HIV und AIDS

HIV Positiv. AIDS. Namen einer gefürchteten Viruserkrankung, die das Immunsystem der Betroffenen schwächt. Das Gesicht der Erkrankung hat sich in den letzten Jahren gewandelt, dank einer wirksamen medikamentösen Behandlung. Der effektivste Schutz ist dennoch weiterhin die Prävention, insbesondere Safer Sex.

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Fakten zu HIV und AIDS

  • Die HIV-Infektion ist eine chronische Infektion mit dem humanen Immundefizienz-Virus.
  • Häufigster Übertragungsweg ist ungeschützter Geschlechtsverkehr.
  • HIV zerstört einen bestimmten Typ von Immunzellen. Mit Ausbreitung des Virus verschlechtert sich daher die Immunabwehr. Betroffene werden anfällig für Infektions- und Krebserkrankungen, die bei Gesunden oftmals nicht vorkommen.
  • AIDS (Acquired Immune Deficiency Syndrome = Erworbenes Immundefizienzsyndrom) ist die letzte Phase einer HIV-Infektion. Es handelt sich um einen Sammelbegriff für schwerwiegende Infektionen und Tumoren, die sich bei einer unbehandelten HIV-Infektion entwickeln und zum Tod führen können.
  • Zwischen dem Zeitpunkt der Ansteckung und dem Ausbruch der Symptome können Jahre bis Jahrzehnte vergehen.
  • Heutzutage gibt es eine effektive medikamentöse Therapie, mit der man den Krankheitsverlauf stoppen und umkehren kann. Die Lebenserwartung bei strikter und lebenslanger Einnahme der Medikamente entspricht annähernd der von gesunden Menschen.
  • Wichtigste vorbeugende Maßnahme ist weiterhin der Gebrauch von Kondomen beim Geschlechtsverkehr.
  • Menschen mit erhöhtem Infektionsrisiko (häufiger Partnerwechsel, gleichgeschlechtlicher Sex unter Männern, intravenöser Drogenkonsum) sollten sich regelmäßig auf HIV testen lassen.

HIV und AIDS – was ist das?

In den 1980er Jahren fanden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Ursache einer weltweiten Epidemie, der zahlreiche junge Erwachsene zum Opfer fielen. Die Betroffenen litten und verstarben an teilweise ungewöhnlichen Krankheiten. Das verantwortliche Virus wurde auf den Namen HIV getauft – humanes Immundefizienz-Virus –, die Spätphase der Infektionserkrankung erhielt die Bezeichnung AIDS – „Acquired Immune Deficiency Syndrome" (erworbenes Immundefizienzsyndrom). Der Name des Virus benennt die gefährliche Eigenschaft des Virus – es greift Zellen des Immunsystems an und vermehrt sich in ihnen, sodass diese nicht mehr ihre eigentliche Funktion übernehmen können, nämlich den Schutz vor eindringenden Bakterien, Viren und Parasiten, von denen wir tagtäglich umgeben sind. Die Folge ist eine Anfälligkeit für unterschiedliche Infektionen und Krebserkrankungen, die im späten Stadium der HIV-Infektion (AIDS) lebensbedrohlich verlaufen können.

Auch der Infektionsweg wurde enträtselt. Die Übertragung erfolgt über Körperflüssigkeiten wie Sperma, Vaginalsekret und Blut. Nicht aber Speichel, Tränenflüssigkeit, Stuhl und Urin. Der häufigste Übertragungsweg – ungeschützter Geschlechtsverkehr – stellt für alle sexuell aktiven Menschen eine potenzielle Ansteckungsquelle dar. Safer Sex, die Benutzung von Kondomen, ist daher die wichtigste vorbeugende Maßnahme. Das gilt auch heute noch, wo eine Behandlung existiert, die HIV-positiven Menschen eine annähernd normale Lebenswerwartung ermöglicht. 

