Foto zur Abbildung

HIV-Übertragung von der Mutter auf das Kind

In den Industrieländern gibt es etablierte Verfahren und gut funktionierende Therapien für Schwangere mit HIV. Daher tritt eine Übertragung von der Mutter auf das Kind vor oder nach der Geburt hierzulande so gut wie nicht mehr auf.

Deximed – Deutsche Experteninformation Medizin

"Deximed ist für mich eine große Hilfe, um im Praxisalltag schnell aktuelles Wissen zur Therapie oder Diagnostik nachschlagen zu können. Die übersichtliche Struktur ermöglicht es, sogar im Patientenkontakt rasch etwas nachzulesen." - PD Dr. med. Guido Schmiermann, Facharzt für Allgemeinmedizin, Bremen

Deximed ist ein unabhängiges Arztinformationssystem mit Fokussierung auf die primärärztliche Versorgung. Evidenzbasierte und regelmäßig aktualisierte Artikel zu allen medizinischen Gebieten zeichnen Deximed aus.

Mehr erfahren

Dank besserer Erkenntnisse und guter Medikamente ist das Risiko einer HIV-Übertragung im Mutterleib heutzutage bei uns so gut wie auszuschließen. Das setzt allerdings voraus, dass die Mutter eine gut funktionierende Therapie erhält, mit der die Virusmenge im Blut bis zur Geburt auf ein so geringes Niveau wie möglich gesenkt wird. Es ist wichtig, dass HIV-infizierte Frauen zu einem frühen Zeitpunkt der Schwangerschaft die Diagnose ihrer HIV-Infektion bekommen, falls die Infektion noch nicht vorher bekannt ist. Daher wird allen Schwangeren ein HIV-Test angeboten.

Infektionsrisiko während der Schwangerschaft

Der größte Risikofaktor für eine Infektion des Kindes mit HIV ist die Viruslast der Mutter. Wenn keine Maßnahmen erfolgen und die Mutter keine Therapie erhält, liegt das Risiko einer Ansteckung für das Kind in der Schwangerschaft oder bei der Entbindung bei ca. 15 bis 25 Prozent. Falls das Kind dann von einer unbehandelten Mutter gestillt wird, steigt dieses Risiko um weitere 10 bis 15 Prozent.

Bei Schwangeren mit HIV-Infektion kann das Virus durch die Nabelschnur auf das Kind übertragen werden, dies kommt aber nur sehr selten vor. Das größte Infektionsrisiko besteht in der letzten Phase der Schwangerschaft und im Zusammenhang mit der Entbindung. Eine Therapie mit antiretroviralen Medikamenten verringert das Ansteckungsrisiko. Wenn die Viruslast der Mutter vor der Entbindung unter die Nachweisgrenze gesunken ist (weniger als 50 Virusbestandteile pro ml Plasma), liegt das Risiko bei unter 1 %. Die Viruslast wird daher während der gesamten Schwangerschaft ärztlich kontrolliert.

Maßnahmen zur Verringerung des Infektionsrisikos

Drei Maßnahmen können zur Verringerung des Infektionsrisikos beitragen:

  1. Medikamente
  2. Kaiserschnitt
  3. Nicht stillen.

Medikamente

Die medikamentöse Therapie kann zwei Ziele haben: Behandlung der HIV-Infektion der Schwangeren oder vorbeugende Behandlung von Mutter und Kind, um eine Infektion des Kindes zu verhindern. Die vorbeugende Behandlung besteht meist aus drei Komponenten: HIV-Medikamente in Tablettenform während der gesamten oder Teilen der Schwangerschaft, intravenöse Behandlung mit HIV-Medikamenten während der Entbindung und eine kurzzeitige Behandlung des Kindes mit HIV-Medikamenten nach der Geburt. Die Behandlung des Kindes beginnt direkt nach der Entbindung und erstreckt sich über vier Wochen.

Den meisten HIV-positiven Schwangeren geht es gesundheitlich so gut, dass sie vor der Schwangerschaft noch nicht mit einer Behandlung gegen die HIV-Infektion begonnen haben. In diesem Fall beginnt die Behandlung erst in Woche 14–18 der Schwangerschaft, mit dem Ziel, das Risiko einer Übertragung auf das Kind zu minimieren. Die Behandlung wird dann nach der Entbindung wieder abgesetzt.

