Borreliose nach Zeckenstich

Die Borreliose ist eine bakterielle Erkrankung, die durch Zecken übertragen wird. Ungefähr einer von 100 Zeckenstichen führt in Deutschland zu einer Erkrankung. Durch einen aufmerksamen Schutz vor und vernünftigen Umgang mit Zeckenstichen kann das Risiko minimiert werden. Kommt es zur Erkrankung, stehen wirksame Antibiotika zur Verfügung. Die Wanderröte, ein sich ausbreitender roter Fleck oder Kreis um die Zeckenstichstelle herum, ist ein frühes und sicheres Zeichen einer Borreliose.

Deximed – Deutsche Experteninformation Medizin

"Deximed ist für mich eine große Hilfe, um im Praxisalltag schnell aktuelles Wissen zur Therapie oder Diagnostik nachschlagen zu können. Die übersichtliche Struktur ermöglicht es, sogar im Patientenkontakt rasch etwas nachzulesen." - PD Dr. med. Guido Schmiermann, Facharzt für Allgemeinmedizin, Bremen

Deximed ist ein unabhängiges Arztinformationssystem mit Fokussierung auf die primärärztliche Versorgung. Evidenzbasierte und regelmäßig aktualisierte Artikel zu allen medizinischen Gebieten zeichnen Deximed aus.

Mehr erfahren

Was ist Borreliose?

Die Borreliose (oder Lyme-Borreliose) ist eine Infektion mit Bakterien des Stammes Borrelia. Sie wird durch Zeckenstiche auf den Menschen übertragen. Borrelien vermehren sich in vielen Tieren in freier Wildbahn wie auch in Haus- und Nutztieren. Die blutsaugenden Zecken nehmen die Bakterien während der Blutmahlzeit in sich auf und verbreiten sie auf dem selben Weg auch weiter.

Die Durchseuchung der Zecken mit Borrelien unterscheidet sich je nach Region. Süddeutschland ist besonders stark betroffen, hier ist zum Teil jede dritte Zecke Träger des Bakteriums. Eine Infektion mit Borrelien kann jedoch bundesweit auftreten.

Die Übertragung der Borrelien auf den Menschen erfolgt bei einem Zeckenstich in aller Regel erst nach 24 Stunden. Daher ist das frühzeitige Auffinden und Entfernen der Zecke nach einem Aufenthalt im Freien der wirksamste Schutz vor einer Infektion.

Nach Untersuchungen aus Deutschland und der Schweiz wurde nach einem Zeckenstich bei 2,6 bis 5,6 % der Betroffenen eine Borrelien-Infektion nachgewiesen, charakterisiert durch die sogenannte Serokonversion, also das Auftreten von Antikörpern im Blut.
Nur ein kleiner Teil dieser Infizierten erkrankt. Insgesamt ist bei 0,3 bis 1,4 % der Zeckenstiche mit Krankheitssymptomen zu rechnen.

Das heißt, bei 100 Personen mit Zeckenstich (gerundete Zahlen) kommt es bei bis zu 5 Personen (5/100 =5 %) zu einem Kontakt mit Borrelien und zur Bildung von Antikörpern.

  • Von diesen kommt es bei 1-2 Personen (2/100 =2 %) zu einer Erkrankung.
    • davon etwa 90 % in Form des Erythema migrans
    • 10 % der Erkrankten, d. h. 0,2 % der gestochenen Personen erkrankt an einer primär disseminierten Form der Borreliose.
  • Da die Borrelien beim Erythema migrans jedoch auch im Verlauf disseminieren können (in etwa 45 % der Fälle von EM), ist eine systemische antibiotische Therapie des EM indiziert.
  • Mindestens 95 Personen (95 %) erleben den Zeckenstich ohne jegliche Folgen.

Kommt es doch einmal zu einer Infektion, ist die Borreliose mit unterschiedlichen Symptomen verbunden. Sie wird in verschiedene Stadien unterteilt: Eine lokale Infektion der Haut um die Einstichstelle herum, eine allgemeine Infektion des Organismus, die sich im Nervensystem oder in den Gelenken bemerkbar macht, und eine späte Phase der Infektion, die zu Hautveränderungen oder Nervenbeteiligungen führt.

