Atemwegserkrankungen durch das Coronavirus SARS-CoV-2 (COVID-19)

COVID-19 ist eine mit den Erkrankungen SARS oder MERS verwandte Atemwegserkrankung, die einen schweren Verlauf nehmen kann. Anfang Januar 2020 wurde als Ursache das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 in China nachgewiesen. Die Infektionsraten mit diesem Virus steigen seitdem zuerst in China und danach vielen weiteren Ländern sprunghaft an. COVID-19 verläuft als weltweite Pandemie.

Teilen Sie diese Patienteninformation

QR-Code

Fotografieren Sie diesen QR-Code mit Ihrem Smartphone

Deximed – Deutsche Experteninformation Medizin

"Deximed ist für mich eine große Hilfe, um im Praxisalltag schnell aktuelles Wissen zur Therapie oder Diagnostik nachschlagen zu können. Die übersichtliche Struktur ermöglicht es, sogar im Patientenkontakt rasch etwas nachzulesen." - PD Dr. med. Guido Schmiemann, Facharzt für Allgemeinmedizin, Bremen

Deximed ist ein unabhängiges Arztinformationssystem mit Fokussierung auf die primärärztliche Versorgung. Evidenzbasierte und regelmäßig aktualisierte Artikel zu allen medizinischen Gebieten zeichnen Deximed aus.

Mehr erfahren

Aktuelle Informationen zum Coronavirus von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

Schützen!

Mit einfachen Maßnahmen können auch Sie helfen, sich selbst und andere vor Ansteckungen zu schützen, Krankheitszeichen zu erkennen und Hilfe zu finden.

Halten Sie beim Husten und Niesen größtmöglichen Abstand – drehen Sie sich am besten weg. Niesen Sie in die Armbeuge oder in ein Papiertaschentuch, das Sie danach entsorgen. Vermeiden Sie Berührungen, wenn Sie andere Menschen begrüßen, und waschen Sie Ihre Hände regelmäßig und gründlich mindestens 20 Sekunden lang mit Wasser und Seife. Halten Sie > 1,5 m Abstand und tragen Sie eine Mund-Nasen-Bedeckung dort, wo sie lokal empfohlen ist. Bleiben Sie zu Hause und reduzieren Sie direkte Kontakte, besonders zu Risikogruppen.

Befolgen Sie die AHA+L+A-Regeln: Abstand, Hygiene, Alltagsmaske+Lüften+Nutzung der Corona-Warn-App

Erkennen!

Erste Krankheitszeichen können Husten, erhöhte Temperatur oder Fieber, Kurzatmigkeit, Verlust des Geruchs-/Geschmackssinns, Schnupfen, Halsschmerzen, Kopf- und Gliederschmerzen, allgemeine Schwäche, aber auch Übelkeit, Durchfall oder Erbrechen sein. COVID-19 kann aber auch unbemerkt bleiben oder sehr leicht verlaufen. Bei einem schweren Verlauf können unter anderem Atemnot oder eine Lungenentzündung eintreten. Nach einer Ansteckung können Krankheitssymptome bis zu 14 Tage später auftreten.

Handeln!

Sollten eines oder mehrere der oben beschriebenen Krankheitszeichen auftreten, vermeiden Sie unnötige Kontakte zu weiteren Personen und bleiben Sie nach Möglichkeit zu Hause. Kontaktieren Sie Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt per Telefon, oder wenden Sie sich an die Nummer 116 117 und besprechen Sie das weitere Vorgehen, bevor Sie in die Praxis gehen. Hatten Sie Kontakt zu einer Person mit einer solchen Erkrankung oder haben Sie sich in einer Region mit erhöhten Infektionszahlen oder einem Risikogebiet aufgehalten? Weisen Sie darauf hin, falls Sie Teil einer Risikogruppe sind. Wenn Sie nicht durchkommen, versuchen Sie es erneut! Bei akuter Atemnot rufen Sie notärztliche Hilfe: Tel. 112!

Weitere Informationen finden Sie hier

Was ist SARS-CoV-2?

Im Dezember 2019 kam es gehäuft zu Lungenentzündungen, verursacht durch ein neuartiges Coronavirus in der Metropole Wuhan, China. Das Virus gehört wie das SARS-Virus zu den Beta-Coronaviren und wird seit Februar kurz als SARS-CoV-2 bezeichnet. Die daraus folgende Infektion trägt den Namen COVID-19 (Coronavirus Disease 19). Das Virus wurde wohl zunächst von Wildtieren auf den Menschen übertragen, ist nun aber von Mensch zu Mensch per Tröpfcheninfektion übertragbar (ähnlich wie die Grippeviren).

Häufigkeit

Weltweit wurden Millionen Infektionen gemeldet. Nach neueren Analysen kam es wohl viel schneller als bisher angenommen bereits Ende 2019 zu einer weltweiten Ausbreitung.

Mittlerweile sind die gemeldeten Infektionszahlen in Europa, Lateinamerika und in den USA weit höher als in China. Es wird vermutet, dass die eigentliche Zahl der Infizierten weltweit und in Deutschland viel höher liegt als über gemeldete Fälle bekannt ist, da viele Erkrankte nur leichte Symptome aufweisen und wahrscheinlich gar nicht getestet werden.

Es gab weltweit bisher über 2 Millionen Todesfälle infolge der Infektion, darunter auch zahlreiche Mitarbeiter*innen in Kliniken und Praxen. An COVID-19 sind bisher vorwiegend ältere Personen oder Patient*innen mit Vorerkrankungen gestorben. Über die tagesaktuellen internationalen Zahlen der Infektionsfälle, Todesfälle und genesenen Erkrankten informiert das Dashboard der Johns Hopkins University (hier werden Zahlen sehr schnell veröffentlicht, aber die Datengrundlage ist oft nicht behördlich bestätigt). Zahlen für Deutschland finden Sie auf dem COVID-19-Dashboard des RKI (diese Angaben werden manchmal zeitverzögert veröffentlicht, sind aber behördlich bestätigt). Aktuelle Infektionszahlen zu bestimmten Städten und Landkreisen sind mittels Suche nach Postleitzahlen unter COVID-PLZ-Check zu finden.

Nach den bisherigen Daten scheinen Kinder und junge Menschen seltener und weniger schwer zu erkranken als Erwachsene. Die Rolle von Kindern und Jugendlichen bei der Übertragung von COVID-19 ist nicht ausreichend untersucht.

Durch die Eindämmungsmaßnahmen konnte die erste COVID-19-Welle abgeflacht werden. In den letzten Wochen ist die kumulative COVID-19-Inzidenz der letzten 7 Tage in vielen Bundesländern wieder stark angestiegen.

In Großbritannien wurde eine neu mutierte Variante des SARS-CoV-2 entdeckt. Bisher gibt es Hinweise auf eine erhöhte Ansteckungsfähigkeit, aber keine Beweise für schwerere Krankheitsverläufe oder eine eingeschränkte Wirksamkeit von Impfstoffen durch die neue Virusvariante. Diese Virusvariante wurde bereits in mehreren kontinentaleuropäischen Ländern, auch in Deutschland, nachgewiesen.

Für eine andere neue Virusvariante aus Südafrika wird ebenfalls eine höhere Übertragungsrate vermutet. Diese Variante wurde vereinzelt ebenfalls in Deutschland und anderen europäischen Ländern nachgewiesen. Auch in Brasilien wurde eine neue Virusvariante nachgewiesen, die der aus Südafrika ähneln soll.

Ursachen und Übertragung

Das Virus ist sehr ansteckend. Die Ansteckung erfolgt über eine Tröpfcheninfektion und über sehr kleine Tröpfchenkerne (Aerosole), durch Husten oder Niesen in unmittelbarer Nähe einer anderen Person sowie Sprechen, Singen in der Gruppe etc.

Das RKI schätzt das Übertragungsrisiko durch Tröpfchen und Aerosole folgendermaßen ein: „Grundsätzlich ist die Wahrscheinlichkeit einer Exposition gegenüber Tröpfchen und Aerosolen im Umkreis von 1–2 m um eine infizierte Person herum erhöht. Während insbesondere größere respiratorische Tröpfchen schnell zu Boden sinken, können Aerosole – auch über längere Zeit – in der Luft schweben und sich in geschlossenen Räumen verteilen.

Der längere Aufenthalt in kleinen, schlecht oder nicht belüfteten Räumen kann die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung durch Aerosole auch über eine größere Distanz als 2 m erhöhen, insbesondere dann, wenn eine infektiöse Person besonders viele kleine Partikel (Aerosole) ausstößt und exponierte Personen besonders tief einatmen.“

Derzeit wird davon ausgegangen, dass die Inkubationszeit (also die Zeit von der Ansteckung bis zur Erkrankung) 10–14 Tage betragen kann, durchschnittlich liegt sie bei 5–7 Tagen.

Studienergebnisse weisen darauf hin, dass infizierte Personen bereits ansteckend sein können, bevor sie Symptome zeigen. Viele infizierte Menschen zeigen nur wenige oder auch gar keine Symptome und können das Virus trotzdem übertragen. Auch Kinder mit leichtem Verlauf oder ohne Symptome können die Krankheit übertragen.

