Reye-Syndrom

Zusammenfassung

  • Definition:Das Reye-Syndrom ist eine unklare akute Mitochondrienschädigung bei Kindern bis zum 15. Lebensjahr nach Atemwegsinfekten und Einnahme von Acetylsalicylsäure.  
  • Häufigkeit:Es handelt sich um eine äußerst seltene Erkrankung.
  • Symptome:Das Reye-Syndrom äußert sich in Form von Bewusstseinsstörungen, Erbrechen und Bauchschmerzen nach einer symptomfreien Phase von zwei bis drei Tagen im Anschluss an eine Virusinfektion.
  • Befunde: Hepatische Enzephalopathie. Hepatomegalie, evtl. Ikterus.
  • Diagnose:Es gibt keine spezifische Diagnostik.
  • Behandlung: Symptomatische Behandlung und intensivmedizinische Überwachung.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Unklare akute Mitochondrienschädigung bei Kindern bis zum 15. Lebensjahr nach Atemwegsinfekten und Einnahme von Acetylsalicylsäure.1
  • Das Reye-Syndrom verursacht eine akute Enzephalopathie mit fettiger Degeneration der Leber und schließlich Leberversagen, in Zusammenhang mit viralen Infektionen bei Kindern, wie etwa Windpocken oder einer Influenza B.
  • Auslöser des Syndroms ist vermutlich die Behandlung mit Acetylsalicylsäure. Deshalb wird im allgemeinen empfohlen, fiebrige Virusinfektionen bei Kindern (unter 16–18 Jahren) keinesfalls mit Aspirin zu behandeln.

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Patienteninformation