Tularämie (Hasenpest)

Zusammenfassung

  • Definition:Zoonose, die bei Hasenartigen und kleinen Nagetieren auftritt und sich beim Menschen zunächst durch Fieber äußert.
  • Häufigkeit:In Deutschland treten durchschnittlich 10–30 Fälle pro Jahr auf.
  • Symptome:Typisch ist lang anhaltendes Fieber in Verbindung mit Lymphadenitis sowie Geschwür- oder Abszessbildung.
  • Befunde:Unterschiedliche Manifestationsformen wie z. B. Geschwüre konstanter Größe, schmerzhafte Lymphadenitis, ggf. Befall von Auge, Rachen oder Lungen.
  • Diagnose:Zellkultur, Serologie.
  • Behandlung:Antibiotikatherapie, in der Regel mit Chinolonen.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Die Tularämie (Hasenpest) ist eine Zoonose, die bei Hasenartigen und kleinen Nagetieren auftritt und sich beim Menschen zunächst durch Fieber äußert.
  • Es handelt sich um eine Infektion mit dem Bakterium Francisella tularensis, einem sehr kleinen, aeroben, gramnegativen, kokkoiden Stäbchenbakterium.
  • Die Übertragung auf den Menschen erfolgt durch direkten oder indirekten Kontakt mit infizierten Tieren, häufig über Brunnenwasser, das durch Kadaver kleiner Nagetiere kontaminiert ist (wird auch als Lemmingfieber oder Nagerpest bezeichnet).
  • Die Ansteckung kann durch Einatmen, durch Kontakt mit den Exkrementen infizierter Tiere sowie durch Mücken- oder Zeckenstiche erfolgen.

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Patienteninformationen