Meningitis und Enzephalitis

Meningitis (Hirnhautentzündung) und Enzephalitis sind seltene, aber ernste Infektionen des Gehirns, die im Krankenhaus behandelt werden müssen. Auslöser sind meistens Bakterien und Viren. Besonders wichtig ist es, eine bakterielle Meningitis schnell zu erkennen und zu behandeln. Sie beginnt abrupt, führt zu einer schnellen Verschlechterung der Gesundheit und endet unbehandelt tödlich. Antibiotika können diesen Verlauf stoppen. Häufige Symptome einer Infektion des Gehirns sind Fieber, Kopfschmerzen, steifer Nacken, psychische Veränderungen und Schläfrigkeit bis Bewusstlosigkeit.

Deximed – Deutsche Experteninformation Medizin

"Deximed ist für mich eine große Hilfe, um im Praxisalltag schnell aktuelles Wissen zur Therapie oder Diagnostik nachschlagen zu können. Die übersichtliche Struktur ermöglicht es, sogar im Patientenkontakt rasch etwas nachzulesen." - PD Dr. med. Guido Schmiermann, Facharzt für Allgemeinmedizin, Bremen

Deximed ist ein unabhängiges Arztinformationssystem mit Fokussierung auf die primärärztliche Versorgung. Evidenzbasierte und regelmäßig aktualisierte Artikel zu allen medizinischen Gebieten zeichnen Deximed aus.

Mehr erfahren

Was sind Meningitis und Enzephalitis?

Meningitis und Enzephalitis, die Entzündung von Hirnhäuten und Hirngewebe, sind potenziell gefährliche Erkrankungen, die in Europa aber insgesamt selten sind. Ungefähr 2 von 100 000 Menschen erkranken in Europa jeweils an einer der beiden Hirnentzündungen. In einigen Regionen Afrikas sowie auf der arabischen Halbinsel kommt ein wichtiger Erreger der bakteriellen Meningitis, die Meningokokken, besonders häufig vor. Reisende in diese Länder können sich mit einer Impfung schützen.

Meningitis und Enzephalitis können viele verschiedene Ursachen haben. Die wichtigsten Erreger sind Bakterien bei der Meningitis (vor allem Pneumokokken und Meningokokken) sowie Viren bei der Enzephalitis (insbesondere das Herpes- und Windpocken-Virus).

Beide Infektionen des Gehirns können zu ähnlichen Symptomen führen: Fieber, Kopfschmerzen, ein steifer Nacken, Veränderungen der Psyche und des Wachheitsgrades sind die wichtigsten Erscheinungen. Die bakterielle Hirnhautentzündung beginnt meist sehr abrupt innerhalb weniger Stunden und kann ebenso schnell zu einer deutlichen Verschlimmerung des Zustandes führen. Die Symptome einer Enzephalitis entwickeln sich über einige Tage.

Bis zum Ausschluss wird jede infektiöse Hirnentzündung wie eine bakterielle Meningitis mit Antibiotika behandelt. Bei ihr entscheidet nämlich die schnelle und richtige Antibiotikagabe über Leben und Tod.

Bestimmte Personen mit schwachem Immunsystem haben ein besonderes Risiko, eine Hirnhautentzündung zu erleiden. Darunter zählen Frühgeborene, Neugeborene, Säuglinge sowie ältere Personen.

Der Verdacht auf Meningitis oder Enzephalitis muss stets zügig im Krankenhaus abgeklärt werden. Dort werden viele diagnostische Tests durchgeführt, unter anderem Bluttests, eine Lumbalpunktion und bildgebende Untersuchungen mittels Computertomographie oder Magnetresonanztomographie.

Meningitis und Enzephalitis sind gefürchtet, weil sie auch bei richtiger Behandlung tödlich verlaufen können und weil sie nicht selten mit bleibenden Schäden verbunden sind. Dazu zählen geistige Einschränkungen, Muskellähmungen, der sogenannte Wasserkopf bei Kindern sowie Hörschäden.