Eine Übertragung über Oberflächen (z. B. Türklinken) ist nicht auszuschließen, aber schwer nachzuweisen. Deswegen ist eine gute Händehygiene so wichtig.

Laut RKI kommen Übertragungen im Außenbereich insgesamt selten vor. Bei gleichzeitiger Wahrung des Mindestabstandes ist die Übertragungswahrscheinlichkeit im Außenbereich aufgrund der Luftbewegung sehr gering. Wenn der Mindestabstand von 1,5 m aber ohne Mund-Nasen-Bedeckung unterschritten wird (bei größeren Menschenansammlungen oder wenn mehrere Personen an einem Tisch sitzen), ist das Risiko einer Übertragung auch im Freien erhöht.

Ansteckungsfähigkeit

Dauer

Laut den bisher bekannten Daten sind Infizierte bereits an den Tagen vor dem Auftreten von Beschwerden ansteckend für andere Personen. Am größten ist die Ansteckungsfähigkeit an den Tagen vor dem Beginn der Beschwerden und in den ersten Tagen der Erkrankung. Laut Datenlage dauert die Ansteckungsfähigkeit bei milder bis mäßig schwerer Erkrankung nicht länger als 10 Tage. Schwer Erkrankte können deutlich länger als 10 Tage ansteckend sein.

Immunität

Ein Großteil der Personen, die an COVID-19 erkrankt waren und wieder gesund sind, hat Antikörper gegen das SARS-CoV-2 entwickelt. Jedoch nimmt der Titer neutralisierender Antikörper, insbesondere bei Personen mit milder oder asymptomatischer Infektion, mit der Zeit ab. Bei Betroffenen, bei denen keine Antikörper nachgewiesen wurden, konnten dennoch T-Zellen (Immunzellen) nachgewiesen werden. T-Zellen könnten auch bei fehlendem Antikörpernachweis Schutz bieten.

Man geht davon aus, dass für bereits von COVID-19 genesenen Personen die Gefahr, noch einmal zu erkranken, relativ gering ist. Genauere Daten zur Dauer der Immunität gegen SARS-CoV-2 gibt es noch nicht.

Symptome

Symptome einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus können Fieber, trockener Husten, Schnupfen und Abgeschlagenheit sowie Atemnot, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen und Schüttelfrost sein. Einzelne Betroffene zeigen auch Übelkeit und Durchfall. Bei zahlreichen Fällen in Deutschland und auch in anderen Ländern wurde auch ein mehrtägiger Verlust von Geruchs- und Geschmacksinn beobachtet. Manchmal haben Patient*innen mit COVID-19 nur Bauchschmerzen, Durchfall und/oder Übelkeit mit Erbrechen. Selten kommt es auch zu Hautveränderungen, wie z. B. Nesselsucht.

Der Verlauf kann sehr unterschiedlich sein: Symptomlose Verläufe kommen ebenso vor wie schwere Lungenentzündungen (seltener bis hin zu Lungenversagen). 80 % der Erkrankungen verlaufen mild bis moderat. Neuere Untersuchungen zeigen, dass SARS-CoV-2 nicht nur die Atemwege, sondern auch andere Organe, wie beispielsweise Herz, Leber, Gehirn und besonders häufig die Nieren befallen kann.

Risikogruppen

Das Risiko für einen schweren Verlauf ist laut RKI erhöht bei folgenden Personengruppen:

  • ältere Personen (steigendes Risiko ab etwa 50–60 Jahren)
  • Männer
  • Raucher*innen
  • adipöse und stark adipöse Menschen
  • Personen mit bestimmten Vorerkrankungen
    • des Herzens (z. B. koronare Herzerkrankung)
    • der Lunge (z. B. COPD)
    • Patient*innen mit chronischen Lebererkrankungen
    • mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
    • mit einer Krebserkrankung
    • mit geschwächtem Immunsystem (z. B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr schwächen, wie z. B. Kortison).
    • mit einer chronischen Nierenfunktionsstörung

Für Angehörige einer Risikogruppe gibt es beim RKI Informationen und Hilfestellungen für Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf.

Kinder

Bei Kindern verläuft die Erkrankung meist milder und eher ohne Beschwerden. Aber es können auch, insbesondere bei jüngeren Kindern (Alter unter 1 Monat), schwere Verläufe vorkommen. Die häufigsten Symptome bei Kindern sind Husten und Fieber. Magen-Darm-Symptome treten häufiger auf als bei Erwachsenen.

Schwangerschaft

Schwangere haben vergleichsweise seltener Symptome (wie Husten und Fieber). Möglicherweise besteht aber ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf. Normalerweise zeigen Kinder von an COVID-19 erkrankten Müttern nach der Geburt keine Krankheitszeichen. Eine Übertragung von der Mutter auf ihr neugeborenes Kind kann aber nicht ausgeschlossen werden, deswegen sollen Wöchnerinnen bei Kontakt mit ihrem Baby, auch beim Stillen, einen Mundschutz tragen und vorher die Hände waschen oder desinfizieren. Eine Übertragung im Mutterleib kann nicht sicher ausgeschlossen werden.

Diagnostik

Was tun, wenn ich fürchte, mich angesteckt zu haben?

Wenn Sie fürchten, sich mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt zu haben, rufen Sie Ihre Hausarztpraxis oder die Nummer 116 117 an. Gehen Sie nicht unangemeldet in eine Praxis oder Notaufnahme. Sollten Sie an Erkältungssymptomen oder anderen Beschwerden leiden, kann Ihnen Ihre Hausärztin/Ihr Hausarzt eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) ausstellen. Eine AU darf für Patient*innen mit leichten Atemwegserkrankungen nach nur telefonischem Kontakt ausgestellt werden. Seit 16.07.2020 ist außerdem die Feststellung einer Arbeitsunfähigkeit für 7 Tage per Videosprechstunde erlaubt. Voraussetzung ist, dass die Patient*innen der Arztpraxis bekannt sind und die Erkrankung eine Untersuchung per Videosprechstunde zulässt.

Das RKI bietet einen Informationsflyer COVID-19: Bin ich betroffen und was ist zu tun?

Wer soll getestet werden?

Ein Abstrich sollte in erster Linie bei Personen mit Krankheitszeichen durchgeführt werden. Ohne Krankheitszeichen sagt ein Test nichts darüber aus, ob man noch erkranken wird oder nicht. Ausnahmen sind Tests auf Anordnung des Gesundheitsamtes bei der Kontaktpersonennachverfolgung, vor Aufnahme in bestimmte Klinikabteilungen oder eine Pflegeeinrichtung, bei medizinischem Personal und bei Reiserückkehrer*innen aus Risikogebieten. Auch nach Warnhinweis in der Corona-Warn-App kann ein Test erforderlich sein, auch wenn keine Symptome bestehen.

Es gibt einen PCR-Test für den Nachweis des Virus. Die Proben hierfür müssen als Abstrich aus Nase und/oder Rachen gewonnen werden.

Patient*innen sollen auf das SARS-CoV-2 getestet werden, wenn folgende Testkriterien erfüllt sind:

  1. schwere respiratorische (die Atmung betreffende) Symptome (z. B. akute Bronchitis, Pneumonie, Atemnot oder Fieber) ODER
  2. Störung des Geruchs- und Geschmackssinns ODER
  3. Symptome und Kontakt (KP1) mit einem bestätigten COVID-19-Fall ODER
  4. Verschlechterung des klinischen Bildes nach anhaltenden akuten respiratorischen Symptomen ODER
  5. akute respiratorische Symptome jeder Schwere UND
    • Zugehörigkeit zu Risikogruppe ODER
    • Tätigkeit in Pflege, Arztpraxis oder Krankenhaus ODER
    • nach Exposition bspw. Veranstaltungen mit unzureichender Einhaltung der AHA+L-Regeln ODER
    • Kontakt zu Personen mit akuter respiratorischer Erkrankung (im Haushalt oder Cluster ungeklärter Ursache UND 7-Tages-Inzidenz > 35/100.000) ODER
    • weiterhin (prospektiv) enger Kontakt zu vielen Personen oder Risikopatient*innen.

Sind die Testkriterien nicht erfüllt, soll laut RKI keine Testung erfolgen.

Bei sonstigen akuten respiratorischen Symptomen (Erkältung) soll eine häusliche Isolierung für 5 Tage UND mindestens 48 Stunden Symptomfreiheit (insbesondere ab 7-Tages-Inzidenz von 35/100.000) erfolgen.

Es kann dennoch sinnvoll sein, dass auch bei allgemeinen Beschwerden wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden, bestimmten Nervenausfällen sowie Hautveränderungen ein Test gemacht wird. Sprechen Sie darüber mit Ihrer Hausärztin/Ihrem Hausarzt.

Laut Bundesministerium für Gesundheit müssen sich Reiserückkehrer*innen aus Risikogebieten auf SARS-CoV-2 testen lassen. 

Ein negatives Abstrichergebnis schließt eine Infektion nicht sicher aus. Eventuell müssen weitere Proben (Abstrich oder Blutproben) entnommen werden.

