Rückfallfieber

Zusammenfassung

  • Definition:Beim Rückfallfieber handelt es sich um eine Spirochäteninfektion, die durch verschiedene Borrelien-Arten verursacht wird und eine Sepsis mit typischem, wiederkehrendem Fieber zur Folge hat. Die Krankheit wird durch Läuse (epidemischer Typ, Louse-borne Relapsing Fever = LBRF) oder Zecken (tropisch endemischer Typ, Tick-borne Relapsing Fever = TBRF) übertragen.
  • Häufigkeit:Zeckenrückfallfieber ist endemisch in tropischen/subtropischen Regionen. Läuserückfallfieber kann epidemisch unter schlechten hygienischen Bedingungen auftreten. 2015 wurden in Deutschland drei Fälle gemeldet.
  • Symptome:Die Symptome sind plötzliches auftretendes Fieber, Schüttelfrost, Kopfschmerzen. Nach ein paar Tagen abrupte Fieberfreiheit über wenige Tage, dann erneute Fieberepisode(n).
  • Befunde:Durch die Sepsis geprägtes klinisches Krankheitsbild, evtl. Ausschlag auf Extremitäten
  • Diagnose:Agens-Nachweis durch Mikroskopie des Blutes im Fieberanfall
  • Behandlung:Behandelt wird mit Antibiotika. Unter der Therapie kann es zu einer Jarisch-Herxheimer-Reaktion kommen. 

Allgemeine Informationen

Definition

  • Beim Rückfallfieber handelt es sich um eine Spirochäteninfektion, die durch verschiedene Arten des Spiralbakteriums Borrelia verursacht wird und eine Sepsis mit typischem, wiederkehrendem Fieber zur Folge hat.
  • Die Krankheit wird durch Läuse (epidemischer Typ, Louse-borne Relapsing Fever = LBRF) oder Zecken (tropisch endemischer Typ, Tick-borne Relapsing Fever = TBRF) übertragen.

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

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