auch Cholesterinsenker und Blutdruckmedikamente werden eingesetzt, um das Risiko zu senken. Weitere Maßnahmen können erforderlich sein, wenn durch Untersuchungen eine Schlaganfallursache identifiziert werden kann.

Einen besonderen Stellenwert bei der Behandlung von Schlaganfall-Patienten hat die Rehabilitation. Diese beginnt meist noch im Krankenhaus (Frührehabilitation) und kann abhängig von den verursachten Einschränkungen sehr intensiv sein und sich über eine lange Dauer erstrecken. Dazu gehört eine nach Möglichkeit frühe Mobilisation aus dem Bett, die rasche eigenständige Übernahme von Alltagsaktivitäten wie Waschen und Anziehen sowie der Beginn von gezielten Therapieübungen.

Spontanremission

In manchen Fällen kommt es nach einem Schlaganfall von allein zu einer Besserung der Symptome und Einschränkungen. Betroffene bemerken, dass verlorengegangene Fähigkeiten zurückkehren, meist wenn benachbarte Hirnareale die Funktionen übernehmen. Dieser Vorgang wird auch als neuronale Plastizität bezeichnet. Am höchsten ist die Wahrscheinlichkeit einer Rückbildung der Symptome des Schlaganfalls in den ersten Wochen und Monaten, gelegentlich hält dies aber auch länger an.

Rehabilitation

Nach einem Schlaganfall hat die Rehabilitation einen hohen Stellenwert und wird heutzutage bereits frühzeitig begonnen. Ziel sämtlicher Rehabilitationsmaßnahmen ist die Erhaltung und Wiedererlangung wichtiger körperlicher und geistiger Fähigkeiten. Wichtig sind dabei herausfordernde, aber erreichbare Zielsetzungen. In den meisten Fällen werden Rehabilitationsmaßnahmen im Anschluss an den Krankenhausaufenthalt fortgesetzt. Der Rehabilitationsplan wird häufig mit den Patienten, den Angehörigen und der zuständigen Stroke Unit erstellt, bevor die Patienten aus dem Krankenhaus entlassen werden. Die Rehabilitation ist häufig mit einem stationären Aufenthalt in der Rehabilitationsklinik verbunden. Bei leichten oder mittelschweren Schlaganfällen kann eine Rehabilitation möglicherweise auch ambulant, d. h. von zuhause aus erfolgen.

Die Rehabilitation wird üblicherweise von einem Team verschiedener Fachrichtungen betreut. Dazu gehören Ärzte, Physiotherapeuten, Pflegekräfte, Sozialarbeiter, Ergotherapeuten, Logopäden und ggf. weitere Berufsgruppen. Durch gezielte Maßnahmen soll die Wiedererlangung der durch den Schlaganfall verursachten Funktionsstörungen gefördert werden. Dazu gehört z. B. ein physiotherapeutisches Bewegungstraining in Form von Gehübungen oder Krafttraining gelähmter Muskelgruppen. Ebenso werden möglicherweise betroffene kognitive Funktionen einbezogen. Unter Aufsicht von Logopäden kann ein Sprachtraining erfolgen. Häufig leiden Betroffene unter Angstzuständen, Unruhe oder einer depressiven Verstimmung, bei denen eine psychologische Betreuung hilfreich sein kann. Ergotherapeuten schulen die betroffene Person, alltägliche Aktivitäten auszuführen und Selbstständigkeit im gewohnten Umfeld wiederzuerlangen. Solche Maßnahmen werden individuell auf die Betroffenen und ihre Einschränkungen zugeschnitten. Häufig sind viel Zeit und ein stufenbasiertes Training notwendig.

Rückkehr ins eigene Wohnumfeld

Der nächste wichtige Schritt im Therapieplan nach einem Schlaganfall ist die Rückkehr in das eigene Wohnumfeld und die Organisation einer möglicherweise notwendigen häuslichen Versorgung. Dieser Übergang verläuft meist sehr viel problemloser, wenn die Planungen bereits während der Rehabilitation begonnen werden. Wichtig ist beispielsweise die Hausärztin oder der Hausarzt, die die weitergehende Betreuung übernehmen. Die Absprache mit den Angehörigen der Patienten ist ebenso wichtig, um die zukünftige Situation zu gestalten. Möglicherweise müssen alltägliche, einst selbstverständliche Handlungen auf eine andere Weise oder mit fremder Hilfe ausgeführt werden. Dies kann z. B. bedeuten, dass die Patientin/der Patient mit der anderen Hand zu schreiben lernt.