Selbsttest

Von der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) wird, als Alternative, die Selbsttestung vorgeschlagen, also die Abstrichentnahme durch die Betroffenen selbst. Hierzu wurde von der DEGAM eine Anleitung zum Selbsttest herausgegeben. Dieser Selbsttest kann in bestimmten Fällen zur Anwendung kommen. Die Abstrichröhrchen können nach Absprache an der Praxis abgeholt und nach erfolgtem Abstrich kontaktlos wieder übergeben werden.

Antigen-Schnelltest

Von verschiedenen Anbietern werden Antigen-Schnelltests angeboten. Ihre Testqualität ist nicht ganz so gut, wie die des PCR-Tests, aber ihr Ergebnis kann bereits nach kurzer Wartezeit abgelesen werden. Sie werden vom RKI als Teil der Nationalen Teststrategie in bestimmten Situationen empfohlen, beispielsweise bei Reihentestungen von Personal in Pflege- und medizinischen Einrichtungen oder bei Besucher*innen solcher Einrichtungen. Auch bei Einreisenden aus Risikogebieten ist ein solcher Test möglich, eine PCR-Testung ist aber vorzuziehen.

Warten auf das Testergebnis

Bis das Testergebnis vorliegt, sollte man sich selbst isolieren, d. h. zuhause bleiben, alle engen Kontakte unter 2 Metern meiden, gute Händehygiene einhalten und bei Kontakt zu anderen einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Nachweis von Antikörpern

Es gibt auch Tests, mit denen Antikörper gegen SARS-CoV-2 nachgewiesen werden können. Sie sind aber zum Nachweis einer akuten Infektion während der Erkrankung nicht geeignet, da Antikörper erst Tage bis Wochen nach dem Auftreten von Beschwerden gebildet werden. Mit diesen Tests kann eventuell im Nachhinein festgestellt werden, ob eine Person COVID-19 hatte. Aber das Ergebnis zeigt nicht verlässlich an, ob jemand bereits immun gegen das Virus ist oder nicht.

Antikörper-Schnelltests sollten wegen mangelnder Zuverlässigkeit nicht verwendet werden.

Bildgebung

In einer Computertomografie (CT) mit niedrigerer Strahlendosis (Niedrigdosis-CT) kann bei Betroffenen mit schwerem Husten und/oder Atemnot eine Lungenbeteiligung mit großer Sicherheit festgestellt oder ausgeschlossen werden. Auch eine Lungensonografie kann unter bestimmten Umständen geeignet sein. Eine konventionelle Röntgenuntersuchung der Lunge ist dagegen weniger zuverlässig als eine CT.

Behandlung

Derzeit werden verschiedene Medikamente zur spezifischen antiviralen Behandlung von COVID-19 getestet und im Rahmen klinischer Studien angewendet. Patient*innen mit schweren Symptomen werden im Krankenhaus ausreichend mit Flüssigkeit versorgt, falls erforderlich, bei der Atmung unterstützt und entsprechend möglicher anderer Symptome bzw. Komplikationen behandelt.

Neue Studiendaten zeigen, dass die Sterblichkeit bei schwerkranken COVID-19-Patient*innen durch das Kortison-ähnliche Medikament Dexamethason gesenkt werden kann. Es wird zur Behandlung von schwer Erkrankten empfohlen, die Hilfe beim Atmen benötigen. 

Das Ebola-Medikament Remdesivir sollte nach bisheriger Datenlage den Krankheitsverlauf bei Schwerkranken verkürzen (um 4 Tage). Für eine Auswirkung auf die Schwere der Erkrankung oder die Sterblichkeit gibt es keine Belege. Deswegen rät die WHO von einer Behandlung von COVID-19 mit Remdesivir ab.

Wissenschaftliche Hinweise darauf, dass bestimmte Blutdruckmedikamente oder der Fiebersenker Ibuprofen für Patient*innen mit COVID-19 gefährlich sind, gibt es nicht. Blutdruckmedikamente sollen, wie verordnet, weiterhin eingenommen werden. Falls eine Fiebersenkung notwendig ist, sollte bevorzugt Paracetamol statt Ibuprofen eingenommen werden.

Für unspezifische „antivirale" Therapien gegen Coronaviren, wie Rotalgenextrakt, Zistrosenextrakt, Grüntee-Komplex, Vitamin D und Vitamin C gibt es keinerlei Wirksamkeitsnachweise.

Vorbeugung

Durch welche Maßnahmen kann ich mich und andere schützen?

Präventionsmaßnahmen spielen bei Infektionen mit Coronaviren (ebenso wie etwa bei Grippeviren) eine entscheidende Rolle (siehe Informationen der BZgA). 

Als risikoreich gilt z. B. direktes Anhusten oder ein direktes Gespräch über 15 Minuten mit einer infizierten Person. Ein etwas geringeres Risiko besteht beim Aufenthalt im selben Raum (z. B. Klassenzimmer, aber ohne längeres direktes Gespräch).

Einhalten der Hustenetikette (s. u.), regelmäßiges Händewaschen sowie Befolgen der Abstandsregeln (ca. 1,5 Meter) schützen vor einer Übertragung des neuen Coronavirus. Aufs Händeschütteln und auf Umarmungen zur Begrüßung sollte verzichtet werden. Personen mit Atemwegssymptomen sollten nach Möglichkeit zuhause bleiben. Wo dies geboten ist, soll ein Mundschutz getragen werden, insbesondere dort, wo Abstandsregeln nicht eingehalten werden können (in öffentlichen Verkehrsmitteln, beim Einkaufen).

Befolgen der AHA+L+A-Regeln:

  • Abstand halten.
  • Hygiene beachten.
  • Alltagsmaske tragen.
  • Lüften
  • App (Corona-Warn-App nutzen).

Regeln der sogenannten Hustenetikette:

  • Beim Husten Abstand halten und sich abwenden.
  • Nicht in die Hand, sondern in die Ellenbeuge oder in ein Papiertaschentuch husten oder niesen.
  • Danach gründlich die Hände waschen.

Weitere Verhaltensempfehlungen sind:

  • Sich möglichst wenig ins Gesicht fassen, um etwaige Krankheitserreger nicht über die Schleimhäute von Augen, Nase oder Mund aufzunehmen.
  • Die Vorgaben der Behörden befolgen.
  • Kontakte generell reduzieren.
  • Fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln vermeiden.
  • Nach Möglichkeit von zu Hause arbeiten.

Das RKI gibt folgende Hinweise zur Vermeidung von sog. „Superspreading“, das heißt Situationen, in denen eine Einzelperson mehrere andere Personen anstecken kann:

  • Draußen ist viel besser als drinnen.
  • Große Räume sind besser als kleine.
  • Gut belüftete Räume sind besser als nicht oder schlecht belüftete.
  • Ein kürzerer Aufenthalt mit zwischenzeitlicher ausreichender Lüftung ist besser als ein zu langer Aufenthalt.

Empfehlung zur Verhinderung von COVID-19-Ausbrüchen – Vermeidung der „Drei G“:

  • Geschlossene Räume (mit schlechter Lüftung)
  • Gruppen und Gedränge (mit vielen Menschen an einem Ort)
  • Gespräche (in lebhafter Atmosphäre und engem Kontakt zu anderen).

Gurgeln und Nasenspray

Die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene empfiehlt regelmäßiges Gurgeln mit Kochsalzlösung, lauwarmem grünem Tee oder, bevorzugt, Mundwasser zur Vorbeugung einer SARS-CoV-2-Infektion. Außerdem wird zu einer regelmäßigen Anwendung von kochsalzhaltigen oder antiinfektiösen Nasensprays geraten. Diese Empfehlungen basieren allerdings vor allem auf Studien zu anderen Viruserkrankungen (z. B. Erkältung, Grippe).

Verhalten bei Atemwegsinfekten (Empfehlung des RKI)

Grundsätzlich sollen sich Personen mit akuten Atemwegserkrankungen (Erkältung) für 5–7 Tage zuhause auskurieren, auch wenn keine ärztliche Behandlung erforderlich ist; dies gilt auch für Schul- und Kita-Kinder. So kann auch bei Vorliegen von leichten Verläufen von COVID-19 eine Weitergabe des Virus verhindert werden.

Mundschutz (Mund-Nasen-Schutz) 

Bundesweit wird das Tragen medizinischer Masken beim Einkaufen und im ÖPNV Pflicht, also von OP-Masken (Mund-Nasen-Schutz) oder FFP2-Masken. Selbst genähte Stoffmasken, andere Alltagsmasken und Gesichtsvisiere sind nicht mehr erlaubt.

Laut Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin ist das Tragen einer Maske für Kinder ab dem Grundschulalter „zumutbar“. 

Die Maske sollte korrekt sitzen und nach Durchfeuchtung gewechselt werden. Sie darf während des Tragens nicht (auch nicht unbewusst) zurechtgezupft und auch nicht um den Hals getragen werden.

Weitere Informationen zum Tragen, Reinigen und Anlegen eines Mund-Nasen-Schutzes finden Sie in den Empfehlungen des BfArM.

Seit 15.12.2020 können Angehörige von Risikogruppen kostenlose FFP2-Masken in der Apotheke erhalten. Ein vorheriger Arztbesuch oder ein Attest sind nicht nötig. Weitere Informationen finden Sie hier.

