Poliomyelitis

Zusammenfassung

  • Definition:Durch das Poliovirus hervorgerufene Infektion des Nervensystems, die zu Lähmungen führen kann.
  • Häufigkeit:Seit Einführung der Impfung hat es in Deutschland fast keine Fälle mehr von Polio gegeben.
  • Symptome:In den allermeisten Fällen keine oder nur leichte Symptome wie Fieber, katarrhalische Beschwerden, Muskelschmerzen oder Übelkeit und Erbrechen.
  • Befunde:Bei einer kleinen Anzahl der Patienten (ca. 1 von 1.000 im Kleinkindalter und 1 von 100 im Erwachsenenalter) kommt es zu einer schwereren Erkrankung mit Meningitis und/oder Lähmungen.
  • Diagnostik:Die Diagnose wird mittels Serologie und PCR bestätigt.
  • Therapie:Eine kausale Therapie gibt es nicht.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Durch das Poliovirus verursachte Infektion des Nervensystems.1 Gefürchtete Krankheit, da sie zur Infektion des Rückenmarks mit Entwicklung schlaffer Lähmungen führen kann.
  • Nur Menschen können an Poliomyelitis erkranken.
  • Enders, Robbins und Weller erhielten 1949 den Nobelpreis für ihre Arbeit, in der sie nachwiesen, dass das Polio-Virus in nicht-neuronalen Zellkulturen nicht gezüchtet werden kann.
  • 1956 kam der Salk-Impfstoff auf den Markt, der 1962 durch den trivalenten Sabin-Impfstoff ersetzt wurde.

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Patienteninformation