Vorbeugung eines weiteren Schlaganfalls

Bei Personen, die einen Schlaganfall hatten, besteht ein erhöhtes Risiko, einen erneuten Schlaganfall zu erleiden. Das Risiko ist im ersten Jahr nach dem Schlaganfall am größten. Ein wichtiger Punkt ist die medikamentöse Behandlung, beispielsweise mit einer Antikoagulation bei Vorhofflimmern. Gleichzeitig sollten aber auch die beeinflussbaren Risikofaktoren optimiert werden:

  • RauchenNikotinkonsum ist einer der wichtigsten Risikofaktoren für Schlaganfälle und sollte nach Möglichkeit komplett beendet werden.
  • Bewegung: Schon mildes körperliches Ausdauertraining, beispielsweise durch Spaziergänge und Fahrradfahren, beugt Schlaganfällen vor und hat bei Bluthochdruck positive Auswirkungen.
  • Ernährung: Eine ausgewogene Ernährung kann das Risiko reduzieren. Empfohlen werden mindestens fünf Mal pro Tag frisches Obst und Gemüse, ausreichend Ballaststoffe und einmal pro Woche Fisch. Dies beeinflusst unter anderem die Blutfettwerte und das Risiko von Diabetes mellitus.
  • Übergewicht: Bei starkem Übergewicht und Adipositas wirkt sich eine Gewichtsabnahme positiv auf das Schlaganfallrisiko aus. 
  • Alkohol: Als Grenze für den gefährlichen Alkoholkonsum gelten bei Frauen 1 Glas, bei Männern 2 Gläser alkoholhaltiger Getränke pro Tag.
  • Grunderkrankungen: Andere Krankheiten wie Bluthochdruck, Herzerkrankungen, Fettstoffwechselstörungen mit erhöhten Blutfetten und Diabetes mellitus erhöhen das Risiko für Schlaganfälle. Durch korrekte Behandlung dieser Erkrankungen lässt sich das Schlaganfallrisiko senken.

Diese und andere Präventionsmaßnahmen können in Absprache mit der Hausärztin oder dem Hausarzt ergriffen werden. Auch viele Krankenkassen bieten Programme an, die durch Änderungen des Lebensstils dabei unterstützen können, weiteren Schlaganfällen vorzubeugen.

Weitere Informationen

Autoren

  • Jonas Klaus, Arzt in Weiterbildung, Neurologie, Freiburg im Breisgau

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Schlaganfall und TIA. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

