Wie wird Asthma diagnostiziert?

Die Krankengeschichte (Anamnese) liefert die wichtigsten Hinweise für die Diagnose Asthma. Lungenfunktionsmessungen und weitere Untersuchungen tragen dazu bei, die Diagnose zu bestätigen.

Deximed – Deutsche Experteninformation Medizin

"Deximed ist für mich eine große Hilfe, um im Praxisalltag schnell aktuelles Wissen zur Therapie oder Diagnostik nachschlagen zu können. Die übersichtliche Struktur ermöglicht es, sogar im Patientenkontakt rasch etwas nachzulesen." - PD Dr. med. Guido Schmiermann, Facharzt für Allgemeinmedizin, Bremen

Deximed ist ein unabhängiges Arztinformationssystem mit Fokussierung auf die primärärztliche Versorgung. Evidenzbasierte und regelmäßig aktualisierte Artikel zu allen medizinischen Gebieten zeichnen Deximed aus.

Mehr erfahren

Anamnese

Bevor Asthma diagnostiziert wird, ist es für den Arzt wichtig, dass der Patient die Symptome genau beschreibt: Wann hat er Beschwerden? Wie lange hat der Anfall gedauert? Wann hat er die Symptome das erste Mal festgestellt? Wenn der Patient außerdem Heuschnupfen, ein allergisches Ekzem (Neurodermitis), andere Lungenerkrankungen oder Atemprobleme hat, ist es wichtig, dass der Arzt das erfährt. Es ist auch relevant, ob jemand aus der engeren Familie Asthma oder Allergien hat.

Typisch sind immer wiederkehrender Husten (mit oder ohne Auswurf) und Atembeschwerden, v. a. nachts oder frühmorgens; die Atemnot wird begleitet von einem pfeifenden Atemgeräusch (Giemen, Pfeifen), v.a. beim Ausatmen. Hinzu kommt Engegefühl in der Brust im Rahmen verschieden stark ausgeprägter Asthmaanfälle. Liegt ein allergischer Auslöser zugrunde, können die Beschwerden z. B. vermehrt in geschlossenen Räumen auftreten (etwa bei Allergie gegen Schimmelpilze oder Hausstaubmilben), nur zu bestimmten Jahreszeiten (Pollenallergie) oder bei Exposition gegenüber anderen entsprechenden Auslösern (bestimmte Chemikalien oder Rauch, Staub am Arbeitsplatz, Tierhaare bei Tierkontakt oder auch beim Einatmen sehr kalter Luft oder nach körperlicher Anstrengung). Auch nichtallergisches Asthma kann durch verschiedene Faktoren ausgelöst bzw. verstärkt werden, Tabakrauch, kalte Luft, bestimmte Medikamente, reizende Dämpfe oder Ähnliches.

Viele Patienten mit Asthma leiden zudem häufiger als andere an Atemwegsinfekten, die lange andauern oder auch in eine Lungenentzündung übergehen. Häufig liegen zusätzlich zum Asthma weitere Krankheiten vor, wie (andere) Allergien, Sodbrennen, chronischer Schnupfen oder Nasennebenhöhlenentzündung, Übergewicht, Atemstörungen oder zusätzlich eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung.

Untersuchungen

Der Arzt hört die Lunge des Patienten mit einem Stethoskop ab, um die Atemgeräusche genau beurteilen zu können. Für Asthma ist es typisch, dass nur dann, wenn der Patient Beschwerden hat, auffällige Atemgeräusche zu hören sind. In den Phasen dazwischen ist die Atmung in der Regel unauffällig, es lassen sich vei vielen Patienten keine besonderen Atemgeräusche hören. Falls sich dauerhaft Anzeichen für verengte Bronchien zeigen, leidet der Patient eher an einer chronischen obstruktiven Lungenkrankheit (COPD), nicht an Asthma. Auch Atemprobleme, die sich nur auf das Einatmen beziehen, sprechen gegen die Diagnose Asthma.

Der Arzt wird bei der Untersuchung des ganzen Körpers auch auf Hinweise für ein allergisches Hautekzem (Neurodermitis) oder Heuschnupfen achten.