Kaiserschnitt

Am häufigsten erfolgt die Entbindung mit Kaiserschnitt wenige Wochen vor dem berechneten Entbindungsdatum. Eine vaginale Geburt kann in gewissen Fällen möglich sein, wenn die Behandlung der Mutter gut funktioniert und ihre Viruslast unter der Nachweisgrenze liegt. Es dürfen auch keine anderen Risikofaktoren vorliegen, die für Komplikationen bei der Geburt sorgen könnten. Wenn die Viruslast der Mutter höher liegt, erfolgt die Entbindung immer per Kaiserschnitt.

Stillen

Beim Stillen besteht das Risiko einer Übertragung des HIV-Virus. Frauen mit HIV-Infektion dürfen ihr Kind daher nicht stillen. Die Säuglinge erhalten stattdessen einen Muttermilchersatz.

Nach der Entbindung

Wenn die Mutter eine HIV-Infektion hat, erhält das Kind über einen Zeitraum von vier Wochen nach der Geburt eine medikamentöse Behandlung. Außerdem wird anhand von Blutproben im Alter zwischen ein und drei Monaten kontrolliert, ob sich das Kind infiziert hat. Antikörper gegen HIV, die vor der Geburt von der Mutter auf das Kind übertragen wurden, bleiben häufig bis zu zwei Jahre lang im Blut des Kindes. Das Vorliegen von Antikörpern bedeutet aber nicht, dass sich das Kind mit HIV infiziert hat. Daher setzt man die Blutuntersuchungen fort, bis das Kind ca. zwei Jahre alt ist oder bis die Antikörper verschwunden sind.

Weiterführende Informationen

Autoren

  • Natalie Anasiewicz, Ärztin, Freiburg

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel HIV-Infektion und AIDS. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