  1. Robert Koch-Institut und Destatis. Gesundheit in Deutschland. Gesundheitsberichtserstattung des Bundes. Berlin. www.rki.de
  2. Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin. Schlaganfall. AWMF-Leitlinie Nr. 053-011, Stand 2020. www.awmf.org
  3. DAK Gesundheitsreport 2014, Hamburg 2015. www.dak.de
  4. Rafay MF, Pontigon A-M, Chiang J, et al. Delay to diagnosis in acute pediatric arterial ischemic stroke. Stroke 2009; 40: 58-64. Stroke
  5. Heuschmann PU et al.. Schlaganfallhäufigkeit und Versorgung von Schlaganfällen in Deutschland. Akt Neurol 2010; 37: 333-340. www.kompetenznetz-schlaganfall.de
  6. Kolominsky-Rabas PL, Heuschmann PU, Marschall D et al. Lifetime cost of ischemic stroke in Germany: results and national projections from a population-based stroke registry: the Erlangen Stroke Project. Stroke 2006; 37: 1179-83. www.ncbi.nlm.nih.gov
  7. Winter Y, Wolfram C, Schöffski O et al. Langzeitkrankheitskosten 4 Jahre nach Schlaganfall oder TIA in Deutschland. Nervenarzt 2008; 79: 918-926. www.ncbi.nlm.nih.gov
  8. Gladstone DJ, Spring M, Dorian P, et al. Atrial fibrillation in patients with cryptogenic stroke. N Engl J Med. 2014; 370: 2467-77. doi: 10.1056/NEJMoa1311376 DOI
  9. Lee IM, Paffenbarger RS. Physical activity and stroke incidence. The Harvard Alumni Study. Stroke 1998; 29: 2049-54. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov
  10. Easton JD, Albers GW, Caplan LR, et al. Discussion: Reconsideration of TIA terminology and definitions. Neurology. 2004; 62: 29-34. PubMed
  11. O'Donnell MJ, Xavier D, Liu L, et al. Risk factors for ischaemic and intracerebral haemorrhagic stroke in 22 countries (the INTERSTROKE study): a case control study. Lancet 2010; 376: 112-23. PubMed
  12. Pan A, Sun Q, Okereke OI, et al. Depression and risk of stroke morbidity and mortality: a meta-analysis and systematic review. JAMA 2011; 306: 1241-9. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov
  13. Schmidt M, Hováth-Puhó E, Christiansen CF, et al. Preadmission use of non-aspirin nonsteroidal anti-inflammatory drugs and 30-day stroke mortality. Neurology 2014; 83: 2013-22. doi:10.1212/WNL.0000000000001024 DOI
  14. Cleary P, Shorvon S, Tallis R. Late-onset seizures as a predictor of subsequent stroke. Lancet 2004; 363: 1184-6. PubMed
  15. Bath PMW, Gray LJ . Association between hormone replacement therapy and subsequent stroke: a meta-analysis. BMJ 2005; 330: 342. PubMed
  16. Lidegaard Ø, Løkkegaard E, Jensen A, Skovlund CW, Keiding N. Thrombotic stroke and myocardial infarction with hormonal contraception. N Engl J Med 2012; 366: 2257-66. New England Journal of Medicine
  17. Smeeth L, Thomas SL, Hall AJ et al. Risk of myocardial infarction and stroke after acute infection and vaccination. N Engl J Med 2004; 351: 2611-8. New England Journal of Medicine
  18. Minassian C, D'Aiuto F, Hingorani AD, Smeeth L. Invasive dental treatment and risk for vascular events: a self-controlled case series. Ann Intern Med 2010; 153: 499-506. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov
  19. Strazzulo P, D'Elia L, Kandala N-B, Cappuccio FP. Salt intake, stroke, and cardiovascular disease: a meta-analysis of prospective studies. BMJ 2009; 339: b4567. BMJ (DOI)
  20. Haynes MJ, Vincent K, Fischhoff C, et al. Assessing the risk of stroke from neck manipulation: a systematic review. Int J Clin Pract 2012; 66: 940-7. PubMed
  21. Kerkhoff G. Neurovisual rehabilitation: recent developments and future directions. J Neurol Neurosurg Psychiatry 2000; 68: 691-706. PubMed
  22. European Stroke Initiative Executive Commitee and Writing Committee. Recommendations for stroke management. Cerebrovasc Dis 2003; 16: 311-8. PubMed
  23. Adams H jr, Adams RJ, Brott T, et al. Guidelines for the early management of patients with ischemic stroke. a scientific statement from the Stroke Council of The American Stroke Association. Stroke 2003; 34: 1056-83. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov
  24. Chalela JA, Kidwell CS, Nentwich LM, et al. Magnetic resonance imaging and computed tomography in emergency assessment of patients with suspected acute stroke: a prospective comparison. Lancet 2007; 369: 293-8. www.ncbi.nlm.nih.gov