Hat der Patient gerade einen Asthmaanfall, kann der Arzt beurteilen, wie schwer die Atemprobleme sind (bei Asthma fällt v. a. das Ausatmen schwer), wie der Patient hustet (bei Asthma meist ohne Auswurf), ob Atemfrequenz und Puls ansteigen. Beim Abhören der Lungen wird ein pfeifendes Geräusch zu hören sein. Ist der Anfall jedoch sehr ausgeprägt, sind kaum oder gar keine Atemgeräusche zu hören, weil kaum mehr Luft in den völlig verengten Atemwegen strömen kann; der Patient wird benommen, der Puls sinkt. Dies sind Notfallzeichen.

Spirometrie und weitere Untersuchungen der Lungen

Eine wichtige Untersuchung, um Asthma nachzuweisen, ist die Spirometrie. Bei einer Spirometrie wird untersucht, wie gut die Lunge des Patienten funktioniert. Sie wird deshalb auch Lungenfunktionstest genannt. Es ist ein einfacher Test, der in jeder Arztpraxis durchgeführt werden kann, wenn der Arzt über das entsprechende Gerät verfügt. Während der Untersuchung muss der Patient zunächst langsam ganz tief einatmen und dann kräftig und schnell in eine Röhrchen ausatmen. Der Apparat misst die Menge der ausgeatmeten Luft und die Geschwindigkeit des Luftstroms. Bei Asthma ist die Geschwindigkeit der ausgeatmeten Luft häufig langsamer als normal, und eine vollständige Ausatmung dauert länger.

Nach der Spirometrie wird oft noch ein sogenannter Reversibilitätstest gemacht. Er funktioniert genauso wie eine Spirometrie, mit dem Unterschied, dass der Patient vorher ein Asthmamittel bekommt. Dieses Medikament erweitert die Bronchien. Leidet ein Patient also unter Asthma, wird sich durch das Medikament der Luftstrom verbessern, sodass sich die Luftgeschwindigkeit erhöht, wenn der Patient ausatmet, und die Lunge sich schneller leert. Zeigen sich diese verbesserten Werte dann in der Spirometrie, ist dies ein deutlicher Hinweis auf ein Asthma.

Wenn der Patient vor allem bei körperlichen Aktivitäten Asthmasymptome hat, kann er einen Belastungstest machen (häufiger bei Kindern). Diese Tests führt der Lungenfacharzt durch. Zunächst beginnt er mit einer üblichen Spirometrie. Danach muss der Patient ca. 10 Minuten laufen oder Rad fahren, bevor die Spirometrie wiederholt wird. Wenn das Ergebnis der Spirometrie beim zweiten Mal schlechter ausfällt, deutet das darauf hin, dass der Patient Anstrengungsasthma hat.

Bei Erwachsenen wird bei Verdacht auf Asthma manchmal auch ein Metacholintest durchgeführt. Nach einer ersten Spirometrie atmet der Patient Metacholin ein, das bei Asthmatikern zur Verengung der Atemwege führt. Es handelt sich also um einen Provokationstest zur Auslösung von Symptomen. Danach wird eine erneute Spirometrie gemacht. Das Ergebnis der zweiten Spirometrie fällt in einem solchen Fall schlechter aus als vor der Einatmung von Metacholin. Während des Tests wird der Arzt den Patienten genau überwachen, um eine drohende Atemnot schnell behandeln zu können.

Beim Facharzt wird möglicherweise eine aufwendigere Lungenfunktionsuntersuchung namens Ganzkörperplethysmografie durchgeführt, bei der noch weitere Daten zur Lungenfunktion erhoben werden können.  

Eine einfachere Variante der Spirometrie wird Peak-Flow-Messung genannt. Ein Peak-Flow-Meter ist ein einfaches Mundstück mit einem kleinen Messgerät, in das der Patient hineinbläst und das die Geschwindigkeit des Luftstroms beim Ausatmen misst. Es ist eine Art Schnelltest und nicht so genau wie die Spirometrie, kann aber ganz ähnlich angewendet werden. Viele Asthmapatienten haben ein Peak-Flow-Meter zu Hause, um die Krankheit bzw. die Wirksamkeit der Therapie täglich überwachen zu können.

