Sarkoidose

Sarkoidose

  • Definition: Die Ursache ist unbekannt, jedoch scheinen sowohl erbliche als auch Umweltfaktoren eine Rolle zu spielen.
  • Häufigkeit: Es gibt nur unsichere Zahlen, die Erkrankung verläuft häufig asymptomatisch. Die Inzidenz beträgt 15‒20 pro 100.000 pro Jahr. Meist beginnt die Krankheit in der Altersgruppe von 20‒40 Jahren und tritt bei Frauen häufiger auf.
  • Symptome: 30‒50 % der Fälle verlaufen ohne Symptome und werden zufällig bei einem Röntgenthorax entdeckt. Mögliche Symptome sind Husten, Atembeschwerden, Brustschmerzen, evtl. Erschöpfung und allgemeines Krankheitsgefühl.
  • Befunde: Es können alle Organe betroffen sein, besonders häufig jedoch die Lungen, die Haut, die Lymphknoten und die Leber. In der Regel gibt es wenige oder keine organischen Befunde.
  • Diagnostik: Es gibt keinen spezifischen diagnostischen Test. Angezeigt sind Röntgen, evtl. CT, Blutproben und Histologie.
  • Therapie: Die meisten Fälle verlaufen selbstlimitierend. Bei Anzeichen eines progressiven Krankheitsverlaufs wird mit Kortison behandelt.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Die Sarkoidose (Syn.: Morbus Boeck, Morbus Schaumann-Besnier) ist eine granulomatöse Multisystemerkrankung unbekannter Ursache, die meist die Lungen und intrathorakalen Lymphknoten befällt; doch auch extrathorakale Manifestationen sind häufig.1-2
  • Prädilektionsstellen sind die Lungen, die Haut und die Augen, doch es können auch viele Organsysteme, inkl. das Zentralnervensystem und das Herz3, betroffen sein.4
  • Zum ersten Mal wurde diese Erkrankung 1899 vom norwegischen Hautarzt Caesar Boeck beschrieben.5

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlaufskontrolle

Patienteninformationen

Illustrationen