  1. Palella FJ Jr, Delaney KM, Moorman AC, et al. Declining morbidity and mortality among patients with advanced human immunodeficiency virus infection. N Engl J Med 1998; 338: 853-60. New England Journal of Medicine
  2. Huang L, Quartin A, Jones D, Havlir DV. Intensive care of patients with HIV infection. N Engl J Med 2006; 355: 173-81. PubMed
  3. Hammer SM. Management of newly diagnosed HIV infection. N Engl J Med 2005; 353: 1702-10. PubMed
  4. Morris A, Creasman J, Turner J, Luce JM, Wachter RM, Huang L. Intensive care of human immunodeficiency virus-infected patients during the era of highly active antiretroviral therapy. Am J Respir Crit Care Med 2002; 166: 262-7. PubMed
  5. Vincent B, Timsit JF, Auburtin M, et al. Characteristics and outcomes of HIV-infected patients in the ICU: impact of the highly active antiretroviral treatment era. Intensive Care Med 2004; 30: 859-66. PubMed
  6. Narasimhan M, Posner AJ, DePalo VA, Mayo PH, Rosen MJ. Intensive care in patients with HIV infection in the era of highly active antiretroviral therapy. Chest 2004; 125: 1800-4. PubMed
  7. Casalino E, Wolff M, Ravaud P, Choquet C, Bruneel F, Regnier B. Impact of HAART advent on admission patterns and survival in HIV-infected patients admitted to an intensive care unit. AIDS 2004; 18: 1429-33. PubMed
  8. Robert Koch-Institut. Epidemiologisches Bulletin 45/2016. Berlin, 14.11.2016. www.rki.de
  9. UNAIDS. AIDSINFO. Download am 16.05.2017 aidsinfo.unaids.org
  10. The Working Group on MTCT of HIV. Rates of mother-to-child transmission of HIV-1 in Africa, America and Europe: results of 13 perinatal studies. J Acquir Immune Defic Syndr 1995; 8: 506-10. PubMed
  11. Shapiro RL, Hughes MD, Ogwu A, et al. Antiretroviral regimens in pregnancy and breast-feeding in Botswana. N Engl J Med 2010; 362: 2282-94. New England Journal of Medicine
  12. Chasela CS, Hudgens MG, Jamieson DJ, et al. Materanl or infant antiretroviral drugs to reduce HIV-1 transmission. N Engl J Med 2010; 362: 2271-81. New England Journal of Medicine
  13. Robert-Koch-Institut. HIV-Infektion/AIDS. RKI-Ratgeber für Ärzte. 08.03.2016. Download am 17.05.2017. www.rki.de
  14. Gensthaler BM. HIV-2. Im Schatten des großen Bruders. Pharmazeutische Zeitung online 12/2011. Download am 16.05.2017. www.pharmazeutische-zeitung.de
  15. Deutsche AIDS-Gesellschaft. Leitlinien zur antiretroviralen Therapie der HIV-Infektion. AWMF-Leitlinie Nr. 055-001, Stand 2015. www.daignet.de
  16. Public Health Service Task Force. Recommendations for use of antiretroviral drugs in pregnant HIV-1 infected women for maternal health and interventions to reduce perinatal HIV-1 transmission in the United States. Nov 2, 2007. aidsinfo.nih.gov
  17. Cooper ER, Charurat M, Mofenson L, Hanson C, Pitt J, Diaz C et al. Combination antiretroviral strategies for the treatment of pregnant HIV-1-infected women and the prevention of perinatal HIV-1 transmission. J Acquir Immune Defic Syndr 2002; 29: 484 - 94. PubMed
  18. British HIV Association. Guidelines for the management of HIV infection in pregnant women and the prevention of mother-to-child transmission. HIV Medicine 2001; 2: 314-34. www.ncbi.nlm.nih.gov
  19. Sperling RS, Shapiro DE, Coombs RW, Todd JA, Herman SA, McSherry GD et al. Maternal viral load, zidovudine treatment, and the risk of transmission of human immunodeficiency virus type 1 from mother to infant. N Engl J Med 1996; 335: 1621 - 9. New England Journal of Medicine
  20. Nduati R, John G et al. Effect of Breastfeeding and Formula Feeding on Transmission of HIV-1. JAMA 2000; 283:1167-1174. Journal of the American Medical Association
  21. The International Perinatal HIV Group. N Engl J Med 1999; 340: 977-87 New England Journal of Medicine
  22. Ioannidis JPA, Abrams EJ, Ammann A, Bulterys M, Goedert JJ, Gray L et al. Pernatal Transmission of Human immunodeficiency Virus Type 1 by Pregnant Women with RNA Loads < 1000 Copies/mL. JID 2001;183:539-45. PubMed
  23. The European Mode of Delivery Collaboration: Elective caesarean-section versus vaginal delivery in prevention of vertical HIV-1 transmission: A randomized clinical trial. Lancet 1999, Mar 27;353:1035-9. www.thelancet.com
  24. Miotti PG, Taha ET, Newton I, et al. HIV transmission through breatfeeding: a study in Malawi. JAMA 1999; 282: 744-9. PubMed
  25. White AB, Mirjahangir JF, Horvath H, Anglemyer A, Read JS. Antiretroviral interventions for preventing breast milk transmission of HIV. Cochrane Database of Systematic Reviews 2014, Issue 10. Art. No.: CD011323. DOI: 10.1002/14651858.CD011323. DOI