Die neuen Medikamente verlangen von den Patientinnen und Patienten ein hohes Maß an Disziplin ab. Täglich müssen mehrere Pillen geschluckt werden. Wird die Therapie vernachlässigt, kann das Virus Resistenzen gegen die Mittel entwickeln. Um es dann noch in Schach halten zu können, müssen oftmals weitere Pillen zusätzlich eingenommen werden. Unter der Therapie können Betroffene heute aber ein normales Leben führen mit Familie, Freunden und im Beruf.

Ganz anders sieht die Situation in ärmeren Ländern aus. Dort grassiert weiterhin die HIV-Epidemie und kostet jährlich Millionen Menschen das Leben. Darunter viele Kinder, die sich während der Geburt oder durch das Stillen mit dem Virus infizieren.

Große Hoffnungen werden in die Entwicklung eines Impfstoffs gelegt. Noch zeichnet sich aber diesbezüglich kein Durchbruch ab.

Häufigkeit

In Deutschland leben ca. 80.000 Personen mit HIV, darunter hauptsächlich Bevölkerungsgruppen mit besonders hohem In­fek­tions­ri­si­ko. Dazu zählen Männer, die gleichgeschlechtlichen Sex haben (ca. 65% der aktuell diagnostizierten Infektionen), Menschen, die aus Ländern mit hoher Verbreitung von HIV in der Allgemeinbevölkerung stammen (ca. 12%), sowie Personen, die Drogen intravenös konsumieren (5 %). Ballungsräume sind die Großstädte Berlin, Frankfurt am Main, München, Köln, Düsseldorf und Hamburg.

Weit häufiger verbreitet ist die Infektion in allen afrikanischen Ländern südlich der Sahara, in großen Teilen der Karibik und in einigen Ländern in Südostasien. Dort ist die gesamte Bevölkerung betroffen, darunter viele Kinder, und die Ansteckungszahlen steigen immer weiter. In manchen Regionen im südlichen Afrika sind 40% der erwachsenen Bevölkerung infiziert. Es wird geschätzt, dass 2011 etwa 34 Millionen Menschen weltweit eine HIV-Infektion hatten.

In Deutschland verstarben 2014 etwa 480 Menschen an den Folgen einer HIV-Infektion. Auf die ganze Welt bezogen lag 2013 die geschätzte Zahl der Todesfälle bei 1,5 Millionen, darunter ca. 190.000 Kinder unter 15 Jahren.

Symptome

Bei ungefähr der Hälfte der HIV-Infizierten kommt es ca. zwei bis vier Wochen nach der Ansteckung zu leichten Symptomen. Vielen fallen diese frühen Symptome nicht auf, da sie den Beschwerden einer gewöhnlichen Erkältung ähneln: Fieber, Halsschmerzen, Müdigkeit, geschwollene Lymphknoten an Hals und Nacken, evtl. ein Hautausschlag mit kleinen roten Flecken und Knötchen. Sie verschwinden nach einigen Wochen von selbst.

Meist erst nach mehreren Jahren, im Durchschnitt nach 7-12 Jahren, teilweise sogar erst nach 30 Jahren, zeigen sich die für die HIV-Infektion typischen Symptome einer Immunschwäche. Unterhalb einer bestimmten Zahl der angegriffenen Immunzellen entwickeln sich die ersten deutlichen Anzeichen: Fieber, Gewichtsverlust, Durchfälle, wiederkehrende Schübe einer Gürtelrose, Pilzerkrankungen im Mundraum und andere Erkrankungen.

Bei der weit fortgeschrittenen Immunschwäche, die AIDS genannt wird, kommen weitere Infektionen und Krebserkrankungen hinzu. Typisch sind ein seltener Hautkrebs (Kaposi-Sarkom), Tuberkulose, komplizierte Entzündungen von Gehirn und Lunge, Pilzbefall der Speiseröhre sowie anhaltendes Fieber und eine massive Abmagerung. Unbehandelt endet AIDS nach wenigen Jahren mit dem Tod.

