Asperger-Syndrom (Autismus-Spektrum-Störung)

Zusammenfassung

  • Definition: Es handelt sich um eine dauerhafte Kontaktstörung mit eingeschränktem Verhaltensmuster. Genetische Mechanismen sind dabei ausschlaggebend. Familiäre Disposition
  • Epidemiologie: Die Prävalenz wird sehr unterschiedlich angegeben und reicht von 1 pro 250 bis 1 pro 10.000 Einwohner. Es sind drei bis zehn Mal mehr Jungen als Mädchen betroffen.
  • Symptome: Betroffene haben Probleme bei der sozialen Interaktion, einseitige und ausgeprägte Interessen und können innerhalb von klar definierten Grenzen ein normales Familienleben führen. Die Intelligenz ist in den meisten Fällen wie bei Gleichaltrigen ausgeprägt.
  • Befund: Die Grobmotorik ist eventuell unterentwickelt. Neben der Untersuchung der Hör- und Sehfunktion sollte auch eine neurologische Untersuchung durchgeführt werden.
  • Diagnostik: Auswertung der neuropsychologischen Untersuchung, Ermittlung der sozialen Kompetenz, Sprachentwicklung, Entwicklung des Spielverhaltens und der Interessen. Chromosomentest und Stoffwechseltest
  • Therapie: Eine kausale Therapie ist nicht möglich. Die Therapie ist darauf ausgerichtet, die soziale Interaktion zu verbessern und Verhaltensregeln zu erlernen, um Probleme bei der sozialen Kommunikation zu vermeiden.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Der Begriff der Autismus-Spektrum-Störung (ASS), auch tiefgreifende Entwicklungsstörung genannt, ist eine Sammelbezeichnung für verschiedene Erkrankungen, die sich durch ein Defizit in den drei Bereichen soziale Interaktion, Kommunikation und Verhaltensmuster kennzeichnen.
  • Das Autismusspektrum umfasst Autismus, Asperger-Syndrom, atypischen Autismus, Rett-Syndrom, disintegrative Störung der Kindheit und Krankheiten aus dem autismusähnlichen Syndromkomplex.
  • Das Asperger-Syndrom gilt als eine hochfunktionale Form des Autismus.1-2

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

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