In allen Stadien der Erkrankung werden Antibiotika verabreicht. Nur so kann ein Fortschreiten und Ausbreiten der Infektion sicher verhindert werden. Unter antibiotischer Behandlung kommt eine Borreliose in den meisten Fällen zur kompletten Ausheilung. Wird die Behandlung erst in fortgeschritteneren Stadien begonnen, können Restsymptome länger bestehen bleiben.

Frühes Stadium: lokale Hautinfektion

Die Borreliose beginnt in den meisten Fällen (80–90 %) mit der Wanderröte (Erythema migrans). Hierbei tritt rund 14 Tage (2–30 Tage) nach einem Zeckenstich ein typischer roter, ringförmiger Hautausschlag auf, der sich von der Einstichstelle aus langsam ausbreitet (in die Peripherie „wandert", daher die Bezeichnung Wander-Röte) und im Zentrum häufig abblasst. Der Ausschlag juckt meist nicht, kann aber manchmal etwas überempfindlich sein. Manchmal kommen begleitend ein allgemeines Krankheitsgefühl, Kopfschmerzen und leichtes Fieber dazu. Nach wenigen Wochen verschwindet der Ausschlag, auch ohne Behandlung. Die Wanderröte muss unterschieden werden von einer unspezifischen lokalen Entzündungsreaktion, die nach jedem Insektenstich in den ersten Tagen auftreten kann.

Nicht immer wird der Zeckenstich selbst bemerkt. Dann kann die Wanderröte der erste Hinweis auf eine Borreliose sein.

In seltenen Fällen und bevorzugt bei Kindern kann sich nach der Wanderröte ein sogenanntes Borrelien-Lymphozytem bilden. Das ist ein rot-bläuliches, schmerzunempfindliches Knötchen am Ohrläppchen, an der Brustwarze oder am Hodensack.

  • Ringförmiger Hautausschlag nach einem Zeckenbiss
    Ringförmiger Hautausschlag nach einem Zeckenbiss
  • Dem Hautausschlag kann die Aufhellung in der Mitte fehlen
    Dem Hautausschlag kann die Aufhellung in der Mitte fehlen
  • Kind mit Erythema migrans über dem Magen; der Ausschlag hat eine kräftige rote Farbe.
    Kind mit Erythema migrans über dem Magen; der Ausschlag hat eine kräftige rote Farbe.
  • Atypischer Hautausschlag, zwei bis drei Wochen nach einem Zeckenbiss. Der Patient war sich anfangs nicht sicher, ob es sich um Erythema migrans handelt, als das es sich später herausstellte. Abbildung mit freundlicher Genehmigung von Flåttsenteret
    Atypischer Hautausschlag, zwei bis drei Wochen nach einem Zeckenbiss. Der Patient war sich anfangs nicht sicher, ob es sich um Erythema migrans handelt, als das es sich später herausstellte. Abbildung mit freundlicher Genehmigung von Flåttsenteret
  • Erythema migrans nach einem Zeckenbiss am Oberschenkel
    Erythema migrans nach einem Zeckenbiss am Oberschenkel
  • blutgefüllte Zecke
    blutgefüllte Zecke
  • Erythema migrans seitlich des Magens. Der Ausschlag trat drei Wochen nach dem Zeckenbiss auf und glich zunächst einem normalen Hämatom. Bei genauerem Hinsehen wird ein deutlicher Ring sichtbar. Abbildung mit freundlicher Genehmigung von Flåttsenteret
    Erythema migrans seitlich des Magens. Der Ausschlag trat drei Wochen nach dem Zeckenbiss auf und glich zunächst einem normalen Hämatom. Bei genauerem Hinsehen wird ein deutlicher Ring sichtbar. Abbildung mit freundlicher Genehmigung von Flåttsenteret
  • Schwangere Frau mit Erythema migrans am Bein. Der Ausschlag trat zehn Tage nach dem Zeckenbiss auf. Er zeigt eine leichte Rötung und ist am Rand unregelmäßig. Die Zecke saß auf dem kleinen roten Punkt im Zentrum. Abbildung mit freundlicher Genehmigung von Flåttsenteret
    Schwangere Frau mit Erythema migrans am Bein. Der Ausschlag trat zehn Tage nach dem Zeckenbiss auf. Er zeigt eine leichte Rötung und ist am Rand unregelmäßig. Die Zecke saß auf dem kleinen roten Punkt im Zentrum.
  • Patient mit Erythema migrans am Bein. Der Ausschlag hat eine gleichmäßige Farbe, ein deutlicher Ring ist nicht erkennbar. Abbildung mit freundlicher Genehmigung von Flåttsenteret
    Patient mit Erythema migrans am Bein. Der Ausschlag hat eine gleichmäßige Farbe, ein deutlicher Ring ist nicht erkennbar.

