Drakunkulose (Erkrankungen durch den Guinea- oder Medinawurm)

Zusammenfassung

  • Definition:Die Drakunkulose ist eine durch Wasser übertragene Infektionskrankheit, die durch den Rundwurm Dracunculus medinensis verursacht wird.
  • Häufigkeit:Auch weltweit kommt diese Erkrankung nur sehr selten vor; steht kurz vor der Ausrottung.
  • Symptome:Von der Infektion bis zu dem Zeitpunkt, zu dem sich der Wurm direkt unter der Hautoberfläche befindet (ca. 1 Jahr), sind in der Regel keine Symptome vorhanden. Danach bricht der Wurm durch ein Hautgeschwür.
  • Befunde:Der klinische Befund ist ein brennendes Hautgeschwür; bei über 90 % der Fälle befindet sich dieses an Beinen oder Füßen.
  • Diagnose:Es sind keine Zusatzuntersuchungen erforderlich.
  • Behandlung:Es gibt weder Medikamente zur Behandlung der Krankheit noch Impfstoffe zur Vorbeugung einer Infektion.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Die Dracunculose (Synonyme: Drakunkulose, Guineawurminfektion, Medinawurminfektion, Dracunculiasis, Dracontiasis), ist eine durch Wasser übertragene Infektionskrankheit, die durch den Parasiten Dracunculus medinensis verursacht wird.
  • Die mit dem Trinkwasser aufgenommenen Larven entwickeln sich im Darmsystem und dringen zunächst durch die Darmwand. Sie dringen dann in die Haut ein und erscheinen in der Haut als lange, fadenförmige Würmer.
  • Die Erkrankung ist sehr unangenehm, kann jedoch durch Maßnahmen zur Verbesserung der Wasserhygiene verhindert werden.

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Patienteninformationen