Untersuchungen nach einem Aufenthalt in den Tropen

In warmen Regionen der Welt wie in den Tropen ist eine Vielzahl von Krankheitserregern beheimatet. Vor dem Antritt einer solchen Reise werden bestimmte Vorkehrungen wie Impfungen oder eine Malaria-Prophylaxe empfohlen. Wie sollten sich Rückkehrerinnen und Rückkehrer oder Migrantinnen und Migranten aus den Tropen verhalten?

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In den Tropen und anderen warmen Weltregionen kommen Krankheitserreger vor, die in Westeuropa keine Gefahr darstellen. Gegen einige Erkrankungen lassen sich sinnvolle Vorkehrungen treffen, zum Beispiel gegen Gelbfieber, Malaria, Früsommer Meningoenzephalitis (FSME) und bakterielle Hirnhautentzündung. Aber selbst eine regelrecht durchgeführte Vorsorge kann das Erkrankungsrisiko nicht immer zu hundert Prozent beseitigen, wie zum Beispiel im Fall der Malaria-Prophylaxe. Zudem existieren viele Bakterien, Viren und Parasiten, gegen die man sich nicht durch eine Impfung oder Medikamente schützen kann. Welche Maßnahmen sollten Rückkehrerinnen und Rückkehrer oder Migrantinnen und Migranten aus den Tropen ergreifen, wann sollten sie zum Arzt gehen?

Symptome wie Fieber und Durchfall können auch nach der Rückkehr aus einem tropischen Land von nicht-tropischen Krankheiten herrühren. Um auszuschließen, dass eine Tropenkrankheit dahinter steht, sollte aber ärztlicher Rat eingeholt werden.

Das Infektionsrisiko hängt davon ab, um welche Personengruppe es sich handelt und wie lange der Aufenthalt in den Tropen andauerte: Erfahrungsgemäß haben Reisende im Unterschied zu Migrantinnen und Migranten aus tropischen Ländern nur ein geringes Risiko, sich mit Tropenkrankheiten anzustecken. Entscheidend sind die sanitären und hygienischen Bedingungen, denen man sich in den Tropen ausgesetzt hat. Grundsätzlich sollte ein Arzt dann zu Rate gezogen werden, wenn sich innerhalb von Tagen bis 3 Monaten nach Rückkehr aus einem tropischen Land Symptome entwickeln wie Fieber, Durchfall oder blutiger Urin.

Gegen viele der Tropenkrankheiten existieren wirksame Medikamente.

Die häufigsten Tropenkrankheiten und ihre Übertragungswege

Eine große Gruppe der Tropenerkrankungen werden durch Parasiten ausgelöst. Dazu zählen insbesondere Einzeller, wie zum Beispiel die Erreger der Malaria, sowie Würmer. Daneben spielen Bakterien und Viren eine wichtige Rolle.

Typische Beschwerden, mit denen sich Tropenkrankheiten bemerkbar machen, sind Fieber, Durchfall und Schmerzen in der Bauchgegend. Daneben gibt es auch spezifischere Symptome wie blutiger Urin und Hautausschläge. Es gibt eine große Vielfalt an Infektionskrankheiten, die nur oder hauptsächlich in den Tropen verbreitet sind. Ihre Spannbreite erstreckt sich von beschwerdefreien Manifestationen, milden Symptomen bis hin zu lebensgefährlichen Verläufen.

Einige Einzeller, die Durchfallerkrankungen auslösen (wie Entamoeba histolytica und Giardia lamblia), die meisten Würmer und viele Bakterien werden über den Mund aufgenommen, zum Beispiel über kontaminierte Lebensmittel. Ein hygienischer Umgang rund um den Toilettengang sowie bei der Wahl und beim Zubereiten von Speisen ist daher bei Reisen in Länder mit schlechten hygienischen Verhältnissen das wichtigste Mittel, um sich vor diesen Erkrankungen zu schützen. Zur Vermeidung von Infektionen durch verunreinigtes Wasser oder ungekochte Speisen gilt die Regel: „Peel it, boil it, cook it or forget it" – zu Deutsch „Schäl' es, brat' es, koch es oder vergiss es". Trinken Sie in warmen und tropischen Ländern außerdem nur Wasser, das in Flaschen verkauft wird, kein Leitungswasser. Weiterhin ist grundsätzlich eine konsequente Händehygiene wichtig: Waschen Sie sich die Hände, nachdem Sie auf der Toilette waren, sowie vor der Speisezubereitung und den Mahlzeiten.

