Bulimie

Bulimie zeichnet sich durch wiederholte Anfälle von Heißhunger und eine übertriebene Beschäftigung mit der Kontrolle des Körpergewichts aus.

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Was ist Bulimie?

Patienten, die an Bulimie erkrankt sind, zeigen ein problematisches Essverhalten, meist mit unkontrollierten Essanfällen. Sie achten übertrieben genau auf ihr Aussehen und Körpergewicht. Viele der Betroffenen zwingen sich regelmäßig zu erbrechen, um nicht zuzunehmen. Zudem oder alternativ sind sie sportlich extrem aktiv, machen häufiger auch Fastenkuren und missbrauchen Medikamente (Laxanzien, Diuretika oder den Stoffwechsel stimulierende Medikamente) zur Gewichtsreduktion. Bulimie äußert sich in verschieden stark ausgeprägten Symptomen. Zur Definition: Unkontrollierte Essanfälle sind auch Merkmal für die sogenannte Binge-eating-Störung. Da diese Betroffenen aber keine Gegenmaßnahmen durchführen, nehmen sie immer weiter an Gewicht zu. 

Die Erkrankung tritt häufiger als Anorexie (Magersucht) auf. Die Wahrscheinlichkeit, als Frau im Alter von 15–35 Jahren an Bulimie zu erkranken, liegt etwa bei 1,5–3 %; 75–95 % der Betroffenen sind Frauen. Etwa 30 von 100.000 jugendlichen Mädchen und jungen Frauen sind laut Schätzungen an Bulimie erkrankt, hingegen nur rund 1–3 % der Männer in diesem Alter. Die Erkrankung tritt häufig erstmals um das 19. Lebensjahr auf. Laut einer Studie nehmen lediglich 6 % der an Bulimie Erkrankten ärztliche oder therapeutische Hilfe in Anspruch.

Schätzungen zufolge gibt es jedoch eine hohe Dunkelziffer, also deutlich mehr Bulimie-Patienten als tatsächlich bekannt, da viele Betroffene keine ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Wenn betroffene Patienten doch zum Arzt gehen, bestehen ihre Beschwerden oft schon seit 4–5 Jahren. Die Behandlung erfolgt oft ambulant, bei einigen Betroffenen jedoch auch in einer Klinik. In Deutschland wurden im Jahr 2000 rund 2700 Patienten mit Bulimie in einem Krankenhaus therapiert, im Jahr 2016 waren es knapp 2000.

Im Gegensatz zur Magersucht, bei der die Patienten deutlich untergewichtig sind, haben die meisten Betroffenen mit Bulimie ein recht normales Körpergewicht. Die meisten streben zwar ein geringes Körpergewicht, das aber nicht so niedrig ist wie das Gewicht, das Patienten mit Anorexie tpyischerweise erreichen wollen. Bulimie-Patienten können jedoch auch an Untergewicht oder Übergewicht leiden. Die meisten Bulimie-Patienten können zur Schule gehen oder arbeiten. Die Krankheit fällt Außenstehenden nicht so leicht auf.

Symptome

Typische Symptome

  • Die Betroffenen leiden regelmäßig unter (unkontrollierbaren) Essanfällen, während der sie innerhalb kurzer Zeit eine Menge an Kalorien verzehren, die von den meisten Menschen in diesem Zeitraum nicht verzehrt werden würde.
  • Die Patienten weisen eine von der Wahrnehmung der Außenwelt abweichende Selbst-/Körperwahrnehmung auf; sie betrachten sich als zu dick, obwohl sie schlank oder untergewichtig sind. 
  • Grundsätzlich beschäftigen sich die Betroffenen auffällig intensiv mit dem eigenen Körper/Aussehen.
  • Um trotz der nicht kontrollierbaren Essattacken nicht an Gewicht zuzunehmen, induzieren die Betroffenen regelmäßiges Erbrechen und/oder nehmen regelmäßig Abführmittel (Laxanzien) und/oder entwässernde Medikamente (Diuretika) ein oder treiben exzessiv Sport. Einige Patienten führen auch immer wieder längere Fastenperioden durch, um ihr Gewicht zu halten.
  • Häufig kommen andere Beschwerden wie Schlafstörungen, Schwindel, Erschöpfung, Verdauungsstörungen, unregelmäßige Menstruation, Stimmungsschwankungen, verschiedene psychische Krankheiten hinzu.

