Diphtherie

Zusammenfassung

  • Definition: Akute Infektion, die durch den Erreger Corynebacterium diphtheriae verursacht wird.
  • Häufigkeit: In Deutschland sehr selten.
  • Symptome: Halsschmerzen, Fieber, geschwollene Lymphknoten und Toxämie mit Krankheitsgefühl und Erschöpfung.
  • Befunde: Die Inspektion des Rachens zeigt die typischen klebrigen, gelbweißen oder grauen Pseudomembranen, die Tonsillen oder Pharynx belegen. Pseudomembranen und Schwellungen können zur Verengung der Atemwege mit kräftigem Stridor und evtl. Zyanose führen.
  • Diagnostik: Klinische Diagnose, die durch Kultivierung der Abstrichproben von Hals oder Hautläsionen bestätigt wird.
  • Therapie: Antibiotika, Booster-Impfung und evtl. Antitoxin.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Infektionskrankheit, die durch Corynebacterium (C.) diphtheriae hervorgerufen wird.1
  • Meist sind die Schleimhäute des Rachenraums betroffen (respiratorische Diphtherie).
  • Ist auch der Kehlkopf befallen, spricht man von „echtem Krupp“.
  • Schleimhäuten außerhalb des Respirationstrakts sind sehr selten betroffen.
  • Darüber hinaus gibt es auch eine Haut- oder Wunddiphtherie.

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

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