Daneben werden einige tropische Erreger auch auf besonderen Wegen übertragen, zum Beispiel beim Baden in Süßwasserseen (Schistosomiasis) oder über Mücken (zum Beispiel Malaria), Zecken (FSME, Rückfallfieber und andere) sowie andere Insekten und Tiere (zum Beispiel Q-Fieber über Ziegen). Bei einer auf das Reiseland zugeschnittenen Beratung vor Antritt der Reise kann man sich über solche Gefahrenquellen und hilfreiche Vorkehrungen informieren.

Keine Tropenkrankheit im eigentlichen Sinn, aber in tropischen Ländern auf dem afrikanischen, amerikanischen und asiatischen Kontinent weit verbreitet, ist das Humane Immundefizienz-Virus, das AIDS verursacht. Die Ansteckung erfolgt am häufigsten auf sexuellem Weg.

Eine Einteilung der Tropenkrankheiten ist schwierig. Hier sehen Sie eine Auflistung getrennt nach Erkrankungen, die durch Parasiten ausgelöst werden, und Erkrankungen, deren hervorstechendstes Symptom Fieber ist:

Erkrankungen, die durch Parasiten ausgelöst werden

  • Würmer
    • Spulwurm, Hakenwurm, Peitschenwurm
      Diese Würmer sind in den Entwicklungsländern sehr weit verbreitet. Schätzungsweise ein Viertel der Weltbevölkerung, insbesondere Kinder, tragen mindestens einen dieser Würmer dauerhaft im Darm. In armen Ländern hat das große Auswirkungen, vor allem auf Wachstum und Entwicklung der betroffenen Kinder. Trotz der hohen Verbreitung ist es aber immer noch selten, dass sich Reisende infizieren. Die meisten Infektionen verursachen außerdem keine oder nur unspezifische Beschwerden.
    • Strongyloides stercoralis
      Strongyloides stercoralis führt zu erheblichen Bauchschmerzen und kann nesselsuchtartige Hautausschläge verursachen. Gefährlich wird er für Patientinnen und Patienten, die eine immunsuppressive Therapie erhalten. Der Wurm produziert Eier, die direkt im Darm ausgebrütet werden. Es kann daher schwierig sein, die Eier im Stuhl nachzuweisen.
  • Einzeller
    • Entamoeba histolytica
      Dieser Einzeller ist der wichtgste Auslöser der Amöbiasis. Viele Patienten haben überhaupt keine Symptome. Knapp 10% der Betroffenen erkranken innerhalb eines Jahres an akuter Amöbenruhr mit schweren Durchfällen, bei einigen wenigen kommt es zu Abszessen in der Leber. Eine Behandlung ist daher wichtig.
    • Giardia lamblia
      Die Giardiasis verläuft meist asymptomtisch. Wenn Durchfallbeschwerden auftreten, dann 7-10 Tage nach der Infektion, meistens ist der Verlauf milde.
  • Egel
    • Schistosomiasis
      Die Infektion erfolgt durch Süßwasserkontakt über die Haut oder Schleimhäute. Die meisten Krankheitsfälle werden aus Afrika eingeschleppt. Die Egel legen ihre Eier in das Gewebe um die Blutgefäße der Harnblase und des Dickdarms ab. Mildere Infektionen können zunächst beschwerdefrei verlaufen, aber die Egel können viele Jahre leben und langfristig Komplikationen der Harnwege, Leber und Lunge verursachen.

Erkrankungen, die zu Fieber führen

Häufig sind hier vor allem Malaria, Typhus, Paratyphus, Denguefieber und Q-Fieber.

  • Malaria tropica
    Malaria ist die weltweit wichtigste Parasitenerkankung, jährlich erkranken 200-300 Millionen Personen, 0,8 Millionen versterben daran. Von den fünf Malariatypen ist die Malaria tropica (durch den Einzeller Plasmodium falciparum verursacht) der häufigste Malariatyp, der von Reisen mitgebracht wird (ca. 80% der Malariafälle in Deutschland), und zugleich derjenige mit dem schwersten Verlauf. Die unregelmäßigen Fieberschübe beginnen 2-4 Wochen, teilweise erst 3 Monate nach Infektion.
  • Typhus und Paratyphus
    Bakterielle Erkrankungen durch Salmonellen-Stämme. 1-3 Wochen nach Infektion kommt es zu anhaltendem Fieber und deutlichem Krankheitsgefühl, teilweise Durchfällen und kleinfleckigem, blassrotem Hautausschlag.
  • Denguefieber
    Denguefieber ist die weltweit wichtigste durch Insekten übertragene Viruserkrankung (100 Millionen Fälle pro Jahr in den Tropen und Subtropen), die bereits 2-7 Tage nach Infektion ausbricht. Meist grippeähnlicher Verlauf mit Muskelschmerzen und masernähnlichem Hautausschlag, selten lebensbedrohlicher Verlauf mit Kreislaufversagen und spontanen Blutungen.
  • Q-Fieber
    Bakterielle Fiebererkrankung mit Symptomen ähnlich einer Lungen- und Leberentzündung (Inkubationszeit ca. 3 Wochen), die auch in Südeuropa, vor allem in Spanien und auf den Kanarischen Inseln, vorkommt. Ansteckung über Haustiere und Ziegen.