Beim Lungenfacharzt kann auch Stickstoffmonoxid als Marker in der Ausatemluft gemessen werden: FeNO-Messung. Dieser Wert kann weitere Hinweise auf die Ursachen und das Vorliegen von Asthma geben. Zudem lässt sich messen, wie gut Kohlenmonoxid aus dem Blut über die Lunge in die Ausatemluft abgegeben werden kann. Dieser Wert ist bei Asthma unauffällig, aber bei einer COPD oft verändert.

Um (bei Erwachsenen) andere Ursachen von Atembeschwerden auszuschließen, wird ggf. ein Röntgenbild oder auch ein CT der Lungen angefertigt. Bei Kleinkindern lassen sich einige der oben genannten Tests nicht durchführen, daher ist es hier noch wichtiger, die Beschwerden und deren Verlauf zu beurteilen. zudem kann der Arzt prüfen, ob sich die Symptome des Kindes auf eine Asthmatherapie hin bessern – das würde dann für Asthma sprechen.

Verschiedene Blutwerte können zum einen zeigen, ob eine Infektion der Atemwege vorliegt, ergänzende Hinweise auf eine Allergie und/oder eine andauernde Entzündung der Lungen geben.

Weitere Untersuchungen

Asthma kann in vielen Fällen mit Allergien zusammenhängen. Eine Allergieuntersuchung kann deshalb weitere Informationen geben, um zu bestimmen, ob eine Person Asthma hat oder nicht. Die Untersuchung ist für eine Diagnose jedoch nicht allein entscheidend. Eine Allergieuntersuchung kann mit einem sogenannten Prick-Test auf der Haut vorgenommen werden: hier trägt der Arzt verschiedene mögliche Auslöser (Allergene) in kleiner Menge auf die Haut auf und beobachtet, ob sich eine allergische Reaktion zeigt. Zusätzlich lässt sich in Blutproben messen, ob gegen bestimmte Allergene spezielle Antikörper vorhanden sind. Antikörper sind Ergebnis einer Reaktion des Immunsystems; entsprechende Antikörper sprechen also für einen allergischen Prozess und damit im Falle von Atembeschwerden für Asthma.

Diagnosestellung

Patienten, die über typische Asthmasymptome berichten, aber beim Arztbesuch keine Beschwerden haben, weisen manchmal auch keine Auffälligkeiten in der Lungenfunktionsuntersuchung auf. Auch wenn die Spirometrie-Ergebnisse normal sind, kann daher ein Asthma vorliegen. In solchen Fällen kann ein Belastungstest oder die Provokation mit Metacholin weiterhelfen. Je nach beschriebenen Symptomen, den Ergebnissen der Untersuchung und der Lungenfunktions- und ggf. Allergietests wird der Arzt die Diagnose gesichertes oder wahrscheinliches Asthma stellen oder die Diagnose für eher unwahrscheinlich halten. Bei Erwachsenen wird bei Vorliegen von Asthma noch der Schweregrad der Obstruktion bzw. der Beschwerden anhand der Ergebnisse im Lungenfunktionstest beurteilt (leicht, mittelschwer, schwer); bei Kindern gilt eine andere Einteilung.  

Weitere Informationen

Asthma bei Kindern

Autoren

  • Susanne Meinrenken, Dr. med., Bremen

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Asthma. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

