Brucellose

Zusammenfassung

  • Definition:Brucellose ist eine chronische, granulomatöse Infektion, die durch eine von mehreren Brucella-Arten ausgelöst wird; es handelt sich um eine Importkrankheit.
  • Häufigkeit:In West- und Nordeuropa ist die Erkrankung sehr selten; es kommen ausschließlich importierte Fälle vor.
  • Symptome:Die Symptome variieren stark; üblicherweise beginnt die Krankheit schleichend mit Fieber, nach und nach kommen auch Muskel- oder Gelenkschmerzen hinzu (Fieber, hinkender Gang). Ein schwankender Fieberverlauf über lange Zeit (undulierendes Fieber) ist möglich.
  • Befunde:Es ist möglich, dass kaum klinische Befunde vorliegen; in seltenen Fällen kommt es jedoch zur Entwicklung eines septischen Bildes.
  • Diagnose:Möglichen Zusatzuntersuchungen sind Mikroskopie, Anlage einer Kultur und Serologie.
  • Behandlung:Eine Kombinationstherapie mit Antibiotika ist erforderlich; die Behandlung ist langwierig.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Diese Importkrankheit wird auch als undulierendes Fieber, Maltafieber, Mittelmeerfieber oder Bang-Krankheit bezeichnet.
  • Erkrankung und Tod sind in Deutschland meldepflichtig, ebenso der Verdacht auf Vorliegen einer Berufskrankheit an Brucellose.1
  • Die Infektion wird durch eine von mehreren Brucella-Arten verursacht.
  • Die chronische, granulomatöse Infektion wird durch intrazelluläre Bakterien verursacht.2
  • Zum Hauptreservoir dieser weit verbreiteten Zoonose zählen Rinder, Ziegen, Schafe, Schweine, Hunde, Kamele und Meeressäugetiere (u. a. Delfine).
  • Die Brucellose wurde auch als potenzielle biologische Waffe eingestuft.3

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlaufskontrolle

Patienteninformationen