Influenza

Zusammenfassung

  • Definition:Durch das Influenzavirus A oder B verursachte Infektionskrankheit, die als Tröpfcheninfektion übertragen wird.
  • Häufigkeit:Sie kann saisonal oder pandemisch auftreten, die Inzidenz variiert von Jahr zu Jahr. Während der jährlichen Grippewelle sind geschätzt 5–20 % der Bevölkerung betroffen.
  • Symptome:Zu den typischen Krankheitszeichen zählen sich rasch entwickelndes hohes Fieber, Schüttelfrost, Muskelschmerzen und unspezifische Symptome einer Atemwegsinfektion. Insbesondere bei Kindern kann es zu Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen und Erbrechen kommen.
  • Befunde:Neben hohem Fieber und einer Rachenrötung weist der Patient häufig einen reduzierten Allgemeinzustand auf.
  • Diagnostik:Eine virologische Diagnosesicherung, etwa über einen Schnelltest aus dem Nasen-Rachen-Abstrich, kann in Einzelfällen sinnvoll sein.
  • Therapie: Die jährliche Schutzimpfung wird von der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut für Risikogruppen empfohlen. Die Wirksamkeit einer antiviralen Therapie und Prophylaxe ist nur unzureichend durch Studien gesichert. Neuraminidasehemmer zeigten in den publizierten Studien nur eine leichte eindämmende Wirkung, deren klinische Relevanz umstritten ist. Laut STIKO können sie dann in Erwägung gezogen werden, wenn ein erhöhtes Risiko für Komplikationen besteht.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Influenza (Grippe) ist eine durch das Influenzavirus verursachte Infektionskrankheit.1-2
    • Influenzaviren sind Orthomyxoviren.
    • Man unterscheidet zwischen den Typen A, B und C.
    • Für Erkrankungen beim Menschen sind praktisch nur Typ A und B relevant.
  • Nur ein kleiner Teil aller Erkrankungen mit Erkältungssymptomen wird durch Influenzaviren verursacht.3

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlaufskontrolle

Patienteninformationen