Anzeichen für Essanfälle

Die Erkrankung ist durch Kontrollverlust charakterisiert. Die Patienten können ihre Anfälle von Heißhunger nicht stoppen, konsumieren gierig große Mengen von Lebensmitteln und erbrechen dann meist absichtlich. Die Häufigkeit der Episoden variiert von ein- bis mehrmals täglich bis einmal wöchentlich oder alle 2 Wochen. Die Essanfälle können eine Dauer von mehreren Minuten bis hin zu Stunden haben.

Psychische Faktoren

Bei vielen Betroffenen sind ein vergleichsweise geringes Selbstwertgefühl und dabei starkes Kontrollbedürfnis festzustellen.

Unmittelbar nach dem Essanfall erleben viele Bulimie-Patienten Gefühle der Erleichterung oder Zufriedenheit, insbesondere zu Beginn der Erkrankung. Allmählich treten Scham, Schuldgefühle und Verzweiflung als primäre Empfindungen nach den Anfällen auf. Ein Großteil der Patienten mit Bulimie leidet auch an anderen psychischen Störungen (z. B. Depression, Zwangsstörungen, Suchterkrankungen). Häufig berichten die Patienten von der Erfahrung von Missbrauch/Gewalt innerhalb der Familie während der Kindheit, Vernachlässigung oder familiären Problemen.

In einigen Fällen zeigen sich anamnestisch organische oder psychische Erkrankungen in der Kindheit und Jugend. Gleichzeitiger Missbrauch von Alkohol, Rauschmitteln, Narkotika, Psychopharmaka und Benzodiazepinen (im Sinne einer Suchterkrankung) kann in 40 % der Fälle auftreten und die Erkrankung verkomplizieren.

Soziale Faktoren

Aufgrund der hohen Lebensmittelkosten können finanzielle Probleme entstehen. 

Ursachen

Die Zusammenhänge sind komplex. Sowohl bio-psychosoziale als auch familiäre Faktoren, wahrscheinlich auch genetische Merkmale spielen eine Rolle. Viele Merkmale dieser Essstörung ähneln denen der Anorexie. Einige Patienten litten vor dem Auftreten der Bulimie an Anorexie, Bulimie kann aber auch parallel zur Anorexie oder unabhängig davon auftreten. Die Anfälle von unkontrollierbarem Heißhunger implizieren, dass einige Merkmale der Bulimie denen anderer Suchterkrankungen wie Rauschmittel- und Alkoholmissbrauch ähneln. Rein körperlich führen längere Fastenperioden zudem zu dem unkontrollierbaren Hungergefühl und es entsteht ein Teufelskreis.

Disponierende Faktoren sind:

Auf individueller Ebene

  • Impulsivität und Stimmungsschwankungen
  • Selbstdestruktives/selbstschädigendes Verhalten
  • Tendenz zu Missbrauch von Alkohol, Rauschmitteln und anderen Drogen
  • Andere vorliegende psychische Krankheiten

Familiär

  • Häufige offene/nicht gelöste Konflikte
  • Missbrauch und
  • weitere psychische Erkrankungen in der Familie

Diagnostik

Die Diagnose ist in der Regel einfach zu stellen, wenn die Betroffenen oder Angehörigen selbst berichten, wie sich die Erkrankung äußert. In diesem Fall ist die Anamnese meist typisch. Der Arzt wird nach allen aufgetreteten körperlichen und psychischen Beschwerden, nach dem Essverhalten und dem Verlauf des Körpergewichts, sportlichen Aktivitäten, persönlichem Umfeld, früher bestehenden Erkrankungen und Krankheiten in der Familie usw. fragen.