Wann ist ein Arztbesuch notwendig?

Solange Sie sich gesund fühlen, ist nach gewöhnlichen Urlaubsreisen unter guten sanitären und hygienischen Verhältnissen und wenn Sie selbst keine anderen riskanten „Exkursionen" unternommen haben kein Arztbesuch erforderlich. Auch in den Fällen, in denen Sie sich über einen längeren Zeitraum in tropischen Gebieten aufgehalten haben, aber unter sicheren hygienischen Verhältnissen gelebt haben, und Sie sich nicht krank fühlen, ist eine ärztliche Kontrolle nicht notwendig.

Wenn Sie allerdings in einfachen Verhältnissen gelebt haben oder eine Infektionsmöglichkeit bestand, oder wenn Sie sich nicht ganz gesund fühlen, sollten Sie ärztlichen Rat einholen.

Seien Sie nach einem Aufenthalt in den Tropen besonders aufmerksam auf den gesundheitlichen Zustand mitgereister Kinder.

Untersuchungen beim Arzt

Von größter Wichtigkeit zur Risikoeinschätzung einer Tropeninfektion ist das Anamnesegespräch, in dem Sie der Ärztin Ihre Symptome schildern, die Reise in die Tropen näher beschreiben (wohin, wie lang, unter welchen hygienischen Bedingungen, wie lang liegt die Reise zurück) und Informationen über ihre Vorerkrankungen geben. Geben Sie unbedingt eventuell vorliegende Allergien an, denn diese können zu ähnlichen Befunden bei der Blutuntersuchung führen wie etwa ein Parasitenbefall. Allein das Zeitfenster zwischen Reise und Symptombeginn, die sogenante Inkubationszeit, liefert wichtige Hinweise auf den Erreger.

In seltenen Fällen können sich Symptome einer Tropenkrankheit mehrere Monate oder sogar erst Jahre nach der Reise bemerkbar machen. Eine Amöbenruhr kann zum Beispiel bis zu ein Jahr nach Infektion auftreten, die Tuberkulose, die ebenfalls in tropischen Ländern wie zum Beispiel Indien gehäuft vorkommt, kann Jahre später erstmals ausbrechen. Vielleicht bringen Sie Ihre Beschwerden dann nicht mehr mit dem Aufenthalt in den Tropen in Verbindung. Sie sollten exotische Reisen aber immer im Gespräch mit Ärztinnen erwähnen.

Der nächste Schritt ist die körperliche Untersuchung. Einige Erreger verursachen zum Beispiel ganz typische Veränderungen an der Haut, wie etwa der Hakenwurm, der als juckende, rote Schwellung unter der Haut sichtbar werden kann.

Ausschlaggebend für die Therapie sind dann die Ergebnisse aus Stuhl-, Blut- und eventuell Urin-Untersuchungen. Bei diesen Untersuchungen muss beachtet werden, dass mache Erreger erst nach einer bestimmten Zeit oder unter bestimmten Bedingungen nachgewiesen werden können. Die weitverbreiteten Spul-, Haken- und Peitschenwürmer etwa nisten sich erst 2–3 Monate nach Infektion im Darm ein und geben dann auch erst ihre Eier in den Stuhl ab, anhand derer der Wurmbefall nachgewiesen werden kann. Eine HIV-Infektion kann in Blutproben frühestens 6 Wochen nach einer Risikosituation nachgewiesen werden. Bei einigen Erregern ist es erforderlich, Untersuchungen mehrmals durchzuführen.

Die meisten parasitären Krankheiten sind leicht zu behandeln. Auch für viele weitere Erkrankungen wie etwa Malaria gibt es gute Behandlungsmöglichkeiten. Andere Infektionen, insbesondere HIV, stellen für die Therapie eine besondere Herausforderung dar.

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Autoren

  • Dorit Abiry, Doktorandin am Institut für Allgemeinmedizin, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
  • Thomas Fühner, PD Dr. med., Facharzt für Innere Medizin und Pneumologie, Hannover

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Tropenrückkehrer, Parasiten. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

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