Anaplasmose

Zusammenfassung

  • Definition:Bakterielle Zoonose, die in seltenen Fällen auch beim Menschen auftritt. Wird durch Zeckenstich übertragen.
  • Häufigkeit:Selten. Schätzungen der Seroprävalenz bei Europäern reichen von 6,2–21 %. 
  • Symptome:Häufig ohne Symptome oder lediglich leichte grippeähnliche Symptome.
  • Befunde:Keine spezifischen klinischen Befunde.
  • Diagnostik: Antikörpernachweis, Nachweis von intrazellulären Bakterien im Blutausstrich und PCR.
  • Therapie:Mit Doxycyclin.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Wird auch als Ehrlichiose bezeichnet.1
  • Bakterielle Zoonose, eine Erkrankung primär von Tieren, die aber in selten Fällen auch beim Menschen auftritt. Wird durch einen Zeckenstich (Ixodes ricinus) übertragen.
  • Zwei humane Formen
    • humane granulozytäre Anaplasmose (HGA) (früher humane granulozytäre Ehrlichiose (HGE); durch Anaplasma phagocytophilum
    • humane monozytäre Ehrlichiose (HME) (durch Ehrlichia chaffeensis

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlaufskontrolle

Patienteninformationen