Ursachen der COPD

Die langjährige Belastung der Lunge mit Schadstoffen aus der Luft ist die Hauptursache für die chronisch obstruktive Lungenkrankheit (COPD). Über 70 % der Betroffen sind Raucher.

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Die chronisch obstruktive Lungenkrankheit ist Folge von langsam zunehmenden Veränderungen des Lungengewebes mit der Folge, dass die Atemfunktion und der Gasaustausch zwischen Atemluft und Blut beeinträchtigt werden. Es kommt also zum einen zu erschwerter Atmung (v. a. der Ausatmung infolge der Obstruktion der Atemwege), und zum anderen kann Sauerstoff nicht so leicht über die kleinsten Lungenbläschen in die Blutbahn gelangen (und Kohlendioxid zurück in die Lunge und Ausatemluft) wie bei gesunden Menschen. Somit wird die Sauerstoffversorgung der Zellen und Organe eingeschränkt.

Die beim Rauchen (oder Passivrauchen) über Jahre (meist Jahrzehnte) eingeatmeten Schadstoffe oder auch am Arbeitsplatz oder aus der Umgebungsluft eingeatmete Schadstoffe und Stäube führen zu chronischen Reizungen und Entzündungen in den Bronchien. Die dadurch bedingten Veränderungen von Zellen und Enzymen führen zu Schädigungen der Zellen in den Atemwegen. Das Lungengewebe wird über die Jahre fester bzw. weniger elastisch, die kleinen Bronchien verengen sich und die winzigen, für die Sauerstoffversorgung wichtigen Lungenbläschen werden zerstört. Außerdem wird in den Atemwegen als Reaktion auf die Reizung vermehrt Schleim produziert und die Selbstreinigungsfunktion der Lunge wird beeinträchtigt. Dies behindert die Atmung zusätzlich.

Durch die Schädigung und Zerstörung eines großen Teils der Lungenbläschen kann der Körper beim Atmen nicht mehr so viel Sauerstoff aufnehmen wie mit einer gesunden Lunge. Normalerweise strömt die eingeatmete Luft nämlich an einer insgesamt sehr großen Fläche der inneren Oberfläche von zahlreichen Lungenbläschen vorbei. Von hier gelangt der Sauerstoff über dünne Wände in die feinsten Blutgefäße und kann zur Versorgung der Körperzellen genutzt werden. Ist diese Austauschfläche stark verringert, können die Betroffenen mit einem Atemzug deutlich weniger Sauerstoff aufnehmen; sie bekommen also Luftnot: zunächst nur bei starkem Sauerstoffbedarf (Sport), später sogar in Ruhe. Da zusätzlich wegen der Verengung der Bronchien die Ausatmung erschwert ist (obstruktiv), können sie auch nicht einfach schneller atmen. Diese zunehmend erschwerte Sauerstoffversorgung führt in fortgeschrittenen Stadien dazu, dass die Betroffenen auf die zusätzliche Gabe von Sauerstoff angewiesen sind.

Neben den zunehmenden Atembeschwerden husten die Betroffenen chronisch und leiden meist recht häufig an Lungeninfektionen. 

Rauchen

Zigarettenrauch enthält Chemikalien, die die Atemwege reizen, Lungenzellen zerstören und das Risiko für COPD und Lungenkrebs erhöhen. Der Zigarettenrauch (auch Passivrauch) erzeugt eine Entzündung in der Lunge, die das körpereigene Immunsystem dazu stimuliert, infektionsbekämpfende Substanzen zu produzieren. Diese Stoffe greifen gesunde Zellen in der Lunge an und zerstören sie, als ob sie Bakterien oder Viren wären. Dies kann letztlich zur Zerstörung der feinen Lungenbläschen mit krankhafter Erweiterung der Lunge insgesamt (Emphysem) und chronischer Bronchitis führen.

Entsprechend sind über 70 % der Patienten mit COPD Raucher; allerdings sind etwa ein Viertel der Betroffenen Nichtraucher. Zum einen kommen also zur Schädigung durch die Schadstoffe im Zigaretten-/Zigarrenrauch also weitere Faktoren hinzu, bevor ein Raucher eine COPD entwickelt. Zum anderen gibt es andere Faktoren, die eine COPD hervorrufen können.

