Metabolisches Syndrom

Das metabolische Syndrom beschreibt das gemeinsame Auftreten von vier Faktoren, welche das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Typ-2-Diabetes stark erhöhen: Übergewicht, erhöhte Blutfett- und Blutzuckerwerte sowie Bluthochdruck.

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Das metabolische Syndrom ist eine Sammelbezeichnung für einige der wichtigsten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Der griechische Begriff „metabolisch" bedeutet so viel wie stoffwechselbedingt. Von einem Syndrom spricht man, wenn verschiedene Symptome zur gleichen Zeit auftreten. Folgende Symptome bzw. Krankheitsbilder treten beim metabolischen Syndrom gemeinsam auf:

  • Übergewicht (BMI ≥ 30) mit bauchbetonter Fetteinlagerung (Adipositas)
  • Bluthochdruck (> 130/85 mmHg)
  • erhöhter Blutzuckerspiegel: Prä-Diabetes oder Typ-2-Diabetes
  • gestörter Fettstoffwechsel: erhöhte Triglyzeride oder erniedrigtes „gutes“ HDL-Cholesterin

Diese Störungen erhöhen das Risiko der Entwicklung von Altersdiabetes (Typ-2-Diabetes), Herzerkrankungen wie koronarer Herzkrankheit (Angina pectorisHerzinfarkte), verengten Arterien in den Beinen (Schaufensterkrankheit) und Schlaganfällen.

Jede dieser Störungen ist allein ein Risikofaktor für andere Krankheiten. Häufig treten sie jedoch gemeinsam auf, und erhöhen so besonders stark das Risiko für die oben genannten Erkrankungen („tödliches Quartett“). Da das metabolische Syndrom und die entsprechenden Folgeerkrankungen insbesondere in westlichen Ländern häufig sind und vom dortigen Lebensstil (Bewegungsmangel, Überernährung) mitverursacht werden, spricht man auch vom Wohlstandssyndrom. 

Häufigkeit

Da es verschiedene Definitionen des metabolischen Syndroms gibt, schwanken die Angaben zur Häufigkeit. Man schätzt, dass ca. 12 Millionen Menschen in Deutschland am metabolischen Syndrom erkrankt sind. Die Häufigkeit nimmt mit dem Alter zu.

Ursachen

Man geht davon aus, dass das metabolische Syndrom stark durch den westlichen Lebensstil beeinflusst wird. Folgende Faktoren können unter anderem zur Entwicklung eines metabolischen Syndroms beitragen:

  • familiäre Belastung: andere Familienmitglieder mit Typ-2-Diabetes
  • höheres Lebensalter
  • sozialer Status
  • erhöhtes Körpergewicht (Body-Mass-Index (BMI) > 25)
  • zu wenig körperliche Bewegung
  • ballaststoffarme, fettreiche Nahrung, Überernährung
  • erhöhter Alkoholkonsum
  • Rauchen
  • Stress über längere Zeit
  • Polyzystisches Ovarsyndrom und andere hormonelle Erkrankungen.

Die Häufigkeit steigt mit dem Alter. Bei weniger als 10 % der 20-Jährigen tritt das metabolische Syndrom auf, jedoch bei bis zu 40 % der 60-Jährigen. Allerdings nimmt in letzter Zeit die Zahl der jungen Menschen mit metabolischem Syndrom zu. 

Wichtig in der Entstehung des metabolischen Syndroms ist das körpereigene Hormon Insulin. Dieses wird bei hohen Blutzuckerspiegeln ausgeschüttet und dient dazu, den Blutzucker zu senken, indem dieser in die Zellen aufgenommen wird. Bei Patienten mit metabolischem Syndrom sind die Insulinspiegel im Blut häufig erhöht, unter anderem durch Überernährung und Bewegungsmangel. In der Folge werden die Zellen weniger empfindlich für Insulin, weshalb der Blutzucker erhöht bleibt, da er nicht in die Zellen aufgenommen wird. Als Gegenmaßnahme wird wieder mehr Insulin ausgeschüttet - es kommt zu einem Teufelskreis. Insulin erhöht auch das Hungergefühl, führt zu Übergewicht und Verkalkung der Blutgefäße (Arteriosklerose). 

Symptome

Das metabolische Syndrom verursacht selten unmittelbare Symptome. Es ist gekennzeichnet durch Übergewicht und körperliche Inaktivität. Wichtig ist es vielmehr, da es die Wahrscheinlichkeit für weitere Erkrankungen stark erhöht. 

