West-Nil-Fieber

Zusammenfassung

  • Definition:Infektion verursacht durch das West-Nil-Virus, das durch Mückenstiche übertragen wird.
  • Häufigkeit:Endemisch im Nahen Osten, in Asien und Afrika. In den letzten zehn Jahren Epidemien in mehreren europäischen Ländern. Die Krankheit ist in den USA endemisch.
  • Symptome:Nach der Infektion sind 80 % der Infizierten asymptomatisch, ca. 20 % zeigen eine vorübergehende grippeähnliche Erkrankung, während < 1 % eine schwere Hirn- oder Hirnhautentzündung entwickeln.
  • Befunde:evtl. morbiliformes Exanthem, generalisierte Lymphadenopathie. Bei einer Meningoenzephalitis kommt es zu Fieber, Kopfschmerzen, Nackensteife, Bewusstseinsveränderungen, Krampfanfällen, schlaffen Lähmungen. 
  • Diagnose:Die Diagnose wird durch den Nachweis von Antikörpern in Blut oder Liquor bestätigt.
  • Behandlung:Es gibt keine spezifische Behandlung gegen das Virus und keinen Impfstoff. Patienten in schlechtem Zustand werden im Krankenhaus intensivmedizinisch behandelt.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Eine durch Mückenstiche übertragene Infektion durch das West-Nil-Virus1-2
  • Variierender Verlauf: die meisten Patienten sind asymptomatisch, einige entwickeln eine unspezifische fieberhafte Erkrankung, ein kleiner Prozentsatz erleidet eine Meningitis oder Meningoenzephalitis.
  • Das Virus ist ein Arbovirus und gehört zur Familie der Flaviviridae.

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Patienteninformation