Behandlung einer Bulimie

Es gibt mehrere wirkungsvolle Methoden zur Behandlung von Bulimie. Diese können dazu beitragen, dass die Betroffenen sich besser fühlen und ein normales Essverhalten zurückerlangen, selbst bei einer bereits länger bestehenden Erkrankung.

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Bei der Bulimie handelt es sich um eine Essstörung. Patienten mit Bulimie sorgen sich extrem um ihre äußere Erscheinung und ihr Körpergewicht; sie haben übermäßig Angst vor Übergewicht. Kennzeichnend sind regelmäßige Essanfälle mit einer sehr hohen Zufuhr von Nahrungsmitteln innerhalb kurzer Zeit. Viele der Betroffenen führen anschließend Erbrechen herbei (Ess-Brech-Sucht) und/oder konsumieren Abführmittel oder trainieren stundenlang, um nicht an Gewicht zuzunehmen. Häufig halten die Betroffenen sich auch immer wieder an sehr strenge Diäten oder führen Fastenkuren durch.

Zu akzeptieren, dass man ein Problem hat und Hilfe benötigt, ist bei Essstörungen der schwierigste Teil der Therapie. Es gibt jedoch mehrere wirkungsvolle Methoden zur Behandlung von Bulimie. Diese können dazu beitragen, dass die Patienten sich besser fühlen und ein normales Essverhalten zurückerlangen, selbst bei einer bereits seit Langem bestehenden Bulimie-Erkrankung.

Therapiealternativen

In Untersuchungen hat sich die kognitive Psychotherapie als Therapie der ersten Wahl bei Bulimie erwiesen. Hier lernen die Patienten, wieder ein gesundes Essverhalten beibehalten zu können, zudem werden die Persönlichkeitsmerkmale wie Selbstwertgefühl verbessert und negative Denkmuster bearbeitet, die zur Bulimie führen (z. B.: „Ich muss dünn sein, um glücklich zu sein“). Einen wichtigen Teil der Psychotherapie stellt auch die Anleitung zur Selbsthilfe dar (s. u.). Vor allem, wenn Betroffene auch an Depressionen leiden, ist der Einsatz von Antidepressiva häufig sinnvoll. Insgesamt gilt:

  • Die kognitive Verhaltenstherapie ist der für Bulimie wirkungsvollste psychotherapeutische Ansatz. Etwa die Hälfte derjenigen, die diese Therapieform erhalten, erlebt langfristig eine Heilung ihrer Beschwerden.
  • Je nach Alter und anderen Merkmalen der Betroffenen kommen auch familienzentrierte Psychotherapien oder andere psychotherapeutische Verfahren zum Einsatz.
  • Antidepressiva können ebenfalls wirksam sein, vor allem bei gleichzeitigem Auftreten von Depressionen. Dennoch ist die medikamentöse Therapie nicht so wirkungsvoll wie die kognitive Verhaltenstherapie und kann mit Nebenwirkungen einhergehen.
  • Eine Kombination aus Psychotherapie und medikamentöser Therapie mit Antidepressiva ist ebenfalls wirksam. Bei Patienten, die unter Depressionen leiden, ist diese Therapieform oft wirkungsvoller als jede der anderen Therapieformen allein.
  • Als Alternative oder zusätzlich können auch Übungen zur Körperwahrnehmung, Entspannungsübungen, Yoga oder ähnliche Verfahren hilfreich sein.

Maßnahmen zur Selbsthilfe

Essensplan

  • Es ist meist sinnvoll, dass Patienten in Kooperation mit ihrer Ärztin/ihrem Arzt ihre Essgewohnheiten und Aktivitäten dokumentieren (Tagebuch).
  • Patienten sollten darüber nachdenken, wann ihnen das Essen besonders schwerfällt, welche Lebensmittel „erlaubt“ sind und in welchen Situationen ihnen das Essen leichter fällt.
  • Hilfreich ist es, gemeinsam einen Essensplan zu erarbeiten. Dieser sollte als Vorlage für ein normales Essverhalten dienen. Er sollte konkrete Angaben zur Art und Menge der Lebensmittel und zu den Essenszeiten enthalten.
  • Der Essensplan kann als „Hausaufgabe“ bis zum nächsten Arzttermin dienen.

Erbrechen und die Essanfälle sollten ebenfalls in einem Tagebuch dokumentiert werden

  • Dokumentieren Sie ebenfalls die konsumierten Lebensmittel, die Mahlzeiten, die Essanfälle, das Erbrechen und den Konsum von Abführmitteln. Es ist sinnvoll herauszufinden, wann die Beschwerden am intensivsten sind, und gegebenenfalls, welche Situationen oder Gefühle die Symptome auslösen.

Körperliche Aktivität/Sport

  • Falls übermäßige körperliche Aktivität/Sport ein problematischer Bestandteil der Erkrankung ist, kann es sinnvoll sein, dies ebenfalls in einem Tagebuch zu dokumentieren.