Wann sollten Sie ärztlichen Rat einholen?

Wenn Sie wissen, dass bei Ihnen zumindest einer der Risikofaktoren des metabolischen Syndroms vorliegt: Bluthochdruck, erhöhte Blutfett- oder Blutzuckerwerte oder Übergewicht. In diesen Fälle können regelmäßige Kontrolluntersuchungen sinnvoll sein, um schwerwiegende Folgeerkrankungen des Herzens oder Diabetes rechtzeitig zu erkennen. Das metabolische Syndrom spricht gut auf Änderungen des Lebensstils an. Bitten Sie Ihren Arzt um weitere Untersuchungen, einen Behandlungsplan und Ratschläge zum weiteren Vorgehen.

Therapie

Das Hauptziel der Behandlung des metabolischen Syndroms ist, die Entwicklung von Typ-2-Diabetes, Herzerkrankungen und Schlaganfällen zu verhindern. In der Frühphase kann dies durch disziplinierte Veränderungen des Lebensstils erreicht werden, mit der Betonung auf gesunder Ernährung und Bewegung. Der Arzt kann Ihnen dabei helfen, indem regelmäßig Gewicht, Blutzucker, Cholesterin und Blutdruck kontrolliert werden.

In fortgeschrittenen Stadien können auch Medikamente das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen verringern. Eingesetzt werden in erster Linie Cholesterinsenker (Statine). Bestehen bereits Gefäßerkrankungen, so kommen Plättchenhemmer wie Acetylsalizylsäure (z.B. Aspirin) zur Anwendung, welche die Bildung von Blutgerinnseln im Gefäß bremsen und so Herzinfarkte und Schlaganfälle verhindern können. Auch weitere Erkrankungen wie ein Bluthochdruck sollten behandelt werden. Eine gesunde Lebensweise ist jedoch auch dann wichtig.

Erhöhte körperliche Aktivität: An den meisten Wochentagen sollten Sie sich mindestens 30 Minuten bewegen oder Sport treiben. Dadurch werden die Blutzucker-, Blutdruck- und Blutfettwerte gesenkt, die Gewichtsabnahme gefördert und die Insulinempfindlichkeit gesteigert.

Ernährungsumstellung: Nehmen Sie mehr Obst, Gemüse und Ballaststoffe, weniger gesättigte Fettsäuren und wenig Salz zu sich. Empfohlen wird außerdem ein- bis zweimal pro Woche Fisch zu essen. Verzichten Sie möglichst auf Fertignahrung, kochen Sie lieber selbst. Wählen Sie lieber weißes als rotes Fleisch. Eine solche Ernährungsumstellung wirkt sich positiv auf Blutdruck, Blutfette, Blutzucker und Insulinresistenz aus. Wenn Sie die Ernährungsumstellung außerdem mit körperlicher Aktivität vereinbaren können, sodass Sie Gewicht verlieren, ist das äußerst positiv.
Vermeiden Sie Blitz-Diäten, sie führen nur selten zu ein langfristigen Erfolgen. Viele Krankenkassen bieten auch kostenlose Programme an, in welchen Sie sich zu einer gesunden Ernährung informieren können. Zögern Sie nicht, Ihren Hausarzt oder Ihre Krankenkasse anzusprechen!

Gewichtsabnahme: Schon eine geringe Reduktion des Körpergewichts kann das Risiko für Folgeerkrankungen senken.

Rauchen: Ein Aufgeben des Rauchens ist eine der wichtigsten Maßnahmen, um Folgeerkrankungen des Herzens und der Gefäße wie Schlaganfälle zu verhindern.

Prognose

Das metabolische Syndrom vereint einige der wichtigsten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. In vielen Fällen entwickeln sich im Laufe der Zeit ein Typ-2-Diabetes und Arteriosklerose mit koronarer Herzkrankheit, Schaufensterkrankheit oder Schlaganfall. Jedoch können die Risikofaktoren in hohem Maße durch den Patienten beeinflusst werden, und mittels Ernährungsumstellung, mehr Bewegung und Rauchstopp kann das Risiko für Folgeerkrankungen wirksam gesenkt werden.

Weiterführende Informationen

Autor

  • Dietrich August, Arzt, Freiburg im Breisgau

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Metabolisches Syndrom. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

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