Impfung gegen COVID-19

Am 21.12.2020 erteilte die Europäische Arzneimittelbehörde EMA dem Impfstoff BNT162b2 der Firma BioNTech/Pfizer eine EU-weite Zulassung. Seit dem 27.12.2020 wird der Impfstoff in Deutschland und anderen EU-Ländern eingesetzt. Die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO) empfiehlt den Einsatz des Impfstoffes jetzt offiziell. Am 06.12.2021 wurde der Impfstoff der Firma Moderna in der EU zugelassen. Auch dieser Impfstoff ist von der STIKO empfohlen.

Laut einer Studie des Herstellers ist der Impfstoff der Firma BioNTech auch gegen die neue Virusvariante aus Großbritannien wirksam.

Weil nach Zulassung in Europa anfangs nur begrenzte Impfstoffmengen verfügbar sein werden, sollen laut STIKO bestimmte Personengruppen bevorzugt geimpft werden: Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen von Altenpflegeeinrichtungen, über 80-Jährige und medizinisches Personal mit besonders hohem Expositionsrisiko.

Die deutsche Firma BioNTech und ihr Kooperationspartner Pfizer sowie die US-amerikanische Firma Moderna hatten bekanntgegeben, dass der von ihnen entwickelte Impfstoff nach vorläufigen Ergebnissen eine 95- bzw. 94,5-prozentige Wirksamkeit aufweist. Auch die britisch-schwedische Firma AstraZeneca gibt eine bis zu 90-prozentige Wirksamkeit für ihren Impfstoff an. Es ist noch unklar, wie lange die Schutzwirkung der Impfungen andauert, ob sie auch auf die Ansteckungsfähigkeit wirkt und wie die Langzeitnebenwirkungen aussehen.

Gegen COVID-19 werden weitere verschiedene Impfstofftypen entwickelt, die auch in der Öffentlichkeit diskutiert werden. Weitere Informationen dazu finden Sie beim Paul-Ehrlich-Institut

Das RKI stellt auch ein Faktenblatt zur COVID-Impfung bereit, allerdings werden darauf die noch nicht geklärten Fragen nicht erwähnt: Können geimpfte Personen ansteckend sein? Wie lange besteht Immunität nach einer Impfung?

Maßnahmen in Deutschland 

In Deutschland haben die Behörden Maßnahmen ergriffen, um die weitere Verbreitung des Virus zu verlangsamen und besonders gefährdete Personengruppen (z. B. Bewohner*innen von Seniorenpflegeeinrichtungen) zu schützen. Es wird also eine Strategie der Eindämmung (Containment) und des Schutzes gefährdeter Personen (Protection) verfolgt.

Das Tragen einer medizinischen Maske ist beim Einkaufen und in öffentlichen Verkehrsmitteln in allen Bundesländern Pflicht. Das öffentliche Leben wird wieder stärker eingeschränkt (detaillierte Informationen finden Sie auf der Website der Bundesregierung). 

Die Situation ändert sich sehr schnell. Bitte verfolgen Sie die aktuellen Meldungen der Tagesmedien, z. B. www.tagesschau.de. Informationen zu Ihrem Bundesland finden Sie auf den Seiten der jeweiligen Landesregierungen.

Modellrechnungen auf der Basis der Fallzahlen verschiedener Länder zeigen, dass die Kontaktbeschränkungen (Lockdown) in Europa vermutlich Millionen an zusätzlichen Erkrankungs- und Todesfällen verhindert haben.

Eltern können im Jahr 2021 auch Kinderkrankengeld beziehen, wenn Schule oder Kita coronabedingt geschlossen sind, also wenn das Kind nicht krank ist. Hierfür benötigen Eltern (auf Verlangen der Krankenkasse) eine Bescheinigung der Einrichtung. Es ist also keine Arztbesuch nötig. Weitere Details müssen bei der Krankenkasse erfragt und mit dem Arbeitgeber abgestimmt werden.

Corona-Warn-App

Seit 16.06.2020 ist die Corona-Warn-App der Bundesregierung im Einsatz. So soll die Nachverfolgung von Personen erleichtert werden, die unwissentlich Kontakt zu einem SARS-CoV-2-Infizierten hatten. Weitere Informationen finden Sie im RKI-Dokument Infektionsketten digital unterbrechen mit der Corona-Warn-App.

Abstriche zur SARS-CoV-2-Testung nach Warnhinweis über die App sind Kassenleistung.

Regelungen für den Reiseverkehr

Gemäß Beschluss der Bundesregierung vom 28.10.2020 sind „Bürgerinnen und Bürger ab dem 02.11.2020 aufgefordert, generell auf nicht notwendige private Reisen und Besuche – auch von Verwandten – zu verzichten. Das gilt auch im Inland und für überregionale tagestouristische Ausflüge.“ 

Zahlreiche, auch europäische, Regionen und Staaten werden laut RKI aktuell als Gebiete, in denen ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit SARS-CoV-2 besteht, ausgewiesen. Weiterführende tagesaktuelle Informationen finden Sie bei den RKI-Informationen zur Ausweisung internationaler Risikogebiete. Neuerdings definiert das RKI jetzt „Virusvarianten-Gebiete". Derzeit gehören dazu: Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Nordirland, Irland, Brasilien und Südafrika.

Einreisende in die Bundesrepublik Deutschland, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb der letzten 10 Tage vor Einreise in einem ausländischen Risikogebiet aufgehalten haben, müssen nach ihrer Einreise unverzüglich für 10 Tage in Quarantäne. Dies wird vom zuständigen Gesundheitsamt überwacht. Personen, die eine digitale Einreiseanmeldung ausgefüllt haben, müssen sich nicht beim Gesundheitsamt melden, siehe Regelungen für Einreisende des BMG.

Bei Personen, die nachweislich eine SARS-CoV-2-Infektion hatten und wieder als genesen gelten, ist keine Quarantäne erforderlich. Nach Einreise aus einem Risikogebiet soll in diesem Fall ein Selbstmonitoring und bei Auftreten von Symptomen eine sofortige Selbstisolation und Testung erfolgen.

Reiserückkehrer*innen aus nicht deutschen Risikogebieten müssen laut Bundesministerium für Gesundheit (BMG) künftig spätestens 48 Stunden nach Einreise nachweisen können, dass sie nicht mit dem Coronavirus infiziert sind. Einreisende aus besonders betroffenen Regionen und Virusvarianten-Gebieten müssen schon vor der Einreise ein negatives Testergebnis vorlegen.

Die Möglichkeit, die Quarantänepflicht durch ein negatives Testergebnis vorzeitig zu beenden, besteht grundsätzlich erst nach fünf Tagen. Bei Symptomen einer möglichen Infektion mit COVID-19 innerhalb von 10 Tagen nach der Einreise besteht auch bei negativem Test die Pflicht, umgehend das Gesundheitsamt zu kontaktieren.

Seit dem 01.10.2020 gelten wieder länderspezifische Reisehinweise des Auswärtigen Amts. Die weltweite Reisewarnung für außereuropäische Länder wurde aufgehoben. Für Risikogebiete besteht eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für nicht notwendige touristische Reisen. Von nicht notwendigen touristischen Reisen in Länder, in die eine Einreise nur eingeschränkt möglich ist, in denen Quarantäne nach der Einreise vorgeschrieben ist oder die keinen uneingeschränkten Reiseverkehr zulassen, wird ebenfalls abgeraten. Aus welchen außereuropäischen Ländern derzeit eine Einreise möglich ist, listet das Bundesinnenministerium auf.

Meldung an das Gesundheitsamt

Haben Ärzt*innen den Verdacht auf das Vorliegen einer Infektion mit SARS-CoV-2 oder wird diese bestätigt, muss dies dem Gesundheitsamt gemeldet werden.

Wer muss in Quarantäne?

Kontaktpersonen von Personen mit einer labordiagnostisch nachgewiesenen Infektion mit SARS-CoV-2 mit erhöhtem Ansteckungsrisiko müssen für die Dauer der Inkubationszeit (max. 14 Tage) in häuslicher Quarantäne beobachtet werden. Kontakte mit anderen Personen sollen, soweit möglich, reduziert werden. Falls Atemwegssymptome auftreten, wird das Gesundheitsamt informiert und eine Untersuchung auf das Virus durchgeführt. Hierzu gibt es von der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) eine praktische Handlungsempfehlung für die häusliche Isolierung von Verdachtsfällen.

Kontaktpersonen mit erhöhtem Ansteckungsrisiko sind Personen, die beispielsweise in den letzten 14 Tagen einen direkten 15-minütigen Gesprächskontakt mit einem nachweislich Infizierten hatten oder Kontakt mit seinen Atemwegssekreten hatten (z. B. direkt angehustet wurden). Auch Personen, die sich in einem Raum mit einer hohen Konzentration infektiöser Aerosole aufgehalten haben.

Diese Maßnahmen werden vom Gesundheitsamt auf der Grundlage des Infektionsschutzgesetzes angeordnet. Diesen Anordnungen muss Folge geleistet werden. Ausfallender Arbeitsverdienst wird erstattet.