Gewichtsmanagement

  • Es ist wichtig, eine klare Vereinbarung in Bezug auf das Gewicht und das Wiegen zu treffen. Das Gleiche gilt für regelmäßige Blutuntersuchungen.

Familienarbeit

Die Kooperation mit der Familie ist, unabhängig vom Alter der Patienten, wichtig, wobei die individuellen Bedürfnisse der Patienten zu beachten sind. Häufig treten innerhalb der Familie Schuld- oder Schamgefühle auf, was sowohl für Eltern als auch für Kinder von Patienten mit Essstörungen gilt. Familiengespräche sollten darauf abzielen, diese Gefühle zu reduzieren und ein innerfamiliäres Klima zu schaffen, in dem die Eltern und andere Familienmitglieder die Patienten dabei unterstützen können, die Motivation und Energie für ihren Weg aus der Essstörung zu finden.

Sämtliche Informationen sollten in gemeinsamen Gesprächen vermittelt werden. Wichtig ist, eine Vertrauensbasis zwischen den Ärzten/Psychotherapeuten und Patienten herzustellen. Zu klären, welche Informationen unter welchen Umständen wem (Eltern, anderen Ärzten) weitergegeben werden, ist ebenfalls wichtig. 

Kognitive Verhaltenstherapie

Diese Therapieform wird von Spezialisten als Gesprächstherapie durchgeführt. Die Patienten nehmen regelmäßige Termine wahr, in denen sie ihre Probleme in Bezug auf die Ernährung besprechen und nach Lösungsmöglichkeiten suchen. Das Ziel ist es, den Betroffenen eine positive Eigenwahrnehmung und eine positive Einstellung zur Ernährung zu vermitteln. Wenn Patienten diese Ziele erreichen, werden sie in der Lage sein, ein normales, genussvolles Essverhalten zu entwickeln.

Menschen mit Bulimie haben häufig eine ausgesprochen negative Eigenwahrnehmung. Sie fühlen sich unzulänglich und nehmen keinerlei positive Eigenschaften wahr. Viele haben das Gefühl, dass andere auf sie herabsehen. Bulimie-Patienten reflektieren sich selbst intensiv und verstärken dadurch die Symptome der Bulimie.

Eine Verhaltenstherapeutin/ein Verhaltenstherapeut kann Betroffene auf vielfache Weise unterstützen. In der Regel versuchen die Therapeuten und die Patienten gemeinsam zu klären, durch welche Gedanken oder Vorstellungen die Symptome auslöst werden. Ein Schwerpunkt der Therapie ist es, die negativen Denkmuster und Vorstellungen zu identifizieren und sie durch positive Gedanken zu ersetzen. Dabei spielen die positiven Eigenschaften der Patientin/des Patienten, die durch die Symptome der Erkrankung häufig in den Hintergrund gerückt sind, eine wichtige Rolle. Die neuen Denkmuster werden in alltäglichen Situationen erprobt. Im Anschluss daran werden die neu gewonnenen Erfahrungen mit der Therapeutin/dem Therapeuten besprochen. Häufig werden die neu erlernten Denkmuster mit einer Verhaltensänderung kombiniert, sodass die Betroffenen schwierige Situationen meistern und ihr Selbstvertrauen stärken können. So wird es z. B. möglich, auch in schwierigen Situationen einen Essanfall nicht zuzulassen, sondern sich anders verhalten zu können.

Die negative Eigenwahrnehmung basiert häufig auf früheren Erfahrungen. Die kognitive Therapie ermöglicht auch eine neue Sichtweise auf Krisen oder Schwierigkeiten in der Vergangenheit.

Andere Formen der Psychotherapie

Auch bei anderen Formen der Psychotherapie konsultieren die Patienten regelmäßig einen eine Therapeutin/einen Therapeuten, der auf bestimmte psychotherapeutische Ansätze spezialisiert ist. Einige Therapeuten legen den Fokus auf belastende Emotionen, soziale Schwierigkeiten oder das Essverhalten, andere setzen weitere Verfahren ein, um Betroffene bei der Bewältigung der Essstörung zu unterstützen. Gerade wenn Patienten noch jung sind, sind oft auch Psychotherapien sinnvoll, die die gesamte Familie mit einbeziehen.

Antidepressiva

Moderne Antidepressiva (SSRI und SNRI) erweisen sich bei einigen Patienten als wirksam, besonders bei Patienten mit depressiven Symptomen. Wirkstoff, Dosis und Therapiedauer werden individuell gewählt.

Kombinationstherapie

Viele Patienten profitieren von einer Kombination aus einer Psychotherapie und der (vorübergehenden) Einnahme von Psychopharmaka.

Liegen Organschäden vor, werden diese entsprechend zusätzlich behandelt.

Weitere Informationen

Autoren

  • Susanne Meinrenken, Dr. med., Bremen

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Bulimia nervosa. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

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