Humanes Papillomavirus (HPV)

Zusammenfassung

  • Definition:Eine Gruppe von doppelsträngigen DNA-Viren, die die Haut oder Schleimhaut des Menschen infizieren. Verursacht genitale Warzen und intraepitheliale Läsionen v. a. am Zervix.
  • Häufigkeit:Ist die häufigste sexuell übertragene Infektion, mit einer Lebenszeitprävalenz von bis zu 79 %. Genitalwarzen treten bei ca. 1 % aller sexuell aktiven Personen auf.
  • Symptome:Die Erkrankung kann sich in Form von Genitalwarzen oder als niedrig- bzw. hochgradige intraepitheliale Neoplasien manifestieren.
  • Befunde:Evtl. genitale Warzen.
  • Diagnostik:Die Erkrankung kann mittels HPV-Tests nachgewiesen werden.
  • Therapie: Eine spezifische Therapie gegen HPV gibt es nicht. Die STIKO empfiehlt seit 2007 die Impfung gegen HPV.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Die humanen Papillomaviren (HPV) sind eine Gruppe von mehr als 100 DNA-Viren, die menschliche Epithelzellen infizieren.1
  • Etwa 40 davon verursachen Geschlechtskrankheiten; 15 sind Hochrisiko-Typen, die intraepitheliale Läsionen v. a. am Zervix verursachen können.2

Klinische Verlaufsformen und Manifestationen

Karzinome

Diagnostik

Therapie

Prävention

Weiterführende Informationen

Patienteninformationen