Malaria

Zusammenfassung

  • Definition:Malaria ist eine Infektionskrankheit, die durch Protozoen der Gattung Plasmodium ausgelöst wird. Die Erkrankung wird durch den Stich der Anopheles-Mücke übertragen.
  • Häufigkeit:2016 erkrankten schätzungsweise rund 216 Mio. Menschen an Malaria, 445.000 Menschen starben an der Erkrankung. In Deutschland wurden im Jahr 2017 956 Krankheitsfälle gemeldet.
  • Symptome:Eine Infektion mit Malaria äußert sich durch Fieberschübe, die in einigen Fällen auch periodisch auftreten können. Weitere häufige Symptome sind Kopfschmerzen, Myalgien und Arthralgien.
  • Befunde:Im fortgeschrittenen Krankheitsverlauf kommt es zur Splenomegalie.
  • Diagnostik:Die Diagnose erfolgt durch den mikroskopischen Erregernachweis im sog. „dicken Tropfen“ und im Blutausstrich.
  • Therapie:Bei der Behandlung von Malaria kommen verschiedene Medikamente zur Anwendung, die den Reifeprozess des Parasiten in den Erythrozyten hemmen. Malaria-Prophylaxe.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Malaria ist eine Infektionskrankheit, die durch Protozoen der Gattung Plasmodium ausgelöst wird.1
  • Die Erkrankung wird durch den Stich der fast ausschließlich dämmerungs- und nachtaktiven Anopheles-Mücke übertragen.
  • Die unkomplizierte Malaria äußert sich durch uncharakteristische Beschwerden und ähnelt in ihrer Symptomatik häufig einfachen Virusinfektionen wie etwa einem grippalen Infekt. Fast immer geht sie jedoch mit Fieber einher.
  • Der die Malaria tropica auslösende Parasit Plasmodium falciparum ist der einzige der 5 humanpathogenen Plasmodiumerreger, bei dem ein hohes Risiko besteht, dass die Infektion zum Tode führt.

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlaufskontrolle

Patienteninformationen