Für enge Kontaktpersonen (Grad I) gilt eine Quarantänepflicht von 14 Tagen – gerechnet ab dem letzten Tag des Kontaktes zur infizierten Person. Die häusliche Absonderung kann auf 10 Tage verkürzt werden, wenn ein negativer SARS-CoV-2-Test vorliegt (Antigen-Schnelltest oder PCR-Test); der Test darf frühestens am 10. Tag der Quarantäne durchgeführt werden. Bei Nachweis einer neuartigen Virusvariante (aus England oder Südafrika) sollte die Quarantänedauer von 14 Tagen nicht verkürzt werden.

Außerdem müssen Einreisende aus Risikogebieten in Quarantäne, deren Abstrichergebnis noch nicht vorliegt. Hier gilt eine Quarantäne von 10 Tagen, die durch einen Test frühestens nach 5 Tagen verkürzt werden kann. Einreisende aus Virusvarianten-Gebieten, die in der Nähe eines COVID-19-Falles saßen oder näheren Kontakt auf dem Flug hatten, gelten auch als Kontaktpersonen mit erhöhtem Ansteckungsrisiko.

Für Kontaktpersonen und Einreisende aus Risikogebieten, die früher bereits selbst ein laborbestätigter Fall waren, ist keine Quarantäne erforderlich. Diese Personen sollten sich selbst beobachten und beim Auftreten von Symptomen sofort selbst isolieren und testen lassen.

Personen, die sich nur im selben Raum (z. B. Arbeitsplatz) wie eine nachweislich infizierte Person aufgehalten haben (ohne direkten Gesprächskontakt) sind Kontaktpersonen mit geringerem Ansteckungsrisiko. Ihnen wird nahegelegt, Kontakte zu Dritten zu reduzieren, Hygieneregeln zu beachten und ein Symptomtagebuch zu führen. Dies ist aber keine behördlich angeordnete Quarantäne.

Wer muss isoliert werden?

Erkrankte Personen, die sich nachweislich mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt haben, werden isoliert, damit die Gefahr, andere anzustecken, vermindert wird. Leicht erkrankte Patient*innen können zuhause isoliert werden. Schwer erkrankte Betroffene werden in eine Klinik eingewiesen und dort isoliert. Die Isolierung wird ebenfalls vom Gesundheitsamt angeordnet.

Eine häusliche Isolierung kann frühestens 10 Tage nach Symptombeginn beendet werden. Bei Patient*innen, bei denen wegen schwerer COVID-19-Erkrankung eine Behandlung mit Sauerstoff nötig war, frühestens 10 Tage nach Symptombeginn. Die Betroffenen müssen dabei seit 48 Stunden beschwerdefrei sein und der SARS-CoV-2-Abstrich muss negativ sein.

Leicht erkrankte Personen (ohne Sauerstoffbedarf) dürfen frühestens 10 Tage nach Symptombeginn und nach mindestens 48 Stunden Symptomfreiheit aus der Isolierung entlassen werden (kein negativer Abstrich erforderlich).

Bei gänzlich symptomfreien Infizierten endet die Isolierung frühestens 10 Tage nach dem ersten positiven Abstrichergebnis.

Personen, bei denen ein begründeter Verdacht (s. o.) auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 besteht, müssen bis zum Eintreffen des Abstrichergebnisses ebenfalls unter Kontaktreduktion im häuslichen Umfeld bleiben. Dabei sollen enge Kontakte gemieden, Händehygiene beachtet und bei Kontakt zu anderen ein Mundschutz getragen werden.

Prognose

Für das neuartige Coronavirus sind die Zahlen zur Sterblichkeit noch nicht ganz genau bekannt, weil wir nicht wissen, wie viele Personen, auch ohne Krankheitszeichen, infiziert sind. Bisher geht man von einer Sterblichkeitsrate von etwa 0,5–1 % aus, wahrscheinlich liegt diese niedriger.

Den derzeitigen Erfahrungen und ersten Daten zufolge sind jedoch v. a. Menschen im Alter über 65 Jahre bzw. insbesondere über 80 Jahre betroffen, oder Personen, die bereits an chronischen Krankheiten leiden. In diesen Gruppen liegt die Sterblichkeit höher. Von den Todesfällen waren 85 % 70 Jahre oder älter.

Komplikationen

Aus Ländern mit hohen Erkrankungszahlen wird von Fällen einer entzündlichen Multiorganerkrankung bei Kindern berichtet, die dem selten bei Kindern auftretenden Kawasaki-Syndrom ähnelt. Diese Erkrankung wird als Multisystem Inflammatory Syndrome in Children (MIS-C) bezeichnet. Sie ist insgesamt sehr selten. In Deutschland wurde bisher kein gehäuftes Vorkommen beobachtet.

Es gibt vermehrt Berichte, aber auch Ergebnisse aus wissenschaftlichen Studien, die darauf hindeuten, dass manche COVID-19-Erkrankte auch nach ihrer Genesung von der akuten Erkrankung unter langwierigen Beschwerden leiden (engl. „Long Covid"). Derzeit gibt es noch keine verlässlichen Daten über den Anteil der Erkrankten mit Langzeitfolgen. Über den klinischen Verlauf nach sehr milden oder asymptomatischen Erkrankungen ist sehr wenig bekannt.

SARS-CoC-2 kann, wie viele Viren, eine Herzmuskelentzündung verursachen. Wenn Sie von einer COVID-19-Erkrankung wieder genesen sind, sollten Sie vor einer Wiederaufnahme sportlicher Betätigung oder gar Leistungssport den Rat Ihrer Hausärztin/Ihres Hausarztes einholen.

Weitere Informationen

Deximed

DEGAM

Hausärzteverband

Robert Koch-Institut

Bundesregierung

Bundesministerium für Gesundheit

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ)

Paul-Ehrlich-Institut

Charité Berlin

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

Nachbarschaftshilfe

Autorin

  • Marlies Karsch-Völk, Dr. med. Fachärztin für Allgemeinmedizin, München

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Coronavirus SARS-CoV-2 (COVID-19), respiratorische Erkrankung. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