  25. Rothwell PM, Giles MF, Chandratheva A, et al. Effect of urgent treatment of transient ischaemic attack and minor stroke on early recurrent stroke (EXPRESS study): a prospective population-based sequential comaprison. Lancet 2007; 370: 1432-42. www.ncbi.nlm.nih.gov
  26. Luengo-Fernandez R, Gray AM, Rothwell PM. Effect of urgent treatment for transient ischaemic attack and minor stroke on disability and hospital costs (EXPRESS study): a prospective population-based sequential study. Lancet Neurol 2009; 8: 235-43. www.ncbi.nlm.nih.gov
  27. Saunders DH, Greig CA, Mead GE. Physical activity and exercise after stroke: review of multiple meaningful benefits. Stroke. 2014;45(12):3742-7. www.ncbi.nlm.nih.gov
  28. Stroke Unit Trialists' Collaboration.Organised inpatient (stroke unit) care for stroke. Cochrane Database Syst Rev. 2013 Sep 11;9:CD000197. doi: 10.1002/14651858.CD000197.pub3. DOI
  29. Drummond AE, Pearson B, Lincoln NB, Berman P. Ten year follow-up of a randomised controlled trial of care in a stroke rehabilitation unit. BMJ 2005; 331: 491-2. British Medical Journal
  30. Roffe C, Nevatte T, Sim J, et al. Effect of routine low-dose oxygen supplementation on death and disability in adults with acute stroke. The Stroke Oxygen Study Randomized Clinical Trial. JAMA 2017; 318: 1125-35. doi:10.1001/jama.2017.11463 DOI
  31. Hajat C, Hajat S, Sharma P. Effects of poststroke pyrexia on stroke outcome: a meta-analysis of studies in patients. Stroke 2000; 31: 410-4. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov
  32. Indredavik B, Fjærtoft H, Ekeberg G, Løge A, Mørch B. Benefit of an extended stroke unit service with early supported discharge. A randomized controlled trial. Stroke 2000; 31: 2989-94. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov
  33. Ahmed N, Wahlgren N, Grond M, et al. Implementation and outcome of thrombolysis with alteplase 3-4,5 h after an acute stroke: an updated analysis from SITS-ISTR. Lancet Neurol 2010; 9: 866-74. PubMed
  34. Wardlaw JM, Murray V, Berge E, et al. Thrombolysis for acute ischaemic stroke. Cochrane Database Syst Rev. 2014, 7. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov
  35. Gumbinger C, Reuter B, Stock C, et al. Time to treatment with recombinant tissue plasminogen activator and outcome of stroke in clinical practice: retrospective analysis of hospital quality assurance data with comparison with results from randomised clinical trials. BMJ 2014; 348: g3429. doi:10.1136/bmj.g3429 DOI
  36. Wardlaw JM, Murray V, Berge E et al. Recombinand tissue plasminogen activator for acute stroke: an updated systematic review and meta-analysis. Lancet 2012;379:2364-72. www.ncbi.nlm.nih.gov
  37. Berkhemer OA, Fransen PSS, van den Berg LA, et al. A randomized trial of intraarterial treatment for acute ischemic stroke. N Engl J Med 2014. doi:10.1056/NEJMoa1411587 DOI
  38. Goyal M, Demchuk AM, Menon BK, et al for the ESCAPE Trial Investigators. Randomized assessment of rapid endovascular treatment of ischemic stroke. N Engl J Med 2015. doi:10.1056/NEJMoa1414905 DOI
  39. Campbell BCV, MitchellPJ, Kleinig TJ, et al for the EXTEND-IA Investigators. Endovascular therapy for ischemic stroke with perfusion-imaging selection. N Engl J Med 2015. doi:10.1056/NEJMoa1414792 DOI
  40. Saver J, Goyal M, Bonafe A, et al for the SWUFT PRIME Investigators. Primary results. Nashville, february 2015. my.americanheart.org
  41. Jovin TG, Chamorro A, Cobo E, et al. Thrombectomy within 8 Hours after Symptom Onset in Ischemic Stroke. N Engl J Med 2015. doi:DOI: 10.1056/NEJMoa1503780 DOI
  42. The IST-3 collaborative group. The benefits and harms of intravenous thrombolysis with recombinant tissue plasminogen activator within 6 h of acute ischaemic stroke (the third international stroke trial (IST-3)): a randomised controlled trial. Lancet 2012 Jun 23; 379 (9834): 2352-63. pmid: 22632908 PubMed
  43. Powers WJ, Derdeyn CP, Biller J, et al. 2015 AHA/ASA focused update of the 2013 guidelines for the early management of patients with acute ischemic stroke regarding endovascular treatment. Stroke 2015. doi:10.1161/STR.0000000000000074 DOI
  44. Albers GW, Marks MP, Kemp S, et al. Thrombectomy for Stroke at 6 to 16 Hours with Selection by Perfusion Imaging. New Engl J Med 2018 Feb 22; 378(8): 708-718. pmid:29364767 PubMed