  1. Lohnstein M, Eras J, Hammerbacher C. Der Prüfungsguide Allgemeinmedizin - Aktualisierte und erweiterte 3. Auflage. Augsburg: Wißner-Verlag, 2018.
  2. NVL-Programm von BÄK, KBV, AWMF. Nationale VersorgungsLeitlinie Asthma. 3. Auflage. Registernummer nvl - 002, Stand 2018. www.awmf.org
  3. Global Initiative for Asthma (GINA). 2018 GINA Report, Global Strategy for Asthma Management and Prevention, Updated 2018. ginasthma.org
  4. Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP). Diagnostik und Therapie von Patienten mit Asthma. AWMF-Leitlinie Nr. 020-009, Stand 2017. www.awmf.org
  5. GBD 2015 Chronic Respiratory Disease Collaborators. Global, regional, and national deaths, prevalence, disability-adjusted life years, and years lived with disability for chronic obstructive pulmonary disease and asthma, 1990-2015: a systematic analysis for the Global Burden of Disease Study 2015. Lancet Respir Med. 2017 Sep;5(9):691-706. doi: 10.1016/S2213-2600(17)30293-X Epub 2017 Aug 16. PubMed PMID: 28822787 www.ncbi.nlm.nih.gov
  6. Schmitz R et al. Verbreitung häufiger Allergien bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Ergebnisse der KiGGS Studie – Erste Folgebefragung (KiGGS Welle 1) Bundesgesundheitsbl 2014 · 57:771–778 edoc.rki.de
  7. Moorman JE, Akinbami LJ, Bailey CM, Zahran HS, King ME, Johnson CA, Liu X. National surveillance of asthma: United States, 2001-2010. Vital Health Stat 3. 2012 Nov;(35):1-58. PubMed PMID: 24252609 www.ncbi.nlm.nih.gov
  8. Ramsey CD, Celedón JC. The hygiene hypothesis and asthma. Curr Opin Pulm Med. 2005 Jan;11(1):14-20. Review. PubMed PMID: 15591883 www.ncbi.nlm.nih.gov
  9. Dietert RR. Maternal and childhood asthma: risk factors, interactions, and ramifications. Reprod Toxicol. 2011 Sep;32(2):198-204. doi: 10.1016/j.reprotox.2011.04.007 Titel anhand dieser DOI in Citavi-Projekt übernehmen Epub 2011 May 6. Review. PubMed PMID: 21575714 www.ncbi.nlm.nih.gov
  10. Halapi, E; Bjornsdottir, US (January 2009). "Overview on the current status of asthma genetics". The clinical respiratory journal. 3 (1): 2–7. doi:10.1111/j.1752-699X.2008.00119.x PMID 20298365. www.ncbi.nlm.nih.gov
  11. Kelly FJ, Fussell JC. Air pollution and airway disease. Clin Exp Allergy. 2011 Aug;41(8):1059-71. doi: 10.1111/j.1365 2222.2011.03776.x Epub 2011 May 30. Review. PubMed PMID: 21623970 www.ncbi.nlm.nih.gov
  12. Sears MR. Trends in the prevalence of asthma. Chest. 2014 Feb;145(2):219-225. doi: 10.1378/chest.13-2059 PubMed PMID: 24493506 www.ncbi.nlm.nih.gov
  13. Robert Koch-Institut (Hrsg) (2014) Asthma bronchiale. Faktenblatt zu GEDA 2012: Ergebnisse der Studie »Gesundheit in Deutschland aktuell 2012«. RKI, Berlin www.rki.de/geda (Stand: 08.04.2015) www.rki.de
  14. Gibson GJ, Loddenkemper R, Sibille Y et al. (Hrsg) (2013) The European lung white book. Respiratory health and disease in Europe. European Respiratory Society, Sheffield www.ncbi.nlm.nih.gov
  15. Upton MN, McConnachie A, McSharry C, Hart CL, et al. Intergenerational 20 year trends in the prevalence of asthma and hay fever in adults: the Midspan family study surveys of parents and offspring. BMJ 2000; 321: 88-92. www.bmj.com
  16. McCreanor J, Cullinan P, Nieuwenhuijsen MJ, et al. Respiratory effects of exposure to diesel traffic in persons with asthma.. NEJM 2007; 357: 2348-2358. www.nejm.org
  17. Ahluwalia SK, Matsui EC. The indoor environment and its effects on childhood asthma. Curr Opin Allergy Clin Immunol. 2011 Apr;11(2):137-43. doi: 10.1097/ACI.0b013e3283445921 Review. PubMed PMID: 21301330 www.ncbi.nlm.nih.gov
