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Wie geht man mit einem Kind mit ADHS um?

Die Verantwortung für ein Kind mit ADHS zu tragen, kann für die ganze Familie eine große Herausforderung sein.

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Als Eltern kann man sich durch das Verhalten seines Kindes, aber auch durch die Reaktionen anderer Menschen aus der Umgebung verletzt fühlen. Die Belastungen durch ADHS können in manchen Fällen zu Eheproblemen und gar zur Scheidung führen. ADHS kann sogar finanzielle Probleme bereiten.

Auch die Geschwister eines Kindes mit ADHS können Probleme bekommen. Es kann ihnen schwer zu schaffen machen, wenn sie weniger Aufmerksamkeit von ihren Eltern bekommen, weil ihr Geschwisterkind mit ADHS so herausfordernd oder aggressiv ist, dass die Eltern diesem Kind viel Zeit widmen müssen.

Rat einholen

Es gibt keine einfachen Antworten für Familien, die mit ADHS zu kämpfen haben, es gibt aber viele Stellen, die Hilfe leisten können. Eltern können Rat von medizinischen Fachkräften, Sozialarbeitern oder Selbsthilfegruppen erhalten, wie die Erziehung bei Kindern mit ADHS gehandhabt werden sollte. Darüber hinaus gibt es umfangreiche Literatur zu diesem Thema, nicht zuletzt im Internet.

Verhaltenstechniken

Viele Eltern bemerken ein Muster im Verhalten des Kindes und in ihren eigenen Reaktionen auf das Verhalten. Das Kind kann z. B. jeden Nachmittag vor dem Abendessen einen Wutausbruch bekommen. Die Eltern beruhigen ihr Kind dann mit ein paar Süßigkeiten, um das Abendessen fertig vorbereiten zu können. Auch wenn es nicht beabsichtigt ist, bedeutet dies im Grunde, dass das entsprechende Verhalten gefördert wird. Sowohl die Eltern als auch ihr Kind müssen ihr Verhalten ändern. Aber alte Gewohnheiten durch neue zu ersetzen, ist nicht einfach.

Die Eltern können Veränderungen herbeiführen, indem sie dafür sorgen, dass ihr Kind sein Leben gut organisiert. Für Kinder mit ADHS bedeutet dies nicht, dass die Eltern unerbittlich sein oder eiserne Disziplin ausüben müssen. Es bedeutet, alle Angelegenheiten so zu ordnen, dass das Leben des Kindes so vorhersehbar, ruhig und organisiert wie möglich ist. Kinder mit ADHS können nicht besonders gut mit Veränderungen umgehen. Wenn die Abläufe aber vorhersehbar sind, fühlt sich das Kind in der Regel sicherer, was dazu beitragen kann, das Verhalten des Kindes zu verbessern.

Wichtig ist auch, realistische Erwartungen zu haben und nicht mehr vom Kind zu fordern, als körperlich und geistig möglich ist. Es gilt, kleine Ziele sowohl für die Eltern als auch fürs Kind zu setzen und nicht zu viele Veränderungen gleichzeitig einzuführen.

Belohnungssystem

Eine der besten Möglichkeiten, neue Gewohnheiten einzuführen, ist die konsequente Einhaltung einer festen Ordnung, die gutes Verhalten des Kindes belohnt, destruktives Verhalten dagegen nicht. Kinder mit ADHS reagieren oft gut auf positive Verstärkung, solange sie ehrlich verdient ist. Am besten sollte damit begonnen werden, ein neues, gewünschtes Verhalten bei jedem Mal zu belohnen oder zu verstärken. Nach einer gewissen Zeit muss das Kind wahrscheinlich nicht mehr ausdrücklich belohnt werden, die Eltern müssen dem Kind aber weiterhin klar zu verstehen geben, dass die Einführung neuer Gewohnheiten ernst zu nehmen ist.

Belohnungen verlieren im Allgemeinen ihre Wirkung, wenn sie zu häufig sind. Anstatt immer etwas Leckeres zu essen anzubieten, könnte man Kinder auch damit belohnen, eine zusätzliche halbe Stunde aufbleiben oder ihr Lieblingsspiel spielen zu dürfen. Versprechen Sie keine Belohnung, die Sie dann nicht auch wirklich erteilen. Der Zweck, gutes Verhalten zu belohnen, würde damit zerstört – und das kann für das Kind äußerst frustrierend sein.

Manche Eltern denken, es sei falsch, ihr Kind zu belohnen, weil sie dies als Bestechung ansehen. Alte Gewohnheiten zu ändern, ist aber sehr schwierig, und ein Belohnungssystem ist einfach ein sehr konkretes und gut umsetzbares Verfahren, die Bemühungen des Kindes anzuerkennen.

Eltern sind Vorbilder.

Denken Sie daran: Verhalten Sie sich selbst so, wie Sie es von Ihrem Kind erwarten. Bleiben Sie ruhig und behalten Sie die Kontrolle, auch wenn Ihr Kind außer Kontrolle geraten ist. Wenn Sie ruhig sprechen, ist die Chance größer, dass sich auch das Kind beruhigt.

Nehmen Sie sich Zeit für sich selbst.

Letztendlich spielen auch die Beziehungen zwischen den Familienmitgliedern eine wichtige Rolle dabei, das Verhalten bei Kindern mit ADHS zu ändern. Paaren, die eine starke Beziehung zueinander haben, fällt es oft leichter, konsequent und einig zu sein, als Paaren, deren Beziehung nicht so stark ist. Daher ist es wichtig, dass sich auch die Eltern Zeit nehmen, um ihre Beziehung zu stärken.

Wenn Sie die Mutter oder der Vater eines Kindes mit ADHS sind, sollten Sie unbedingt sicherstellen, ab und zu auch kinderfreie Zeit zu bekommen. Fühlen Sie sich nicht schuldig, wenn Sie manchmal ein paar Stunden nicht bei Ihrem Kind sind. Sie werden Ihre Elternrolle besser ausfüllen, wenn Sie ausgeruht und entspannt sind. Zögern Sie auch nicht, Freunde, Großeltern oder andere Verwandte um Hilfe zu bitten.

Weiterführende Informationen

Autoren

  • Natalie Anasiewicz, Ärztin, Freiburg i. Br.

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel ADHD/hyperkinetisk forstyrrelse. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

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