Der Infektion des Gehirns kann teilweise vorgebeugt werden. Zum einen stehen verschiedene Impfungen zur Verfügung. Zum anderen ist der richtige Umgang bei Kontakt mit Erkrankten wichtig. Angehörige und Kontaktpersonen werden untersucht und mitbehandelt. Weitere vorbeugende Maßnahmen beziehen sich auf die Übetragungen von Erregern während der Geburt.

Erreger und Infektionswege

Meningitis

Bei einer Meningitis sind die zarten Häute, die das Gehirn umhüllen, entzündet. Unterschiedliche Erreger kommen als Ursache in Frage, eine Hirnhautentzündung kann aber auch im Rahmen einer Autoimmun- oder Krebserkrankungen auftreten. Die bakterielle Meningitis hat einen besonderen Stellenwert, da sie unbehandelt rasch zum Tode führt, mit Antibiotika jedoch potenziell heilbar ist.

Bakterielle Hirnhautentzündungen werden bei allen Menschen >1 Monat hauptsächlich von Pneumokokken und Meningokokken verursacht. Meningokokken kommen in mehreren Untertypen vor. Gegen die wichtigsten Untertypen (A, B, C, W135 und Y) sowie gegen Pneumokokken kann geimpft werden.

Eine untergeordnete Rolle spielen Bakterien wie Haemophilus, Listerien und Staphylokokken. Haemophilus wurde erfolgreich durch die Einführung einer Impfung zurückgedrängt. Listerien haben in der Schwangerschaft eine besondere Bedeutung. Da sie das Ungeborene gefährden können, wird Schwangeren vom Verzehr bestimmter Speisen wie Rohmilchprodukten und rohem Fleisch abgeraten.

Die Übertragungswege der Meningitis sind abhängig vom Erreger. Pneumo- und Meningokokken werden häufig über Tröpfchen beim Niesen oder Husten aufgenommen. Sie müssen aber nicht unmittelbar krank machen, sondern können die Schleimhaut besiedeln, bis ein geschwächtes Immunsystem die Verbreitung über die Blutbahn begünstigt. In anderen Fällen bestand eine Infektion im Hals-Nasen-Ohren-Bereich und anschließend wurden die Bakterien ausgeschwemmt.

Eine Sonderrolle kommt der Infektion bei Neugeborenen zu. Sie werden unter der Geburt mit den Erregern infiziert, die sich im Urogenitaltrakt der Mutter aufhalten.

Enzephalitis

Enzephalitiden sind meist viral bedingt. Die häufigsten Viren sind das Herpes-simplex-Virus, das die typischen Bläschen im Mund- sowie Genitalbereich verursacht, und das Windpocken-Virus, das außerdem die Gürtelrose auslöst. Daneben können viele weitere Viren zum Krankheitsbild einer Enzephalitis führen. So vielfältig wie die auslösenden Erreger sind auch die Übertragungswege. Oftmals liegt eine Tröpfcheninfektion zugrunde.

Ein besonderes Merkmal der viralen Infektionen ist die Möglichkeit einer Reaktivierung einer einmal durchgemachten Erkrankung. Dabei kann das betroffene Organsystem wechseln, wie es das Beispiel einer Herpesinfektion zeigt. Dies geschieht nur auf dem Boden eines geschwächten Immunsystems.

Symptome

Meningitis

Eine Meningitis führt fast immer zu Fieber, selten zu erniedrigter Körpertemperatur (<35°C). Hinzu kommen meist Nackensteifigkeit sowie Veränderungen der Psyche und des Wachheitsgrades. Die Symptome setzen typischerweise abrupt ein und verschlimmern sich in nur wenigen Stunden. Häufig klagen Patientinnen und Patienten zusätzlich über Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Lichtempfindlichkeit. Die Entzündung der Hirnhäute kann ebenfalls zu Krampfanfällen, Doppelbildern und Hörminderung führen. Auch Schmerzen in Gelenken und der Muskulatur können auftreten.

Die Meningokokken-Meningitis kann mit kleinen punktförmigen bis größeren Blutungen in der Haut einhergehen (siehe Bild).

Hautblutung durch Meningokokken-Meningitis.
Hautblutung durch Meningokokken-Meningitis.