  18. Mackay D, Haw S, Ayres JG, et al. Smoke-free legislation and hospitalizations for childhood asthma. N Engl J Med 2010; 363: 1139-45. www.nejm.org
  19. Riedler J, Braun-Fahrländer C, Eder W, Schreuer M, et al. Exposure to farming in early life and development of asthma and allergy: a cross-sectional survey . Lancet 2001; 358: 1129-33. www.ncbi.nlm.nih.gov
  20. Mutius E, Vercelli D. Farm living: effects on childhood asthma and allergy. Nat Rev Immunol. 2010 Dec;10(12):861-8. doi: 10.1038/nri2871 Epub 2010 Nov 9. Review. PubMed PMID: 21060319 www.ncbi.nlm.nih.gov
  21. Lau S, Illi S, Sommerfeld C, Niggeman B, et al. . Early exposure to house dust mite and cat allergens and development of childhood asthma: a cohort study. Lancet 2000; 356: 1392-7. www.ncbi.nlm.nih.gov
  22. Platts-Mills T, Vaughan J, Squillace S, Woodfolk J, Sporik J. Sensitisation, asthma, and a modified Th2 response in children exposed to cat allergen: a population-based cross-sectional study. Lancet 2001; 357: 752-6. www.ncbi.nlm.nih.gov
  23. Illi S, von Mutius E, Lau S, Bergmann R, Niggemann B, Sommerfeld C, Wahn U. Early childhood infectious diseases and the development of asthma up to school age: a birth cohort study. BMJ 2001; 322: 390-5. www.ncbi.nlm.nih.gov
  24. Clark CE, Coote JM, Silver DAT, Halpin DMG. Asthma after childhood pneumonia: six year follow up study. BMJ 2000; 320:1514-6. www.bmj.com
  25. Beuther DA. Obesity and asthma. Clin Chest Med. 2009 Sep;30(3):479-88, viii. doi: 10.1016/j.ccm.2009.05.002Review PubMed PMID:19700046. www.ncbi.nlm.nih.gov
  26. van der Hulst AE, Klip H, Brand PL. Risk of developing asthma in young children with atopic eczema: A systematic review. J Allergy Clin Immunol 2007; 120: 565-9. www.ncbi.nlm.nih.gov
  27. Bergmann RL, Edenharter G, Bergmann KE, Forster J, Bauer CP, Wahn V, et al. Atopic dermatitis in early infancy predicts allergic airway disease at 5 years. Clin Exp Allergy 1998; 28: 965-70. www.ncbi.nlm.nih.gov
  28. Russell G, Ninan TK. Respiratory symptoms and atopy in Aberdeen school children: evidence from two surveys 25 years apart. BMJ 1992; 304: 873-5. www.ncbi.nlm.nih.gov
  29. Goksör E, Loid P, Alm B, et al.. The allergic march comprises the coexistence of related patterns of allergic disease not just the progressive development of one disease. Acta Paediatr 2016 Dec; 105(12): 1472-1479. pmid:27381249. www.ncbi.nlm.nih.gov
  30. Etminan M, Sadatsafavi M, Jafari S, et al. Acetaminophen use and the risk of asthma in children and adults: a sytematic review and metaanalysis. Chest 2009; 136: 1316-23. www.ncbi.nlm.nih.gov
  31. Lowe AJ, Carlin JB, Bennett CM, et al. Paracetamol use in early life and asthma: prospective birth cohort study. BMJ 2010; 341: c4616. dx.doi.org
  32. Warner JO, ETAC Study Group. Early treatment of the atopic child. A double-blinded, randomized, placebo-controlled trial of cetirizine in preventing the onset of asthma in children with atopic dermatitis: 18 months' treatment and 18 months' posttreatment follow-up. J Allergy Clin Immunol 2001; 108: 929-37. www.ncbi.nlm.nih.gov
  33. Örtqvist AK, Lundholm C, Kieler H, et al. Antibiotics in fetal and early life and subsequent childhood asthma: nationwide population based study with sibling analysis. BMJ 2014; 349: g6979. dx.doi.org
  34. Eagan TM, Gulsvik A, Eide GE, et al. Occupational airborne exposure and the incidence of respiratory symptoms and asthma. Am J Respir Crit Care Med 2002; 1665: 933-938. www.ncbi.nlm.nih.gov