  1. The Novel Coronavirus Pneumonia Emergency Response Epidemiology Team. The Epidemiological Characteristics of an Outbreak of 2019 Novel Coronavirus Diseases (COVID-19) — China, 2020. China CDC Weekly 2020; 2: 113-121. www.ncbi.nlm.nih.gov
  2. WHO: Coronavirus disease (COVID-19). Pandemic. Stand 24. März 2020 (letzter Zugriff 25.03.2020). www.who.int
  3. RKI. Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Coronavirus SARS-CoV-2 / Krankheit COVID-19. Stand 18.01.2021 (letzter Zugriff am 19.01.2021). www.rki.de
  4. RKI. Informationen zur Ausweisung internationaler Risikogebiete Stand: 17.01.2021 (letzter Zugriff 18.01.2021). www.rki.de
  5. RKI. Information zur Anerkennung von diagnostischen Tests auf SARS-CoV-2 bei Einreise aus einem Risikogebiet nach Deutschland. Stand 06.11.2020 (letzter Zugriff am 06.11.2020). www.rki.de
  6. Joannidis JPA. A fiasco in the making? As the coronavirus pandemic takes hold, we are making decisions without reliable data. Stat News. March 17, 2020. (letzter Zugriff am 19.03.2020) MARCH 17, 2020. www.statnews.com
  7. van Dorp L, Acman M, Richard D, et al. Emergence of genomic diversity and recurrent mutations in SARS-CoV-2. Infection, Genetics and Evolution 2020. www.sciencedirect.com
  8. RKI. Epidemiologischer Steckbrief zu SARS-CoV-2 und COVID-19. Stand 08.01.2021 (letzter Zugriff am 11.01.2021). www.rki.de
  9. RKI. Täglicher Lage-/Situationsbericht des RKI zu COVID-19 Stand 20.01.2021 (letzter Zugriff am 21.01.2021). www.rki.de
  10. RKI. Serologische Untersuchungen von Blutspenden auf Antikörper gegen SARS-CoV-2 (SeBluCo-Studie). Zwischenauswertung Datenstand 05.11.2020 (letzter Zugriff am 20.11.2020). www.rki.de
  11. RKI.COVID-19: Jetzt handeln, vorausschauend planen. Epid Bull. 2020; 12.19.03.2020. www.rki.de
  12. RKI: Virologische Basisdaten, SARS-CoV-2. Stand 10.09.2020 (letzter Zugriff am 14.09.2020). www.rki.de
  13. Fisher D, Heymann D. Q&A: The novel coronavirus outbreak causing COVID-19. BMC Med. 2020;18(1):57. Published 2020 Feb 28. www.ncbi.nlm.nih.gov
  14. Apolone G, Montomoli E, Manenti A, et al. Unexpected detection of SARS-CoV-2 antibodies in the prepandemic period in Italy. Tumori Journal. November 2020. journals.sagepub.com
  15. RKI. Informationen zur neuen SARS-CoV-2-Virusvariante in Großbritannien und Südafrika. Stand 20.01.2021 (letzter Zugriff am 21.01.2021) . www.rki.de
  16. Oude Munnink B, Sikkema RS, Nieuwenhuijse DF, et al. Transmission of SARS-CoV-2 on mink farms between humans and mink and back to humans. Science 2020. science.sciencemag.org
  17. RKI: Risikobewertung zu COVID-19. Stand 26.10.2020 (letzter Zugriff am 26.10.2020) www.rki.de
  18. Matson MJ, Kwe Yinda C, Seifert SN, Bushmaker T, Fischer RJ, van Doremalen N, et al. Effect of environmental conditions on SARS-CoV-2 stability in human nasal mucus and sputum Emerg Infect Dis. 2020 Sep. wwwnc.cdc.gov
  19. Mitteilungen des Arbeitskreises Blut des Bundesministeriums für Gesundheit SARS-Coronavirus 2. Stand 17.03.2020 (letzter Zugriff am 21.03.2020). www.rki.de
  20. Royal College of Obstetricians and Gynaecologists. Covid-19 and pregnancy. BMJ 2020;369:m1672 (published 4 May 2020) (letzter Zugriff am 11.05.2020). www.bmj.com
  21. Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e. V. (DGGG). Empfohlene Präventionsmaßnahmen für die geburtshilfliche Versorgung in deutschen Krankenhäusern und Kliniken im Zusammenhang mit dem Coronavirus. AWMF-Leitlinie Nr. 015.092. Stand 19.03.2020. www.awmf.org
  22. Vygen-Bonnet S, Koch J, Bogdan C, et al. Beschluss der STIKO zur 1. Aktualisierung der COVID-19-Impfempfehlung und die dazugehörige wissenschaftliche Begründung Epid Bull 2021;2:64 -132. www.rki.de
  23. Endo A, Centre for the Mathematical Modelling of Infectious Diseases COVID-19 Working Group, Abbott S et al. Estimating the overdispersion in COVID-19 transmission using outbreak sizes outside China [version 1; peer review: 1 approved, 1 approved with reservations]. Wellcome Open Res 2020, 5:67. (). doi.org
  24. Kupferschmidt K. Why do some COVID-19 patients infect many others, whereas most don’t spread the virus at all? Science 2020. www.sciencemag.org
  25. Long Q, Tang X, Shi Q. et al. Clinical and immunological assessment of asymptomatic SARS-CoV-2 infections. Nat Med (2020). https://doi.org/10.1038/s41591-020-0965-6. www.nature.com
  26. Solbach W, Schiffner J, Backhaus I, et al. Antibody profiling of COVID-19 patients in an urban low-incidence region in Northern Germany. medRvix 2020. www.medrxiv.org
  27. The Internet Book of Critical Care. COVID-19. Last updated 3/22. (letzter Zugriff am 23.03.2020). emcrit.org
  28. Siddiqu HK, Mehra MR. COVID-19 Illness in Native and Immunosuppressed States: A ClinicalTherapeutic Staging Proposal. Journal of Heart and Lung Transplantation. els-jbs-prod-cdn.literatumonline.com
  29. Wan Y, Shang J, Graham R, Baric RS, Li F. Receptor Recognition by the Novel Coronavirus from Wuhan: an Analysis Based on Decade-Long Structural Studies of SARS Coronavirus. Journal of Virology Mar 2020, 94 (7) e00127-20. jvi.asm.org
  30. Xu Z, Wang Y, Zhang J et al. Pathological findings of COVID-19 associated with acute respiratory distress syndrome . Lancet Respir Med 2020. www.thelancet.com
  31. RKI. Fachgruppe – COVRIIN Fachberatung zu COVID-19 an der Schnittstelle Intensivmedizin, Infektiologie und Notfallmedizin. Stand 23.12.2020 (letzter Zugriff am 28.12.2020). edoc.rki.de
  32. Meinhardt J, Radke J, Dittmayer C, et al. Olfactory transmucosal SARS-CoV-2 invasion as a port of central nervous system entry in individuals with COVID-19. Nat Neurosci (2020). www.nature.com
  33. BMJ Best Practice. Coronavirus disease 2019 (COVID-19). Epidemiology (letzter Zugriff am 11.11.2020). bestpractice.bmj.com
  34. Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM). Neues Coronavirus –Informationen für die hausärztliche Praxis. AWMF-Leitlinie Nr. 053-054. S1, Stand 21.12.2020, Version 16. www.degam.de
  35. KBV Coronavirus - Informationen für Ärztinnen, Ärzte und Praxispersonal (letzter Zugriff am 23.03.2020). www.kbv.de
  36. RKI: Hinweise zur Testung von Patienten auf Infektion mit neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2). Stand 23.12.2020. (letzter Zugriff am 28.12.2020). www.rki.de
  37. RKI. Testkriterien für die SARS-CoV-2 Diagnostik: Anpassungen für die Herbst- und Wintersaison 2020/2021 Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (Stand 11.11.2020) (letzter Zugriff am 12.11.2020). www.rki.de
  38. RKI: Kontakt­personen­nach­ver­folgung bei Infektionen durch SARS-CoV-2 Stand: 15.01.2021 (letzter Zugriff am 18.01.2021). www.rki.de
  39. RKI: Nationale Teststrategie – wer wird in Deutschland getestet? Stand 08.12.2020 (letzter Zugriff am 08.12.2020). www.rki.de
  40. Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN), Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP). Empfehlungen zur stationären Therapie von Patienten mit COVID-19. AWMF-Leitlinie Nr. 113-001. S2k, Stand 23.11.2020. www.awmf.org
  41. Report of the WHO-China Joint Mission on Coronavirus Disease 2019 (COVID-19) 16-24 February 2020 (letzter Zugriff am 03.03.2020). www.who.int
  42. RKI: STAKOB, Ständiger Arbeitskreis der Kompetenz- und Behandlungszentren für Krankheiten durch hochpathogene Erreger am Robert Koch-Institut. Hinweise zu Erkennung, Diagnostik und Therapie von Patienten mit COVID-19 (Stand 30.12.2020). www.rki.de
  43. Knight Stephen R, Ho Antonia, Pius Riinu, Buchan Iain, Carson Gail, Drake Thomas M et al. Risk stratification of patients admitted to hospital with covid-19 using the ISARIC WHO Clinical Characterisation Protocol: development and validation of the 4C Mortality Score BMJ 2020; 370 :m3339. www.bmj.com
  44. Clark A, Jit M, Warren-Gash C, et al. Global, regional, and national estimates of the population at increased risk of severe COVID-19 due to underlying health conditions in 2020: a modelling study. Lancet Global health 2020. www.thelancet.com
  45. Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie. Coronavirus-Infektion (Covid-19) bei Patienten mit Blut- und Krebserkrankungen. AWMF-Leitlinie Nr. 018-037 (Stand 06.07.2020). www.awmf.org
  46. Woelfel R, Corman VM, Guggemos W, et al. Clinical presentation and virological assessment of hospitalized cases of coronavirus disease 2019 in a travel-associated transmission cluster. MedRxiv 2020. doi.org
