Vogelgrippe

Zusammenfassung

Definition: Infektion durch Influenzaviren (unterschiedliche Influenza-A-Viren) von Vögeln. Die Übertragung auf den Menschen ist sehr selten.
Häufigkeit: Normalflora, z. B. bei Wattvögeln. Die Viren können Epidemien auslösen, wenn z. B. Geflügel infiziert wird (Geflügelpest). Sporadisch treten Fälle auf, in denen Menschen durch erkranktes Geflügel infiziert werden.
Symptome: Fieber und Muskelschmerzen. Beim Menschen kommt es, verglichen mit der saisonalen Grippe, zu einer erhöhten Inzidenz von Lungeninfektionen und zu einer erhöhten Sterblichkeit.
Befunde: Grippesymptome.
Diagnostik: Die Diagnose ist bei fiebrigen Erkrankungen nach Kontakt mit erkranktem Geflügel oder anderen Vögeln indiziert.
Therapie: Wie bei einer gewöhnlichen Grippe. Es besteht ein erhöhter Bedarf an Intensivbehandlungen im Krankenhaus.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Erkrankung, die durch aviäre Influenzaviren verursacht wird. Es handelt sich um Influenza-A-Viren, die bei Vögeln weit verbreitet sind, am häufigsten bei Enten.1
  • Normalerweise infizieren sich die Vögel nur untereinander, Übertragungen auf andere Tiere und auf den Menschen sind allerdings auch möglich.
  • Es besteht ein erhöhtes Risiko, dass eine Mutation entsteht, die von Mensch zu Mensch übertragen werden kann.

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Patienteninformationen