  26. Robert-Koch-Institut. Blutsicherheit. Häufig gestellte Fragen. Wie hoch ist geschätzt heutzutage noch das Risiko eines Empfängers, sich durch Spenderblut mit HIV, Hepatitis A,B,C u.ä. zu infizieren? 19.05.2014 www.rki.de
  27. Gerberding JL. Occupational exposure to HIV in health care settings. N Engl J Med 2003; 348: 826-33. New England Journal of Medicine
  28. Rabenau H.F. et al Prävention der nosokomialen Übertragung von Humanem Immunschwächevirus (HIV) durchHIV-positive Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gesundheitswesen. Bundesgesundheitsbl. 2012, 55:937-943 edoc.rki.de
  29. Robert-Koch-Institut. Humanes Immundefizienz Virus (HIV) Labordiagnostik zur Feststellung des Infektionsstatus. Erste Blutprobe. Download am 16.05.2017 www.rki.de
  30. Deutsche AIDS-Hilfe. Akute HIV-Infektion. HIVreport 1/2014. www.aidshilfe.de
  31. Berliner AIDS-Hilfe. Mündliche Auskunft von Jens Petersen und Jens Ahrens am 29.05.2017.
  32. Hartmann M. CDC-Klassifikation (1993). HIV-Leitfaden 21.10.2016. Download am 17.05.2017. www.hivleitfaden.de
  33. Centers for Disease Control and Prevention. 1993 revised classification system for HIV infection and expanded surveillance case definition for AIDS among adolescents and adults. MMWR Recomm Rep 1992; 41:1-19. PMID: 1361652 PubMed
  34. Schacker T, Collier AC, Hughes J et al. Clinical and epidemiologic features of primary HIV infection. Ann Intern Med 1996; 125:257-64. PMID: 8678387 PubMed
  35. Kassutto S, Rosenberg ES. Primary HIV type 1 infection. Clin Infect Dis 2004; 38: 1447-53. PubMed
  36. Hammer SM, Eron JJ, Reiss P, Schooley RT et al. Antiretroviral Treatment of Adult HIV Infection. 2008. Recommendations of the International AIDS Society-USA Panel. JAMA 2008; 300: 555-70. PubMed
  37. Marrazzo JM, del Rio C, Holtgrave DR, et al. HIV prevention in clinical care settings. 2014 recommendations of the international antiviral society - USA panel. JAMA 2014; 312: 390-409. doi:10.1001/jama.2014.7999 DOI
  38. Okulicz JF, Le TD, Agan BK, et al. Influence of the timing of antiretroviral therapy on the potential for normalization of immune status in human immunodefieciency virus 1-infected individuals . JAMA Intern Med 2014. doi:10.1001/jamainternmed.2014.4010 DOI
  39. Ananworanich J, Schuetz A, Vandergeeten C et al. Impact of multitargeted antiretroviral treatment on gut T cell depletion and HIV reservoir seeding during acute HIV infection. PLoS ONE 2012;7: e33948. PMID: 22479485 PubMed
  40. Ananworanich J, Chomont N, Fletcher JL et al. Markers of HIV reservoir size and immune activation after treatment in acute HIV infection with and without raltegravir and maraviroc intensification. J Virus Erad 2015; 1: 116-22. www.ncbi.nlm.nih.gov
  41. Lundgren JD, Babiker AG, Gordin F et al. Initiation of Antiretroviral Therapy in Early Asymptomatic HIV Infection. N Engl J Med 2015; 373: 795-807. DOI: 10.1056/NEJMoa1506816 DOI
  42. Danel C, Moh R, Gabillard D, Badje A, Le CJ, Ouassa T, et al. A Trial of Early Antiretrovirals and Isoniazid Preventive Therapy in Africa. N Engl J Med 2015 Aug 27;373(9):808-22. PMID: 26193126 PubMed
  43. Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft. Rote-Hand-Brief zu Dolutegravir-haltigen Arzneimitteln: Berichte über Neuralrohrdefekte. 04.06.2018. www.akdae.de
  44. Walmsley SL, Antela A, Glumeck N, et al. Dolutegravir plus Abacavir-Lamivudine for the treatment of HIV-1 infection. N Engl J Med 2013; 369: 1807-18. doi:10.1056/NEJMoa1215541 DOI
  45. Clotet B, Feinberg J, van LJ, Khuong-Josses MA, Antinori A, Dumitru I, et al. Once-daily dolutegravir versus darunavir plus ritonavir in antiretroviral-naive adults with HIV-1 infection (FLAMINGO): 48 week results from the randomised open-label phase 3b study. Lancet 2014 Mar 31. PMID: 24698485 PubMed
  46. Deutsche AIDS-Gesellschaft. HIV-Therapie in der Schwangerschaft und bei HIV-exponierten Neugeborenen. AWMF-Leitlinie Nr. 055-002, Stand 2017. www.awmf.org
  47. Siegfried N, van der Merwe L, Brocklehurst P, Sint TT. Antiretrovirals for reducing the risk of mother-to-child transmission of HIV infection. Cochrane Database of Systematic Reviews 2011, Issue 7. Art. No.: CD003510. DOI: 10.1002/14651858.CD003510.pub3. DOI
  48. Sturt AS, Dokubo EK, Sint TT. Antiretroviral therapy (ART) for treating HIV infection in ART-eligible pregnant women. Cochrane Database of Systematic Reviews 2010, Issue 3. Art. No.: CD008440. DOI: 10.1002/14651858.CD008440. DOI
  49. Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft: Rote-Hand-Brief zu Darunavir/Cobicistat. 25.06.2018. www.akdae.de