  47. Wyllie AL, Fournier J, Cassanovas-Massana A, et al. Saliva or Nasopharyngeal Swab Specimens for Detection of SARS-CoV-2. September 24, 2020 N Engl J Med 2020; 383:1283-1286 DOI: 10.1056/NEJMc2016359 deximed.de
  48. Tu YP, Jennings R, Hart, B, et al. Swabs Collected by Patients or Health Care Workers for SARS-CoV-2 Testing. NEJM 2020. doi:DOI: 10.1056/NEJMc2016321 www.nejm.org
  49. Rüttermann V. Husten; Schwerpunkt: Hausärztliche Medizin – Teil I; Thoraxsonographie – eine wertvolle Ergänzung der Basisdiagnostik in der zeitnahen ambulanten Abklärung von Husten und Luftnot. Der Internist 2020. www.springermedizin.de
  50. DEGUM: Portable Sonografiegeräte gehören in jede Notaufnahme 30.03.2020. COVID-19-Pneumonie mit Lungenultraschall schnell erkennen und Klinikpersonal schützen. Pressemitteilung vom 30.03.2020 (letzter Zugriff am 14.04.2020). www.degum.de
  51. Singanayagam A, Chalmers JD, Hill AT. Severity assessment in community-acquired pneumonia: a review, QJM: An International Journal of Medicine, Volume 102, Issue 6, June 2009, Pages 379–388. doi.org
  52. RKI: Hinweise zum ambulanten Management von COVID-19-Verdachtsfällen und leicht erkrankten bestätigten COVID-19-Patienten. Stand 30.11.2020 (letzter Zugriff am 01.12.2020). www.rki.de
  53. Royal College of Obstetricians & Gynaecoloists: Coronavirus (COVID-19) infection and pregnancy. Stand 17.04.2020. (Letzter Zugriff am 04.05.2020) www.rcog.org.uk
  54. RKI. Strategie-Ergänzung bei Auftreten von akuten Atemwegserkrankungen im Winterhalbjahr während der COVID-19-Pandemie. Stand 03.11.2020 (letzter Zugriff am 03.11.2020). www.rki.de
  55. Siemieniuk Reed AC, Bartoszko Jessica J, Ge Long, Zeraatkar Dena, Izcovich Ariel, Kum Elena et al. Drug treatments for covid-19: living systematic review and network meta-analysis BMJ 2020; 370 :m2980. www.bmj.com
  56. The RECOVERY Collaborative Group. Dexamethasone in Hospitalized Patients with Covid-19 — Preliminary Report. NEJM 2020. www.nejm.org
  57. arznei-telegramm: Therapiekritik - zum Nutzen von Dexamethason (Fortecortin, Generika) bei COVID-19. a-t 2020; 51: 49-50. www.arznei-telegramm.de
  58. WHO Solidarity Trial Consortium. Repurposed antiviral drugs for COVID-19; interim WHO SOLIDARITY trial results. medRvix 2020. www.medrxiv.org
  59. Rochwerg B, Agoritsas T, Lamontagne F, Yee-Sin L, Macdonald H, Agarwal A et al. A living WHO guideline on drugs for covid-19 BMJ 2020; 370: m3379. www.bmj.com
  60. arznei-telegramm: Remdesivir (Veklury) gegen COVID-19. a-t 2020; 51; 57-9. www.arznei-telegramm.de
  61. Kalil AC, Patterson TF, Mehta AK, et al. Baricitinib plus Remdesivir for Hospitalized Adults with Covid-19. NEJM 2020. doi:DOI: 10.1056/NEJMoa2031994 DOI
  62. aerzteblatt.de. COVID-19: Wann Baricitinib die Erholung bei schweren Erkrankungen beschleunigen kann. 14.12.2020 (letzter Zugriff am 15.12.2020). www.aerzteblatt.de
  63. Sethia R, Prasad M, Jagannath S, et al. Efficacy of Famotidine for COVID-19: A Systematic Review and Meta-analysis. medRvix 2020. www.medrxiv.org
  64. aerzteblatt.de. COVID-19: Erste Antikörperbehandlung erhält Notfallzulassung in den USA. 10.11.2020 (letzter Zugriff am 11.11.2020). www.aerzteblatt.de
  65. Chen P, Nirula A, Heller B, et al. SARS-CoV-2 Neutralizing Antibody LY-CoV555 in Outpatients with Covid-19. NEJM 2020. www.nejm.org
  66. Lenze EJ, Mattar C, Zorumski CF, et al. Fluvoxamine vs Placebo and Clinical Deterioration in Outpatients With Symptomatic COVID-19: A Randomized Clinical Trial. JAMA. Published online November 12, 2020. doi:10.1001/jama.2020.22760. jamanetwork.com
  67. arznei-telegramm: WHO bricht Untersuchung von Hydroxychloroquin in der SOLIDARITY-Studie endgültig ab. blitz-a-t 19.06.2020. www.arznei-telegramm.de
  68. Cochrane: Targeted Update: Safety and efficacy of hydroxychloroquine or chloroquine for treatment of COVID-19. Search date: 11th June 2020 (letzter Zugriff am 22.06.2020). www.who.int
  69. Gbinigie K, Frie K. Should azithromycin be used to treat COVID-19? A rapid review. BJGPOpen 2020. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov
  70. Horby PW, Roddick A, Spata E, et al. Azithromycin in Hospitalised Patients with COVID-19 (RECOVERY): a randomised, controlled, open-label, platform trial. MedRxiv 2020. doi.org
  71. Deutsches Ärzteblatt: WHO stoppt COVID-19-Tests mit HIV-Mittel bei Infizierten. 06.07.2020. www.aerzteblatt.de
  72. University of Oxford. No clinical benefit from use of lopinavir-ritonavir in hospitalised COVID-19 patients studied in RECOVERY. Press Release 29 June 2020 (letzter Zugriff am 01.07.2020). www.recoverytrial.net
  73. Roche Pressemitteilung vom 29.07.2020: Roche provides an update on the phase III COVACTA trial of Actemra/RoActemra in hospitalised patients with severe COVID-19 associated pneumonia. www.roche.com
  74. Stone JH, Frigault MJ, Serling-Boyd NJ, et al. Efficacy of Tocilizumab in Patients Hospitalized with Covid-19. NEJM 2020. www.nejm.org
  75. Gupta S, Wang W, Hayek SS, et al. Association Between Early Treatment With Tocilizumab and Mortality Among Critically Ill Patients With COVID-19. JAMA Intern Med. Published online October 20, 2020. doi:10.1001/jamainternmed.2020.6252. jamanetwork.com
  76. Hermine O, Mariette X, Tharaux P, et al. Effect of Tocilizumab vs Usual Care in Adults Hospitalized With COVID-19 and Moderate or Severe Pneumonia: A Randomized Clinical Trial. JAMA Intern Med. Published online October 20, 2020. doi:10.1001/jamainternmed.2020.6820. jamanetwork.com
  77. Chai KL, Valk SJ, Piechotta V, Kimber C, Monsef I, Doree C, Wood EM, Lamikanra AA, Roberts DJ, McQuilten Z, So-Osman C, Estcourt LJ, Skoetz N. Convalescent plasma or hyperimmune immunoglobulin for people with COVID‐19: a living systematic review. Cochrane Database of Systematic Reviews 2020, Issue 10. Art. No.: CD013600. DOI: 10.1002/14651858.CD013600.pub3. www.cochranelibrary.com
  78. arznei-telegramm. Therapiekritik: Vitamin D gegen COVID-19? a-t 2020; 51: 84-5. www.arznei-telegramm.de
  79. Reynolds HR, Adhikari S, Pulgarin C, et al. Renin–Angiotensin–Aldosterone System Inhibitors and Risk of Covid-19. NEJM 2020. www.nejm.org
  80. GINA. COVID-19: GINA anwers to frequently asked questions on asthma management. March 25, 2020 (letzter Zugriff am 09.04.2020). ginasthma.org
  81. DDG. Praktische Empfehlungen zum Diabetes-Management bei Patientinnen und Patienten mit einer COVID-19-Erkrankung. Stand 07.04.2020 (letzter Zugriff am 14.05.2020). www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de
  82. DGRh. Aktuelle Handlungsempfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie e. V. für die Betreuung von Patienten mit rheumatischen Erkrankungen während der SARS-CoV-2/Covid 19-Pandemie, Stand 30.03.2020 (letzter Zugriff am 14.05.2020). www.dgrh.de
  83. Deutsche Gesellschaft für Neurologie. Neurologische Manifestation bei COVID-19 Patient*innen (S1). AWMF-Leitlinie 030-144. Stand 18.08.2020. www.awmf.org
  84. Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP). Therapie von Patient*innen mit COVID-19 aus palliativmedizinischer Perspektive. AWMF-Leitlinie Nr. 128-002. Stand 18.03.2020. www.awmf.org
  85. GRC: Aktualisierte Stellungnahme des GRC zur Durchführung von Wiederbelebungsmaßnahmen im Umfeld der COVID-19-Pandemie. Stand 24.04.2020 (letzter Zugriff 28.07.2020). www.grc-org.de
  86. aerzteblatt.de. Biontech-Impfstoff in den USA zugelassen. 12. Dezember 2020 (letzter Zugriff am 14.12.2020). www.aerzteblatt.de
  87. aerzteblatt.de. USA: Notfallzulassung für Coronaimpfstoff von Moderna. 21. Dezember 2020 (letzter Zugriff am 22.12.2020) www.aerzteblatt.de
  88. Zur Entwicklung genetischer Impfstoffe gegen SARS-CoV-2 – technologische Ansätze sowie klinische Risiken als Folge verkürzter Prüfphasen. Der Arzneimittelbrief. 2020; 54. Nr. 11. www.der-arzneimittelbrief.de
  89. Polack FP, Thomas SJ, Kitchin N, et al. Safety and Efficacy of the BNT162b2 mRNA Covid-19 Vaccine. NEJM 2020. doi:DOI: 10.1056/NEJMoa2034577 DOI
  90. Vaccines and Related Biological Products Advisory Committee Meeting. December 17, 2020.FDA Briefing Document Moderna COVID-19 Vaccine. www.fda.gov
  91. Widge AT, Rouphael NG, Jackson LA, et al. Durability of Responses after SARS-CoV-2 mRNA-1273 Vaccination. NEJM 2020. www.nejm.org
  92. Knoll MD, Wondi C. Oxford–AstraZeneca COVID-19 vaccine efficacy. Lancet 2020. doi:https://doi.org/10.1016/S0140-6736(20)32623-4