Ursache

Das Immunsystem besteht aus vielen verschiedenen Arten von Immunzellen bzw. weißen Blutkörperchen. Diese befinden sich unter anderem im Blut und sind dafür zuständig, dass sich keine Infektionen entwickeln. Eine wichtige Funktion haben die T-Helferzellen: sie erkennen Eindringlinge und aktivieren andere Immunzellen, die gegen die Erreger kämpfen. Das humane Immundefizienzvirus benutzt genau diese T-Helferzellen für seine Vermehrung. Sie gehen dabei zugrunde. Daher fehlt dem Immunsystem ein wichtiges Alarmsignal und Infektionen sowie bestimmte Krebserkrankungen können sich leichter ausbreiten.

Infektionswege

Infektiös sind Blut, Blutprodukte, Samenflüssigkeit und Scheidensekret von HIV-positiven Patientinnen und Patienten, die keine Medikamente gegen die Erkrankung nehmen. Nichtinfektiös sind Speichel, Tränen, Stuhl und Urin. Auch über Hautkontakt kommt es zu keiner Ansteckung. Häufigster Übertragungsweg sind ungeschützte Sexualkontakte. Aber die Ansteckungsgefahr ist insgesamt niedrig. Selbst wenn der HIV-positive Partner unbehandelt ist, kommt es bei weniger als 1 ungeschützten Verkehr auf 1000 zur Infektion. Das Risiko erhöht sich, wenn

  • der/die Infizierte viele Viruskopien in sich trägt. Das ist in den ersten drei Monaten nach der Neuinfektion und während der AIDS-Phase der Fall.
  • einer der Partner eine Geschlechtskrankheit hat wie Syphilis oder Gonorrhoe.
  • der/die Nichtinfizierte der empfangende Partner beim Geschlechtsverkehr ist, das heißt in ihn/sie (vaginal/anal/oral) eingedrungen wird.
  • der/die Nichtinfizierte Verletzungen in der Schleimhaut hat.

Personen mit einer gut behandelten HIV-Infektion sind beim Sex mit Kondom praktisch nicht ansteckend. Eine Partnerschaft bzw. Sexualität zwischen einem HIV-positiven und einem HIV-negativen Menschen sind daher ohne wesentlich erhöhtes Risiko möglich.

Drogenkonsumenten müssen unbedingt auf steriles Spritzenbesteck achten. Nadeln dürfen unter keinen Umständen geteilt werden.

Ein vor allem in den Zonen mit starker HIV-Verbreitung wichtiger Infektionsweg ist die Übertragung von der Mutter auf ihr Kind. Risikoreich sind insbesondere die vaginale Geburt sowie das Stillen mit Muttermilch. Durch geeignete Maßnahmen (medikamentöse Behandlung der Mutter, Kaiserschnitt, Verzicht auf Stillen) kann die Übertragung auf das Neugeborene verhindert werden.

Heutzutage werden alle Blutkonserven und medizinischen Blutprodukte auf HIV getestet. Daher ist das Infektionsrisiko bei Bluttransfusionen verschwindend gering.

Ärztliches Personal und HIV

Beim Stich mit einer HIV-infizierten Nadel beträgt das Infektionsrisiko maximal 0,3%. Durch entsprechende Medikamente direkt nach der Verletzung mit einer kontaminierten Nadel lässt sich das Infektionsrisiko weiter verringern. Jede Nadelstichverletzung muss gemeldet werden.

Diagnostik

HIV kann im Rahmen einer Blutuntersuchung nachgewiesen werden. Der Test wird in Gesundheitsämtern und Arztpraxen angeboten. In Gesundheitsämtern kann dies anonym erfolgen. Es gibt unterschiedliche Testverfahren,wobei eines nach 6 Wochen, ein anderes 3 Monate nach einer Risikosituation durchgeführt werden kann. Bei einem positiven Testergebnis werden weitere, umfangreichere Blutuntersuchungen durchgeführt.

Menschen mit erhöhtem Infektionsrisiko (häufiger Partnerwechsel, gleichgeschlechtlicher Sex unter Männern, intravenöser Drogenkonsum) sollten sich regelmäßig auf HIV testen lassen, um nicht unwissentlich Sexualpartner zu gefährden.

