West-Nil-Fieber

Zusammenfassung

  • Definition:Infektion verursacht durch das West-Nil-Virus, das durch Mückenstiche übertragen wird.
  • Häufigkeit:Weltweit, zunehmend auch in Europa.
  • Symptome:80 % der Infizierten asymptomatisch, ca. 20 % zeigen eine vorübergehende grippeähnliche Erkrankung, während < 1 % eine schwere Hirn- oder Hirnhautentzündung entwickeln.
  • Befunde:Evtl.makulopapulöses Exanthem, generalisierte Lymphadenopathie. Bei einer Meningoenzephalitis kommt es zu Fieber, Kopfschmerzen, Nackensteife, Bewusstseinsveränderungen, Krampfanfällen, schlaffen Lähmungen. 
  • Diagnostik:Virusnachweis, Immunserologie.
  • Therapie:Symptomatische Therapie.

Allgemeine Informationen

Definition

  • West-Nil-Fieber ist eine in verschiedenen Regionen der Welt endemisch vorkommende Zoonose.1
  • Sie wird von Mücken übertragen, die sich an Vögeln infiziert haben.
  • Die Infektion kann klinisch völlig unauffällig verlaufen, über grippeähnliche Symptome mit Fieber und Exanthem bis hin zu einer Enzephalitis sind verschiedene klinische Ausprägungen möglich.

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Patienteninformationen