Anisakiasis

Zusammenfassung

  • Definition: Infektion des Menschen mit den Parasiten Anisakis oder Pseudoterranova durch Verzehr von befallenem Fisch oder Meeresfrüchten.
  • Häufigkeit: Weltweites Vorkommen, in Deutschland werden nur sporadische Fälle registriert.
  • Symptome: Können akut oder chronisch auftreten. Akut: Bauchschmerzen, Übelkeit, Diarrhö. Larven können ausgehustet oder erbrochen werden. Chronisch: abdominelle Beschwerden und Gewichtsverlust.
  • Befunde: Keine spezifischen klinischen Befunde, evtl. mildes Fieber.
  • Diagnostik: Anamnese, evtl. Gastroskopie.
  • Therapie: Keine antiparasitäre Medikation verfügbar, evtl. operative Entfernung der Larven/Würmer.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Infektion des Menschen mit den Fischparasiten Anisakis oder Pseudoterranova. Anisakis simplex (der Heringswurm) und Pseudoterranova sind Spulwürmer, die eng miteinander verwandt sind.
  • Die Erkrankung wird auch Heringswurmkrankheit, die Parasiten werden auch „Sushi-Würmer“ genannt.

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Patienteninformationen

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