Die Symptome bei Kindern und Säuglingen sind oftmals unscheinbarer: Sie werden auffällig mit Fieber oder wahlweise einer erniedrigten Körpertemperatur unter 35°C, Schlappheit, Reizbarkeit, Erbrechen, Durchfall und Krämpfen.

Sowohl bei der Entzündung der Hirnhäute als auch des Hirngewebes können ernste und behandlungsbedürftige Komplikationen auftreten. Dazu zählen eine Schwellung des Gehirns, eine Druckerhöhung im Gehirn, Krampfanfälle, Abszesse im Gehirn sowie eine generalisierte Entzündungsreaktion des Organismus mit drohendem Kreislaufversagen.

Enzephalitis

Eine Enzephalitis kann mit allen Symptomen einer Hirnhautentzündung einhergehen. Meist entwickeln sie sich jedoch weniger rasch.

Diagnostik und Therapie

Fieber, Nackensteifigkeit und Bewusstseinsveränderungen lenken den Verdacht auf eine Infektion des Gehirns. Eine schnelle Abklärung im Krankenhaus ist geboten. Die Untersuchung des Rückenmark- und Hirnwassers bringt meist Gewissheit. Diese sogenannte Lumbalpunktion, bei der das Nervenwasser über eine Nadel gewonnen wird, die zwischen zwei Wirbelkörpern im unteren Rücken eingebracht wird, ist unangenehm, aber nicht gefährlich.

Noch bevor die gesamte Diagnostik mit Bildgebung (Computertomographie oder Magnetresonanztomographie) abgeschlossen ist, wird bei Verdacht auf eine bakterielle Meningitis ein Antibiotikum über die Vene verabreicht. Zusätzlich erhält der Patient/die Patientin das Medikament Dexamethason, das die entgleiste und gefährliche Entzündungsreaktion abschwächen soll. Später, wenn der genaue Erreger bekannt ist, wird die Antibiotikatherapie weiter angepasst. Im Durchschnitt erfolgt die antibiotische Therapie über 10-14 Tage.  

Es ist zu beachten, dass auch eine Enzephalitis in der Anfangsphase häufig wie eine bakterielle Meningitis behandelt wird. Erst wenn mit großer Sicherheit festgestellt wurde, dass Viren das Krankheitsbild verursachen, wird von Antibiotika auf Medikamente, die gegen Viren wirksam sind (meist Aciclovir), umgestellt.

Neben der medikamentösen Therapie sind Ruhe und Erholung für eine schnelle Genesung wesentlich.

Im Krankenhaus müssen auch die möglichen Komplikationen überwacht und behandelt werden.

Wie Sie sich vor einer Meningitis/Enzephalitis schützen können

Es stehen einige Maßnahmen zur Verfügung, mit der Sie das Infektionsrisiko für eine Hirnhaut- und Hirnentzündung reduzieren können.

Schutzimpfungen

  • Die STIKO (Ständige Impfkommission beim Robert-Koch-Institut) empfiehlt allen Menschen ab 2 Monaten die Impfung gegen Haemophilus und Pneumokokken, gegen Gruppe-C-Meningokokken ab 12 Monaten. Diese Impfungen sind sehr sicher und haben dazu geführt, den Meningitis-Verursacher Haemophilus fast gänzlich zurückzudrängen.
  • Seit neuestem ist auch ein Impfstoff gegen Gruppe-B-Meningokokken für Personen ab 2 Monaten auf dem Markt.
  • Reiseimpfungen: Aufgrund der regionalen Häufung von Meningokokken im sogenannten Meningitisgürtel (Länder südlich der Sahara von Senegal bis Äthiopien) sowie in Saudi-Arabien wird Reisenden und Pilgern in diese Länder eine spezielle Schutzimpfung empfohlen (ACWY-Impfung). Auch bei Reisen in Länder mit Meningitis-Epidemien ist eine Impfung sinnvoll. Schützend im Hinblick auf eine Enzephalitis wirken unter anderem die Impfung gegen FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) sowie gegen die Japanische Enzephalitis.
  • Viele von der STIKO empfohlene Kinderimpfungen (z.B. Windpocken, Masern, Tollwut) schützen vor dem mit diesen Viruserkrankungen verbundenen Risiko einer Enzephalitis.
  • Da auch die saisonale Grippe (Influenza) eine Enzephalitis auslösen kann, wirkt die Inluenza-Impfung protektiv.