Frühes Stadium: Streuung des Erregers im gesamten Organismus

Wird die Borreliose nicht behandelt, können sich die Bakterien über die Blutbahn auf andere Teile des Körpers ausbreiten und nach 1–2 Monaten zu Beschwerden am Nervensystem, an den Gelenken oder am Herzen führen. Den Symptomen dieses Stadiums geht meist eine Wanderröte voraus. In 20–40 % der Fälle bildet sich keine Wanderröte aus, teilweise bleibt die Rötung auch unbemerkt. In solchen Fällen sind die Beschwerden der bakteriellen Ausbreitung die ersten Zeichen einer Borreliose.

Die Infektion des Nervensystems äußert sich meistens als milde Hirnhautentzündung mit Fieber, Kopfschmerzen, Übelkeit und einem steifen Nacken. Angegriffene Nervenwurzeln können auch Schmerzen im Gesicht verursachen. Typisch ist überdies eine Lähmung des Gesichtsnerven (Fazialisparese) mit hängendem Augenlid und Mundwinkel, nicht selten auf beiden Seiten.

Neben dem Nervensystem können auch die Gelenke betroffen sein, meist in Gestalt eines einzelnen geschwollenen, überwärmten und schmerzhaften Gelenks, zum Beispiel des Kniegelenks.

Selten verursacht die Borreliose auch eine Entzündung des Herzbeutels oder des Herzmuskels. Hinweise darauf sind allgemeine Erschöpfung, Fieber und Schmerzen in der Brust. Ebenfalls selten äußert sich die Borreliose in diesem Stadium durch mehrere Hautrötungen, die über den ganzen Körper verteilt sind. Alle diese Symptome heilen bei den meisten ohne Behandlung von selbst aus, wie man aus Berichten aus dem 20. Jahrhundert weiß, werden heute aber dennoch, um Komplikationen und Spätschäden zu vermeiden, antibiotisch behandelt.

Spätphase

Erkrankte Personen, die im Frühstadium nicht oder nicht richtig behandelt wurden, können längerfristig an Symptomen leiden. Das klassische Krankheitsbild des Spätstadiums sind bleibende Hautveränderungen (Acrodermatitis chronica atrophicans). Sie beginnen meist an den Beinen und führen zu bläulich-roten Verfärbungen sowie zu dünner und rissiger Haut an diesen Stellen. Auch die Gelenk- und die Hirnhautentzündung des frühen Stadiums können in seltenen Fällen über lange Zeit anhalten. Insbesondere eine neurologische Spätmanifestation gilt es zu vermeiden.

Manche Patienten mit einer diagnostizierten Borreliose, die erfolgreich mit Antibiotika behandelt wurden, klagen über länger anhaltende Symptome wie Müdigkeit, Schmerzen in Gelenken und Muskeln und Konzentrationsschwierigkeiten. Diese Beschwerden sind meist milde und verschwinden nach einiger Zeit von selbst.

Langwierige Erschöpfungs- oder Schmerzsymptome nach einer adäquat behandelten Borreliose werden heute in aller Regel nicht als Borreliose-Folgezustand (Post-Lyme-Syndrom) akzeptiert und man muss eine andere Ursache genau abklären. Manchmal werden wiederholte oder Dauer-Antibiotikatherapien gefordert, von diesen ist nach dem aktuellen Kenntnisstand unbedingt abzuraten. Die Gefahr von Nebenwirkungen überschreitet den nicht bewiesenen Nutzen bei Weitem.