  50. Deutsche AIDS-Gesellschaft (DAIG), Pädiatrische Arbeitsgemeinschaft AIDS (PAAD). Leitlinie zur antiretroviralen Therapie bei HIV-infizierten Kindern und Jugendlichen. AWMF-Leitlinie Nr. 048-011. Stand 2013. www.awmf.org
  51. Niehues T, Nadal D. HIV/AIDS bei Kindern. Pädiatrie up2date 2014; 9: 107-125. DOI: 10.1055/s-0034-1365480 DOI
  52. European guideline for the management of genital herpes. IUSTI / WHO European STD guidelines Editorial Board. 2017 www.iusti.org
  53. Deutsche AIDS-Gesellschaft (DAIG). Therapie und Prophylaxe opportunistischer Infektionen bei erwachsenen HIV-infizierten Patienten. AWMF-Leitlinie Nr. 055-006, Stand 2015. www.awmf.org
  54. Deutsche AIDS-Gesellschaft. Leitlinien zur Postexpositionellen Prophylaxe der HIV-Infektion. AWMF-Leitlinie Nr.055-004, Stand 2013. www.awmf.org
  55. Weller SC, Davis-Beaty K. Condom effectiveness in reducing heterosexual HIV transmission. Cochrane Database of Systematic Reviews 2002, Issue 1. Art. No.: CD003255. DOI: 10.1002/14651858.CD003255. DOI
  56. Goulder PJ, Walker BD. HIV-1 superinfection -- a word of caution. N Engl J Med 2002; 347: 756-8. New England Journal of Medicine
  57. Siegfried N, van der Merwe L, Brocklehurst P, Sint TT. Antiretrovirals for reducing the risk of mother-to-child transmission of HIV infection. Cochrane Database of Systematic Reviews 2011, Issue 7. Art. No.: CD003510. DOI: 10.1002/14651858.CD003510.pub3. DOI
  58. Karim QA, Karim SSA, Frolich JA, et al. Effectiveness and safety of tenofovir gel, an antiretroviral microbicide, for the prevention of HIV infection in women. Science 2010; : DOI:10.1126/science.1193748. DOI
  59. Cohen MS, Chen YQ, McCauley M et al. Prevention of HIV-1 infection with early antiretroviral therapy. N Engl J Med 2011; 365: 493-505. PMID: 21767103 PubMed
  60. Treating HIV-infected people with antoretrovirals protects partners from infection. NIH News, may 2011. www.niaid.nih.gov
  61. EMA: Grünes Licht für Truvada in der Präexpositions­prophylaxe. aerzteblatt.de, 22.07.2016. Download am 18.05.2017 www.aerzteblatt.de
  62. US Public Health Service. Preexposure prophylaxis for the prevention of hiv infection in The United States - 2014. A clinical practice guideline. www.cdc.gov
  63. BAG Kinder und Jugendliche im Umfeld von HIV/AIDS. Handreichung für den Kontakt mit HIV/AIDS-betroffenen Familien. Download am 19.05.2017. www.aidshilfe.de
  64. Juristenkreis der Aidshilfe Köln (Hrsg.) JUR-INFO Rechtliche Informationen zu HIV und AIDS. 2/2008. Download am 19.05.2017 www.aidshilfe-koeln.de
  65. Bhaskaran K, Mussini C, Antinori A, et al.; CASCADE Collaboration. Changes in the incidence and predictors of human immunodeficiency virus-associated dementia in the era of highly active antiretroviral therapy. Ann Neurol 2008; 63: 213-21. PubMed
  66. Triant VA, Lee H, Hadigan C, Grinspoon SK. Increased acute myocardial infarction rates and cardiovascular risk factors among patients with human immunodeficiency virus disease. J Clin Endocrinol Metab 2007; 92: 2506-12. PubMed
  67. Aberg JA, Kaplan JE, Libman H, et al. Primary care guidelines for the management of persons infected with human immunodeficiency virus: 2009 update by the HIV Medicine Association of the Infectious Diseases Society of America. Clin Infect Dis 2009; 49: 651-81. PubMed
  68. Chu C, Selwyn PA. Complications of HIV infection: a systems-based approach. Am Fam Physician 2011; 83: 395-406. American Family Physician
  69. Brown TT, Qaqish RB. Antiretroviral therapy and the prevalence of osteopenia and osteoporosis: a meta-analytic review. AIDS 2006; 20: 2165-74. PubMed
  70. Treating opportunistic infections among HIV-infected adults and adolescents. MMWR Morb Mortal Weekly Rep 2004; 53(RR-15): 1-112. www.ncbi.nlm.nih.gov
  71. Rutherford GW, Lifson AR, Hessol NA et al. Course of HIV-I infection in a cohort of homosexual and bisexual men: an 11 year follow up study. BMJ 1990; 301: 1183-8. British Medical Journal
  72. Ormaasen V, Sandvik L, Dudman SG et al. HIV related and non-HIV related mortality before and after the introduction of highly active antiretroviral therapy (HAART) in Norway compared to the general population. Scand J Infect Dis 2007; 1: 51-57. dx.doi.org
  73. Bhaskaran K, Hamouda O, Sannes M et al. Changes in the Risk of Death After HIV Seroconversion Compared With Mortality in the General Population. JAMA 2008; 300: 51-9. PubMed
  74. Arzbach V. Schwangerschaft und HIV - Gesundes Kind trotz Infektion. Pharmazeutische Zeitung online 16/2013. Download am 19.05.2017 www.pharmazeutische-zeitung.de