Behandlung

Seit einigen Jahren gibt es eine sehr wirksame HIV-Therapie. Sie erlaubt Erkrankten bei lebenslanger und disziplinierter Einhaltung der Behandlung eine beinahe normale Lebenserwartung.

Psychosoziale Hilfe

Die Diagnose einer HIV-Infektion kann ein großer Schock sein. Ärztliche Unterstützung, das private Netz und Selbsthilfegruppen helfen dabei, die Diagnose zu akzeptieren. Dank moderner Arzneimittel hat ein Leben mit HIV heute nicht mehr viel zu tun mit den Bildern, die wir aus den 1980er und 90er Jahren aus den Medien, Filmen und Büchern kennen. 

Medikamentöse Behandlung der HIV-Infektion

Wann der richtige Zeitpunkt für den Beginn der HIV-Therapie ist, wird weltweit unterschiedlich beantwortet. In Deutschland lautet die vereinfachte Empfehlung, bei ersten deutlichen HIV-assoziierten Symptomen oder ab einer bestimmten Anzahl verbliebener T-Helferzellen die Therapie einzuleiten.

Es werden Medikamente eingesetzt, die die Vermehrung des Virus auf unterschiedliche Weise verhindern. In jedem Fall handelt es sich um eine Kombinationstherapie aus mindestens drei Substanzen. Es gibt heute vier Medikamentengruppen gegen HIV mit jeweils mehreren Einzelsubstanzen. Der Erfolg der Therapie hängt ganz wesentlich von der Therapietreue der Patientin oder des Patienten ab. Werden die Mittel falsch eingenommen, kann das Virus Resistenzen entwickeln. Dies erschwert die weitere Therapie und macht es meist notwendig, die Zahl einzunehmender Medikamente zu erhöhen.

Medikamentöse Behandlung anderer Infektionen

HIV-Patientinnen und -Patienten bekommen leicht Krankheiten, die ebenfalls einer intensiven Behandlung bedürfen. Dabei kann es sich um Hauttumoren, spezielle Lungenentzündungen, Virus- und Pilzinfektionen der Haut und des Verdauungstrakts handeln.

Aus ärztlicher Sicht ist es zudem wichtig, dass Infizierte gegen Hepatitis B (Leberentzündung), Pneumokokken, Haemophilus influenzae (Bakterien) sowie die saisonale Grippe geimpft sind.

Vorbeugung einer Weiterverbreitung des Virus

Bei einem positiven Testergebnis erhält man Informationen darüber, mit welchen Maßnahmen die Übertragung der HIV-Infektion auf andere verhindert werden kann. Solche Maßnahmen sind z. B. die Verwendung von Kondomen beim Geschlechtsverkehr, ein verantwortungsvolles Sexualverhalten und keine gemeinsame Verwendung von Spritzen.

Prognose

Die HIV-Infektion ist inzwischen von einer tödlich verlaufenden Krankheit zu einer chronischen Erkrankung mit lebenslangem Behandlungsbedarf geworden. Selbst wenn es bereits zum Ausbruch von AIDS gekommen ist, bestehen gute Chancen, den weiteren Verlauf der Krankheit mit Medikamenten zu stoppen oder gar umzukehren. Bei erfolgreich behandelten HIV-Patienten ist davon auszugehen, dass die gleiche Lebenserwartung besteht wie bei anderen chronischen Erkrankungen, z. B. Diabetes mellitus.

Dies darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass eine HIV-Infektion weiterhin eine lebenslange und unbehandelt tödlich verlaufende Erkrankung ist. Vorsorge ist besser als Nachsorge. Und Sexualpartner müssen vor einer Ansteckung geschützt werden. 

Weitere Informationen

Patientenorganisationen

Autoren

  • Dorit Abiry, Doktorandin am Institut für Allgemeinmedizin, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel HIV-Infektion und AIDS. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

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