  93. Muik A, Wallisch AK, Saenger B, et al. Neutralization of SARS-CoV-2 lineage B.1.1.7 pseudovirus by BNT162b2 vaccine-elicited human sera. bioRxiv 2021. doi.org
  94. RKI. COVID-19 und Impfen: Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ). Stand 19.01.2021 (letzter Zugriff am 20.01.2021). www.rki.de
  95. So AD, Woo J. Reserving coronavirus disease 2019 vaccines for global access: cross sectional analysis BMJ 2020; 371 :m4750. doi: https://doi.org/10.1136/bmj.m4750 (Published 15 December 2020) www.bmj.com
  96. RKI. Mitteilungen der STIKO zum Impfen bei eingeschränkter Verfügbarkeit von Impfstoffen. Stand 10.07.2020 (letzter Zugriff am 14.09.2020). www.rki.de
  97. RKI. Grippeschutzimpfung: Häufig gestellte Fragen und Antworten Stand 08.09.2020 (letzter Zugriff am 24.09.2020). www.rki.de
  98. Ständige Impfkommission beim RKI: Stellungnahme der Ständigen Impfkommission: Durchführung von empfohlenen Schutzimpfungen während der COVID-19-Pandemie. Epid Bull 2020;18:3–4. www.rki.de
  99. Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) im Austausch mit den Konventgesellschaften und mit Unterstützung des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ). Welche Grunderkrankungen legen Einschränkungen in der Teilnahme am Schulunterricht aufgrund der Corona-Pandemie nahe? Stand 04.05.2020 (letzter Zugriff am 06.05.2020). www.dgkj.de
  100. RKI: Infektionsketten digital unterbrechen mit der Corona-Warn-App Corona-Warn-App ist ein wichtiger Baustein der Pandemiebekämpfung. Stand 20.11.2020 (letzter Zugriff am 23.11.2020) www.rki.de
  101. RKI. Handreichung des Robert Koch-Instituts für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte. Empfehlungen zum Umgang mit Personen mit der Meldung "erhöhtes Risiko" einer SARS-CoV-2-Infektion entsprechend der Corona-Warn-App (Stand 24.06.2020) (letzter Zugriff am 24.06.2020). www.rki.de
  102. KBV: Corona-Warn-App: RKI-Information für die Hausärztinnen/Hausärzte und Vertragsärztinnen/Vertragsärzte (Stand: 15.06.2020). Letzter Zugriff am 16.06.2020 www.kbv.de
  103. KBV. Praxisnachrichten. Start der Corona-Warn-App: Neue EBM-Leistungen zur Testung. Stand 16.06.2020 (letzter Zugriff am 17.06.2020). www.kbv.de
  104. Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin. Kurzfristige Empfehlung der DGKJ zum Tragen von Masken bei Kindern zur Begrenzung der Ausbreitung des SARS-CoV-2. Stand 24.04.2020 (letzter Zugriff am 28.04.2020). www.dgkj.de
  105. Chu DK, Akl EA, Duda S, et al. Physical distancing, face masks, and eye protection to prevent person-to-person transmission of SARS-CoV-2 and COVID-19: a systematic review and meta-analysis. Lancet 2020. www.thelancet.com
  106. RKI: Wirksamkeit nicht-pharmazeutischer Interventionen bei der Kontrolle der COVID-19-Pandemie. Stand 28.09.2020 (letzter Zugriff am 28.09.2020). www.rki.de
  107. REACT-1 studies: monthly results. Monthly results for the REACT-1 study of coronavirus transmission. Last updated 29 October 2020 (letzter Zugriff am 14.12.2020). www.gov.uk
  108. Brauner JM, Mindermann S, Sharma M, et al. Inferring the effectiveness of government interventions against COVID-19. Science 2020. science.sciencemag.org
  109. Kompetenznetz Public Health Covid-19. Quarantänemaßnahmen zur Eindämmung der COVID-19 Pandemie. Stand 05.05.2020 (letzter Zugriff am 11.05.2020). www.public-health-covid19.de
  110. Empfehlung der DGKH: Viruzides Gurgeln und viruzider Nasenspray. Stand 07.12.2020. (letzter Zugriff am 10.12.2020). www.krankenhaushygiene.de
  111. RKI: Empfehlungen des RKI zu Hygiene­maßnahmen im Rahmen der Behandlung und Pflege von Patienten mit einer Infektion durch SARS-CoV-2. Stand 26.05.2020 (letzter Zugriff 26.05.2020). www.rki.de
  112. RKI: Prävention und Management von COVID-19 in Alten- und Pflege­ein­richtungen und Einrich­tungen für Menschen mit Beein­trächtigungen und Behinderungen Stand 20.11.2020 (letzter Zugriff am 23.11.2020). www.rki.de
  113. Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaft. S1-Leitlinie: Soziale Teilhabe und Lebensqualität in der stationären Altenhilfe unter den Bedingungen der COVID19-Pandemie. AWMF-Leitlinie 184-001. Stand 10.08.2020. www.awmf.org
  114. RKI: Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zur Meldung von Verdachtsfällen von COVID-19. Stand 29.05.2020 (letzter Zugriff am 02.06.2020). www.rki.de
  115. Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung. Informationen für D-Ärzte in Zusammenhang mit COVID-19-Erkrankungen verursacht durch das Coronavirus SARS-CoV-2. www.dguv.de
  116. Der Arzneimittelbrief. Ein neues Coronavirus aus China. Rationale Maßnahmen sind gefordert – kein Grund zur Panik. Jahrgang 54 Nr. 02 Februar 2020. www.der-arzneimittelbrief.de
  117. Tolksdorf K, Buda S, Schuler E, Wieler LH, Haas W: Eine höhere Letalität und lange Beatmungsdauer unterscheiden COVID-19 von schwer verlaufenden Atemwegsinfektionen in Grippewellen Epid Bull 2020;41:3–10 | DOI 10.25646/7111 www.rki.de
  118. Mao L, Wang M, Chen S, et al. Neurological Manifestations of Hospitalized Patients with COVID-19 in Wuhan, China: a retrospective case series study. medRxiv 2020. www.medrxiv.org
  119. Wichmann D, Sperhake J, Lütgehetmann M, et al. Autopsy Findings and Venous Thromboembolism in Patients With COVID-19: A Prospective Cohort Study. Ann Intern Med. 2020; [Epub ahead of print 6 May 2020]. annals.org
  120. aerzteblatt.de. Studie: COVID-19 erhöht Zahl der plötzlichen Todesfälle. Stand 20.01.2021. (letzter Zugriff am 21.10.2021) www.aerzteblatt.de
  121. Rubino F, Amiel SA, Zimmet, et al. New-Onset Diabetes in Covid-19. NEJM 2020. www.researchgate.net
  122. Steinert J, Ebert R. Gewalt an Frauen und Kindern in Deutschland während COVID-19-bedingten Ausgangsbeschränkungen: Zusammenfassung der Ergebnisse. Technische Universität München. Pressemitteilung vom 02.06.2020 (letzter Zugriff am 03.06.2020). www.tum.de
  123. Solomon MD, McNulty EJ, Rana JS, et al. The Covid-19 Pandemic and the Incidence of Acute Myocardial Infarction. NEJM 2020. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov
  124. Bramer CA, Kimmins LM, Swanson R, et al. Decline in Child Vaccination Coverage During the COVID-19 Pandemic — Michigan Care Improvement Registry, May 2016–May 2020. MMWR Morb Mortal Wkly Rep 2020;69:630–631. dx.doi.org
  125. CovidSurg Collaborative, Nepogodiev D, Bhangu A. Elective surgery cancellations due to the COVID‐19 pandemic: global predictive modelling to inform surgical recovery plans. BJS 2020. bjssjournals.onlinelibrary.wiley.com
  126. Pastor-Barriuso R, Perez-Gomez B, Hernan MA, et al. SARS-CoV-2 infection fatality risk in a nationwide seroepidemiological study. medRvix 2020. doi.org
  127. Brbaro RP, MacLaren G, Boonstra PS, et al.. Extracorporeal membrane oxygenation support in COVID-19: an international cohort study of the Extracorporeal Life Support Organization registry. Lancet 2020. www.thelancet.com
  128. DESTATIS. Gesellschaftliche Auswirkungen. Statistiken und strukturelle Daten mit Bezug zu COVID-19 (letzter Zugriff am 18.01.2021). www.destatis.de
  129. DESTATIS. Pressemitteilung Nr. 536 vom 30. Dezember 2020. Sterbefallzahlen im November 2020: 11 % über dem Durchschnitt der Vorjahre (letzter Zugriff am 11.01.2021). www.destatis.de
  130. COVIDSurgCollaborative. Mortality and pulmonary complications in patients undergoing surgery with perioperative SARS-CoV-2 infection: an international cohort study. Lancet 2020. doi.org
  131. NYC Health. Age adjusted rate of fatal lab confirmed COVID-19 cases per 100,00 by race/ethnicity group as of April 6, 2020. www1.nyc.gov
  132. Dragano N, Rupprecht CJ, Dortmann O, Scheider M, Wagrendorf M. Higher risk of COVID-19 hospitalization for unemployed: an analysis of 1,298,416 health insured individuals in Germany. medRvix 2020. doi.org
  133. Klift AC,Coupland CAC, Keogh RH, et al. COVID-19 Mortality Risk in Down Syndrome: Results From a Cohort Study Of 8 Million Adults. Annals of Internal Medicine 0;0 [Epub ahead of print 21 October 2020]. doi:https://doi.org/10.7326/M20-4986. www.acpjournals.org
  134. Salman D, Vishnubala D, Le Feuvre P, et al. PRACTICE POINTER Returning to physical activity after covid-19. BMJ 2021; 372: m472. doi:10.1136/bmj.m4721 DOI
  135. Phelan D, Kim JH, Chung EH. A Game Plan for the Resumption of Sport and Exercise After Coronavirus Disease 2019 (COVID-19) Infection. JAMA Cardiol. Published online May 13, 2020. doi:10.1001/jamacardio.2020.2136. jamanetwork.com