Diagnose

Nach einem Zeckenstich und dem zügigen Entfernen der Zecke von der Haut sollten Sie Ihren Hausarzt kontaktieren, um Ihren Tetanusschutz zu überprüfen.

Da das Risiko in Deutschland, nach einem Zeckenstich an Borreliose zu erkranken, bei ca. 1 % liegt, ist es nicht sinnvoll, bei jedem Zeckenstich eine antibiotische Behandlung zu beginnen. Beobachten Sie die Einstichstelle über die nächsten 4 Wochen und suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn sich eine Rötung bildet, die den Kriterien einer Wanderröte entspricht. Auch Symptome wie Gelenkschmerzen und Zeichen einer Hirnhautentzündung müssen zwingend abgeklärt werden. Den mit einer Borreliose verbundenen Beschwerden liegt immer ein Zeckenstich zugrunde, nicht immer ist ein solcher aber erinnerlich, vor allem wenn er an einer schwer einsehbaren Stelle lag.

Die Wanderröte ist ein ausreichendes Kriterium für den Beginn einer Antibiotikatherapie, Bluttests können erst in späteren Krankheitsstadien verwendet werden. Zu frühe Blutabnahmen bringen keinen Erkenntnisgewinn, da zu Beginn noch keine messbare Antikörperreaktion zu erwarten ist und die Entscheigung über eine somit Antibiotikatherapie rein klinisch erfolgen muss.

Bei Symptomen der bakteriellen Ausbreitung sollte aber eine Blutuntersuchung erfolgen bzw. bei Verdacht auf eine Hirnhautentzündung eine Untersuchung des Hirnwassers (Liquor). Nach sechs bis acht Wochen ist so gut wie bei allen Erkrankten eine Antikörperreaktion nachweisbar.

Diese Antikörper können viele Jahre im Blut und ggf im Liquor nachweisbar bleiben und eignen sich nicht, den Erfolg der Therapie zu bewerten. Hinzu kommt, dass bis zu 25 % aller Menschen in Deutschland, die älter als 70 Jahre sind, positive Antikörpertests auf Borrelien im Blut haben; nur ein kleiner Teil dieser Personen war jemals an einer Borreliose erkrankt, viele hatten jedoch irgendwann Kontakt und das eigene Immunsystem hat die Erreger selbst erfolgreich abgewehrt. 

Therapie

Gegen Borreliose in allen Stadien gibt es wirksame Antibiotika wie zum Beispiel Doxyzyklin und Amoxicillin. Bei der Wahl des Wirkstoffs wird neben dem Infektionsstadium das Patientenalter sowie eine mögliche Schwangerschaft berücksichtigt.

Die Länge der Behandlung hängt vom Krankheitsstadium ab. Bei einer Wanderröte sind in den meisten Fällen 10 bis 14 Tage ausreichend. Die Gelenkbeteiligung bei Erwachsenen muss mit 4 Wochen am längsten behandelt werden,  des Spätstadium mit Nervenbeteiliung wird 2 bis 3 Wochen behandelt. In aller Regel reicht die Einahme von Tabletten, manchmal werden auch Infusionen empfohlen.

Liegen nach der antibiotischen Therapie weiterhin Symptome vor, hilft eine verlängerte Antibiotikatherapie wahrscheinlich nicht. Die Ausheilung einiger Beschwerden wie etwa eine Gelenkbeteiligung kann trotz richtiger Antibiotikagabe lange Zeit in Anspruch nehmen.

So beugen Sie einer Borreliose-Erkrankung sinnvoll vor

Im Unterschied zur Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), die ebenfalls über Zeckenstiche übertragen wird, gibt es keine Impfung gegen Borreliose. Umso wichtiger ist ein aufmerksamer Schutz vor und Umgang mit Zeckenstichen:

  • Da die Borrelien fast nie innerhalb der ersten 24 Stunden übertragen werden, ist es wichtig, vorhandene Zecken schnell von Haut und Kleidung zu entfernen.
  • Nach einem Aufenthalt in der Natur sollten vor allem Kinder gründlich nach Zecken abgesucht werden.
  • So entfernen Sie eine Zecke richtig und sicher:
    • Es sollten möglichst alle Teile der Zecke entfernt werden. Wenn aber die Mundwerkzeuge der Zecke stecken bleiben, können Sie sie in der Haut belassen. Sie sind ohne Bedeutung und werden wie andere Fremdkörper in der Haut abgestoßen.
    • Zecken werden mit einer Pinzette, einem speziellen Zeckenentfernungsinstrument oder – wenn kein Instrument zur Hand ist – mit den Fingernägeln nahe der Hautoberfläche, also an ihren Mundwerkzeugen (niemals am vollgesogenen Körper!) gegriffen und langsam und gerade, ohne zu drehen, aus der Haut gezogen.
    • Auf keinen Fall darf die Zecke vor dem Entfernen mit Öl oder Klebstoff beträufelt werden. Unter solchen Stress gesetzt, sondert die Zecke vermehrt mit Borrelien kontaminierte Flüssigkeit ab.
    • Nach Entfernung der Zecke ist eine sorgfältige Desinfektion der Wunde erforderlich. Passende Sprays finden Sie in der Apotheke.
  • Im Freien lange Hosen und Socken tragen, die Fußknöchel bedecken.
  • Bleiben Sie auf Wegen und Pfaden und meiden Sie hohes Gras und Gestrüpp.
  • Es empfiehlt sich, nach einem Aufenthalt im Freien zu duschen.
  • Verwenden Sie insektenabweisende Mittel mit dem Wirkstoff DEET (Diethyltoluamid) auf Haut und Kleidung. Die Anwendung muss nach wenigen Stunden aufgefrischt werden.

Prognose

Die Borreliose hat bei richtiger Diagnose und Therapie gute Heilungschancen. Mögliche langwierige Beschwerden, wie eine Gesichtslähmung, Gelenkentzündungen oder eine Herzbeteiligung, bilden sich meistens von selbst zurück. Lediglich bei den Haut- und Nervenveränderungen im Spätstadium ist nicht mit einer kompletten Rückbildung zu rechnen.

Weitere Informationen

Autoren

  • Caroline Beier, Dr. med., Fachärztin für Allgemeinmedizin, Hamburg
  • Dorit Abiry, Doktorandin Allgemeinmedizin, Hamburg

 

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Lyme-Borreliose. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

