Mononukleose

Zusammenfassung

  • Definition: Infektionskrankheit, mit Pharyngitis und angeschwollenen Lymphknoten, verursacht durch eine Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus.
  • Häufigkeit: Größtes Vorkommen in der Altersgruppe der 16- bis 20-Jährigen mit einer Inzidenz von 6–8 Fällen pro 1.000 Personen im Jahr.
  • Symptome: Häufig asymptomatisch; typische Symptome sind Halsschmerzen, zervikale Lymphadenitis und allgemein angeschwollene Lymphknoten, häufig auch vergrößerte Leber und Milz.
  • Befunde: Pharyngitis, häufig erschöpfter Allgemeinzustand; ausgesprochene zervikale Lymphadenitis und allgemein angeschwollene Lymphknoten.
  • Diagnostik: In einem Schnelltest werden nach 1–2 Wochen Antikörper nachgewiesen; Lymphozytose im Blutausstrich in der Akutphase; die Diagnose wird evtl. durch einen normalen Antikörper-Test bestätigt.
  • Therapie: Symptomlindernde Behandlung mit Entlastung und Zufuhr von Flüssigkeit; in Ausnahmefällen Einweisung ins Krankenhaus für eine intravenöse Flüssigkeitsbehandlung.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Mononucleosis infectiosa wird als Infektionskrankheit definiert, die durch das Epstein-Barr-Virus (EBV) ausgelöst wird. Das Krankheitsbild ist geprägt von Halsschmerzen, hohem Fieber und geschwollenen Lymphknoten am Hals.1-2
  • Synonyme: Pfeiffer-Drüsenfieber, Kusskrankheit
  • Auch Infektionen mit dem Cytomegalievirus (CMV) führen gelegentlich
    zu einem ähnlichen Krankheitsbild. EBV und CMV gehören zur Familie
    der Herpesviren.3

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlaufskontrolle

Patienteninformationen