Ergänzende Untersuchungen sind notwendig, um abzuklären, ob die Erkrankung bereits körperliche Schäden verursacht hat. Eine gründliche körperliche Untersuchung wird durchgeführt, um abzuklären, ob durch die Erkrankung Folgekrankheiten aufgetreten sind. Das Gewicht liegt häufig nahezu im Normbereich, Bulimie-Patienten sind jedoch in allen Gewichtsklassen zu finden. Unregelmäßige Menstruation ist weit verbreitet, tritt jedoch nicht so häufig wie bei der Anorexie auf. Infolge des regelmäßigen Erbrechens können die Zahngesundheit beeinträchtigt und die Speicheldrüsen vergrößert sein. Es kann auch zu entzündlichen Veränderungen der Speiseröhre und Sodbrennen kommen. Schmerzen im Oberbauch und Verstopfung treten häufig auf.

Elektrolytstörungen (Verschiebung der Konzentrationen z.B. von Natrium und Kalium im Blut) sind aufgrund des häufigen Erbrechens ebenfalls nicht selten und können schwere Probleme verursachen; es kann zudem zu Funktionsstörungen verschiedener Organe kommen. Derartige Komplikationen sind selten, können sich jedoch in Form von Krampfanfällen, Herzrhythmusstörungen, Muskelschwäche oder auch Funktionsstörungen von Leber und Nieren äußern. Bei manchen Patienten sind solche akuten Komplikationen Grund für eine Notfalltherapie. Ansonsten können verschiedene Untersuchungen und Bluttests Hinweise darauf geben, dass solche Folgekrankheiten drohen oder bereits eingetreten sind, ohne bereits offensichtliche Symptome zu verursachen. Um eine mögliche Veränderung des Hormonhaushalts festzustellen, werden oft auch bestimmte Hormonewerte im Blut bestimmt. 

Bei gefährlich niedrigem Körpergewicht, Anzeichen von Komplikationen oder auch nach erfolglos durchgeführter ambulanter Therapie oder aus anderen Gründen kann zur Durchführung weiterer Untersuchungen und Therapien eine Krankenhauseinweisung nötig sein.

Therapie

Das Ziel der Therapie ist es, zu einer eigenständigen Entwicklung, einem gesteigerten Selbstbewusstsein und einer angemessenen Selbstbehauptung beizutragen. Die Therapie sollte ebenfalls darauf abzielen, den krankhaften Kontrollbedarf zu reduzieren und ihn durch eine flexiblere Sichtweise zu ersetzen. Die Patienten sollen wieder lernen, gesund zu essen und in gesundem Ausmaß entsprechend körperlich aktiv zu sein. Sind körperliche Folgeerkrankungen eingetreten, werden diese möglichst gründlich behandelt. Begleitende psychische Probleme sollen durch die Therapie ebenfalls möglichst gelindert oder gelöst werden. Ausführliche Informationen über die Erkrankung und eine Therapie durch Ernährungsberater, Ärzte/Zahnärzte und Psychotherapeuten sind daher unerlässlich. Es ist sinnvoll, sich darauf einzustellen, dass die Therapie einige Zeit in Anspruch nehmen kann.

Für eine gesunde Ernährung gelten folgende allgemeine Hinweise:

  • Zur Vermeidung einer Gewichtszunahme ist es wichtig, den Stoffwechsel aktiv zu halten.
  • Ein aktiver Stoffwechsel kann durch häufige Mahlzeiten (idealerweise 5 Mahlzeiten pro Tag) und die Ausübung moderater körperlicher Aktivität (20 bis 30 Minuten pro Tag) begünstigt werden.
  • Wenn Mahlzeiten ausgelassen werden, man zwischen den Mahlzeiten nascht oder fastet, wird die Verbrennung reduziert. Man nimmt immer leichter zu.
  • Wichtig ist eine ausgewogene Ernährung mit regelmäßigen Mahlzeiten. Sowohl längere Fastenzeiten als auch übermäßig üppige Mahlzeiten sind zu meiden.

