Botulismus

Zusammenfassung

  • Definition:Botulismus ist eine neuroparalytische Erkrankung, die von Toxinen des sporenbildenden, anaeroben Bakteriums  Clostridium botulinum verursacht wird. Sie ist charakterisiert durch eine Hirnnervenlähmung und eine schlaffe, absteigende, symmetrische Parese sowie Beteiligung des autonomen Nervensystems.
  • Häufigkeit:Erkrankungen an Botulismus sind in Deutschland sehr selten, werden aber regelmäßig beobachtet (im Durchschnitt weniger als 10 Fälle/Jahr).
  • Symptome:Zu den Symptomen zählen häufig Übelkeit, Erbrechen und Durchfälle, Sehstörungen, insbesondere Diplopie und Verlust der Akkommodationsfähigkeit, Mundtrockenheit und andere anticholinerge Symptome. Später schlaffe, symmetrische, absteigende Paresen.
  • Befunde:Zu den charakteristischen Befunden gehören Sehstörungen, insbesondere Diplopie, Ptosis, Mydriasis. Absteigende, symmetrische, schlaffe Paresen, Atemlähmung. 
  • Diagnostik: Nachweis von Toxin im Serum, Stuhl, Mageninhalt oder in verdächtigen Nahrungsmitteln. Erregeranzucht aus dem Stuhl oder Wundmaterial.
  • Therapie:Mit Antitoxin und unterstützend symptomatisch. Ggf. Beatmung, Antibiotika.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Botulismus ist eine neuroparalytische Erkrankung, die von Toxinen des sporenbildenden, anaeroben Stabbakteriums Clostridium botulinum verursacht wird.
  • Die Toxineinnahme führt zu einem klinischen Bild, das durch eine Hirnnervenlähmung und eine schlaffe, absteigende, symmetrische Parese charakterisiert ist.1
  • Beteiligung des autonomen Nervensystems (anticholinerge Effekte wie Mydriasis, Mundtrockenheit)2 

Diagnostik

Therapie

Beobachtung

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Patienteninformationen