  45. Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin: Neue Thrombozyten-Aggregationshemmer. Einsatz in der Hausarztpraxis. DEGAM-Leitlinie. AWMF-Leitlinie Nr. 053-041. S2e. Stand 2019 www.awmf.org
  46. Rahman H, Khan S, Nasir F, Meyer M, Kaluski E. Optimal duration of aspirin plus clopidogrel after ischemic stroke or transient ischemic attack. A systematic review and meta-analysis. Stroke 2019;50:947-953. www.ahajournals.org
  47. Ni Chroinin D, Asplund K, Asberg S, et al. Statin therapy and outcome after ischemic stroke: systematic review and meta-analysis of observational studies and randomized trials. Stroke 2013. pmid:23287777 PubMed
  48. Heart Protection Study Collaborative Group. MRC/BHF Heart Protection Study of cholesterol-lowering with simvastatin in 5963 people with diabetes: a randomised placebocontrolled trial. Lancet 2003; 361: 2005–16. www.ncbi.nlm.nih.gov
  49. The Stroke Prevention by Aggressive Reduction in Cholesterol Levels (SPARCL) Investigators High-Dose Atorvastatin after Stroke or Transient Ischemic Attack N Engl J Med 2006;355:549-59. www.nejm.org
  50. Manktelow BN, Potter JF Interventions in the management of serum lipids for preventing stroke recurrence. The Cochrane Library 2009, Issue 3. www.ncbi.nlm.nih.gov
  51. Liu N, Cadilhac DA, Andrew NE, et al. Randomized controlled trial of early rehabilitation after intracerebral hemorrhage stroke: difference in outcomes within 6 months of stroke. Stroke. 2014 Dec;45(12):3502-7. PubMed
  52. Legg LA, Drummond AE, Langhorne P. Occupational therapy for patients with problems in activities of daily living after stroke. Cochrane Database of Systematic Reviews 2006: 4: CD003585. doi:10.1002/14651858.CD003585.pub2. europepmc.org
  53. Langhorne P, Taylor G, Murray G et al. Early supported discharge services for stroke patients: a meta-analysis of individual patients' data. Lancet 2005; 365: 501-6. PubMed
  54. Gorelick P, Sacco RL, Smith DB et al. Prevention of a first stroke. A review of guidelines and a multidisciplinary consensus statement from the national stroke asssociation. JAMA 1999; 281:1112-20. www.researchgate.net
  55. Lip G, Nieuwlaat R, Pisters R, Lane D, Crijns H. Refining Clinical Risk Stratification for Predicting Stroke and Thromboembolism in Atrial Fibrillation Using a Novel Risk Factor-Based Approach The Euro Heart Survey on Atrial Fibrillation. CHEST 2010; 137(2):263–272). www.ncbi.nlm.nih.gov
  56. Friberg L, Rosenqvist M, Lip G. Evaluation of risk stratification schemes for ischaemic stroke and bleeding in 182 678 patients with atrial fibrillation: the Swedish Atrial Fibrillation cohort study. European Heart Journal (2012) 33, 1500–1510. www.ncbi.nlm.nih.gov
  57. Olesen JB, Lip GYH, Hansen ML, et al. Validation of risk stratification schemes for predicting stroke and thromboembolism in patients with atrial fibrillation: nationwide cohort study . BMJ 2011; 342: d124. BMJ (DOI)
  58. Hobbs FD, Roalfe AK, Lip GY, et al. Performance of stroke risk scores in older people with atrial fibrillation not taking warfarin: comparative cohort study from BAFTA trial. BMJ 2011; 342: d3653. BMJ (DOI)
  59. Friberg L, Skeppholm M, Terènt M. Benefit of anticoagulation unlikely in patients with atrial fibrillation and a CHA2DS2-VASc score of 1. J Am Coll Cardiol 2015: 27; 65:225. PMID: 25614418 PubMed
  60. Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin. Neue orale Antikoagulantien (bei nicht valvulärem Vorhofflimmern). AWMF-Registernr. 053/031. S1, Stand 2013. www.degam.de
  61. Wang Y, Wang Y, Zhao X, et al. Clopidogrel with aspirin in acute minor stroke or transient ischemic attack. N Engl J Med 2013. www.nejm.org
  62. Lee M, Saver JL, Hong KS, et al. Risk-Benefit Profile of Long-Term Dual- Versus Single-Antiplatelet Therapy Among Patients With Ischemic Stroke: A Systematic Review and Meta-analysis. Ann Intern Med 2013 Oct 1;159(7):463-470. PubMed
  63. Kwok CS, Shoamanesh A, Copley HC, et al. Efficacy of antiplatelet therapy in secondary prevention following lacunar stroke: pooled analysis of randomized trials. Stroke 2015; 46: 1014-23. doi:10.1161/STROKEAHA.114.008422 DOI