Bei Bulimie sollen die Betroffenen lernen, wieder regelmäßig und gesund zu essen. Dazu kann ein Ernährungsplan dienen, der zusammen mit dem Arzt erstellt wird und Angaben zu Essenszeiten, -mengen etc. enthält. Mithilfe eines Tagebuchs zu den Essanfällen lässt sich herausfinden, in welchen Situationen diese v.a. ausgelöst werden und wie sich diese Auslöser möglichst vermeiden lassen. Ein mäßige körperliche Aktivität ist sinnvoll, übermäßiger Sport ist zu vermeiden.

Die Kognitive Verhaltenstherapie ist die psychotherapeutische Methode, die bei Patienten mit Bulimie am besten überprüft wurde und wahrscheinlich die beste Wirkung erzielt. Aber auch andere Verfahren der Psychotherapie, wie Familien- und Gruppentherapie, Entspannungsmethoden, Übungen zur Körperwahrnehmung etc. sind mögliche Ergänzungen oder Alternativen. Zudem können sich Selbsthilfegruppen und Interessengemeinschaften für Patienten mit Essstörungen in vielen Fällen als nützlich erweisen. Ziele sind das Selbstwertgefühl zu stabilisieren bzw. zu verbessern, die Kontrolle über das Essen wiederzugewinnen, die Wahrnehmung des eigenen Körpers zu korrigieren und ggf. andere individuelle psychische Probleme zu lösen. 

Moderne Antidepressiva wie SSRI (Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer) können bei Jugendlichen zum Einsatz kommen, wenn gleichzeitig depressive Symptome bestehen. Bei Erwachsenen können Antidepressiva unter Umständen auch ohne das Vorliegen einer Depression hilfreich sein, werden aber meist auch nur eingesetzt, wenn die Patienten gleichzeitig an Depressionen oder auch Angst, Zwangsstörungen etc. leiden. Derartige Medikamente können ergänzend zur Kognitiven Verhaltenstherapie verabreicht werden.

Falls es zu körperlichen Komplikationen (Erkrankungen der Zähne, Speiseröhrenentzündung, Sodbrennen etc) gekommen ist, müssen diese natürlich ebenfalls behandelt werden. Um den Elektrolythaushalt und die Funktion der Organe zu überprüfen, wird der Arzt bei Bedarf regelmäßig Kontrolluntersuchungen durchführen.

Prognose

Die Erkrankung tritt in vielen Fällen nach einer vorübergehenden Genesung erneut auf. Einige Patienten erleben einen Wechsel von Bulimie und Anorexie.

Eine gute Prognose haben meist Betroffene, die erst kurz erkrankt sind, bei denen die Bulimie in jungem Alter begonnen hat und deren Familienangehörige keine Alkoholabhängigkeit aufweisen. Die Therapie verbessert die Prognose, eine spontane Heilung ist jedoch ebenfalls nicht ungewöhnlich. 

Bei gleichzeitigem Alkohol- oder sonstigem Drogenmissbrauch ist die Prognose schlechter. Das Gleiche gilt für Suizidversuche und anhaltende Depressionen oder andere psychische Störungen. Aus Folgestudien geht hervor, dass viele Betroffene auch nach einer (erfolgreichen) Therapie weiterhin abweichende Essgewohnheiten haben und einige unter Depressionen leiden. Es ist ungewiss, wie hoch die Heilungsrate der Bulimie genau ist. Laut Langzeitstudien waren nach 10 Jahren rund die Hälfte bis 70% der Patienten vollständig oder fast ganz genesen; rund 10% wiesen noch immer deutliche Symtome der Bulimie auf. Viele Betroffene sind trotz ihrer Essstörung in Beruf, Ausbildung oder Studium erfolgreich.

Es können organische Komplikationen infolge des Erbrechens auftreten: Krämpfe, Herzrhythmusstörungen, Muskelschwäche und Karies; Elektrolytstörungen sind ebenfalls häufig. Aus diesem Grund sind regelmäßige ärztliche Untersuchungen bei Bulimie wichtig.

Weitere Informationen

Autoren

  • Susanne Meinrenken, Dr. med., Bremen

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Bulimia nervosa. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

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