  35. EAACI Task Force on Occupational Rhinitis, Moscato G, Vandenplas O, Gerth Van Wijk R, Malo JL, Quirce S, Walusiak J, Castano R, De Groot H, Folletti I, Gautrin D, Yacoub MR, Perfetti L, Siracusa A. Occupational rhinitis. Allergy. 2008 Aug;63(8):969-80. doi: 10.1111/j.1398-9995.2008.01801.x PubMed PMID: 18691299. www.ncbi.nlm.nih.gov
  36. Hershenson MB. Rhinovirus-Induced Exacerbations of Asthma and COPD. Scientifica (Cairo). 2013;2013:405876. doi: 10.1155/2013/405876 Epub 2013 Feb 21. Review. PubMed PMID: 24278777 PMID:24278777. www.ncbi.nlm.nih.gov
  37. Rajan P, Wineinger NE, Stevenson DD, White AA. Prevalence of aspirin-exacerbated respiratory disease among asthmatic patients: A meta-analysis of the literature . J Allergy Clin Immunol 2015; 135: 676-681. doi:10.1016/j.jaci.2014.08.020 DOI
  38. Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP). Spirometrie. AWMF-Leitlinie Nr. 020 – 017. Stand 2015. www.awmf.org
  39. Leach CL, Colice GL. A pilot study to assess lung deposition of HFA-beclomethasone and CFC-beclomethasone from a pressurized metered dose inhaler with and without add-on spacers and using varying breathhold times. J Aerosol Med Pulm Drug Deliv. 2010 Dec;23(6):355-61. doi: 10.1089/jamp.2009.0783 Epub 2010 Jun 24. PubMed PMID: 20575669 www.ncbi.nlm.nih.gov
  40. Cates CJ, Welsh EJ, Rowe BH. Holding chambers versus nebulisers for beta-agonist treatment of acute asthma. Cochrane Database Syst Rev 2013; 9: CD000052. PMID: 24037768 PubMed
  41. Rodrigo GJ, Castro-Rodriguez JA. Anticholinergics in the treatment of children and adults with acute asthma: a systematic review with meta-analysis. Thorax 2005; 60: 740-6. PubMed
  42. Rowe BH, Spooner C, Ducharme FM, Bretzlaff JA, Bota GW. Early emergency department treatment of acute asthma with systemic corticosteroids. CochranenDatabase Syst Rev. 2001;(1):CD002178. Review. PubMed PMID: 11279756 www.ncbi.nlm.nih.gov
  43. Currie GP, Devereux GS, Lee DKC, Ayres JG. Recent developments in asthma management. BMJ 2005; 330: 585-589. www.bmj.com
  44. Welsh EJ, Bara A, Barley E, Cates CJ. Caffeine for asthma. Cochrane Database of Systematic Reviews 2010. doi:10.1002/14651858.CD001112.pub2 DOI
  45. Brozek JL, Kraft M, Krishnan JA, et al. Long-acting beta2-agonist step-off in patients with controlled asthma: systematic review with meta-analysis. Arch Intern Med 2012: 1-11 . pmid:22928176. PubMed
  46. Zhang L, Prietsch SOM, Ducharme FM. Inhaled corticosteroids in children with persistent asthma: effects on growth. Cochrane Database of Systematic Reviews 2014, Issue 7. Art. No.: CD009471. DOI: 10.1002/14651858.CD009471.pub2 www.ncbi.nlm.nih.gov
  47. Jones A, Fay JK, Burr ML, Stone M, Hood K, Roberts G. Inhaled corticosteroid effects on bone metabolism in asthma and mild chronic obstructive pulmonary disease. Cochrane Database of Systematic Reviews 2002, Issue 1. Art. No.: CD003537 Cochrane (DOI)
  48. Walters EH, Gibson PG, Lasserson TJ, Walters JAE. Long-acting beta2-agonists for chronic asthma in adults and children where background therapy contains varied or no inhaled corticosteroid. Cochrane Database of Systematic Reviews 2007, Issue 1. Art. No.: CD001385 Cochrane (DOI)
  49. Salpeter SR, Buckley NS, Ormiston TM, Salpeter EE. Meta-analysis: effect of long-acting beta-agonists on severe asthma exacerbations and asthma-related deaths. Ann Intern Med. 2006; 144: 904-12. PubMed