  1. Lohnstein M, Eras J, Hammerbacher C. Der Prüfungsguide Allgemeinmedizin - Aktualisierte und erweiterte 3. Auflage. Augsburg: Wißner-Verlag, 2018.
  2. Robert-Koch-Institut. Infektionskrankheiten A–Z. Stand 2007: Borreliose (Lyme-Borreliose) www.rki.de
  3. Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Kutane Lyme Borreliose. AWMF-Leitlinie Nr. 013 - 044. S2k. Stand 2016 www.awmf.org
  4. Feder HM, Johnson BJB, O'Connell S, Shapiro ED, Steere AC, Wormser GP, and the Ad Hoc International Lyme Disease Group. A critical appraisal of "chronic Lyme disease". N Engl J Med 2007; 357: 1422-30. PubMed
  5. Nau R, Christen HJ, Eiffert H. Lyme-Borreliose – aktueller Kenntnisstand. Dtsch Arztebl Int 2009; 106(5): 72–82. www.aerzteblatt.de
  6. Stanek G, Strie F. Lyme borreliosis. Lancet 2003; 362: 1639-47. PubMed
  7. Depietropaolo DL, Powers JH, Gill JM. Diagnosis of Lyme disease. Am Fam Physician 2005; 72: 297-304. PubMed
  8. Shapiro ED. Clinical practice. Lyme disease. N Engl J Med. 2014 May 1;370(18):1724-31. doi: 10.1056/NEJMcp1314325. DOI
  9. Steere AC, Sikand VK. The presenting manifestations of Lyme disease and the outcomes of treatment. N Engl J Med 2003; 348: 2472-4. www.nejm.org
  10. Leinmüller R., Prävention der Lyme-Borreliose nach Zeckenstich: Topisches Azithromycin enttäuscht bei der Prophylaxe. Dtsch Arztebl 2017; 114(18): A-900 / B-757 / C-741 www.aerzteblatt.de
  11. Robert Koch Institut Berlin. Antworten auf häufig gestellte Fragen: Borreliose (Stand 20.08.2014). www.rki.de
  12. Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN). Neuroborreliose. AWMF-Leitlinie Nr. 030-071. S3. Stand 2018 www.awmf.org
  13. Ohnishi J, Piesman J, de Silva AM. Antigenic and genetic heterogeneity of Borrelia burgdorferi populations transmitted by ticks. Proc Natl Acad Sci U S A 2001; 98: 670-5. PubMed
  14. Wormser GP, McKenna D, Carlin J, et al. Hematogenous dissemination in early Lyme disease. Ann Intern Med 2005; 142: 751-5. www.ncbi.nlm.nih.gov
  15. Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin und Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendrheumathologie (GKJR). Lyme Arthritis. AWMF-Leitlinie Nr. 027-056. S1. Stand 2013 www.awmf.org
  16. Wormser GP. Early Lyme disease. N Engl J Med 2006; 354: 2794-801. PubMed
  17. Bockenstedt LK, Wormser GP. Review: unraveling Lyme disease. Arthritis Rheumatol. 2014 Sep;66(9):2313-23. doi: 10.1002/art.38756. www.ncbi.nlm.nih.gov
  18. Smith RP, Schoen RT, Rahn DW, et al. Clinical characteristics and treatment outcome of early Lyme disease in patients with microbiologically confirmed erythema migrans. Ann Intern Med 2002; 136: 421-8. www.ncbi.nlm.nih.gov
  19. Wormser GP, Masters E, Nowakowski J, et al. Prospective clinical evaluation of patients from Missouri and New York with erythema migrans-like skin lesions. Clin Infect Dis 2005; 41: 958-65. PubMed
  20. Reed K. Laboratory Testing for Lyme Disease: Possibilities and Practicalities. J Clin Microbiol. 2002 Feb; 40(2): 319–324 www.ncbi.nlm.nih.gov
  21. Aguero-Rosenfeld ME, Wang G, Schwartz I, Wormser GP. Diagnosis of Lyme borreliosis. Clin Microbiol Rev 2005; 18: 484-509. PubMed
  22. Ang CW, Notermans DW, Hommes M, et al. Large differences between test strategies for the detection of anti-Borrelia antibodies are revealed by comparing eight ELISAs and five immunoblots. Eur J Clin Microbiol Infect Dis 2011; 30: 1027-32. PubMed
  23. Berende A, ter Hofstede HJ, Vos FJ. Randomized Trial of Longer-Term Therapy for Symptoms Attributed to Lyme Disease. N Engl J Med 2016; 374(13): 1209-20. pmid:27028911 PubMed
  24. Stere AC, Angelis SM.. Therapy for Lyme arthritis: strategies for the treatment of antibiotic-refractory arthritis.. Arthritis Rheum 2006; 54: 3079. pmid:17009226 PubMed
  25. Nadelman RB, Luger SW, Frank E, Wisniewski M, Collins JJ, Wormser GP. Comparison of cefuroxime axetil and doxycycline in the treatment of early Lyme disease. Ann Intern Med 1992; 117: 273-80. www.ncbi.nlm.nih.gov
  26. Nadelman RB, Nowakowski J, Durland Fish, P et al. Prophylaxis with single-dose doxycycline for the prevention of Lyme disease after an ixodes scapularis tick Bite. N Engl J Med 2001; 345: 79-84. www.nejm.org
  27. Selzer EG, Gerber MA, Cartter ML, Freudigman K, Shapiro ED. Long-term outcomes of persons with Lyme disease. JAMA 2000; 283:609-16. www.ncbi.nlm.nih.gov
  28. Shadick NA, Phillips CB, Sangha O et al. Musculoskeletal and neurologic outcomes in patients with previously treated Lyme disease. Ann Intern Med 1999; 131: 919-26. PubMed
  29. Obel N, Dessau RB, Krogfelt KA. Long term survival, health, social functioning, and education in patients with European Lyme neuroborreliosis: nationwide population based cohort study. BMJ 2018 May 30;361:k1998. doi: 10.1136/bmj.k1998. www.ncbi.nlm.nih.gov