Parvovirus-Infektion

Zusammenfassung

  • Definition:Zu den durch das Parvovirus B19 ausgelösten Infektionen zählen die Ringelröteln („Fünfte Krankheit“), die transiente aplastische Krise, die chronische Erythrozytenaplasie, das Handschuh-Socken-Syndrom und der Hydrops fetalis.
  • Häufigkeit:Parvovirus-B19-Infektionen sind häufig und weltweit verbreitet, die meisten Menschen infizieren sich im Kindesalter mit dem Virus.Saisonale Häufungen sind im Spätwinter oder Frühling zu beobachten.
  • Symptome:Eine Infektion mit dem Parvovirus B19 verläuft zumeist asymptomatisch oder ruft nur milde, unspezifische, grippeähnliche Symptome hervor.
  • Befunde:Die klinischen Befunde sind abhängig von dem jeweiligen Krankheitsbild.
  • Diagnose:Sollten labordiagnostische Maßnahmen erforderlich sein, so kann auf B19-spezifische Antikörper getestet und ein Tests zur Bestimmung der Virus-DNA durchgeführt werden.
  • Behandlung:Bei Bedarf kann eine symptomatische Behandlung erfolgen. In Einzelfällen sind Bluttransfusionen oder die Gabe von Immunglobulinen notwendig.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Eine Infektion mit dem Parvovirus B19 verläuft zumeist asymptomatisch oder ruft nur milde, unspezifische, grippeähnliche Symptome hervor, so dass nicht in erster Linie an eine Parvovirus-Infektion gedacht wird.1
  • Zu den vom Parvovirus B19 ausgelösten klinischen Krankheitsbildern zählen die Ringelröteln (Erythema infectiosum), Arthropathie, vorübergehende aplastische Krise, chronische Erythrozytenaplasie, generalisierte Petechien und Hydrops fetalis.
  • Darüber hinaus können Enzephalopathie, Epilepsie, Meningitis, Myokarditis, dilatative Kardiomyopathie und Autoimmun-Hepatitis im Zusammenhang mit einer Parvovirus-B19-Infektion stehen.1

Klinische Krankheitsbilder

Diagnostik

Therapie

Patienteninformation