  64. Gouya G, Arrich J, Wolzt M, et al. Antiplatelet treatment for prevention of cerebrovascular events in patients with vascular diseases: a systematic review and meta-analysis. Stroke 2014 Feb;45(2):492-503. PubMed
  65. Geeganage CM, Diener HC, Algra A et al for the acute antiplatelet stroke trialists collaboration. Dual or mono antiplatelet therapy for patients with acute ischemic stroke or transient ischemic attack: systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials. Stroke2012;43:1058-66. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov
  66. Zhou YH, Wei X, Lu J et al. Effects of combined aspirin and clopidogrel therapy on cardiovascular outcomes: a systematic review and metaanalysis. PLoS One 2012;7:e31642. journals.plos.org
  67. Palacio S, Hart RG, Pearce LA, et al. Effect of addition of clopidogrel to aspirin on mortality: systematic review of randomized trials. Stroke. 2012;43:2157-62. www.ncbi.nlm.nih.gov
  68. Bundesärztekammer (BÄK), Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF). Nationale VersorgungsLeitlinie Therapie des Typ-2-Diabetes – Langfassung, 1. Auflage. Version 4. 2013, zuletzt geändert: November 2014. www.awmf.org
  69. Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin (DEGAM). Leitlinie: Hausärztliche Risikoberatung zur kardiovaskulären Prävention. S3, Stand 2017 www.degam.de
  70. Mead GE, Hsieh CF, Lee R, et al. Selective serotonin reuptake inhibitors (SSRIs) for stroke recovery. Cochrane database of Systematic Reviews 2012; 11: CD009286. Cochrane (DOI)
  71. Mortensen JK, Larsson H, Johnsen SP, et al. Post stroke use of selective serotonin reuptake inhibitors and clinical outcome among patients with ischemic stroke: a nationwide propensity score-matched follow-up study. Stroke 2013 Feb;44(2):420-6. doi: 10.1161/STROKEAHA.112.674242. DOI
  72. Deutsche Gesellschaft für Neurologie, Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft. Schlaganfall: Sekundärprophylaxe ischämischer Schlaganfall und transitorische ischämische Attacke. AWMF-Leitlinie Nr. 030-133, Stand 2015. www.awmf.org
  73. Udell JA, Zawi R, Bhatt DL, et al. Association between influenza vaccination and cardiovascular outcomes in high-risk patients: a meta-analysis. JAMA 2013 Oct 23;310(16):1711-20. PubMed
  74. Deutsche Gesellschaft für Neurologie. Diagnostik und Therapie von Gedächtnisstörungen. AWMF-Leitlinie Nr. 030-124. Stand 2020 www.awmf.org
  75. Snaphaan L, de Leeuw FE. Poststroke memory function in nondemented patients: a systematic review on frequency and neuroimaging correlates. Stroke 2007; 38: 198-203. PubMed
  76. The CLOTS Trials Collaboration. Effectivness of thigh-length graduated compression stockings to reduce the risk of deep vein thrombosis after stroke (CLOTS trial 1): a multicentre, randomised controlled trial. Lancet 2009; 373: 1958-65. PubMed
  77. Oldenbeuving AW, de Kort PL, Jansen BP, et al. Delirium in the acute phase after stroke: Incidence, risk factors, and outcome. Neurology 2011; 76: 993-9. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov
  78. Pendlebury ST, Rothwell PM, Oxford Vascular Study. Incidence and prevalence of dementia associated with transient ischaemic attack and stroke: analysis of the population-based Oxford Vascular Study. Lancet Neurol 2019; 18: 248-58. pmid:30784556 PubMed
  79. James P, Ellis CJ, Whitlock RML et al. Relation between troponin T concentration and mortality in patients presenting with an acute stroke: observational study. BMJ 2000; 320:1502-4. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov
  80. Bonarenco P, Lavallée PC, Labreuche J et al for the TIAregistry.org Investigators, One-year risk of stroke after transient ischemic attack or minor stroke. NEJM 2016;374:1533-42. www.nejm.org
  81. Amarenco P, Lavallée PC, Labreuche J et al., for the TIAregistry.org Investigators. One-Year Risk of Stroke after Transient Ischemic Attack or Minor Stroke. NEJM 2016; 374(16): 1533-42. pmid:27096581 PubMed
  82. Gesundheitsfragebogen für Patienten (PHQ-D). Universitätsklinikum Heidelberg, 2002. www.klinikum.uni-heidelberg.de
  83. Eriksson M, Glader E-L, Norrving B, Asplund K. Poststroke suicide attempts and completed suicides. Neurology 2015. doi:10.1212/WNL.0000000000001514 DOI