Umgang bei Kontakt mit Erkrankten

  • Isolierung von erkrankten Personen: Patientinnen und Patienten mit einer Meningokokken-Meningitis oder einer infektiösen Enzephalitis werden im Krankenhaus isoliert.
  • Kontaktpersonen sollten im Krankenhaus untersucht werden.
  • Antibiotika-Prophylaxe: In den meisten Fällen wird engen Kontaktpersonen von Meningitis-Patientinnen und -Patientinnen eine einmalige Einnahme eines Antibiotikums zur Vorbeugung nahegelegt.
  • Impfung nach Kontakt: Kontaktpersonen von Erkrankten mit Meningokokken-Meningitis wird zusätzlich eine Meningokokken-Impfung empfohlen.

Geburt

  • Kaiserschnitt statt vaginaler Geburt bei Müttern, die kurz vor dem Termin Herpes im Genitalbereich haben.

Prognose

Ohne die richtige Behandlung führt eine bakterielle Meningitis zum Tod. Abhängig vom Erreger versterben selbst bei antibiotischer Therapie bis zu 30% der Erkrankten. Die Prognose ist schlechter bei ganz jungen und alten Patienten und Patientinnen.

Hirninfektionen durch Viren haben eine etwas bessere Prognose. Hier kann es nach durchgemachter Infektion zu erneuten Ausbrüchen kommen, da sich das zugrundeliegende Virus im Körper verstecken kann.

Eine überstandene Infektion des Gehirns hinterlässt leider oft bleibende Schäden, die die tägliche Lebensführung in unterschiedlichem Ausmaß einschränken. Am häufigsten sind kognitive Schäden, Persönlichkeitsveränderungen, bleibende Muskelschwächen, ein sogenannter Wasserkopf bei Kindern sowie Hörschädigungen. Diese Folgeschäden machen in einigen Fällen eine langwierige Weiterbehandlung und Nachsorge erforderlich.

Wollen Sie mehr erfahren?

Autoren

  • Dorit Abiry, Doktorandin am Institut für Allgemeinmedizin, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Meningitis. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

