Berufsbedingtes Asthma

Viele Menschen sind bei ihrer Arbeit Staub, Rauch, Chemikalien und Kälte ausgesetzt. Das sind Bedingungen, die bei Personen mit einer entsprechenden Neigung Asthma bronchiale auslösen oder zur Verschlechterung eines bestehenden Asthma führen können.

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Was ist Asthma?

Asthma ist eine chronische Entzündung der Atemwege. Durch die Entzündung reagieren die Atemwege überempfindlich, sodass Rauch, starke Gerüche, Staubpartikel, Dämpfe oder Chemikalien Anstrengung und Kälte einen Anfall mit Husten und Atembeschwerden auslösen können. Zwei Formen sind abzugrenzen: Beim allergischen Asthma bronchiale liegt eine Reaktion des Immunsystems auf bestimmte Auslöser (z. B. bestimmte chemische Substanzen) vor und es kommt bei Kontakt mit diesem sog. Allergen zu Symptomen. Auf der anderen Seite können Staub, Dämpfe, Gase, Chemikalien oder andere Stoffe am Arbeitsplatz die Atemwege ganz unabhängig von einer allergischen Reaktion des Immunsystems reizen und zu Husten und Atemproblemen führen.

Beim allergischen Asthma unterscheidet zwischen Prädiktoren (also Faktoren, die das Risiko für ein allergisches Asthma erhöhen), ursächlichen und auslösenden Faktoren. Atopie ist ein wichtiger Prädiktor für die Entwicklung von Asthma. Als Atopie bezeichnen Ärzte die Veranlagung eines Menschen, an einer Allergie zu leiden – sei es Neurodermitis/chronisches Ekzem, Heuschnupfen oder Asthma. Eine Atopie bei Eltern erhöht das Risiko, dass auch die Kinder Atopiker sind und z. B. an Asthma erkranken.

Auslösend sind bestimmte Substanzen, auf die allergische Patienten mit Husten und Atemnot reagieren, auf die andere Menschen gar nicht reagieren würden, z. B. Gräserpollen oder Katzenhaare/-hautschuppen (Allergene). Zugrunde liegt eine überempfindliche Reaktion des Immunsystems: bestimmte Immunzellen setzen Botenstoffe frei, die die Atemwege verengen und Entzündungen aufrecht erhalten. Wenn sich die Person in einer Umgebung aufhält, in der die entsprechenden Allergene vorhanden sind, kommt es zu Beschwerden. Sie bleiben außerdem bestehen, wenn die Person sich ständig auslösenden Faktoren aussetzt. Sind also bestimmte Substanzen am Arbeitsplatz der Auslöser, so wird der Betroffene bei der Arbeit immer wieder Symptome haben.

Was ist berufsbedingtes Asthma?

Arbeits- oder berufsbedingtes Asthma ist Asthma, das durch Stoffe ausgelöst oder verschlimmert wird, die sich in der Arbeitsumgebung befinden. Es handelt sich um eine häufig auftretende Form des Asthmas, denn es kann durch eine große Anzahl Stoffe ausgelöst werden: mehrere Hundert Substanzen sind als mögliche Auslöser bekannt. Bei etwa 10–15 % der Asthmatiker in Deutschland sind berufsbedingte Auslöser die Ursache. Diese Form von Asthma ist die häufigste berufsbedingt auftretende Lungenkrankheit in der westlichen Welt. Die Gesetzlichen Krankenkassen Deutschlands erkannten in den Jahren 2014–2016 jährlich 350–400 Fälle von berufsbedingten allergischen Atemwegserkrankungen (u. a. Asthma) als Berufskrankheit an. 

Mögliche Ursachen in der Arbeitsumgebung sind Allergene wie Tierhaare, Fischprodukte, Mehl oder Baumaterial, sowie Gase und Chemikalien.

Berufsgruppen, die häufig an berufsbedingtem Asthma leiden, sind z. B. Laboranten, Chemiker, Bäcker, Landwirte oder Schweißer. Es kann auch Personen treffen, die als Frisöre und Reinigungskräfte, mit bestimmten Chemikalien (Lackierer) oder Lebensmitteln arbeiten.

Einige Menschen haben nur bei ihrer Arbeit Asthmabeschwerden. Andere leiden an chronischem Asthma, das sich in der Arbeitsumgebung aber verschlechtert.

Symptome

Berufsbedingtes Asthma äußert sich mit den gleichen Symptomen wie andere Asthmaformen, u. a. mit Husten, erschwerter Atmung und pfeifenden Geräuschen (Giemen) v. a. beim Ausatmen. Ein typisches Zeichen ist aber, dass die Beschwerden am schlimmsten am Arbeitsplatz sind, während der Patient zu Hause geringe Beschwerden hat, vor allem am Wochenende und im Urlaub.

Viele Personen mit berufsbedingtem Asthma entwickeln auch andere Allergien, z. B. Hautausschlag oder eine allergische Konjunktivitis und/oder Rhinitis (tränende, juckende Augen und laufende Nase mit Niesanfällen).

Maßnahmen

Bei Verdacht auf berufsbedingtes Asthma sollte ein Arzt aufgesucht werden. Dieser wird zunächst anhand der Beschwerden sowie Lungenfunktionsuntersuchungen und ggf. Bluttests prüfen, ob wirklich Asthma vorliegt. Zudem kann er anhand der Beschwerden und der Krankengeschichte vermuten, welche Substanzen als Auslöser infrage kommen können. In speziellen Allergietests und anhand von Blutuntersuchungen lässt sich meist nachweisen, auf welche speziellen Substanz(en) der Betroffene allergisch reagiert. Falls keine Allergie vorliegt, handelt es sich um ein nichtallergisches Asthma aufgrund der reizenden Substanzen am Arbeitsplatz.

Auch wenn bei den Untersuchungen herauskommt, dass der Patient auf Stoffe in seiner Arbeitsumgebung allergisch reagiert, ist es nicht immer notwendig, die Arbeit zu wechseln. In vielen Fällen reichen einfache Maßnahmen, wie z. B. Staubmasken, angepasste Arbeitsaufgaben oder eine Versetzung an einen anderen Platz in derselben Firma, um den Kontakt mit Allergenen zu verringern. Ist dies nicht möglich und lassen sich die Symptome kaum kontrollieren, ist evtl. doch ein Berufswechsel nötig. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten. 

Leidet ein Jugendlicher bereits an allergischem Asthma oder anderen Allergien, ist es empfehlenswert, mit dem behandelnden Arzt auch über die Berufswahl zu sprechen. Bei manchen Berufen ist das Risiko, vielen Allergenen ausgesetzt zu sein, deutlich höher als bei anderen. Man kann also solche Berufe ganz meiden oder sich frühzeitig darüber informieren, wie man sich am besten vor Allergenen schützen kann. 

Es besteht ein enger Zusammenhang zwischen arbeitsbedingtem Asthma und anderen Allergietypen. Wenn der Patient die Allergene am Arbeitsplatz nicht vermeiden kann, kann es trotzdem hilfreich sein, wenn er sich von anderen Stoffen fernhält, auf die er allergisch reagiert, z. B. Tiere, bestimmte Nahrungsmittel.

Ansonsten stehen für die Therapie des berufsbedingten Asthma die gleichen Medikamente zur Verfügung wie für andere Asthmaformen.

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Autoren

  • Susanne Meinrenken, Dr. med., Bremen

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Asthma. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

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