  50. Salpeter SR, Wall AJ, Buckley NS. Long-acting beta-agonists with and without inhaled corticostreoids and catastrophic asthma events. Am J Med 2010; 123: 322-8. PubMed
  51. Cates CJ, Jaeschke R, Schmidt S, et al. Regular treatment with formoterol and inhaled steroids for chronic asthma: serious adverse events. Cochrane Database Syst Rev 2013; 6: CD006924. pmid:23744625 PubMed
  52. Kew KM, Karner C, Mindus SM, et al. Combination formoterol and budesonide as maintenance and reliever therapy versus combination inhaler maintenance for chronic asthma in adults and children. Cochrane Database Syst Rev. 2013 Dec 16;12:CD009019. doi: 10.1002/14651858.CD009019.pub2. DOI
  53. Cates CJ, Karner C. Combination formoterol and budesonide as maintenance and reliever therapy versus current best practice (including inhaled steroid maintenance), for chronic asthma in adults and children. Cochrane Database Syst Rev 2013; 4: CD007313. pmid:23633340 PubMed
  54. Loymans RJ, Gemperli A, Cohen J, et al. Comparative effectiveness of long term drug treatment strategies to prevent asthma exacerbations: network meta-analysis. BMJ. 2014 May 13;348:g3009. doi: 10.1136/bmj.g3009 DOI
  55. Busse WW, Bateman ED, Caplan AL, et al.. Combined Analysis of Asthma Safety Trials of Long-Acting β2-Agonists. N Engl J Med 2018; 378(26): 2497-2505. pmid:29949492 www.ncbi.nlm.nih.gov
  56. Chauhan BF, Ducharme FM. Addition to inhaled corticosteroids of long-acting beta2-agonists versus anti-leukotrienes for chronic asthma. Cochrane Database Syst Rev. 2014 Jan 24;1:CD003137. Cochrane (DOI)
  57. Peterrs SP, Kunselman SJ, Icitovic N, et al. Tiotropium bromide step-up therapy for adults with uncontrolled asthma. N Eng J Med 2010; : doi:10.1056/NEJMoa1008770. DOI
  58. Kerstjens HA, Engel M, Dahl R, et al. Tiotropium in asthma poorly controlled with standard combination therapy. N Engl J Med. 2012 Sep 2. pmid:22938706 PubMed
  59. Humbert M, Beasley R, Ayres J, et al. Benefits og omalizumab as add-on therapy in patients with severe pesistent asthma who are inadequately controlled despite best available therapy. Allergy 2005; 60: 309-16. PubMed
  60. Normansell R, Walker S, Milan SJ, et al. Omalizumab for asthma in adults and children. Cochrane Database Syst Rev 2014; 1: CD003559. pmid:24414989 PubMed
  61. Norman G, Faria R, Paton F, et al. Omalizumab for the treatment of severe persistent allergic asthma: a systematic review and economic evaluation. Health Technol Assess 2013; 17: 1-342. pmid:24267198 PubMed
  62. Farne HA, Wilson A, Powell C, Bax L, Milan SJ. Anti-IL5 therapies for asthma. Cochrane Database of Systematic Reviews 2017; Issue 9. Art: No.: CD010834. pmid:10.1002/14651858.CD010834.pub3 Cochrane (DOI)
  63. Sannarangappa V, Jalleh R . Inhaled Corticosteroids and Secondary Adrenal Insufficiency. The Open Respiratory Medicine Journal 2014; 8: 93-100. doi: 10.2174/1874306401408010093 dx.doi.org
  64. Mener DJ, Lin SY. Improvement and prevention of asthma with concomitant treatment of allergic rhinitis and allergen-specific therapy. Int Forum Allergy Rhinol 2015; 5 Suppl 1: 45-50. PMID:26072703. www.ncbi.nlm.nih.gov
  65. Hagan JB, Samant SA, Volcheck GW, et al. The risk of asthma exacerbation after reducing inhaled corticosteroids: a systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials. Allergy. 2014 ;69(4):510-6. doi: 10.1111/all.12368. DOI
  66. Wolf FM, Guevara JP, Grum CM, Clark NM, Cates CJ. Educational interventions for asthma in children (Cochrane review). Cochrane Database Syst Rev 2004;(4):CD000326. dx.doi.org