  1. Lohnstein M, Eras J, Hammerbacher C. Der Prüfungsguide Allgemeinmedizin - Aktualisierte und erweiterte 3. Auflage. Augsburg: Wißner-Verlag, 2018.
  2. Van de Beek D, Drake JM, Tunkel AR. Nosokomial Bacterial Meningitis. N Engl J Med 2010;362:146. New England Journal of Medicine
  3. Kim KS. Acute bacterial meningitis in infants and children. Lancet Infect Dis 2010;10: 32-42. PubMed
  4. Thigpen MC, Whitney CG, Messonnier NE, et al. Bacterial meningitis in the United States 1998-2007. N Engl J Med 2011; 364: 2016. PubMed
  5. Deutsche Gesellschaft für Neurologie. Meningoenzephalitis im Erwachsenenalter, ambulant erworbene bakterielle (eitrige). AWMF-Leitlinie Nr. 030-089. Stand 2015. www.awmf.org
  6. Watt JP, Wolfson LJ, O`Brien KL, et al: Burden of disease caused by Haemophilus influenzae type b in children younger than 5 years: global estimates. Lancet 2009; 374: 903. PubMed
  7. Yazdankhah SP, Caugant DA. Neisseria meningitidis: an overview of the carriage state. J Med Microbiol. 2004; 53: 821. PubMed
  8. Reis O, Sousa S, Camejo A, et al. LapB, a novel Listeria monocytogenes LPXTG surface adhesin, required for entry into eukaryotic cells and virulence. J Infect Dis. 2010; 202: 551. PubMed
  9. Phares CR, Lynfield R, Farley MM, et al. Epidemiology of invasive group B streptococcal disease in the United States, 1999-2005. JAMA 2008; 299 :2056. www.ncbi.nlm.nih.gov
  10. Stoll BJ, Hansen NI, Sánchez PJ, et al. Early onset neonatal sepsis: the burden of group B Streptococcal and E. coli disease continues. Pediatrics. 2011;127: 817. PubMed
  11. Van de Beek D, de Gans J, Spanjaard L, et al. Clinical features and prognostic factors in adults with bacterial meningitis. N Engl J Med 2004;351:1849-59. PubMed
  12. Nudelman Y, Tunkel AR. Bacterial Meningitis. Drugs 2009; 69: 2577. PubMed
  13. Deutsche Gesellschaft für Neurologie. Atypische erregerbedingte Meningoenzephalitiden. Stand 2012. www.dgn.org
  14. De Gans J, van de Beek D. Dexamethasone in adults with bacterial meningitis. N Engl J Med 2002; 347:1549. PubMed
  15. Durand ML, Calderwood SB, Weber DJ, et al. Acute bacterial meningitis in adults. A review of 493 episodes. N Engl J Med 1993;328:21. PubMed
  16. Pong A, Bradley JS . Bacterial meningitis and the newborn infant. Infect Dis Clin North Am 1999;13:711. PubMed
  17. Antal EA, Dietrichs E, Løberg EM, et al. Brain stem encephalitis in listeriosis. Scand J Infect Dis 2005;37:190. PubMed
  18. Ellenby MS, Tegtmeyer K, Lai S et al. Lumbar puncture. N Engl J Med 2006;355:e12. PubMed
  19. Saravolatz LD, Manzor O, VanderVelde N, et al. Broad range bacterial polumerase chain reaction for early detection of bacterial meningitis. Clin Infect Dis 2003;36:40-5. PubMed
  20. Brouwer MC, McIntyre P, de Gans J. Corticosteroids for acute bacterial meningitis. Cochrane Database of Systematic Reviews 2010 9: CD004405. The Cochrane Library
  21. Proulx N, Fréchette D, Toye B, et al. Delays in the administration of antibiotics are associated with mortality from adult acute bacterial meningitis. QJM 2005;98:291. PubMed
  22. Kramer AH, Bleck TP. Neurocritical care of patients with central nervous system infections. Curr Infect Dis Rep 2007;9:308. PubMed
  23. Scheifele DW, Bettinger JA, Halperin SA. Ongoing control of Haemophilus influenzae type B infections in Canadian children, 2004-2007. Pediatr Infect Dis J 2008;27:755. PubMed
  24. Ständige Impfkommission: Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut. Epid Bull 2017;34:333-80. DOI 10.17886/EpiBull-2017-044.1 www.rki.de
  25. CDC. Progress toward elinination of Haemophilus influenzae type B invasive diease among innts and children- United States, 198-2000. MMWR Morb Mort Wkly Rep 2000;51:234-37. PubMed
  26. CDC. Direct and indirect effects of routine vaccination of children with 7-valent pneumococcal conjugate vaccine on the incidence of invasive pneumococcal disease – United States, 1998-2003. MMWR Morb Wkly Rep 2005;54:893. PubMed
  27. Tsai CJ, Griffin MR, Nuorti JP, et al. Changing epidemiology of pneumococcal meningitis after the introduction of pneumococcal conjugate vaccine in the United States. Clin Infect Dis 2008:46:1664. www.ncbi.nlm.nih.gov
  28. Hsu HE, Shutt KA, Moore MR, et al. Effects of pneumococcal conjugate vaccine on pneumococcal meningitis. N Engl J Med 2009;360:244. New England Journal of Medicine
  29. Hicks LA, Harrison LH, Flannery B, et al. Incidence of pneumococcal disease due to non-pneumococcal conjugate vaccine (PCV7) serotypes in the United States during the era of widespread PCV7 vaccination, 1998-2004. J Infect Dis 2007;196:1346. PubMed
  30. Aktualisierte Stellungnahme der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut (RKI). Stand der Bewertung einer Impfung gegen Meningokokken der Serogruppe B. Epid Bull 2018; 3:35-44. DOI 10.17886/EpiBull-2018-003.1 www.rki.de