Genetische Faktoren

Einige Betroffene entwickeln eine COPD aufgrund einer familiären Veranlagung. Zudem gibt es Erbkrankheiten, der Lunge, die für eine COPD prädisponieren: Zu nennen ist hier der Alpha-1-Antitrypsin-Mangel. Patienten mit dieser Krankheit können schon in jungen Jahren ein Lungenemphysem entwickeln, auch wenn sie nicht rauchen (1 % der Patienten mit COPD haben einen solchen Gendefekt). Ursache der Krankheit ist ein Fehler in dem Gen, das Alpha-1-Antitrypsin bildet – ein Schlüsselenzym für die Aufrechterhaltung der normalen Architektur des Lungengewebes.

Andere Ursachen von COPD

Alle, die für eine längere Zeit giftigen Gasen, Industrieabgasen, Grubenstäuben und anderen Luftschadstoffen ausgesetzt waren, haben ein erhöhtes Risiko, COPD zu bekommen. Auch das Verbrennen von Holz oder Kohle im Haus stellt ein Problem dar, jedoch v. a. in Entwicklungsländern.

Auch eine Überempfindlichkeit der Bronchien und Asthma bronchiale stellen einen Risikofaktor für die Entwicklung einer COPD dar. Asthma ist eine Entzündung der Schleimhäute der Atemwege und führt bei manchen Patienten zu chronischen Veränderungen, die auch die Entwicklung einer COPD begünstigen. Für Asthma-Patienten ist es daher von besonderer Bedeutung, Aktiv- und Passivrauchen sowie Arbeiten in staubiger Umgebung zu vermeiden.

Das Risiko für COPD ist zudem erhöht bei Personen, deren Lungenentwicklung bereits während der Schwangerschaft oder in der Kindheit verzögert war oder die sehr häufig an Lungeninfektionen leiden (vor allem während der Kindheit). 

Krankheiten, die COPD-ähnliche Symptome hervorrufen

Asthma bronchiale

Asthma führt zu Anfällen mit Atemnot und Husten. Bei einigen Patienten ist es erst einmal schwierig zu entscheiden, ob sie an Asthma oder einer COPD leiden. Grundsätzlich ist jedoch die Verengung (Obstruktion) der Atemwege während eines Asthmaanfalls wieder umkehrbar (reversibel), was sich mit bestimmten Tests zeigen lässt. Bei der COPD hingegen ist die Obstruktion auch in diesen Tests nur begrenzt rückgängig zu machen. Allerdings kann sich nach langjährigem Asthma zusätzlich eine COPD entwickeln.

Bronchialkarzinom

Beim Bronchialkarzinom (Lungenkrebs) treten typischerweise keine Symptome auf, bis die Krankheit weit fortgeschritten ist. Häufige Atemwegsinfektionen bei Erwachsenen sind oft das erste Anzeichen eines Bronchialkarzinoms. Später treten oft Husten, eine keuchende Atmung, Auswurf, Atembeschwerden, Gewichtsverlust, Fieber und Schmerzen in der Brust auf.

Bronchiektasie

Dabei handelt es sich um eine chronische Erkrankung, bei der Abschnitte der Bronchiolen dauerhaft geweitet sind. Häufig treten bei den Patienten Husten mit viel Auswurf, mit Blut vermischter Schleim und häufige Nebenhöhlenentzündungen auf.

Andere Erkrankungen

Andere Erkrankungen, die ähnliche Beschwerden wie bei COPD hervorrufen können, sind u. a. Mukoviszidose, akute und chronische Bronchitis oder Lungenentzündung sowie angeborene Erkrankungen des Bindegewebes (Sarkoidose, Fibrose), die auch die Lunge mitbetreffen. Auch Personen mit einer Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz) haben meist Beschwerden, die denen bei COPD zunächst ähneln (Atemnot, Husten).

Weitere Informationen

Autoren

  • Susanne Meinrenken, Dr. med., Bremen

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel COPD. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

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