  67. Gibson PG, Powell H, Coughlan J, Wilson AJ, Abramson M, Haywood P, et al. Self-management education and regular practitioner review for adults with asthma (Cochrane Review). In: The Cochrane Library, issue 1, 2004. The Cochrane Library
  68. Reddel HK, Barnes DJ. Pharmacological strategies for self-management of asthma exacerbations. Eur Respir J 2006; 28: 182-99. PubMed
  69. Gøtzsche PC, Johansen HK. House dust mite control measures for asthma. Cochrane Database of Systematic Reviews 2008, Issue 2. Art. No.: CD001187 Cochrane (DOI)
  70. Woodcock A, Forster L, Matthews E, et al. Control of exposure to mite allergen and allergen-impermeable bed covers for adults with asthma. N Engl J Med 2003; 349: 225-36. PubMed
  71. Lehrer PM, Vaschillo E, Vaschillo B, Lu SE, Scardella A, Siddique M, Habib RH. Biofeedback treatment for asthma. Chest. 2004 Aug;126(2):352-61. PubMed PMID:15302717 www.ncbi.nlm.nih.gov
  72. Freitas DA, Holloway EA, Bruno SS, et al. Breathing exercises for adults with asthma. Cochrane Database Syst Rev. 2013 Oct 1;10:CD001277. doi: 10.1002/14651858.CD001277.pub3. DOI
  73. Eichenberger PA, Diener SN, Kofmehl R, et al. Effects of exercise training on airway hyperreactivity in asthma: a systematic review and meta-analysis. Sports Med. 2013 ;43(11):1157-70. doi: 10.1007/s40279-013-0077-2. www.ncbi.nlm.nih.gov
  74. Carson KV, Chandratilleke MG, Picot J, Brinn MP, Esterman AJ, Smith BJ. Physical training for asthma. Cochrane Database Syst Rev. 2013 Sep 30;(9):CD001116. doi: 10.1002/14651858.CD001116.pub4 Review. PubMed PMID: 24085631. deximed.de
  75. DiMango E, Holbrook JT, Simpson E, et al. Effects of asymptomatic proximal and distal gastroesophageal reflux on asthma severity. Am J Respir Crit Care Med 2009; 180: 8090-16. www.ncbi.nlm.nih.gov
  76. Ahnert J, Löffler S, Müller J, Vogel H. [Systematic literature review on interventions in rehabilitation for children and adolescents with asthma bronchiale]. Rehabilitation (Stuttg). 2010 Jun;49(3):147-59. doi:10.1055/s-0030-1254081. Epub 2010 Jun 8. Review. German. PubMed PMID: 20533145 www.ncbi.nlm.nih.gov
  77. McCarney RW, Brinkhaus BG, Lasserson TJ, Linde K. Acupuncture for chronic asthma. Cochrane Database of Systematic Reviews 2003; 3: CD000008. Cochrane (DOI)
  78. Hondras MA, Linde K, Jones AP. Manual therapy for asthma (Cochrane Review). In: The Cochrane Library, Issue 4 2002. Oxford: Update Software. The Cochrane Library
  79. Nelson-Piercy C. Asthma in pregnancy. Thorax 2001;56:325–328 doi: 10.1136/thorax.56.4.325. thorax.bmj.com
  80. Abramson MJ, Puy RM, Weiner JM. Injection allergen immunotherapy for asthma. Cochrane Database of Systematic Reviews 2010, Issue 8. Art. No.: CD001186. Cochrane (DOI)
  81. Jacobsen L, Niggemann B, Dreborg S, Ferdousi HA, Halken S, Høst A, Koivikko A, Norberg LA, Valovirta E, Wahn U, Möller C; (The PAT investigator group). Specific immunotherapy has long-term preventive effect of seasonal and perennial asthma: 10-year follow-up on the PAT study. Allergy. 2007 Aug;62(8):943-8. PubMed PMID: 17620073. www.ncbi.nlm.nih.gov
  82. Möller C, Derborg S, Ferdousi HA, et al. Pollen immunotherapy reduces the development of asthma in children with seasonal rhinoconjunctivitis (the PAT-study). J ALlergy Clin Immunol 2002; 109: 251-6. PubMed
  83. Gemeinsamer Bundesausschuss (GBA). DMP-Anforderungen-Richtlinie: Ergänzung der Anlage 9 (DMP Asthma bronchiale) und der Anlage 10 (Asthma bronchiale Dokumentation). Inkrafttreten: 01.04.2018 .abgerufen am 09.10.2018. www.g-ba.de