Mesotheliom

Zusammenfassung

  • Definition:Ein malignes Mesotheliom ist eine aggressive, therapieresistente, und mit weltweit zunehmender Häufigkeit auftretende Krebserkrankung, oft in der Pleura. In 90 % aller Fälle wird sie durch eine Asbestexposition verursacht
  • Häufigkeit:In Deutschland liegt die Inzidenz bei 2 Fällen auf 100.000
  • Symptome:Die Symptome sind spärlich und uncharakteristisch wie Atembeschwerden und Schmerzen in der Brust
  • Befunde:Lungenveränderungen können durch Perkussion und Auskultation festgestellt werden
  • Diagnose:Die Diagnose wird nach der blind, CT- oder Ultraschall-gestützt oder durch Thorakoskopie gewonnenen Pleurabiopsie histologisch bestätigt
  • Behandlung:Behandlungsalternativen sind ein operativer Eingriff, Chemotherapie, Bestrahlung oder Kombinationen davon

Allgemeine Informationen

Definition

  • Mesothelzellen kleiden in der Regel die Körperhöhlen wie Pleura, Peritoneum, Perikard und Skrotum aus
  • Ein malignes Mesotheliom ist in 90 % aller Fälle auf eine Asbestexposition (siehe Asbestose) zurückzuführen. Die Krankheit kann lokalisiert oder diffus sein, und sie kommt am häufigsten in der Pleura vor1-2
  • Mesotheliome gelten unter den in Deutschland als Berufskrankheit anerkannten bösartigen Tumorerkrankungen als Signaltumoren einer beruflich bedingten Asbestbelastung.3
  • Ein malignes Mesotheliom ist eine aggressive, therapieresistente, mit weltweit zunehmender Häufigkeit auftretende Krebserkrankung
  • Die Diagnose ist oft schwierig zu stellen, da die Ergebnisse der zytologischen Analyse der Ergussflüssigkeit nicht immer diagnostisch sind
  • Der Zustand wurde das erste Mal im Jahr 1960 beschrieben4

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Arbeitsmedizinische Aspekte

Patienteninformation